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Montag, 8. Juni 2015

Vegan - eine Modeerscheinung

Tiere und ihre Misshandlungen, besonders bei der Massentierhaltung, Medikamentenmissbrauch, Überschuss an Gülle, welche auf die Felder gebracht, wieder in Umlauf gebracht wird, heißt, die Nitrat- und damit Schadstoffbelastung der darauf wachsenden Pflanzen wird erhöht, die Krankheitswahrscheinlichkeit für Mensch und Tier steigt damit um ein Vielfaches. Ich bin kein Wissenschaftler, aber die Logik bleibt m.E., und das schlechte Gewissen, wenn man Tierisches zu sich nimmt.
Allerdings kann man selbstverständlich etwas dagegen tun. Jeder kann das. Aber mit Bedacht.
Das Resultat ist eine moderne Ernährung, die jegliches Tierische ablehnt. Was vielleicht, das mag sein, die Schadstoffe und damit die Krankheitsrelevanz für Mensch und Tier und bestimmt auch Pflanzen niedriger werden lässt, jedoch die in uns allen wohnende "natürliche" Nahrungsaufnahme vollkommen auf den Kopf stellt.

Eine vollkommen tierfreie Ernährung ist für uns Menschen nicht gesund. Auch wenn viele behaupten, sich dadurch gesünder zu fühlen. Mag sein, dass bestimmte Krankheiten damit weniger auftreten, vielleicht sogar verschwinden, dafür kommen dann jedoch neue hinzu, die durch Mangel  an bestimmten tierischen Mineralien, Vitaminen etc. auftreten. Und da die Inhaltsstoffanalyse vieler Lebensmittel ja noch immer nicht zu 100 % entschlüsselt ist, also manche noch völlig unbekannte, jedoch für uns Menschen nützliche, bestimmt sogar lebensnotwendige Stoffe (so nenne ich es jetzt mal) fehlen, sprich nicht vorhanden sind, ist es eine vage Ernährungsweise, die für mich einfach nur als Experiment gelten kann.
Ein solches habe ich schon an mir selbst durchgeführt Vegan - kritisch betrachtet.

Die Wirtschaft und die damit verbundene Industrie hat sich dadurch ein neues Standbein gesucht. Die VEGANE Lebensweise/Ernährung boomt. Das erst kürzlich am Wochenende stattgefundene, vegetarisch-vegane, inzwischen schon 5. Straßenfest in Nürnberg war für mich zwar interessant, jedoch Neues konnte ich nicht entdecken. Die Warteschlangen an den Verkaufsbuden waren zwar lang, aber auch, weil Neugier einfach befriedigt werden wollte. Ich bin auch immer aufgeschlossen für Neuerungen, bilde mir dann aber meine persönliche Meinung dazu. Kritisch beäugt, und auch mit weitergehenden Gedanken dazu, überwiegt dann die Skepsis, ob das wirklich das Nonplusultra ist ... ? Und mir dabei das Wort MODE dafür passend erscheint.

Sicher Negatives hat jede Sache. Neues besonders. Und probieren ging ja auch schon immer über studieren, wodurch dieses Sprichwort seine Wahrheit beweist. Auch ich habe probiert, Auslöser waren persönliche Krankheiten. Bluthochdruck und manches Mal Allergien, die jedoch NICHT ALLEIN auf die Ernährung zurückzuführen sind. Wodurch sich die Lösung herauskristallisiert, dass eine rigorose Umstellung auch nicht das Amen in der Kirche ist.

Heißt: EIN ZUVIEL IN JEGLICHER FORM SCHADET - auch die VEGANE Lebensweise ist daher nicht die Lösung aller Probleme, die jetzt speziell auch auf die Tierhaltung zeigt.

Vegetarisch, also das Weglassen von Fleisch im Speziellen, ist ja noch einigermaßen praktikabel, aber VEGAN? ... da sage ich: Nein, danke.



Donnerstag, 9. April 2015

Krautsalatidee ... mit Birne




Krautsalat. Ja, der aus dem weißen Kohlskopf stammende Ursalat. So sag ich für mich schon, denn Kohlgerichte sind wirklich alt. Alt ist jetzt bestimmt nicht der neueste Einfall meinerseits. Oder vielleicht doch? ...
... jedenfalls ist die Kombi ein Frühstückssalat - wieder einmal! ;) - und dazu etwas aufgemöbelt und doch der "SPONFIX"-Kategorie zuzuordnen.

Spontan und fix ist der Salat auf jeden Fall. Der alte Hobel tuts da immer auf die Schnelle. Drauf auf die Schüssel, sorry, ein Foto hab ich davon jetzt nicht zur Hand, obwohl in verschiedenen Posts  immer mal auf einen Hobel hingewiesen wird. Die Reibekuchen sind hier eine Einleitung. Soll jetzt keine Werbung für irgendwelche Plastikhobler sein,  sondern nur die Info, dass ich es so mache, versteht sich.  ;)

Auf die Schüssel also den Hobel gelegt, den Krautskopf zur Hand und einfach fix ne Portion heruntergehobelt. Schon ist der Krautsalat fast fertig! ... ist doch wirklich bimbo.

Und weil das doch etwas langweilig schmeckt,  kommt meist was Herzhaftes dazu. Hier noch ein paar schwarze Oliven und eingelegte Peperonis. Gewürzt habe ich noch nicht. Denn ich probiere ja erstmal. 

... nö. Das war noch nix. Die Peperoni mussten weg. Dafür dann  ...  ich schaue herum. ... und ah ... da ... da ist die Lösung des Knotens: eine  BIRNE ! Genau die, die ist das richtige.

Und da die Birne doch so im ganzen gesehen eine recht großflächige Geschichte ist, habe ich sie der einfachen Verzehrbarkeit halber halbiert, danach geviertel, geachtelt auch noch. Des weiteren gesechzehntelt. Und die Scheibchen in kleine Stückchen geschnitten. Die Schale blieb dran, denn die war auch optisch voll schön.

Den Salat wie sonst auch wieder gewürzt. Mit etwas Sonnenblumenöl (weil neutral) und ein paar des Säureausgleichs wegen Tröpfelchen Kräuteressig, etwas Salz und jetzt kommts: 1 Teelöffel Zucker obenauf. Zart eine Prise Schwarzkümmel, der hat was.

Die erste Gabel war dann schon optisch gut: Augen aufreißen und ... hmmmmm !!! ... gesagt bzw. gedacht und auch gleich mal Bildchen gemacht, um es zu posten. 

Ja, auch nicht schlecht, die Kombi.


------------------ Schnittchen gibts dann später. Ich schaue.


Dienstag, 7. April 2015

Krautsalat-Idee und Pita aus "Czech"

Das Wort "Sponfix" ist ja meine neue Wortkreation. Diese, eine solche, gibt es sicherlich noch nicht. Vielleicht auch meine nachfolgende, daraus resultierende Explosion. Expertise, Exemplar, Ex und hopp bestimmt auch.

Nach der Londonreise hatte ich nach den vielen Fastfood-Einverleibungen doch wieder so richtig Lust auf eine meiner Salatkombis. Die ich doch, ganz ehrlich!, sehr vermisst hatte.

Im Kühlschrank lag noch Kohl. Der lässt sich immer prima zu einem schnellen Salat umfunktionieren.
Hobel her und los gehts praktisch!


