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Dienstag, 7. April 2015

"Essen"tielles aus London

Das Osterwochende war England angesagt. London speziell. Mit dem Bus schon etwas anstrengend. Trotzdem viel gesehen und viel erlebt. Erfahrungen inklusive. Hier auf diesem Blog zeige ich ein paar passende Fotos.  Essen natürlich, was auch sonst ;)

In Greenwich einen netten, kleinen Markt durchwühlt. Wie natürlich einige andere auch. Glaspaläste haben mich jetzt nicht sooo sehr interessiert. Die gibt es auch bei uns in etwa. Das Kleine, das Besondere eben, sticht mir immer ins Auge. Touristenattraktionen kann man ja schließlich in jedem Reiseführer nachschlagen. Auch im Internet, schnell mal mit Klick.

Ich habe viele Eindrücke gesammelt. Und will daraus ein Fotobuch gestalten. Das dauert natürlich noch ein Weilchen.

"Fish and Chips" mussten selbstverständlich versucht werden ...


Tja, was soll ich zu dem Geschmackserlebnis sagen?
Mein persönlicher Geschmack muss ja nicht die Allgemeinheit treffen, womit ich ausdrücken will, dass, auch wenn ich jetzt spontan behaupte, das Zeug absolut nicht mein Ding war, trotzdem jeder andere es für Spitzenqualität halten würde.
Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Mein Geschmack war es nicht. Dafür habe ich 7 Pfund bezahlt. Ein Haufen Geld. Dafür hätte ich mir zuhause auch einfach einen TK-Fisch-Seelachs mit Panade in die  Pfanne hauen können und eine Portion, ebenfalls tiefgekühlt!, Pommes aus der Tüte auf das Backblech setzen, welches dann wenigstens fettfreier gewesen wäre und ich damit einige unnütze und sicher auch noch dazu ungesunde Kalorien gespart hätte.

Tja, trotzdem: Probiert musste es werden! Wenn nicht, hätte mir das doch ewig und drei Tage gestunken, dass ich es nicht wenigstens probiert habe. Ja, so ist das. Erfahrung macht immer reich!

Naja, Schwamm drüber. Es gab noch viel andereres. Das Bier war mir auch zu koscher.  Plastikbecher, kaum Schaum und dazu noch der horrende Pfundpreis von sagenhafen 4 Pfund in den Pubs, das sind umgerechnet in Euro schon fast SECHS!!! ... trauschauwem, das musste nicht sein. Unser fränkisches Bier hat da schon mehr und da schmeckt sogar das 60 Cent-Fläschle besser.

Jetzt aber zu den für mich neuen Geschmäckern in englischer, sprich London-mäßiger Ausführung. Hier war es einmal eine Art Birne, die mich auf dem GREENWICH-Markt
angesprochen hat. Da gabs schon tolle Häppchen. Ob das jetzt speziell ENGLAND-typisch war, bezeifle ich allerdings. Die Englische Küche hat ja einen schlechten Ruf: Fett, ölig, schwammig und zusammenpassen tut da auch nix.

Der Markt jedenfalls war eine kleine, feine Einblickung. Eine solche die mich schon positiv gestimmt hat, auch was das Essen anbelangt.

Nachfolgend ein paar Fotos davon.
Und natürlich die "vegetarische Birne", die dann gar keine war.



Es handelte sich um Reiskombi. Irgendwas mit Kurkuma und noch Gewürze. Als zentraler Mittelpunkt gestaltete sich, eröffnete sich im speziellen, eine Masse aus Mozzarella und Aubergine.

Dazu gab es Salat. Das war interessant - und! ... vollkommen neu. Es hat mir zwar etwas gefehlt. Vielleicht ein Dip, eine Soße zum Eintunken. Trotzdem sehr lecker!

Jetzt noch ein paar bereichernde Auslagen zum Anschauen:





Und noch das Frühstück aus dem Hotel, welches mir trotz Unkenrufen dennoch geschmeckt hat. Obwohl die frittierte Wurst - sicher eine Art Weißwurst gewesen?! - sowie das undefinierbare, panierte Teil absolut nicht zu meinen Geschacksrichtungen zählte. Der Kaffee war kräftig und obwohl mit Milchschaum, sehr aromatisch zu meiner Überraschung.

... das Bagel war sehr gut. Solche, gibt es bei uns in Deutschland nicht. Jedenfalls nicht so im Geschmack. Das fand ich interessant. Eine Art Brotteig, aber nicht trocken, fade und strohig, sondern rund im Geschmack, wie auch die Form. ;)


Das waren ein paar kurze Einblicke, Eindrücke von der Londonreise. Die trotz verhangenem Himmel dennoch recht erfahrungsreich war. Gutes und eben auch Negatives, wie eben immer.

----------------- den Teil 1 habe ich schon verfasst: London - Nachtfahrt mit nur einer Hotelnacht.

Mittwoch, 1. April 2015

Wenn der Suppenkaspar schreit ...

... ist absolute Torschlusspanik angesagt. Der Gute ist ein Wegweiser der guten Küche. Gut, die Geschmackserlebnisse, resp. eigene Komponenten, sind ja immer wieder aufs neue verschieden. Woher das kommt? ... ist und bleibt sicherlich fraglich.

Suppen sind ja immer eine grundierte flüssige Form, welche unter Zusetzung bestimmter Farb- und Aromastoffe zu einer Einheit zusammengefügt werden. Klingt etwas verschraubt, ist es aber gar nicht.
Die flüssige Form, heißt, Grundierung, Grundsoße im allgemeinen, besteht bekanntermaßen aus schlichtem, einfachem Wasser. Zur geschmacklichen Auffrischung eignet sich dann eine Auskochung aus Fleisch und Knochengemeinsamkeit oder wenns vegetarisch und dazu noch magerer vegan sein soll, dann aus Wurzelgemüse größtenteils.

Diese Grundsoße bildet die beste Voraussetzung für eine wohlschmeckende, mehr flüssige als dicklich ausweisende Gesamtheit, die sich in diese Kategorie einreiht.

Suppen lassen sich aus Gemüse und auch aus Früchten herstellen. Wobei für mich persönlich Suppen immer etwas Herzhaft-Delikates an und in sich tragen. Was bestimmt aus der Erziehung oder eben genauer Kindheit herrühren mag.

