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Montag, 8. Juni 2015

Vegan - eine Modeerscheinung

Tiere und ihre Misshandlungen, besonders bei der Massentierhaltung, Medikamentenmissbrauch, Überschuss an Gülle, welche auf die Felder gebracht, wieder in Umlauf gebracht wird, heißt, die Nitrat- und damit Schadstoffbelastung der darauf wachsenden Pflanzen wird erhöht, die Krankheitswahrscheinlichkeit für Mensch und Tier steigt damit um ein Vielfaches. Ich bin kein Wissenschaftler, aber die Logik bleibt m.E., und das schlechte Gewissen, wenn man Tierisches zu sich nimmt.
Allerdings kann man selbstverständlich etwas dagegen tun. Jeder kann das. Aber mit Bedacht.
Das Resultat ist eine moderne Ernährung, die jegliches Tierische ablehnt. Was vielleicht, das mag sein, die Schadstoffe und damit die Krankheitsrelevanz für Mensch und Tier und bestimmt auch Pflanzen niedriger werden lässt, jedoch die in uns allen wohnende "natürliche" Nahrungsaufnahme vollkommen auf den Kopf stellt.

Eine vollkommen tierfreie Ernährung ist für uns Menschen nicht gesund. Auch wenn viele behaupten, sich dadurch gesünder zu fühlen. Mag sein, dass bestimmte Krankheiten damit weniger auftreten, vielleicht sogar verschwinden, dafür kommen dann jedoch neue hinzu, die durch Mangel  an bestimmten tierischen Mineralien, Vitaminen etc. auftreten. Und da die Inhaltsstoffanalyse vieler Lebensmittel ja noch immer nicht zu 100 % entschlüsselt ist, also manche noch völlig unbekannte, jedoch für uns Menschen nützliche, bestimmt sogar lebensnotwendige Stoffe (so nenne ich es jetzt mal) fehlen, sprich nicht vorhanden sind, ist es eine vage Ernährungsweise, die für mich einfach nur als Experiment gelten kann.
Ein solches habe ich schon an mir selbst durchgeführt Vegan - kritisch betrachtet.

Die Wirtschaft und die damit verbundene Industrie hat sich dadurch ein neues Standbein gesucht. Die VEGANE Lebensweise/Ernährung boomt. Das erst kürzlich am Wochenende stattgefundene, vegetarisch-vegane, inzwischen schon 5. Straßenfest in Nürnberg war für mich zwar interessant, jedoch Neues konnte ich nicht entdecken. Die Warteschlangen an den Verkaufsbuden waren zwar lang, aber auch, weil Neugier einfach befriedigt werden wollte. Ich bin auch immer aufgeschlossen für Neuerungen, bilde mir dann aber meine persönliche Meinung dazu. Kritisch beäugt, und auch mit weitergehenden Gedanken dazu, überwiegt dann die Skepsis, ob das wirklich das Nonplusultra ist ... ? Und mir dabei das Wort MODE dafür passend erscheint.

Sicher Negatives hat jede Sache. Neues besonders. Und probieren ging ja auch schon immer über studieren, wodurch dieses Sprichwort seine Wahrheit beweist. Auch ich habe probiert, Auslöser waren persönliche Krankheiten. Bluthochdruck und manches Mal Allergien, die jedoch NICHT ALLEIN auf die Ernährung zurückzuführen sind. Wodurch sich die Lösung herauskristallisiert, dass eine rigorose Umstellung auch nicht das Amen in der Kirche ist.

Heißt: EIN ZUVIEL IN JEGLICHER FORM SCHADET - auch die VEGANE Lebensweise ist daher nicht die Lösung aller Probleme, die jetzt speziell auch auf die Tierhaltung zeigt.

Vegetarisch, also das Weglassen von Fleisch im Speziellen, ist ja noch einigermaßen praktikabel, aber VEGAN? ... da sage ich: Nein, danke.



Donnerstag, 9. April 2015

Krautsalatidee ... mit Birne




Krautsalat. Ja, der aus dem weißen Kohlskopf stammende Ursalat. So sag ich für mich schon, denn Kohlgerichte sind wirklich alt. Alt ist jetzt bestimmt nicht der neueste Einfall meinerseits. Oder vielleicht doch? ...
... jedenfalls ist die Kombi ein Frühstückssalat - wieder einmal! ;) - und dazu etwas aufgemöbelt und doch der "SPONFIX"-Kategorie zuzuordnen.

Spontan und fix ist der Salat auf jeden Fall. Der alte Hobel tuts da immer auf die Schnelle. Drauf auf die Schüssel, sorry, ein Foto hab ich davon jetzt nicht zur Hand, obwohl in verschiedenen Posts  immer mal auf einen Hobel hingewiesen wird. Die Reibekuchen sind hier eine Einleitung. Soll jetzt keine Werbung für irgendwelche Plastikhobler sein,  sondern nur die Info, dass ich es so mache, versteht sich.  ;)

Auf die Schüssel also den Hobel gelegt, den Krautskopf zur Hand und einfach fix ne Portion heruntergehobelt. Schon ist der Krautsalat fast fertig! ... ist doch wirklich bimbo.