  • Weißkohl
  • kleine Salatgurke
  • schwarze und grüne Oliven, die frisch eingelegten vom Türken
  • hellgrüne Peperoni
Ja, und fertig war im Grunde mein Krautsalat.
Natürlich lässt sich Krautsalat mit Mayo auch superköstlich gestalten. Wers halt mag und wer nicht so, der macht eine leicht ölige zart umschmeichelnde Salatkombi darunter, welche nach meinem Geschmack die Gemüse geschmacklich mehr unterstreicht, als wenn man praktisch alles mit Mayo-Pampe zupappt.
Die Salatsoße wie vor in den Posts. Bestehend aus KRÄUTERESSIG, SONNENBLUMENÖL, SALZ, ZUCKER, PFEFFER, grob aus der Mühle.
Etwas Kümmel und Schwarzkümmel, so finde ich, unterstreicht den Krautsalat gut. Besonders auch, da er so bekömmlicher ist.

Hier noch mein "Nachtisch". Irgendwie jedenfalls. Denn auf Herzhaftes kommt auch immer Süß. Wie auch umgekehrt.

P I T A   bestrichen mit Johannisbeergelee.
Darauf Pfeffer, grob ;) und ein paar Basilikumblättchen.


Nicht schlecht. Nein, sogar recht lecker!

Obwohl zum Thema "Pita" müsste ich auch noch was sagen. Aber das ist wohl ein anderes Thema ...
Libanesisch, im türkischen Laden erworben; hergestellt in "Czech", steht drauf.  ... ja eieieiei .... tz.

"Essen"tielles aus London

Das Osterwochende war England angesagt. London speziell. Mit dem Bus schon etwas anstrengend. Trotzdem viel gesehen und viel erlebt. Erfahrungen inklusive. Hier auf diesem Blog zeige ich ein paar passende Fotos.  Essen natürlich, was auch sonst ;)

In Greenwich einen netten, kleinen Markt durchwühlt. Wie natürlich einige andere auch. Glaspaläste haben mich jetzt nicht sooo sehr interessiert. Die gibt es auch bei uns in etwa. Das Kleine, das Besondere eben, sticht mir immer ins Auge. Touristenattraktionen kann man ja schließlich in jedem Reiseführer nachschlagen. Auch im Internet, schnell mal mit Klick.

Ich habe viele Eindrücke gesammelt. Und will daraus ein Fotobuch gestalten. Das dauert natürlich noch ein Weilchen.

"Fish and Chips" mussten selbstverständlich versucht werden ...


Tja, was soll ich zu dem Geschmackserlebnis sagen?
Mein persönlicher Geschmack muss ja nicht die Allgemeinheit treffen, womit ich ausdrücken will, dass, auch wenn ich jetzt spontan behaupte, das Zeug absolut nicht mein Ding war, trotzdem jeder andere es für Spitzenqualität halten würde.
Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Mein Geschmack war es nicht. Dafür habe ich 7 Pfund bezahlt. Ein Haufen Geld. Dafür hätte ich mir zuhause auch einfach einen TK-Fisch-Seelachs mit Panade in die  Pfanne hauen können und eine Portion, ebenfalls tiefgekühlt!, Pommes aus der Tüte auf das Backblech setzen, welches dann wenigstens fettfreier gewesen wäre und ich damit einige unnütze und sicher auch noch dazu ungesunde Kalorien gespart hätte.

Tja, trotzdem: Probiert musste es werden! Wenn nicht, hätte mir das doch ewig und drei Tage gestunken, dass ich es nicht wenigstens probiert habe. Ja, so ist das. Erfahrung macht immer reich!

Naja, Schwamm drüber. Es gab noch viel andereres. Das Bier war mir auch zu koscher.  Plastikbecher, kaum Schaum und dazu noch der horrende Pfundpreis von sagenhafen 4 Pfund in den Pubs, das sind umgerechnet in Euro schon fast SECHS!!! ... trauschauwem, das musste nicht sein. Unser fränkisches Bier hat da schon mehr und da schmeckt sogar das 60 Cent-Fläschle besser.

Jetzt aber zu den für mich neuen Geschmäckern in englischer, sprich London-mäßiger Ausführung. Hier war es einmal eine Art Birne, die mich auf dem GREENWICH-Markt
angesprochen hat. Da gabs schon tolle Häppchen. Ob das jetzt speziell ENGLAND-typisch war, bezeifle ich allerdings. Die Englische Küche hat ja einen schlechten Ruf: Fett, ölig, schwammig und zusammenpassen tut da auch nix.

Der Markt jedenfalls war eine kleine, feine Einblickung. Eine solche die mich schon positiv gestimmt hat, auch was das Essen anbelangt.

Nachfolgend ein paar Fotos davon.
Und natürlich die "vegetarische Birne", die dann gar keine war.



Es handelte sich um Reiskombi. Irgendwas mit Kurkuma und noch Gewürze. Als zentraler Mittelpunkt gestaltete sich, eröffnete sich im speziellen, eine Masse aus Mozzarella und Aubergine.

Dazu gab es Salat. Das war interessant - und! ... vollkommen neu. Es hat mir zwar etwas gefehlt. Vielleicht ein Dip, eine Soße zum Eintunken. Trotzdem sehr lecker!

Jetzt noch ein paar bereichernde Auslagen zum Anschauen:





Und noch das Frühstück aus dem Hotel, welches mir trotz Unkenrufen dennoch geschmeckt hat. Obwohl die frittierte Wurst - sicher eine Art Weißwurst gewesen?! - sowie das undefinierbare, panierte Teil absolut nicht zu meinen Geschacksrichtungen zählte. Der Kaffee war kräftig und obwohl mit Milchschaum, sehr aromatisch zu meiner Überraschung.

... das Bagel war sehr gut. Solche, gibt es bei uns in Deutschland nicht. Jedenfalls nicht so im Geschmack. Das fand ich interessant. Eine Art Brotteig, aber nicht trocken, fade und strohig, sondern rund im Geschmack, wie auch die Form. ;)


Das waren ein paar kurze Einblicke, Eindrücke von der Londonreise. Die trotz verhangenem Himmel dennoch recht erfahrungsreich war. Gutes und eben auch Negatives, wie eben immer.

----------------- den Teil 1 habe ich schon verfasst: London - Nachtfahrt mit nur einer Hotelnacht.

Dienstag, 31. März 2015

Hüttenkäse mit Joghurt


Salate. Ja, diese feinen, und immer wieder mit neuen Künsten versehenen rohköstlichen Köstlichkeiten haben es mir angetan. Immer, ja, wirklich schon immer!

Schon von Kindesbeinen an verdrückte ich die Pflänzchen. Naja, zugegebenermaßen schon mit gewissem Druck. Der Druck kam von Seiten der elterlichen Präsenz. Diese war mir da durchaus nicht angenehm. Trotzdem hat sie, wie man jetzt ja erkennen kann, einen durchschlagenden Erfolg erzielt.

So kann man das auch sehen mit der Erziehung, der etwas strengen zwar, dennoch hat es gewirkt. Zum Thema Erziehung, resp. Kindererziehung will ich jetzt aber nicht weiter ausschweifen, denn das ist absolut nicht für dieses Blog/Post geeignet.