Was ein SUPPENKASPAR ist, weiß ja jedes Kind. Das Struwwelpeter-Buch ist der Grundstock  hierfür. Die Geschichte vom immer wieder aufs neue schreienden Kaspar, der zum hüpfenden Etwas wird, und zwar jedesmal wenn es Mittag wurde und der Suppenteller auf dem Tisch stand.
Zum Schluss ist er so dünn gewesen, dass er daran gestorben ist; wo man die Geschichte nicht mehr so recht glauben will. Denn bevor jemand verhungert, isst er praktisch jeden Bindfaden, bzw. klammert sich daran im wortwörtlichen Sinne. Und verdrückt bestimmt sogar den Teller, so er kaubar und verwertbar ist.

Gut, zu dem Thema kann man viele Meinungen haben. Jedenfalls glaubte ich die Suppenkaspar-Geschichte durchaus. Und jedesmal,wenn bei uns zuhause im fränkischen Umland die Suppe auf den Tisch kam, fiel mir die Geschichte ein. Und weil ich nicht als Bindfaden in die ewigen Jagdgründe eintreten wollte, hatte ich meine Suppe immer aufgegessen. So gesehen, hatte die Geschichte auf jeden Fall etwas Gutes. Und das Fazit sollte es sicher auch ausstrahlen.
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Und so ist es sicherlich gekommen, dass ich heute liebend gerne Suppen esse. Dünne und auch dicklicher angehauchte. Alle Sorten, je nach Lust und Laune und Hunger.
Wenn der Hunger also nicht allzu groß rüberkommt, gibt es eine wässrigere Variante. So auch mal schnell aus Brühwürfeln. Die sind dann eine feine Sache. Wasser in der vorgeschriebenen Menge,  meist ein halber Liter pro Würfel, und fertig ist schon die Suppe.
Naja, etwas Einlage kommt immer rein, und wenns nur ein Karöttchen, ein Zwiebelchen, ein Erbschen, ein Böhnchen sei, welche darin Schwimmübungen absolvieren und sich garantiert darauf freuen, von mir verdrückt zu werden (war natürlich nur Spaß jetzt;).

Suppen sättigen. Suppen machen auch nicht dick. So kann eine Suppe durchaus zu Diätzwecken eingesetzt werden. Dann nämlich, wenn sie nicht mit viel Fettzugaben und Mehlschwitzen hergestellt werden.
Es gibt ja auch sogar schon des längeren extra Firmen, die Suppen speziell für diesen Zweck anbieten und sicher damit nicht schlecht verdienen.

Solche Suppen sind mir ehrlich gesagt jedoch suspekt, heißt, die Zusätze müssen der Gesundheit nicht unbedingt förderlich sein. Und tun es meist auch nicht.

So ist selber die Frau oder auch der Mann, wenn man sich aus Brühwürfeln (guter Qualität, versteht sich) eine Suppe selbst zubereitet. Oder man kocht sie selbst und friert sie in kleinen Döschen oder Eiswürfelbehältern ein. Bisher tat es bei mir auf die Schnelle jedoch die allzeit beliebte Würfelform. Fertig gekauft.

Der Geschmack wechselt hier natürlich. Im Moment ist es die Hühnerbrühe, die sich bei mir als Favorit herausgestellt hat. Daraus koche ich mir dann durch Beimischung entweder eine Gemüsesuppe.  Reis- oder Nudelreste oder einfach ein paar geröstete Croutons sind willkommen. Und peppen so die Einfachheit dieses Gerichts auf, so dass daraus eine gestandene Mahlzeit wird.

Früher war es ja die Kartoffelsuppe. Einfach, schnell, und je nach Belieben mit Wienerles, geräucherten Bratwürsten, Selchfleisch, Bündle - geräuchert oder nicht - zu einem doch schon fast stämmigen Gericht entwickelt.

Erbsensuppen sind auch meine Lieblinge. Hier nehme ich die halben, grünen oder auch gelben getrockneten am liebsten. Obwohl sich die Kochzeit doch etwas in die Länge zieht. 40 Minuten sind dann doch eine Zeit. Hier koche ich dann auch lieber die doppelte und auch dreifache Menge. Denn aufgewärmt schmecken sie nochmal so gut!


Das ist Suppe aus Hühnerbrüh-Würfel. In die noch sprudelnd kochende, praktisch noch wässrige Grundierung kommen dann ...
  • rote, in Ringe geschnittene Paprika
  • eine Lauchzwiebel
  • drei Stänge Bärlauch, geschnitten
  • zwei Esslöffel Reis (schon fertig gekocht/Reste)
  • Pfeffer, frisch gemahlen aus der Pfeffermühle als Komplett.
Die Suppe dann auf die Seite stellen und nicht mehr kochen lassen - ca. 5 Minuten, mit aufgelegtem Deckel (der hält die Hitze drinnen), stehen, heißt ziehen lassen und fertig ist die Maus (äh... Suppe).
Als Anregung sollte diese Suppe dienen. Als Anregung dafür, wie man sich recht schnell eine sättigende Mahlzeit zubereiten kann. Ohne großen Aufwand. Zeitaufwand höchstens 10 Minuten.
Gesund ist das auch. Belastet nicht. Und die Flüssigkeitszufuhr ist auch gleich mit gepongt. Was ja auch und besonders bei älteren Menschen ein Problem darstellt.

Ja, Suppen sind mit den Salaten meine Lieblingsfavoriten. Weil sie schnell zuzubereiten sind und dazu schnell aufbauen und wieder stärken.

------------------ PS: Nächste Posts erst wieder nach den Feiertagen. Da ist London angesagt.
Bin schon gespannt (Fish and Chips?). --------- schöne Feiertage allen, die dies lesen.

Dienstag, 31. März 2015

Hüttenkäse mit Joghurt


Salate. Ja, diese feinen, und immer wieder mit neuen Künsten versehenen rohköstlichen Köstlichkeiten haben es mir angetan. Immer, ja, wirklich schon immer!

Schon von Kindesbeinen an verdrückte ich die Pflänzchen. Naja, zugegebenermaßen schon mit gewissem Druck. Der Druck kam von Seiten der elterlichen Präsenz. Diese war mir da durchaus nicht angenehm. Trotzdem hat sie, wie man jetzt ja erkennen kann, einen durchschlagenden Erfolg erzielt.

So kann man das auch sehen mit der Erziehung, der etwas strengen zwar, dennoch hat es gewirkt. Zum Thema Erziehung, resp. Kindererziehung will ich jetzt aber nicht weiter ausschweifen, denn das ist absolut nicht für dieses Blog/Post geeignet.