Und weil das doch etwas langweilig schmeckt,  kommt meist was Herzhaftes dazu. Hier noch ein paar schwarze Oliven und eingelegte Peperonis. Gewürzt habe ich noch nicht. Denn ich probiere ja erstmal. 

... nö. Das war noch nix. Die Peperoni mussten weg. Dafür dann  ...  ich schaue herum. ... und ah ... da ... da ist die Lösung des Knotens: eine  BIRNE ! Genau die, die ist das richtige.

Und da die Birne doch so im ganzen gesehen eine recht großflächige Geschichte ist, habe ich sie der einfachen Verzehrbarkeit halber halbiert, danach geviertel, geachtelt auch noch. Des weiteren gesechzehntelt. Und die Scheibchen in kleine Stückchen geschnitten. Die Schale blieb dran, denn die war auch optisch voll schön.

Den Salat wie sonst auch wieder gewürzt. Mit etwas Sonnenblumenöl (weil neutral) und ein paar des Säureausgleichs wegen Tröpfelchen Kräuteressig, etwas Salz und jetzt kommts: 1 Teelöffel Zucker obenauf. Zart eine Prise Schwarzkümmel, der hat was.

Die erste Gabel war dann schon optisch gut: Augen aufreißen und ... hmmmmm !!! ... gesagt bzw. gedacht und auch gleich mal Bildchen gemacht, um es zu posten. 

Ja, auch nicht schlecht, die Kombi.


------------------ Schnittchen gibts dann später. Ich schaue.


Dienstag, 7. April 2015

Krautsalat-Idee und Pita aus "Czech"

Das Wort "Sponfix" ist ja meine neue Wortkreation. Diese, eine solche, gibt es sicherlich noch nicht. Vielleicht auch meine nachfolgende, daraus resultierende Explosion. Expertise, Exemplar, Ex und hopp bestimmt auch.

Nach der Londonreise hatte ich nach den vielen Fastfood-Einverleibungen doch wieder so richtig Lust auf eine meiner Salatkombis. Die ich doch, ganz ehrlich!, sehr vermisst hatte.

Im Kühlschrank lag noch Kohl. Der lässt sich immer prima zu einem schnellen Salat umfunktionieren.
Hobel her und los gehts praktisch!


  • Weißkohl
  • kleine Salatgurke
  • schwarze und grüne Oliven, die frisch eingelegten vom Türken
  • hellgrüne Peperoni
Ja, und fertig war im Grunde mein Krautsalat.
Natürlich lässt sich Krautsalat mit Mayo auch superköstlich gestalten. Wers halt mag und wer nicht so, der macht eine leicht ölige zart umschmeichelnde Salatkombi darunter, welche nach meinem Geschmack die Gemüse geschmacklich mehr unterstreicht, als wenn man praktisch alles mit Mayo-Pampe zupappt.
Die Salatsoße wie vor in den Posts. Bestehend aus KRÄUTERESSIG, SONNENBLUMENÖL, SALZ, ZUCKER, PFEFFER, grob aus der Mühle.
Etwas Kümmel und Schwarzkümmel, so finde ich, unterstreicht den Krautsalat gut. Besonders auch, da er so bekömmlicher ist.

Hier noch mein "Nachtisch". Irgendwie jedenfalls. Denn auf Herzhaftes kommt auch immer Süß. Wie auch umgekehrt.

P I T A   bestrichen mit Johannisbeergelee.
Darauf Pfeffer, grob ;) und ein paar Basilikumblättchen.


Nicht schlecht. Nein, sogar recht lecker!

Obwohl zum Thema "Pita" müsste ich auch noch was sagen. Aber das ist wohl ein anderes Thema ...
Libanesisch, im türkischen Laden erworben; hergestellt in "Czech", steht drauf.  ... ja eieieiei .... tz.

Dienstag, 31. März 2015

Hüttenkäse mit Joghurt


Salate. Ja, diese feinen, und immer wieder mit neuen Künsten versehenen rohköstlichen Köstlichkeiten haben es mir angetan. Immer, ja, wirklich schon immer!

Schon von Kindesbeinen an verdrückte ich die Pflänzchen. Naja, zugegebenermaßen schon mit gewissem Druck. Der Druck kam von Seiten der elterlichen Präsenz. Diese war mir da durchaus nicht angenehm. Trotzdem hat sie, wie man jetzt ja erkennen kann, einen durchschlagenden Erfolg erzielt.

So kann man das auch sehen mit der Erziehung, der etwas strengen zwar, dennoch hat es gewirkt. Zum Thema Erziehung, resp. Kindererziehung will ich jetzt aber nicht weiter ausschweifen, denn das ist absolut nicht für dieses Blog/Post geeignet.