Heute will ich mich mal wieder meiner spontanen Eingebung widmen. Natürlich?! ... wie und wo auch sonst. Der Wind draußen reißt nicht ab, so dass Drinnensein absolut ein Muss ist. So kommen einem die Ideen schnell. Der Kühlschrank ist noch einigermaßen vom WE gefüllt. Gemüse sind einige zu finden.

Die Dill-Salatsoßen-Variante will ich nun aber nicht wieder aufgreifen, denn das wäre absolut ein No-Go. Gehen will ich aber schon, und zwar in Richtung der Verbindung mit dem Käse.
Frischkäse genauer gesagt, und zwar der körnige.

Körniger Frischkäse oder auch Hüttenkäse genannt war noch nie mein Ding. Früher (hier meine ich vor bestimmt VIER Jahrzehnten, also in meiner Jugend, wo das Zeug so richtig aufkam) mischte man das mit frischen oder auch eingedosten Früchten. Meist. Aber auch in herzhafter Form war das körnige Milchprodukt absolut angesagt.
Nicht so bei mir, denn ich war der Konsistenz gegenüber etwas skeptisch. Suspekt war mir das Zeug, und kaute von links nach rechts und von rechts nach links. Obwohl die Körnchen absolut nicht so hart waren, wie man jetzt vielleicht meinen könnte (oder ob vielleicht was drin war?).

Nein, drin war da nur das Milchprodukt, ganz klar! Schrauben, Nägel und dergleichen mischte man da gemeinhin nur mit dem Hölzernen, dem Brett, der Latte.

Bevor ich mich jetzt in irgendwelche Vielleicht-Geschichten verliere, mache ich jetzt weiter mit dem Beiwerk. Dieses besteht eigentlich nur aus roter (knallroter!) Paprika. Einigen Zwiebelringchen und dazu obenauf einfach Pfeffer; frisch aus der Pfeffermühle - sowieso ein Geschmackserlebnis allein!

Der Frischkäse ist absolut ein Ding. Ein solches, das garantiert jetzt in weiteren Posts Verwendung finden wird. Der Frischkäse, welchen ich im Moment verwende, hat auch etwas beigemischt bekommen. Ich lese auf dem Schächtelchen: "... verfeinert mit Joghurt" !!!?

Aha, daher kommt sicherlich meine Begeisterung! ... kaufte mir zum Vergleich einen normalen, ohne Beimischung halt. Probiere, und stelle fest: Das ist der Punkt der freudigen Erfahrung!

Joghurt mit Beimischung im Frischkäse, wie es ja auch bei der Butter schon des längeren so gemacht wird. Obwohl ... nee, bei Butter will ich Reinheit! (persönliche Anmerkung)

Also, ein großartiges REZEPT ist das jetzt nicht. Sondern lediglich eine geschmackliche Komponente, die einfach auch mal wieder was anderes war ... und ist.
  • rote Paprika
  • Zwiebelringe
  • Frischkäse/Hüttenkäse mit Joghurt
  • Pfeffer, der bunte aus der Mühle

weitere Kombis folgen.
----------------
Apropos Kombis. Natürlich war mir das doch etwas einfach, weil fadeee. Expertise mit Dill-Kräuteressig (natürlich selbst verfasst bzw. verglast) und Olivenöl.
Dazu die frisch eingelegten Oliven. Schwarz und die mit dem scharfen Rot zu zartem Grün. Türkisches Weißbrot. Perfekt!
.... hmmmmmmmmmmmm  ... das iss es!!!
Bon appetit!


Montag, 15. September 2014

vegetarisch geht immer ... mal Lauchrösti

... und nicht nur für zwischendurch.

Die Fleischesserei find ich abwechslungsreich, aber soll kein Dauerthema werden.
Gefühlsmäßig sagt einem der Organismus, was für einen gut ist. Sicher ist der Geschmack dabei wesentlich, wobei künstliche Aroma-, Farb- und Geschmacksverstärker den Gaumen kaputt machen, ihn auf die Aroman trimmen, damit das Produkt wieder gekauft wird.

Kochen hat für mich nie etwas mit solchen Hilfsmitteln zu tun. Nur ab und zu zum Verbessern einer Soße oder wenn die passenden Kräuter nicht zur Hand sind.

Fleisch gab es an diesem Sonntag nicht. Jedenfalls für mich nicht. Da war das Gefühl wieder vorhanden: Heute nicht - es schmeckt mir nicht!

Gemüse ist jetzt im September und sowieso im Herbst sehr billig und aus der Region, hier das Frankenland, bezogen, eine wahre Vitamin- und somit auch Kraftquelle. Der Geldbeutel wird geschont. Also ich finde jedenfalls nichts Negatives daran.

Natürlich schaue ich im Gemüseladen oder wenn mir der Weg zum Markt nicht zu weit ist nach Angeboten. Da kann man doppelt sparen.
Dieses Wochenende gab es den Porree oder auch Lauch für sagenhafte 59 Cent das Kilo, da musste ich einfach zuschlagen.
Lauch in Sahnesoße - ein wirkliches Gedicht!

Dazu war die Überlegung da, welche Beilage hier gut passt und besonders auch schmeckt?

Natürlich Potacken sind wunderbar! So eine Kartoffel ist doch immer wieder vielseitig. Und da ich ja am Vortag schon Salzkartoffeln zum Spinat gegessen hatte, überlegte ich nach einer Variante. Rösti sind immer wieder gut und fast noch besser und harmonieren wunderbar zu Lauch.

So war das Essen gepongt. Männe konnte natürlich wieder nicht "ohne" und hat sich ein Steak dazu gebraten.  Jedem das seine, warum auch nicht.

Die Zubereitung ist ja sehr einfach:
  • 1 kg Lauch
  • 50 g Butter
  • 100 ml Sahne
  • 1/2 Brühwürfel
  • Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
Ich habe hier eine flache Pfanne genommen, da dann der Lauch auch etwas gebraten wird und das Aroma besser herauskommt.
Die Butter in der Pfanne zerlaufen lassen, den Lauch dritteln und etwas einschneiden, waschen, schauen, ob noch Sand dazwischen ist.
Die Lauchstücke in der Pfanne verteilen und auf höchster Stufe kurz anbruzzeln lassen. Die Hitze auf kleine Flamme schalten und Brühwürfel, Sahne, Pfeffer und Muskatnuss obenauf streuen.

Der Lauch braucht in etwa 10 Minuten, bis er knackig, aber trotzdem durchsichtig aussieht, dann ist er fertig.



In der Zwischenzeit die Rösti vor- und zubereiten.
Hierfür
  • 4 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • einige äußere Blätter vom geputzten Lauch
  • 2 Eier
  • 2 EL Haferflocken
  • 1 EL Dinkelvollkornmehl 
  • Salz nach Geschmack /ich habe 1/2 Teelöffel genommen
  • Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Muskat
  • 2 Msp. Knödelhilfe (damit die Kartoffeln nicht braun werden)
  • Distelöl zum Ausbraten
Die Kartoffeln schälen und fein raspeln. Die Zwiebel in Streifen schneiden, den Lauch ebenso.  Eier, Haferflocken, Dinkelmehl, Salz, Pfeffer, Muskat unternehmen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und esslöffelweise die Kartoffelmasse reingeben. Etwas andrücken, damit die Masse kompakter wird.
Die Röstis braten bis der Rand bräunt und dann wenden.