Heute will ich mich mal wieder meiner spontanen Eingebung widmen. Natürlich?! ... wie und wo auch sonst. Der Wind draußen reißt nicht ab, so dass Drinnensein absolut ein Muss ist. So kommen einem die Ideen schnell. Der Kühlschrank ist noch einigermaßen vom WE gefüllt. Gemüse sind einige zu finden.

Die Dill-Salatsoßen-Variante will ich nun aber nicht wieder aufgreifen, denn das wäre absolut ein No-Go. Gehen will ich aber schon, und zwar in Richtung der Verbindung mit dem Käse.
Frischkäse genauer gesagt, und zwar der körnige.

Körniger Frischkäse oder auch Hüttenkäse genannt war noch nie mein Ding. Früher (hier meine ich vor bestimmt VIER Jahrzehnten, also in meiner Jugend, wo das Zeug so richtig aufkam) mischte man das mit frischen oder auch eingedosten Früchten. Meist. Aber auch in herzhafter Form war das körnige Milchprodukt absolut angesagt.
Nicht so bei mir, denn ich war der Konsistenz gegenüber etwas skeptisch. Suspekt war mir das Zeug, und kaute von links nach rechts und von rechts nach links. Obwohl die Körnchen absolut nicht so hart waren, wie man jetzt vielleicht meinen könnte (oder ob vielleicht was drin war?).

Nein, drin war da nur das Milchprodukt, ganz klar! Schrauben, Nägel und dergleichen mischte man da gemeinhin nur mit dem Hölzernen, dem Brett, der Latte.

Bevor ich mich jetzt in irgendwelche Vielleicht-Geschichten verliere, mache ich jetzt weiter mit dem Beiwerk. Dieses besteht eigentlich nur aus roter (knallroter!) Paprika. Einigen Zwiebelringchen und dazu obenauf einfach Pfeffer; frisch aus der Pfeffermühle - sowieso ein Geschmackserlebnis allein!

Der Frischkäse ist absolut ein Ding. Ein solches, das garantiert jetzt in weiteren Posts Verwendung finden wird. Der Frischkäse, welchen ich im Moment verwende, hat auch etwas beigemischt bekommen. Ich lese auf dem Schächtelchen: "... verfeinert mit Joghurt" !!!?

Aha, daher kommt sicherlich meine Begeisterung! ... kaufte mir zum Vergleich einen normalen, ohne Beimischung halt. Probiere, und stelle fest: Das ist der Punkt der freudigen Erfahrung!

Joghurt mit Beimischung im Frischkäse, wie es ja auch bei der Butter schon des längeren so gemacht wird. Obwohl ... nee, bei Butter will ich Reinheit! (persönliche Anmerkung)

Also, ein großartiges REZEPT ist das jetzt nicht. Sondern lediglich eine geschmackliche Komponente, die einfach auch mal wieder was anderes war ... und ist.
  • rote Paprika
  • Zwiebelringe
  • Frischkäse/Hüttenkäse mit Joghurt
  • Pfeffer, der bunte aus der Mühle

weitere Kombis folgen.
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Apropos Kombis. Natürlich war mir das doch etwas einfach, weil fadeee. Expertise mit Dill-Kräuteressig (natürlich selbst verfasst bzw. verglast) und Olivenöl.
Dazu die frisch eingelegten Oliven. Schwarz und die mit dem scharfen Rot zu zartem Grün. Türkisches Weißbrot. Perfekt!
.... hmmmmmmmmmmmm  ... das iss es!!!
Bon appetit!


Obstsalat "SPONFIX" mit Anleitung

"SPONFIX" ist kein Putzmittel.
Putzen hat ja auch immer was mit Arbeit zu tun. Und meistens ist es schon so, dass seltenst, so behaupte ich jetzt mal frank und frei, jemand diese alltägliche Arbeit für gut befindet.

So natürlich auch ich. Aber Spaß beiseite. Geputzt wird hier in diesem Post eher weniger, sondern wenn, dann nur kurz. Die Putzerei kann allerhöchstens mit dem Schälen zusammenhängen und zum  Schluss natürlich mit dem Wegräumen der Gehäuse, sprich Schalen des Obstes.

Geschält wird hier genauso wenig. Nur die Schale der BANANE, welche auch meistens mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt wurde und von daher der menschlichen Gesundheit wohl eher wenig bekömmlich ist. Von der Schale der KIWI weiß ich jetzt weniger, denke aber auch hier, dass da einiges zugesetzt wird. Außer es ist bio, wobei das m.M.n. auch der Skepsis unterworfen ist.

Lange Rede kurzer Sinn, es gibt einen "SPON"tanen Obstsalat, welcher unter die Kategorie "FIX" fällt. Heißt, die schnelle, spontane Idee steht hier im Vordergrund.

Auf dem Nachhauseweg geht mir der Hunger durch den Sinn, was selbstredend damit zu tun hat, dass mein Magen einige Stündchen nichts mehr zu tun bekommen hat. Da mault er natürlich beträchtlich.
Ich radle so dahin und komme auf dem Nachhauseweg bei einem Discounter vorbei. Abends ist da nicht so mehr so viel los, da kann ich vielleicht noch etwas Obst ergattern. Etwas Kleingeld habe ich meistens dabei.
Ich gehe also rein. Viel Leute sind tatsächlich nicht anzutreffen, was aber sicherlich auch wieder mal wettertechnisch grundiert sein mag: Bekanntermaßen ist der Mensch doch mehr der Natur unterworfen, als man sich das trotz steigender Technisierung so denken mag. Also ist natürlich aufgrund der Sturmböen an diesem Montagabend wenig los im Einkaufsgeschehen (aha, achso, da hungern also dann alle lieber?).
SPONtan steuere ich die Obstabteilung an. Denn irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, ich solle wohl heute abend Obst zu mir nehmen. Zuhause sind nur noch ein paar einsame Äpfel anzutreffen und die gaukeln mir wenig vor dem geistigen Auge herum.

Die Umrundung der Obstabteilung sagt mir gleich: Es gibt haufenweise Orangen (entweder vorher nachgefüllt oder aber sie sind wohl nicht so toll?). Ja, das sind so die Gedanken als normaler Einkäufer oder auch Konsument, wenn man SPONtan etwas kaufen möchte.

Orangen nehme ich tatsächlich nicht. Obwohl die Anhäufung natürlich absolut nichts mit der Qualität zu tun haben muss. Ein paar Schritte weiter lächeln - ja das Gefühl überkommt einem wirklich! - mich ein paar genau nach Exaktität gelb, etwas zartgrün angehauchte Banänchen an, welche ich auch gleich und SPONtan wegnehme. Die sind schonmal gepont!

Was nun? Nur Bananen sind auch langweilig. Also muss was Gegensätzliches dazu her. Natürlich mit Säure angehaucht. Denn die Säure-Süße-Balance ist immer so im Hinterkopf vorhanden. So dass man doch meist das Richtige wählt.

Ich gucke herum. Preislich OK soll es auch sein. Es gibt Himbeeren und auch Heidelbeeren, frisch und das im März? Klar, die Bananen sind auch aus Übersee und so ist die Kleinfieserei meinerseits doch etwas absurd, finde ich.
Trotzdem hat mich der Preis insgesamt in Bezug zur Menge nicht überzeugt, obwohl die Beeren superfrisch leuchteten.

Mein Blick wandert weiter. Da! Das ist es.  Ein paar "vorgereifte" (aha?) Kiwis. 6 Stück für etwas mehr als einen Euro. Da kann man nicht meckern. Klar, bio war das nicht, auch aufgrund der Preises wohl weniger.

Egal. Ich zahle an der Kasse 4 Bananen und 6 Kiwis 2,30 €. Soviel Kleingeld hatte ich noch und sogar noch was übrig.

Zufrieden trete ich an die Kasse. Ja, super, zwei Leutchen, das ist toll! - so haben auch starke Sturmböen draußen im Inneren eines Supermarktes ihr Gutes. Dann nämlich, wenn es ums einkaufen geht.

Zuhause werden die Banänchen und Kiwischen gleich mal ausgepackt. Ich will sie aber nicht einfach so essen. Das ist ÖDE. Das ist LANGWEILIG!
Also hole ich mir einen Teller und fabriziere, ohne groß nachzudenken, einen "sponfix"-Obstsalat. Was eigentlich nur heißt: Spontan und schnell einen Teller Frisches zu verdrücken.

Die KIWIs - werden geschält und halbiert, dann jeweils gedrittelt, so dass längliche Würfelchen entstehen. Die Banane schäle ich ebenfalls. Und weil mir da SPONtan nichts dazu einfällt, schneide ich sie einfach in schmale Scheibchen und geselle sie der Einfachheit halber FIX zur Kiwi.

Die Harmonie ist perfekt. Säure und Süße sind eine gute Heirat. So nach dem Schema: Gegensätze ziehen sich an!

Ich bin zufrieden mit meiner "SPONFIX"-Tat. Nur etwas Kick  braucht die Sache dann doch noch. Einfach wieder Essig-Öl-Kombi ist mir dann doch nicht genug.
Die Idee kommt aber sofort: Genau ich habe ja noch Honig im Schrank - Waldhonig, welcher nicht gar so süß rüberkommt.

Die Süße ist nun unterstrichen, doch der Gegensatz dazu fehlt nun auch wieder. Heißt, Säure oder vielleicht etwas Salziges??? - könnte ein super Kontrast hierfür sein.

Gedacht,  getan. Der Salzstreuer tat gute Dienste. Und wie üblich auch die Frische-Pfeffer-Dosis aus der Pfeffermühle. Das hat was. Immer!

Ich probiere die Kombi vorsichtig. Denn ehrlich: Salz zu Obst? Das war dann doch nicht so sehr üblich. Auch in meiner Küche eher weniger, obwohl die Experimente mit einfachen Zutaten IMMER zu meinem Repertoire gehören.


Ich bin überrascht. Die erste Gabel war dann doch der BRINGER:
Das schmeckt sogar ...
... denke ich mir und nehme im Anlauf die nächste, wobei die folgenden nicht ausgeschlossen waren.

Super Kombi! Das nächste "SPONFIX" ist somit garantiert gepongt. ;)


  • 2 Kiwi
  • 1 Banane gelbgrün
  • Waldhonig
  • Prise Salz
  • Pfeffer, grob, frisch aus der Mühle


Samstag, 28. März 2015

Salatideen - pikanter Obstsalat Nr. 2

Frühstück. Frühstück am Samstag ist bei uns immer so eine Art Brunch. Obwohl es bei den meisten ja sonntags ist. Samstag ist bei uns Einkaufstag. So für die kommende Woche. Großeinkauf. Natürlich ist der Großeinkauf um ein Vielfaches mehr als der normale Schnell-mal-Holen-Einkauf. Daher auch viel zeitraubender. Und was kommt danach? Genau! Es muss alles irgendwie gleich mal probiert werden.
Frische Sachen einkaufen bedeutet ja auch Frische ins Haus oder in die Wohnung zu holen und diese will man doch auch gleich mal kosten.

So auch an diesem Samstag. Zumindest bei uns.
Taschenweise wird oft das Einkaufsvolumen erweitert. So dass man schon meinen könnte, die nächste Sintflut steht bevor. Die Sintflut ist aber nicht im Realen im Kommen, sondern durchaus bei dem täglichen Krimskrams.

Da muss es schnell gehen. Der Einkaufszettel wird natürlich auch mitgenommen. Was aber jetzt selbstredend nicht heißt, dass genau - und NUR das! - was draufsteht auch in der Einkaufstasche landet. So wird schon einiges mehr gekauft. Das sowieso. Und dann natürlich die sogenannten Schnäppchen. Ja, die Markt- oder Wirtschaftsleute wissen schon, wie sie dem normalen Einkaufsmenschen das Geld aus der Tasche luchsen.

Wie dem auch sei, der Samstag ist durchaus kein normaler. Es ist frühstücksmäßig gesehen, wirklich ein Sonntag. Daher  natürlich, weil die Frische nach reinschaffen ins Haus viel mehr aktuell ist. Und wozu soll man denn auf den Sonntag warten?

Genau so ist es.

Heute zeige ich eine neue Kombination in Sachen SALAT. Dieser, wieder ein Obstsalat im vorigen (März-Salatideen) Sinne. Was soviel heißt wie, die Obstvariante habe ich wieder in etwa so gewählt.
Allerdings gab es nicht die Birnen, die mir vorschwebten und dann auch keinen offenen Spinat. Verpackte Ware hat mir nicht so gefallen. Also war umdenken angesagt.
Was war günstig und trotzdem gut?

Die ERDBEEREN, zwar aus Spanien und sicherlich etwas mehr als üblich mit Schadstoffen belastet, haben mir gefallen - man nehme eben dann nur weniger; Punkt. KIWIS gabs und gibts ja immer, also auch die. BANANE hatte ich noch zuhause. Und wieder ein Stück aufgeschnittene HONIGMELONE. Das wars dann ziemlich.