-------------- Die obige Lauchsahnesoße kann noch mit etwas in Wasser angerührtem Mehl gebunden werden.


Das Gericht ist nun fertig. -

Dauer in etwa 30 Minuten.
Kalorien pro Person (ist für 3 gerechnet) in etwa 400.


Als Getränk schmeckt mir ein Lager- oder Kellerbier, mein momentanes Lieblingsbier.

Mein Mann trinkt gerne Wein dazu.

Sonntag, 7. September 2014

schnell mal ein Schäuferla

Wie man schon aus verschiedenen letzten Posts herausgelesen hat, ist meine Rückkehr zur Fleischfraktion besiegelt. Wobei jedoch ein Selten oder besser Sonntagsbraten daraus geworden ist. Wie es früher in meiner Kindheit auch schon so war. Kehrt man vielleicht zu den Anfängen zurück, wenn man älter wird?
So richtig kann ich die Frage nicht beantworten, denn im richtigen Alter bin ich dafür wohl noch nicht angekommen, wobei es auch eine Ansichtssache ist - garantiert.

Jedenfalls möchte ich heute mal wieder ein Rezept der großen weiten Welt zur Verfügung stellen, das vielleicht so oder ähnlich bestimmt schon existiert. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass jeder sein persönliches Rezept für dieses doch typisch fränkische Gericht parat hat.

Hier also ohne Umschweife mein persönliches SCHÄUFERLE:

Für 3 Personen gerechnet:

  • 3 Schäuferle (das ist ein Teil aus der Schulter des Nutzschweines, klingt seltsam, ist aber so)
  • 3 EL Kümmel
  • 3 EL Salz
  • 3 EL Pfeffer aus der Mühle, grob gemahlen
  • 1 Karotte
  • 1 Tomate
  • 1 Stück Sellerie
  • 1 Stange Lauch
  • 2 große Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Liter Bier (vorrangig Pils)
  • 1/4 Liter Brühe aus Brühwürfeln

Die Schäuferla von jeder Seite mit dem Salz, Kümmel, Pfeffer einreiben und in eine große Bratreine legen.
Das Gemüse sowie die Zwiebeln und den Knoblauch mit Schale drumherum legen.

Die Pfanne so in den Ofen schieben. Einschalten auf 125 Grad Umluft und den Braten so
zwei Stunden langsam bruzzeln lassen.
Wenn dann das Gemüse und das Fleisch aussieht, dass es etwas gebräunt ist, eine Flasche Bier darüber gießen und weitere zwei Stunden auf dieser Temperatur weiter braten.

Die Brühe in der letzten Stunde seitlich heiß aufgießen.

Die geringe Temperatur lässt das Schäuferle butterweich werden. Es fällt praktisch von selber vom Knochen. Wenn die daran befindliche Schwarte knusprig sein soll, die letzte Viertelstunde auf dem Rost auf 200 Grad bruzzeln lassen.

---------------- Die Soße:
Die Schäuferle herausheben und die Soße durch ein Sieb gießen, so dass die Bruzzelgemüsen im Sieb bleiben. Die Soße braucht eigentlich keine Würze mehr und ist fertig. Wer mag und es dicklicher liebt, kann einen Esslöffel Speisestärke in zwei Esslöffeln Wasser anrühren und kurz die Soße damit aufkochen.

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Dazu gibt es oft Kartoffelklöße, so richtig traditionell.
Ein wenig moderner, so nenn ich das jetzt, war es allerdings heut. Da gab es Brezenknödel. Eine neue Leidenschaft meines Mannes, welcher inzwischen zum Kochen wie auch Backen sehr intensiv mit viel Freude beiträgt. Die Rezepte stammen meist aus dem Internet. Welche Seite, will er nicht verraten.

Das Rezept ist jedoch wie das der Semmelknödeln ähnlich:

Brezen kleinschneiden, mit Milch einweichen. Eier hinzufügen und mit in Butter kurz geschwenkter Petersilie und Zwiebeln mischen. Durchziehen lassen und entweder Knödel daraus formen oder aber eine Rolle daraus machen, welche entweder in Küchentuch gewickelt wird oder in Folie.
Viertelstunde mehr ziehen als kochen lassen und fertig ist die Maus/Knödel/Knödelrolle.


 In Bezug auf "schnell" will ich noch ein wenig revidieren, was soviel aussagen soll, wie dass es eigentlich ein Gericht ist, das man durchaus mal vergessen kann. Einen Spaziergang, einen Besuch machen, oder einfach auch aufs Essen warten. Nichts weiter machen und sich drauf freuen, denn viel Arbeit macht das wirklich nicht.

Heute z.B. bin ich mal schnell aufs Herbstvolksfest Nürnberg gefahren. Gut, ist ja auch nur zehn Minuten von uns weg. Die Männer schnell ein Match auf dem Tennisplatz. So hatte jeder seins. ;)

Die Knödel waren auch vorbereitet und brauchten nur 15 Minuten im Wasser baden.
So gut organisiert kann ein Sonntagsbraten niemals in Stress ausarten.




Sonntag, 13. Juli 2014

Frühstückssalat

Manchmal notiere ich Momentbeschreibungen oder auch kleine Episoden. Allerdings nicht hier auf diesem Blog, sondern mein zweiter ist dann an der Reihe. Hier sammeln sich interessante Ereignisse, Tagesgeschehen oder einfach Gesehenes, das sich lohnen könnte, der Öffentlichkeit zu zeigen (mMn). So wechselt das.  Mal dieser, mal jener. Und von daher auch oft keine neuen Einträge hier.

Meine Rezepte sind spontan. Eigentlich immer. Ein Kochbuch brauche ich dafür nicht. Blick was da ist und dann gehts ans Werk.
Zum Frühstück, wenn die Zeit nicht zu knapp ist, gibts meist Salat. Zutaten finden sich immer im Kühlschrank. Tomaten sind ja superbillig und von daher im Obstkorb ständig präsent. Sie halten sich auch prima und passen perfekt zu fast jedem Essen. 

Auch zu Salat selbstverständlich.

Kopfsalat hebe ich in den Tüten auf,  die ich vom Einkauf beim Discounter mitbringe - hier halten sich die Köpfe - halbiert und geviertelt - mindestens drei Tage und danach ist er sowieso verbraucht.
Auberginen, Zucchinis halten sich auch gut und sind im Gemüsefach präsent. Paprika genauso, wie auch Chilischoten. Zwiebel, Knoblauch sind im Körbchen in der Küche, wie Zitronen und Gewürze im Regal sowieso.

Heute ein großer, riesengroßer, Salatteller - wie eine Closchüssel so groß ist der, sagt mein Mann dann immer (Spaß), ich grinse dann nur und freue mich auf die große Portion. 


























Z u t a t e n (1 Großportion):
  • 1/4 Kopfsalat
  • 1 Tomate
  • 4 Radieschen + Radieschenblätter
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 frische rote Chilischote
  • 4 Scheiben Aubergine
  • 1/2 Zucchini in Scheiben
  • 1/2 gelbe Paprika
  • eine dicke Scheibe Weißkohl
  • 2 braune Champignons
  • Schwarzkümmel
  • 1 TL Pizzagewürz
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 ELklarer Kräuteressig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Senf
  • etwas geriebener Ingwer
  • 1 gekochtes Ei
  • ca. 2 EL Olivenöl zum Dämpfen des Gemüses
Zwiebel, Knoblauchzehe, Chilischote klein schneiden.
Paprika in Würfel und Kohl in grobe Stücke zerkleinern.

Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und das Gemüse (Aubergine, Zucchini, Zwiebel, Knoblauch, Chili, Kohl, Paprika) mit Pilzen unter Rühren kurz anbraten.
Würzen mit Salz, Pfeffer, Schwarzkümmel, Pizzagewürz. Zugedeckt auf ausgeschalteter Herdplatte stehen lassen. Dämpfen.
Derweil auf dem großen Teller die kleingezupften Kopfsalatblätter verteilen.

Tomate halbieren, vierteln, achteln und auf dem Kopfsalat anordnen. Das gekochte Ei vierteln und ebenfalls - am besten außen herum - wie Radieschen auch.
Das gedämpfte Gemüse auf den Rohkostsalat verteilen. Die Radieschenblätter grob schneiden und ebenfalls darüber streuen.

Aus Essig, Öl, Honig, Senf, Ingwer, Salz und Pfeffer eine Salatsoße rühren und über den Salat verteilen.

Jetzt ist der FRÜHSTÜCKSSALAT fertig zum Genießen!
Die Kombi roh und gedünstet finde ich nicht nur geschmacklich ideal, auch die Verträglichkeit mancher Gemüsesorten - wie z.B. Auberginen, Zucchini, Paprika, Zwiebel - ist dann um einiges besser. Pilze werden oft roh gegessen, liest man in vielen Rezeptheftchen, finde aber auch hier, dass kurz gedämpft besser verträglich ist und besser schmeckt.

Würzig, harmonisch, anregend, sättigend und
... ein richtiger Fitmacher!

Solche Salate machen satt bis zur Mittagsmahlzeit. Kalorien ca. 400, je nachdem wieviel Öl verwendet wird (1 EL Öl hat ca. 100 Kalorien - ganz schön viel).





Samstag, 21. Juni 2014

Nudeln, Pasta ... immer wieder anders

Pastagerichte gibts ja zuhauf. Pastas oder auch einfach normal immer noch die "gemeine Nudel" gibts inzwischen fertig im Kühlregal. Eigentlich lohnt sich das Selbermachen nicht.
Doch wer so ein richtiger Freak ist, der macht seine Pasta trotzdem selber. Und gibt ihnen immer wieder mit einer neuen Kreation eine andere Note.

Genauso wie mit den passenden Soßen, die auch immens in der Fülle sind.
Im Grunde ist dieses Gericht ein sogenanntes Allerweltsessen. Nudeln mit Champignonsoße gabs schon bei mir in der Kindheit. Und die liegt ja nun inzwischen schon einige Jahrzehnte zurück.
Trotzdem kommen diese Nudelgerichte anscheinend nie aus der Mode und schmecken immer.

Natürlich muss man einen gewissen Elan dafür verspüren, seine Nudeln selber zu machen. Was wirklich auch gar nicht schwer ist und mit etwas Übung auch nicht zeitaufwendig. Mehl, Eier, Gewürze, Salz und fertig ist im Grunde die Nudel. Im Grunde ja, im Grunde auch wieder nein, denn die Mischung machts ja immer wieder neu.

Hier - Pastarezept. In diesem Rezept habe ich schon eine Anleitung für meinen persönlichen Nudelteig gegeben. Und ähnlich kommt er auch dieses Mal wieder daher, jedoch in der Zusammensetzung, wie auch dem Geschmack, trotzdem wieder mit einem Touch anderer Würzigkeit.
  • 100 g Hartweizengrieß
  • 200 g Weizenmehl Type 405
  • 100 g Dinkelmehl Type 630
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Kräuteressig
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Paprika edelsüß
  • 2 TL Kurkuma (wegen der schönen Gelbfärbung)
  • 1 TL Pfeffer aus der Mühle, grob gemahlen
  • 3 Eier
  • ca. 50 ml Wasser
  • 2 TL Bärlauch getrocknet
Diese Menge ist für 4 Portionen Nudelteig ausreichend.


Flüssige Zutaten wie Wasser, Eier, Öl, Essig sowie die Gewürze Salz, Pfeffer, Paprika, Kurkuma, Bärlauch gut verrühren. Langsam das gemischte Mehl hinzurühren. Später dann kneten.
Den Teig zu einer Kugel formen - wenn zu weich, noch etwas Grieß zufügen (der festigt schön).
Zugedeckt  oder mit Folie eingewickelt in der Küche eine halbe Stunde durchziehen lassen. Das Mehl quillt nun mit den flüssigen Zutaten, so dass der Teig kompakt wird.

Jetzt habe ich noch ein Rezept für eine Champignonsoße: 
  • 500 g weiße Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Tomate
  • 50 ml Sahne
  • 50 ml Nudelwasser
  • 50 ml Weißwein (eher eine herbe Sorte)
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL Paprika rosenscharf
  • 2 TL Bärlauch getrocknet 
  • 1 EL Mehl
  • 1/2 Würfel fette Brühe (vegetarisch natürlich Gemüsebrühepulver)
Zuerst bereite ich die Pilzsoße zu, da die Pasta besser nicht so lang warten soll.

Zwiebel, Knoblauch kleinschneiden. Pilze halbieren und vierteln.
Zwiebel und Knoblauch in erhitzter Butter mit Öl anbräunen. Pilze zufügen. Kurz bruzzeln lassen.  Klein geschnittene Tomate zufügen.
Mehl überstäuben. Gut mischen. Dann kommen die Gewürze dazu (den Bärlauch nicht, der kommt am Schluss drüber - ist ja schließlich ein Kraut, das nicht kochen soll).

Die Sache mit Sahne, Wein zur cremigen Soße rühren (das Nudelwasser kommt zum Schluss dazu, wenn die Nudeln gekocht sind).

Pilzsoße nun zudecken und "warten" lassen. Denn jetzt werden die Nudeln bereitet.

Dafür kleine Portionen des Nudelteigs abschneiden und erst mit breitester Einstellung kleine Fladen drehen. Anschließend auf Stufe 2 - das ist die beste Einstellung, nicht zu dick und nicht zu dünn.

Wenn alle Platten ausgerollt sind, welche auf bemehltem Küchentuch lagern, kommt die Schlussstellung an die Reihe. Hier habe ich die Tagliatelle-Einstellung (breite Nudeln) genommen, die schmecken am besten zu Soßen aller Art.

Während ich die Nudeln ausrolle, kocht inzwischen natürlich ein großer Topf mit Salzwasser. Darin werden nun alle ausgerollten Tagliatelles knappe 2 Minuten unter Rühren und offenem Topf gekocht,
abgeseiht und jetzt etwas von dem Nudelwasser noch in die Pilzsoße einrühren.

Die Pasta ist nun fertig und kann mitsamt der Pilzsoße serviert werden. Hier passt noch ein grüner Salat oder auch Gurkensalat dazu, genauso wie am besten Weißwein, vielleicht auch Bier.