Wie man leicht erkennen kann, ist der DILL wieder mit dabei. Salatsoße also wie vor.

Hier noch kurz die Zutaten:
  • halbe Banane
  • 3 Erdbeeren
  • 1 Kiwi
  • 1/4 Honigmelone
  • halber Apfel  (der musste nicht extra erworben werden)
  • einfache, dezente Salatsoße mit frischem Dill!
Dieser Salat kommt zuvorderst. Dann ist es wie umgekehrt, wenn man Kuchen oder zuckersüße Torten verdrückt: Genau! ... gedanklich gaukelt einem was Herzhaftes vor!

Also ein einigermaßen gesunder Snack. So dass der Körper alles intus hat, was er sicherlich benötigt. Davon bin ich überzeugt!


Die Brote bestehen aus
  • 1 Scheibe Vierkorn-Vollkornbrot, in Drittel verfrachtet
  • etwas Griebenschmalz als Grundlage
  • würzig-cremigem Camembert (Eckchen)
  • Esrom-Käse
  • Gelbwurst (da mag ich natürlich weil ich wohl Franke bin - die fränkische am liebsten)
  • genauso die Schinkenwurst mit Paprika
  • dann gabs frischen BÄRLAUCH - ein Traum!

So toll gesättigt kann jeder andere Brunch - zumindest für mich - in der Ecke bleiben.
(Ist natürlich Geschmackssache, versteht sich).


Freitag, 27. März 2015

März-Salatideen

Es ist noch immer Vorfrühling. Obwohl, der Frühlingsanfang fand kalendarisch zumindest schonmal statt. Einen kleinen Ideenvorsprung hatte ich schon gegeben. Wie man aus einfachen Zutaten trotzdem interessante und wie ich finde auch leckere Salate zaubern kann.

Einfach. Das Wort ist durchaus bei mir wichtig. Denn großer Zeitaufwand bedeutet bei mir: Das mach ich dann doch nicht!

Die Ideen gehen spazieren, wenn die Salate einem vor dem geistigen Auge herumgaukeln. Ein bisserl was geht da doch?, so denkt man sich, wenn einem die Frische wichtig ist.

Wie ich schon oft erwähnt hatte, ist besonders ein Salatteller am Morgen für mich wie ein Sprung in die Aktivität. Brötchen, Marmelade, Wurst und Käse machen mich schlapp und müde.  Und da nützt auch der zuvorige Kaffee mit Milchtouch überhaupt kein Wenig.

Heute also habe ich wieder einmal eine Idee. Nein, vielmehr es sind schon zwei. Die gestrige zeige ich auch auf.

Rote Bete sind noch immer aktuell. Obwohl sie eigentlich ein Wintergemüse sind. Rote Bete sind für mich ja doch eher der Punkt Salat, denn Suppen und Eintöpfe. Warum? Ich denke da, dass es einfach die optische Variante ist, die mich in diese Richtung zieht.


  • frisch gekochte Rote Bete
  • süßlicher Apfel
  • hellgrüne Peperoni
  • Babyspinatblätter
  • Zwiebelringe
  • Dill
  • Salatsoße: Sonnenblumenöl, Kräuteressig, Salz, Zucker, Pfeffer.
So einfach und schnell kann ein super schmeckender, süßlich, dennoch säuerlich angehauchter Salat sein. Alles auf einen Teller schichten und die leichte Salatsoße darüber(das ist mir wichtig, denn so kommen die Geschmäcker der Gemüsen, Kräuter und Obstsorten besser zur Geltung).
Dazu koche ich mir in der Zwischenzeit schnell mal einen Reis. Sorte Basmati, 10 Minuten. Top!



Eine recht interessante, und wie ich fand, sehr positiv ausgefallene Variante in Sachen MÄRZ-Salat, den man natürlich das ganze Jahr über zubereiten kann, ist dieser hier:

  • Birne
  • Banane
  • Honigmelone
  • Kiwi
  • Babyspinatblätter
  • Dill
Soße wie oben.
Der Dill ist der besondere Kick daran.

Hier ist der Link für die anfänglichen Ideen. Wie natürlich auch immer wieder in anderen Posts die Ideen in punkto Salate spazieren gehen.



Samstag, 14. März 2015

Imbisse - mit Einkauf.

Thema Imbiss beißt sich ja in alle Munde.
Auch in meinem ist er zu finden, obwohl ich die standardmäßigen Imbissbuden nicht so sehr mag. Warum? Ich denke da, dass es auch ein wenig, vielleicht sogar mehr, die vielen Hype-Meldungen über ungesundes Essen sind, die mich davon abschrecken, wenigstens ab und zu ein Brötchen zu kaufen und damit auch zu kosten.

Ja, ich "leide" lieber Hunger oder spare mir den Appetit dann lieber auf, bis ich zuhause bin und mir dann etwas aus dem Vorrat zaubere.
Zaubern ist vielleicht hier nicht das richtige Wort. Denn Hand muss man schon an die Sache legen, damit das auch was wird bzw. das Futterwerk vollendet wird.

Heute war langschlafen angesagt. Ach ja, manches Mal wandert man in der Welt herum und bringt dann die Pedes nicht mehr auf die Reihe und dann ist es schon gut, wenn man es sich leisten kann, ein wenig länger in den Federn zu verbringen.
Außerdem ist eh Samstag und da muss man eh nichts tun, außer natürlich den Wochenendeinkauf, welcher, wie nicht bei uns so üblich, in Allerherrgottsfrühe vonstatten ging, sondern fast schon mittags.
Gut, heutzutage muss man nicht mehr der Angst unterliegen, dass man nachmittags nichts "Gescheites" mehr zum Einkaufen findet. Der Sonntag somit brachliegen und man womöglich am Hungertuch nagen müsste (letzteres war natürlich voll übertrieben, dann im Vorrat würde sich immer etwas finden, um daraus einigermaßen Schmackhaftes zu zaubern - ja, diesmal passt das Wort).

Frische Sachen eingekauft, verlocken natürlich immer auch gleich dazu, von den frischen Sachen auch zu kosten. Und da das Frühstück recht spärlich war, heißt nur Kaffeepott und los gings, war schon beim Heimfahren das Prachtstück am Gesamtwerk vollbracht, sprich die "Brötchen" waberten vor dem gedanklichen Auge herum.

Schnell ging das ja. Der "Imbiss" - woher stammt das Wort eigentlich? - war durchaus ein Prachtexemplar, zumindest in diesem Moment für mich, da ich ja fast vor Hunger am Absterben war.
Komisch - oder vielleicht doch nicht?  -, dass einem da tausend feine Sachen vor den Augen herumgaukeln, wenn der Hunger doch recht drängend wird.
Ich bin davon überzeugt, dass es genau die Sachen sind, die man just in diesem Moment auch braucht, bzw. der Körper wohl sicherlich verlangt!?

Also, jetzt will ich aber nicht länger die Spannung erhöhen, denn sicherlich will man(n) - oder Frau - wissen, was nun endlich auf dem Früh- oder wirklich schon Spätstückstisch (ha, erfunden voll das Wort ;) angekommen ist.

Zuerst habe ich die Erdbeeren verbraucht.
Sind zwar spanische gewesen, war mir aber in diesem Moment egal. Deutsche gibts ja noch nicht und eingefrorene schmecken doch auch recht fade, weil ... ja, eben anders.
Bananen habe ich auch gekauft. Hier dieses Mal die schon recht reifen, mittelgelben, die passen dann so gut zu den Erdbeeren.

Frischkäse, den körnigen, habe ich mit einigen Erdbeeren und der in feine Scheiben geschnittenen Banane gemischt. Kein Zucker obenauf, sondern nur gemischter Pfeffer aus der Mühle! -  Richtig exotisch und trotzdem recht interessant. Ja, hat geschmeckt! - Ein Bild ist davon nicht vorhanden, denn das Knipsen ist mir dann später erst eingefallen; sorry.

Dann habe ich die frischen Brötchen (vom Discounter - das schlechte Gewissen plagt mich nur ein bisschen) belegt, und zwar wie folgt:

Die Brötchen halbiert und dann auf die untere, wie die obere Hälfte je drei Kleckse Mayo getupft (aus der Tube, daher),  eine Scheibe gekochten Schinken (vom Metzger diesmal, nicht vom Discounter), dazu noch ein Stück frische Fleischsülze.
Die andere Hälfte mit ein paar Feldsalatpflänzchen bepflanzt. Eine Tomate in feine Scheiben geschnitten, sowie Zwiebelringe frisch. Dies alles auf diese zweite Hälfte verfrachtet und mit einem schnellen "Hups" zusammengeklappt, so dass die Brötchenhälften so richtig schön pappten.

Das Foto zeigt zwar noch die Hälften und den Rest Feldsalat mit gekochtem Ei und Mayo-Tupfen extra, trotzdem ist es zum Schluss so geworden.

Dann noch Reinbeißen. Krach und rösch .... die feinste Sache der Welt. Im Moment war es das auch.



Ein etwas anderer Imbiss. Einer halt, der einem spontan in den Sinn kommt und dadurch, so bin ich der Meinung, auch gut vertragen wird. Ganz einfach, weil einem sicherlich der Körper sagt, was er gerade so braucht.

-------------------- Abends gibts dann noch Japanisch - oder auch chinesisch.
Habe Jasmin-Reis gekauft, das verlockt so richtig schön. So ist ein Ausgleich da, wenn Fleisch oder Wurst da waren.

Wenn ichs nicht vergesse, mache ich auch davon wieder ein Foto.
Gemüse gebraten mit Pilzen und Jasmin-Reis. Fernöstlich angehaucht, das heißt für mich mit Sojasoße, Chili und Ingwer.
... ich schaue ...

... ich habe drangedacht.
Also, diese chinesische oder auch japanische vielleicht,  thai-angehauchte, aber hundertpro eigene Kombi in Sachen mit Sojasoße, Chili und Ingwer, ist für mich auch immer mit ein Resteessen. Und zwar eins, das schnell geht. Das vor allem.

Die Sache hatte dann auch - habe auf die Uhr geschaut - knappe 15 Minuten gedauert.

Der Jasmin-Reis ist mitsamt der dreifachen Menge Wasser und einer Prise Salz zuerst eingeschaltet worden. Aufkochen und dann auf halber Stufe derweil quellen lassen. Derweil, heißt, bis das dazugehörige Gemüsesud fertiggestellt ist.

Die Pfanne  schalte ich derweil auch ein. Hinein kommen
  • Chicoree
  • Champignons
  • Zucchini
  • Aubergine
  • Tomate
  • Feldsalat
  • einige Bambussprossen, fertig aus dem Glas
  • Lauchzwiebel
  • rote Chili
  • grüne Chili
  • zwei Ingwerscheiben, in Streifen geschnitten
  • Schwarzkümmel, Zitronengras, Sojasoße
  • 1/4 TL Hühnerbrühe instant
  • Salz
  • Olivenöl
Zuerst natürlich das Olivenöl, dann die weiteren Zutaten, fein gestiftet oder zumindest zerkleinert.
Wasser muss nicht sein, hier ist das Gemüse wässerig und ergibt mitsamt der Sojasoße die cremige Substanz, welche mit 1 TL Kartoffel- oder Maisstärke etwas eingedickt wird.

Das Gemüse richte ich gleich in der Pfanne an. Inmitten der in der Zwischenzeit gegarte Jasminreis.

Ein schönes, schnelles Gericht, welches besonders auch abends nicht belastet.


Donnerstag, 12. März 2015

Salate im März - für den Vorfrühling.

Jetzt ist es März. Mitte zwar, fast. Salate gibt es meist aus dem Treibhaus. Wie auch, der Boden ist noch gefroren, zumindest morgens. Einfuhrexemplare kaufe ich zwar auch. Obwohl das schlechte Gewissen mich doch etwas plagt.
Pestizide sind ja auch überall zu finden. Und von Bio bin ich nun doch nicht so sehr überzeugt, dass ich die meist überteuerte Ware kaufen möchte.
So kaufe ich doch wirklich, obwohl die Gesundheit mir doch sehr am Herzen liegt, schnell mal drüben im Discounter.

Gestern z.B. gab es hübsche rote Paprika, das Pfund, also 500 g, für 99 Cent. Im Beutel waren vier Stück, das fand ich ok. Sicher, sie sind aus Spanien und sooo genau will ich das nun auch wieder nicht wissen, wieviel Milligramm oder womöglich sogar ganze Grämmer Schadstöffchen sich im Gemüse befinden.
Dabei denke ich, dass es, wie so oft, schlicht und einfach auch auf die Menge ankommt.