Anm.: Die Nudelmaschine ist recht günstig in der Anschaffung. Ich habe sie inzwischen schon zwei Jahrzehnte und erfreut sich immer noch "bester Gesundheit", heißt ist wirklich haltbar. Allerdings ist es eine handbetriebene Kurbeltechnik; das Teil wird am Tisch angeschraubt. Der Preis war gerade mal 10 Euro und gibts in jedem größeren Lebensmittelhandel zu kaufen. Anschaffung lohnt wirklich, besonders wenn man gerne selbstgemachte Nudeln isst, die allein vom Geschmack her auch jeder im Kühlregal den Rang ablaufen - aber bestimmt!

So jetzt noch Bilder dazu, damit man auch sieht wie das ganze ausschaut:










Donnerstag, 19. Juni 2014

Reste-Spaghetti - aber hallo!

Da standen sie nun. Einsam und verlassen im Dunkeln des Kühlschranks. Vegetierten so dahin und fast waren sie hinüber. Sind sie aber nicht, denn Rettung nahte. Nämlich ich! Die Resteverwerterin schlechthin hat daraus noch was Leckeres gezaubert. Ich war selber platt wie eine Briefmarke, wenns denn sowas gäbe.

Jedenfalls haben mich die Spaghetti schon angesprochen. Daraufhin ich sie aus dem kühlenden Gehäuse entnommen und sie auf die Platte gestellt hatte. Die Platte, welche sich als heizendes Objekt ausweist und eben schlichtweg ein Herd im üblichen Sinne des Geschehens darstellt.

Ich schmeiße - oder vielmehr vornehm ausgedrückt "werfe" - kein Essen weg. Und wenn, dann muss es wirklich schon in den Abgründen des Ewigen verschweben, so dass ich nicht umhin komme, das Korpus delikti ins Jenseits zu befördern.
So aber nicht geschehen, sondern die Pfannentechnik hat sich als herausragendes Beispiel dafür erwiesen, dass sich aus Resten noch was superfein Leckeres zaubern lässt.

Eine Portion war sowieso gerade richtig, denn die beiden Herren der Schöpfung, die sich ansonsten schon ganz gerne zum Essen hinzugesellen, hatten sich am heutigen Tage abgemeldet - der Sport ist schon was Heiliges, mehr sag ich dazu nicht.

Und da ja Muttern auch was Anständiges zwischen die Kiemen bekommen sollte, hatte der  Kühlschrank eine Guckfläche, nämlich die meinige, welche sich dann als Klickeffekt erwies.  (Hoffe, es kann jeder folgen, der das jetzt liest.)

Die Spaghettis also herausgenommen. Im zweiten Kühlschrank nachgesehen - ja wir verfügen über zwei kühlende Exemplare, so dass auch im sommerlichen Heiß das Getränkechaos nicht entstehen muss! (Hat sich so erwiesen.)

Im zweiten Kühlschrank lagerten noch rote Paprika, rote Chilies und Eier der biologischen Sorte (was sie sicher sowieso immer sind).
  • 100 g gekochte Spaghetti
  • 2 rote schmale Paprikaschoten
  • 2 rote Chilischoten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • 1 biologisches Ei 
  • Olivenöl (ca. 1 EL)
  • 1 TL Currypulver
Olivenöl erhitzen. In Scheiben geschnittene Zwiebel und Knoblauchscheiben anbruzzeln. Die in Ringe geschnittenen Chilies mit Kernen und die Paprikaschoten zufügen. Kurz braten. Die Spaghettis reinmischen kurz mitbraten. Das Ei darüber schlagen und mischen. Kurz stocken lassen.
Mit Paprikapulver, Curry, Salz und Pfeffer würzen nach Geschmack. (Ich habe hier eine vage Angabe dafür gemacht, denn über Geschmäcker lässt sich ja bekanntlich streiten.)

Die Reste-Spaghetti sind nun fertig zum Servieren. Ich habe noch einen Salat dazu angerichtet und ein kleines Portiönchen Rotwein aufgemacht.
Das war schon fein!
... obwohl ich das nächste Mal vielleicht lieber die Zwiebelscheiben weglassen werde.


Ein persönliches, spontanes Eigenrezept, weil die spontanen Dinge sind doch immer die Richtigen, oder nicht?



Sonntag, 12. Januar 2014

Ernährung - Gesundheit - Krankheit

Nachgedachtes, Überzeugungarbeit geleistet über ...

Unsicherheiten in Bezug auf die Ernährung. Sie bringen Vorteile. Vorteile in der Beziehung, dass ein Umdenken der Punkt ist. Umdenken, eher doch nachdenken: Warum gibt es in unserer Gesellschaft so wenig wirklich Gesunde?
Gesundheit ist eine allumfassende Gesamtheit. Hier spielt natürlich NICHT NUR die Ernährung eine große Rolle. Vielmehr ist der Grund vielgestaltig in der Veranlagung, also den Genen festgelegt, ob ein Mensch vermehrt zu Krankheiten neigt.

Unsere Nahrung ist fast immer einer industriellen Zerstückelung unterzogen. Außer man produziert selbst. Was die wenigstens können. Denn wer verfügt heute noch über Landflächen, die die Grunderzeugung sichern?
Nicht mal eine kleine Gartenfläche können viele aufweisen. Zu denen auch meine Wenigkeit gehört.
Eigentlich macht man sich erst Gedanken über die richtige Ernährung, wenn gewisse Schwierigkeiten in der Gesundheit auftreten. So dass man sich doch vermehrt damit beschäftigt. Die Ärzte heute sind oberflächlich und denken nur an ihre eigenen zahlreichen Groschen, welche sie zu Reichtum und Wohlstand führen. Anfängliches Glauben wird nach ein paar Sitzungen zunichte gemacht.
Was bleicht übrig? ...
SICH SELBST DAMIT AUSEINANDER SETZEN!

Es folgen Recherchen in Büchern, Zeitschriften, Zeitungen. Mündliche Überlieferungen werden praktiziert. Selbstversuche jeglicher Art landen oft im Nichts. Festzustellen ist dabei, dass es offensichtlich NICHT NUR und NICHT IMMER die richtige Ernährung ist, die zum Wohlbefinden, und damit zu Gesundheit führt. 
Der Mensch ist ein vielschichtiges Wesen, heißt, er besteht nicht nur aus Nahrungsaufnahme, -verwertung und -ausscheidung unbenötigter Stoffe. Er ist auch ein Wesen das zur Hälfte der Psyche, damit ausgedrückt, der Seele, zugehörig ist. Deshalb wird auch oft eine Krankheit infrage gestellt. Eine Krankheit entsteht immer dann, wenn der Mensch nicht so "ganz in Ordnung" ist. Stressfaktoren, die sich als sogenannten NEGATIV-STRESS manifestieren, können bei längerem Anhalten Krankheiten zumindest fördern. Wenn der Mensch dazu neigt, die Gene, die Veranlagung dazu gegeben ist, kommt die schwächste Stelle zum Auslösen.
Der Organismus nimmt, wie es auch in der Tierwelt so ist, die Schwäche als Auslöser, dass sich krankmachende Mechanismen dort ausbreiten können. 
Jeder hat eine Schwachstelle. Es gibt keinen Menschen, der absolut in allem perfekt ist. ANSONSTEN WÄREN WIR SICHER UNSTERBLICH.