Wenn ich also eine Paprika verzehre, ist es umgerechnet auf die Pestizidbelastung nun auch wieder nicht so schlimm.  Also kaufe ich trotzdem die Paprika aus dem "Normal"-Angebot.
Die grünen, etwas länglicheren, ich nenne sie türkische Paprika, die es in Hell- und dunklerem Grün gibt, kaufe ich meist beim türkischen Händler und sind auch sehr günstig; etwas mehr als 1 Euro, genauer 1,50 € habe ich bezahlt.

Kohl ist billig und der ist aus dem heimischen Anbau. Der ist immer bei mir Zuhause. Daraus lässt sich vielerlei zaubern. Von Salat aufwärts, bis gebraten, gedünstet; die Krautwickel nicht zu vergessen, die jedoch immer viel Arbeit machen, finde ich.

Heute schaue ich in den Kühlschrank. Salate sind für mich wichtig, die brauche ich wirklich schon täglich. Vielleicht ist es auch hier eine Art Sucht? Mehr denke ich, dass es die Gewohnheit ist.

Jedenfalls, der März ist doch ein vager Monat. Wie oben schon geschrieben bzw. angedeutet, ist Treibhausware, hier zeige ich in Richtung der frischen, grünen Salate, meist im Angebot. Ich weiß nicht so genau, sage einfach, es ist mein Gefühl, dass ich diese feinblättrigen, wässerigen Treibhaussalate in Grün nicht so recht mag.
Also kaufe ich meist Tomaten, obwohl natürlich auch eine Treibhausgeschichte.

Hier, jetzt und heute, eine MÄRZ-Salat-Kreation. Eine, die recht schnell geht und einfach auf dem Teller plaziert wird.

Der Teller wird mit Weißkohl grundiert, heißt den Kohl hoble ich gleich auf den Teller, worüber etwas Salz, Zucker, Schwarz- und normaler Kümmel gestreut wird.
Die nächste Lage ist dann der in feine Streifen geschnittene Peperoni, der Hellgrüne, nicht so scharfe.
Die rote Paprika, halbiert und quer in Streifen geschnitten, desweiteren. Zum Fast-Obenauf dann die in Würfel geschnittene Tomate.
Zwiebel, halbiert und gestreift, zum Schluss.

Der Salatteller wird dann noch mit einer Prise Salz gewürzt und mit Kräuteressig und Sonnenblumenöl beträufelt. Etwas Pfeffer aus der Mühle, hatte ich letztens günstig beim  Discounter gekauft, für sagenhafte 5 Euro und der Pfeffer ist bunt gemischt.

Ein paar Blättchen - was Grünes fürs Auge sozusagen - Basilikum und fertig ist der MÄRZ-Salatschmaus.


Eine von sicherlich vielen Ideen in punkto doch recht schneller Salat für den Frühling, der noch kein richtiger ist.
Macht frisch und munter und für die Mittagsmahlzeit oder auch Vorspeise super,  finde ich.
Besonders auch, wenn man etwas Kaloriensparen möchte, wenns mal abends wieder zuviel war ;).

Für abends gibts dann frische Pizza. Da freu ich mich schon drauf.
Das Dämpfle ist schon hingestellt, damits auch da wieder schnell geht.
Ich stelle mir da heute mal eine Pizza vor, welche ich mit Chicoree brate. ...
(wenn ichs nicht vergesse, gibts selbstverständlich ein Foto mit Anleitung, versteht sich).

................. Leute, ich sags Euch, die Pizza war der Superhammer! Absolut!
Ich versuche mal, die Zutaten zusammenzukriegen. Also da war zuerst der Pizzateig, welcher aus speziellem Pizzamehl bestand, genau aus 500 g. Dazu kam  ein "Dämpfle", welches inmitten des Mehls aus 10 g Hefe wiederum bestand. Desweiteren kam nach etwa einer Viertelstunde des Aufgehens eine Mischung aus in etwa 40 g Schweineschmalz, 1 TL Salz, 1 EL Essig (des Geschmacks wegen), 1 EL Salz, 1 Prise Zucker und ca. 100 ml Olivenöl hinzu.
Warmes Wasser, da schätze ich jetzt, weil ich es nach Gefühl veranstaltete, so in etwa ein halber Liter.
Diese Knetmasse  dann wurde eine Stunde in warmer Umgebung stehengelassen, woraus dann eine Wölbung entstand, die sich ein gut aufgegangener Hefeteig nennt.

Dieser Hefeteig stand nun bis abends, weil in der Zwischenzeit musste ich etwas tun.
Abends dann gings relativ schnell.
Die Tomatensoße hatte ich natürlich auch vorbereitet, welche aus stückigen Tomaten, Olivenöl, Kräuter der Provence, Salz, Pfeffer, Chilies, Tomatenmark, Knoblauchzehen, etwas Soßenbinder und Rosmarin vom Topf bestand.

Diese Soße kam zugrunde des ausgerollten Hefeteiges, worauf sich dann geriebener Mozzarella, Gemüse wie ein paar Scheiben Zucchinis, Auberginen, Tomaten und Chicoree in Blättern gesellte.
Die Kombi dann noch mit anständig Olivenöl beträufelt und ab in den auf 220 Grad vorgeheizten Ofen geschoben.

Die Pizza war soooo lecker, dass ich sie garantiert und hundertpro wieder genauso mache, das steht schonmal fest, wie der Fels in der Brandung steht.



...  wow ... lecker!!!

Ach ja, der Pizzateig war für DREI Personen gerechnet.

Dienstag, 10. März 2015

Fisch - Kabeljau, Pü und Feldsalat



Dienstag ist zwar Schwienstag, trotzdem gibts heut Fisch.
Naja, der Schwienstag hat ja was mit Schweinefleisch zu tun und von daher: Das gibts auch wirklich zu oft.
Ja, das Wetter war und ist mehr als prächtig und so wurde schonmal der Grill angeschmissen. Die Fleischfraktion (wer sonst, als die Männer!) wurstelten sich ihr Grillwerk selber. Es gab Cevapcici (ist das jetzt so richtig getippt?) mit Sambal Oelek. Nicht schlecht, soweit.
Trotzdem und außerdem ist der Fisch im Kühlschrank und ruft nach mir: "Koch mich, back mich oder dünste
mich zumindest!"
"Ok", so sag ich, dann kommst du an die Reihe. Der Frischepack soll ja, so habe ich letztens erst eine Fernsehsendung zum Thema Fisch-Frische-Test gesehen, extrem gut sein. Heißt, keine Beanstandungen in punkto Geschmack, Frische und man kanns ein paar Tage länger aufbewahren. Was sehr gut ist, denn wer hat schon ständig Zeit, jeden Tag sein Essen frisch zu kaufen?
Also, ich kenn da niemand, oder zumindest fast niemand.

Ich denke darüber nach. Mittag ist ja erst später. Jetzt ist noch früh. Frühmorgens um halb neun. Das Vorbereiten oder vielmehr Vordenken in punkto Mittagsverzehr ist aber schon wichtig. Von daher.

Der Fisch ist ein Kabeljau, steht zumindest auf der Packung und ich gehe mal schwer davon aus,  dass der Kabeljau auch ein solcher ist.
Zwei Filetstücke und die wollen zubereitet werden. Schmackhaft, versteht sich, und dazu noch eine Beilage.
Ich tendiere aufgrund der vorhandenen Möglichkeiten zu Kartoffelpü (die Kartoffeln müssen auch mal weg), wozu ein Feldsalat mit Tomate und Zwiebelringchen sicher mehr als hervorragend passen mag.

Na, ich hab nachgeschaut, genauer sozusagen, der Fisch ist ein Dreiteiler. Wie schön, dann gibt es mehr zu futtern.


Fortsetzung folgt dann drei Stündchen später. Bis denne dann ...
------------- und fort geht die Setzung. Das Gesetz der Satzung.

Es ist nun kurz nach zwölf. Das Essen ist so richtig mal zur Mittagszeit fertig. Normalerweise gibt es bei uns keine wirkliche Mittagszeit. Wir essen wann wir Zeit dafür haben. Das kann auch öfters mal abends sein.

Heut also der  Kabeljau. Tja, was soll ich sagen. Ich hatte die Packung geöffnet. Der Fisch roch tatsächlich nach voll frischem Fisch und gar nicht vielleicht angestaubt. Jedenfalls hatte ich die Teile dann genauer begutachtet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass der Fisch eine feine und saubere Sache ist. Fertig zum Braten, Kochen  oder auch vielleicht Dünsten.
Dumm nur,  dass die Gräten nicht richtig entfernt waren, was mir dann doch ein wenig die Rauchwolken ins Gesicht trieb.
Als ich die Fischteile herausnahm, ging also das Zupfen los. Alle Gräten herausmontiert und da die Teile nun nicht mehr so recht komplett waren, also optisch nicht mehr einheitlich aussahen, war die Sache klar: Die Filets werden einer Stückelung unterzogen.

So längs und dann quer fand die Teilung statt. Die Teilchen wurden gesalzen und wie üblich auch gepfeffert, anschließend in Dinkelvollkornmehl  gewendet.
Die beschichtete Pfanne mitsamt Olivenöl, Sonnenblumenöl und etwas Butter angeheizt und die Fischteilchen darin kurz von jeder Seite angebraten.



Vorher, das habe ich jetzt oben vergessen zu erwähnen, natürlich die Kartoffeln gekocht.
Diese welche ich geschält, geviertelt und anschließend quer halbiert habe. Also so eine Art Würfelung mit ihnen vollzogen. Ganz normal dann in etwas gesalzenem Wasser gekocht.
Das Wasser nicht vollständig abgegossen und dazu Milch gegossen. Solche mit 1,5 % Fett (weil Kaloriensparen war schon drin - allerdings kam dann zum Ausgleich ein Stich Butter dazu.
Die ganze Botschemba (soll heißen eben alles  miteinander) dann mit dem Kartoffelstampfer verstampft.

Noch vorherer habe ich noch eine Zucchini in feine Streifen geschnitten und vorher im Öl angebruzzelt.

Die Zucchini auf dem Servierteller kreisrund angeordnet, worauf anschließend das Pü kommt.
Die Fischteilchen dann rings um den Berg anordnen und weil ich das gerne auch mit Frischem kombiniere, ein paar Zwiebelringe darauf. Anständig Pfeffer aus der Mühle und fertig war das feine Gericht.
Die Salatdeko bestand aus in feine Scheiben geschnittener Tomate, seitlich mit Feldsalat dekoriert.

Etwa Säure braucht der Fisch natürlich auch. Hier ein paar Zitronenscheiben zum Selbstwürzen hinzugelegt.

Der Salat war natürlich, wie so oft, viel zu wenig, weshalb ich einen extra Teller als Nachtisch sozusagen angerichtet hatte.
Ein paar Tropfen Kräuteressig, ein paar Tropfen Sonnenblumenöl, etwas Salz und wieder Pfeffer aus der Mühle komplettierten mitsamt den restlichen Zwiebelringen den Abschluss.



Einen Nachtisch gabs dann natürlich nicht mehr. So satt ist man dabei geworden.

Obwohl ... nachher gibts noch einen Pott Kaffee. Der muss immer sein.



Mittwoch, 25. Februar 2015

"Influenza"-Suppe. Spontan hilfreich.

Viele Wege führen zum Ziel.
Manches Mal aber auch die spontane Eingebung, die man verwirklichen sollte.
Das innere Bauchgefühl sollte man nicht ignorieren. Oft hilft es besser als alle Mittelchen der Welt.

Heute schreibe ich kein wirkliches Rezept. Obwohl ich hier einfach einen Link setze auf meinen zweiten Blog - TAGESNOTIZEN.
In oder vielmehr auf diesem Blog schreibe ich nach Notwendigkeit Erfahrungen, die zum Nachdenken anregen und nicht nur dies, oft sicher auch mit Hilfreichem behaftet sind.

Heute also habe ich nach den verflossenen krankheitsbedingten Tagen dort eine Strategie der Selbstheilung notiert.
Die altbewährte Hühnersuppe ist zwar auch immer empfehlenswert. Nur oft ist es halt so, dass man dann, wenns einen darniederstreckt, das Huhn praktisch davongelaufen ist. Also muss eine Alternative her.

Dort habe ich also meine andere Strategie der Heilung notiert, die dem einen oder anderen vielleicht wenigstens einen Anreiz bringt, der oftmals fast aussichtslosen Bekämpfung der Virenwelt ein Schnippchen zu schlagen.

Die Influenza grassiert im Moment in Nürnberg ja besonders stark. So hat es mich natürlich auch erwischt ... gehabt!

Das Mittelchen der Wahl, die Influenzasuppe, so nenne ich sie jetzt einfach spontan, zum Ausprobieren.

Gute Besserung allen, dies auch erwischt hat!

----------------- Mitten in der Nacht - schlafen ist da meist ein Fremdwort - die Tees inspiziert.
Ich lese einige Packungsaufschriften und treffe dann die Entscheidung. Schlaftees probiert.