Nur, wer will schon sterben? Alle Lebewesen streben nach Dauerleben. Die Angst, vor dem Nichtsein steckt in uns. - Was jetzt aber ein vollkommen neues Thema ist.

Jeder von uns strebt zumindest danach, sich GUT ZU FÜHLEN. Gut fühlen, heißt Freude am Leben zu haben. Und diese ist ja nur vorhanden, wenn man sich rundum wohl fühlt.

Gene, und damit grundlegende Eigenschaften in Bezug auf das Besserfühlen, körperlicher wie auch seelischer Art, kann niemand ändern. ÄNDERN KANN MAN JEDOCH SEINE LEBENSWEISE!
Die Art und Weise wie man mit sich und seinem Leben umgeht. Es gibt viele Hinweise auch darauf, wenn der Mensch sich rundum wohl fühlt, also irgendwie das Wort "glücklich" dafür genommen werden kann, dann ist auch der Körper und damit die Gesundheit weitestgehend gesichert.

Nicht immer ist das jedoch der Fall. Mögliche Auslöser sind Gifte, die von außen auf uns einwirken. Strahlenbelastungen, Abgase, Lärm, Medikamente. Chemie ist nicht natürlich und damit den Giften zuzuordnen. Deshalb hat auch die Naturheilkunde so große Fortschritte gemacht und immer wieder kehrt man zurück zu dieser Methode. Auch deshalb, weil die alternative Medizin nicht den gewünschten Erfolg bringt, den man sich so auf die Schnelle wünscht. Der Mix an Medikamten wird immer größer. Schaue man sich nur den Beipackzettel an. Die Nebenwirkungsrate ist beträchtlich. Und bei Dauereinnahme wird dann schnell aus einer Krankheit die nächste. 
Bewiesen ist ja auch in Studien, dass die meisten Menschen nicht an ihren Krankheiten sterben, sondern am Mix der Nebenwirkungen ihrer eingenommenen Medikamente.

Wobei man doch immer wieder auf die Ernährung zurück kommt. "Der Mensch ist, was der isst!", habe ich schon des öfteren gelesen. Und nicht umsonst gibt es Diäten die zumindest eine Besserung der Beschwerden bringen. Manche Autoren bringen auch die radikale Umstellung der Ernährung als wirklichen Auslöser von Gesundheit auf den Punkt. 
So sind von Null-Diäten oder eben Fastenkuren die Rede. Vorrangig der Entzug fester Nahrung soll Besserung bringen. Sicher hilft diese Umstellung. Bewirkt durch das vollständige "Anderssein", dass der Körper gezwungen ist, sich mit anderem zu beschäftigen. Die Krankheit deshalb nicht mehr interessant genug ist, um sich weiterzuentwickeln?

Möglich wäre diese Denkweise durchaus. Mancher Krebspatient hat sich durch radikale Umstellung seiner Nahrung zu eigener Gesundheit und damit Rückgang und sogar Auflösen krankmachender Objekte subjektiv bestimmt verholfen. Der Grund dafür ist nicht nachweisbar. Trotzdem lässt sich der Verdacht nicht entfernen, dass die Ernährung wirklich einen Großteil dessen bewirkt hat, um ein Umdenken des Körpers zu aktivieren. 

Ich habe hier auf diesem Blog schon einige Hinweise zwischen den Rezepten gegeben, dass eine gesunde - gesündere! - Ernährung der Ausgangspunkt ist, sich schon allein von seinen Wehwehchen, sogenannten Zipperleins, zu befreien. 

Vieles weist nicht nur darauf hin, dass sich industrielle Nahrung, und damit denaturiert, in unserem Körper mit der Zeit chronisch auswirkt. Ein Rückgang lässt sich dann jedoch im vorgerückten Alter sicher nicht mehr realisieren. Doch in jedem Falle eine Verschlimmerung auszuschließen.

Manches Mal sind auch Allergien die Auslöser. Unser Imunsystem wird sicherlich mit den vielen ungefilterten, damit für ihn unbekannten Stoffen nicht fertig. Heißt, erkennt sie nicht. Da die Fülle der Aufnahme offenbar beträchtlich ist. (Diese Aussage ist meine persönliche Meinung.)

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In letzter Zeit wird vermehrt zu veganer Ernährung tendiert. Aus dem anfänglich auch verschrieenen Vegetarismus ist nun ein Veganismus geworden. Alle tierischen Lebensmittel und auch Produkte und Beimischungen daraus werden somit aus der Nahrung verbannt.
Eine Gesundung soll damit bewirkt werden.

Auch ich selbst war und bin noch am Überlegen. Probiere immer wieder neue Produkte aus. Lese viel in allen möglichen Rubriken, Blogs und Publiziertem. Anfänglich, richtig angefangen habe ich damit vor einem Jahr, war ich sehr davon überzeugt, dass vegane Ernährung das Nonplusultra sei. Mit der Zeit stellte ich aber einen Mangel fest. Dieser Mangel äußerte sich durch das ständige Suchen nach "wirklichem" Essen. Auf deutsch gesagt: WAS GSCHEITES ZUM ESSEN! Satt machend vielleicht auch. Möglich wäre auch, das Grundwissen/vielleicht Speichern des Körpers, der die jahrelang praktizierte Aufnahme tierischer Produkte in sich trägt. ?!?

Diese letzte Aussage unterstreicht meine Überzeugung. Die Überzeugung, dass tierische Lebensmittel, zumindest der Verzehr dessen, zu den Grundzügen der Nahrungsaufnahme von uns Menschen dazugehören. Wir sind so geboren, heißt ja auch, dass es in unseren Genen so verankert, festgelegt ist, dass wir Tiere verspeisen und nicht nur pflanzliche Produkte brauchen.

Die Überzeugung vieler Veganer, also denen, welche sich nur rein pflanzlich ernähren, dass Veganismus unserem Körper mehr zuträglich ist, kann nur aus einer momentanen Modeerscheinung entspringen. Die Unsicherheit, immer mehr anhäufende Krankheiten zu bekämpfen. Einen Punkt zu finden, um sich in einer Art Sicherheit zu wiegen. So nach dem Schema: JETZT HABE ICH ETWAS GEFUNDEN, DAS FÜR MICH GESUND IST BZW. MICH GEGEN JEGLICHE KRANKHEIT WAPPNET!

Die Überzeugung trägt dann so große Früchte, dass es verbreitet wird und ein Kult daraus entsteht. 

Die Vielfalt an Menschen - jeder von uns ist ja bekanntlich anders, keiner damit gleich! - kann jedoch niemals auf einen Nenner gebracht werden. Die Umwelt und damit die Reduktion von Vielfältigkeit wird damit auch nicht verbessert. Denn auch pflanzliche Ernährung birgt das Risiko der Überproduktion. Auch wenn keine Futtermittel für Tiere produziert werden müssen, die im Kreislauf wieder auf uns zurückkommen.

Warum wir uns so viel damit beschäftigen, liegt in der explosionsartigen Vermehrung unserer Rasse. VIEL BRAUCHT VIEL! - was soviel ja heißt, dass viele Menschen viele Nahrung benötigen um zu überleben und die Nutzflächen durch die Industrie immer kleiner werden.

Da kommen viele Faktoren zusammen, wo auch die Reduktion der Nahrung, damit das Entfernen jeglicher tierischer Produkte nur ein Tropfen auf den heißen Stein bewirkt. 

Trotzdem ist hier der Punkt gegeben, sich seiner Nahrungsaufnahme bewusst zu sein. WENIGER IST MEHR, eine gute Aussage. 

Die Einfachheit der Nahrung, ohne ergänzende Zusätze, also auch einzeln genossen, kann der Körper wesentlich besser verwerten und aufarbeiten. Dabei fällt mir die Lektüre "Die Fünf Tibeter" ein. Hierin wird nicht auf Fleisch und tierische Produkte verzichtet. Vielmehr die gesonderte Aufnahme einzelner Nahrungsmittel angezeigt. Diese Ernährungsweise, verbunden mit Reduktion, hat vielen Kranken geholfen.

Dieses Buch habe ich schon längere Zeit im Regal stehen. Jetzt ist es mir wieder in die Hände gefallen. Aufgeschlagen und mich darin vertieft, bewirkt es Überzeugung. Hierin wird jedoch auch der ganze Körper mit einbezogen. Gesundmachende bzw. die Gesundheit stärkende körperliche Übungen bringen das Rundumgefühl, das sich Gesundheit nennt, zur vollen Entfaltung.

Ein guter Punkt in Bezug auf die doch nachdenklich machende Moderichtung Vegan und auch Veganismus. Nachdenken darüber, dass auch dies nicht das Nonplusultra sei.

Donnerstag, 28. März 2013

Fitkost (3)

... und weiter gehts: Die Experimentierfreude kennt keine Grenzen!
Fitkost nenne ich meine neue oder vielmehr WIEDER neu hervorgekramte Gerichte-Experimentiererei, wobei Gericht sicher das richtige Wort dabei ist. Ein Gericht, so will ich mich da mal ausdrücken, bei dem ich jeweils wirklich praktisch vor Gericht gehe, es kritisch beäuge und da ich Verbesserungen immer im Auge behalte, auch ein Aspekt  mit dabei ist, der im Hinterkopf bleiben wird.

Viel spielt die Optik bei mir eine Rolle. Ein Essen das optisch nicht gut rüber kommt, ist für mich sowieso gleich von vorneherein unten durch! Die Farben spielen eine große Rolle und dass nicht, wie es oftmals so üblich ist, gleich der ganze Kochpottinhalt auf dem Teller landet, von dem man praktisch gleich die ganze Woche davon leben könnte.
Nein und abermals NEIN! - so nicht!

Ich benutze in erster Linie natürliche Lebensmittel, also ohne jegliche Zusätze wie Farb- und Konservierungsmittel jeglicher Art, genauso wie ich auch die Frische bevorzuge, allenfalls tiefgekühlte Ware.

Ein Augenmerk für meinen jetzigen Ansporn ist natürlich wieder eine Krankheitswelle. Auch wenns nur sogenannte Zipperlein sind, die augenscheinlich wieder so schnell verfliegen werden wie sie gekommen sind, gibt es doch immer ein Alarmzeichen, wie ich schon in meinen vormaligen Posts Fitkost (2) Fitkost (1) Anti-Allergiekost berichtet habe. Sicher ist hier auch, wenn ich so genau zurückforsche, der Aspekt als wichtig anzuerkennen, dass man bei Ekel vor bestimmten Produkten garantiert nicht lange warten muss, bis die äußeren Anzeichen zu sehen sind.

Ich hatte sehr viel Fleisch und -produkte zu mir genommen; mag also durchaus sein, dass diese Ekelgefühle sich in der Form äußerten, dass ich nun keinerlei Wurst- und Fleischprodukte mehr zu mir nehme.

Wie dem auch sei, eine Besserung hinsichtlich meiner Allergien ist zu verzeichnen, die sich nicht nur in Form von Schnupfen, verstopfter Nase, Schwäche, Antriebslosigkeit, Ziehen hier und Ziehen da (die sogenannten Zipperleins), Asthma, Husten, Atemnot sogar, bemerkbar machten, sondern auch die Haut in Mitleidenschaft gezogen wurde. Diese Anzeichen sind praktisch auf null gesunken. Hier könnte man sich durchaus vorstellen, dass die Ernährungsumstellung durchaus, zumindest größtenteils, mit verantwortlich dafür ist, dass eine positive Veränderung stattgefunden hat.

Im Anschluss zeige ich meine neuesten Experimente. Einmal die "BREIKONSTELLATION" - klingt urig, ich weiß, aber so nenn ich das eben einfach.

Hierbei handelt es sich um das so oft gerühmte Rote-Bete-Püree mit Kartoffelbeisatz. Also ganz ehrlich: IST NICHT MEIN DING!

Der süßliche Geschmack ist vielleicht eher etwas für Süßspeisen, obwohl ich noch ordentlich versucht hatte, dem Ganzen eine salzige Komponente zuzufügen. Farblich jedoch TOP!




Natürlich sind mir Farben sehr wichtig, wie man hier auch sieht. Und so bin ich gedanklich auch immer mit dabei, wenn ich etwas zubereite, dass der Kontrast auch gut dabei herauskommt. Und gut, wenn wie hier noch die Sonne scheint, da kann man Schattenspiele auch noch mit integrieren.

Das ist also das Rote-Bete-Kartoffel-Püree, bei dem ich eine Mischung mit Kakao versucht hatte. Jedoch auch hier ein NO GO! vergeben muss.

Gut. Experimente sind ja auch dafür da, dass sie nicht immer gelingen, dennoch einen Schritt weiter bringen. So auch hier!

Des weiteren haben mich die Kartoffelpüree- Futtertürme dazu inspiriert, neue Türmchen zu fabrizieren. Dessertringe sind dafür eine gute Erfindung, obwohl man natürlich ersatzweise auch Gläser, Tassen und ähnliche Behältnisse dafür verwenden kann.

Meine Spiegelei-Komponente war das erste: Fitkost (1)



... und weiter gings mit dieser Kreation, inhaltlich nichts Besonderes - Spinat gedünstet mit viel Zwiebeln und etwas Knoblauch, Kartoffelpüree-"Turm" mit genau dieser Ei-Ausführung (mir gefällt das Verhaltene darin - die Spannung vielleicht auch, wenn man es aufschneidet, wie eine Art Verpackung auch).


Interessant auch dieses hier:
KARTOFFELPÜREE mit Schnittlauch, grob gemahlenem Pfeffer und Basilikum-Blättchen als Garnierung, umrandet mit einer Paprika-Zwiebel-Pilz-Gemüsemischung, die sahnig aufgehübscht wurde. Geschmacklich auch TOP!


Ja ... und dann habe ich noch eine Süßspeise kreiert. Vegetarisch TOP und gesund garantiert auch:
Ein Hirse-Reis-Brei, gekocht mit leicht gesalzenem Wasser, Zimtstange, Sternanis, Rosinen, verfeinert zum Schluss mit einem Schuss Sahne, gesüßt nach Geschmack mit Ahornsirup. Die kompakte Masse anschließend in einen Dessertring auf dem Teller arrangiert. Frische Kiwis und Ahornsirup als Dopping.


Eine weitere Serviermöglichkeit ist auch diese:


Die Farben kommen hier auch wesentlich dabei heraus.