Heute will ich mich mal wieder meiner spontanen Eingebung widmen. Natürlich?! ... wie und wo auch sonst. Der Wind draußen reißt nicht ab, so dass Drinnensein absolut ein Muss ist. So kommen einem die Ideen schnell. Der Kühlschrank ist noch einigermaßen vom WE gefüllt. Gemüse sind einige zu finden.

Die Dill-Salatsoßen-Variante will ich nun aber nicht wieder aufgreifen, denn das wäre absolut ein No-Go. Gehen will ich aber schon, und zwar in Richtung der Verbindung mit dem Käse.
Frischkäse genauer gesagt, und zwar der körnige.

Körniger Frischkäse oder auch Hüttenkäse genannt war noch nie mein Ding. Früher (hier meine ich vor bestimmt VIER Jahrzehnten, also in meiner Jugend, wo das Zeug so richtig aufkam) mischte man das mit frischen oder auch eingedosten Früchten. Meist. Aber auch in herzhafter Form war das körnige Milchprodukt absolut angesagt.
Nicht so bei mir, denn ich war der Konsistenz gegenüber etwas skeptisch. Suspekt war mir das Zeug, und kaute von links nach rechts und von rechts nach links. Obwohl die Körnchen absolut nicht so hart waren, wie man jetzt vielleicht meinen könnte (oder ob vielleicht was drin war?).

Nein, drin war da nur das Milchprodukt, ganz klar! Schrauben, Nägel und dergleichen mischte man da gemeinhin nur mit dem Hölzernen, dem Brett, der Latte.

Bevor ich mich jetzt in irgendwelche Vielleicht-Geschichten verliere, mache ich jetzt weiter mit dem Beiwerk. Dieses besteht eigentlich nur aus roter (knallroter!) Paprika. Einigen Zwiebelringchen und dazu obenauf einfach Pfeffer; frisch aus der Pfeffermühle - sowieso ein Geschmackserlebnis allein!

Der Frischkäse ist absolut ein Ding. Ein solches, das garantiert jetzt in weiteren Posts Verwendung finden wird. Der Frischkäse, welchen ich im Moment verwende, hat auch etwas beigemischt bekommen. Ich lese auf dem Schächtelchen: "... verfeinert mit Joghurt" !!!?

Aha, daher kommt sicherlich meine Begeisterung! ... kaufte mir zum Vergleich einen normalen, ohne Beimischung halt. Probiere, und stelle fest: Das ist der Punkt der freudigen Erfahrung!

Joghurt mit Beimischung im Frischkäse, wie es ja auch bei der Butter schon des längeren so gemacht wird. Obwohl ... nee, bei Butter will ich Reinheit! (persönliche Anmerkung)

Also, ein großartiges REZEPT ist das jetzt nicht. Sondern lediglich eine geschmackliche Komponente, die einfach auch mal wieder was anderes war ... und ist.
  • rote Paprika
  • Zwiebelringe
  • Frischkäse/Hüttenkäse mit Joghurt
  • Pfeffer, der bunte aus der Mühle

weitere Kombis folgen.
----------------
Apropos Kombis. Natürlich war mir das doch etwas einfach, weil fadeee. Expertise mit Dill-Kräuteressig (natürlich selbst verfasst bzw. verglast) und Olivenöl.
Dazu die frisch eingelegten Oliven. Schwarz und die mit dem scharfen Rot zu zartem Grün. Türkisches Weißbrot. Perfekt!
.... hmmmmmmmmmmmm  ... das iss es!!!
Bon appetit!


Mittwoch, 15. Januar 2014

Vegan essen. Vegan genießen?


Es lässt mich nicht los. Lese viel darüber. In Blogs. Zeitschriften. Suche Informationen. Finde teilweise erquickliche. Probiere aus. Komme jedoch immer zu dem Ergebnis: Macht nicht satt. Macht nicht froh, was ja irgendwie auch mit fröhlich zu tun hat. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Doch in der Mehrzahl stelle ich fest: Das schmeckt einfach nicht! Was für mich ein wesentlicher Punkt ist, wenn ich Essen & Trinken zu mir nehme. Essen & Trinken gehört doch schließlich und endlich zur Gruppe der Genüsse, die unser Leben verschönern? ... oder etwa nur, damit der "Wams" seine Ruhe gibt?

Eingeschweißt und gräu(s)lich ansehend sind diese kompakten Massen, welche meist aus Soja und irgendwelchen fragwürdigen Mixturen bestehen, auch nicht gerade das, was optisch eine Augenweide sein sollte. Beim Nachlesen des Inhalts kommt mir so manche Ahnung, dass hier nicht unbedingt nur Gesundes enthalten ist. Allein angesicht diverser Stoffe, die wahrscheinlich die Konsistenz verbessern sollen und auch der Haltbarkeit zuzuschreiben sind.

Ich probiere Hülsenfrüchte jeglicher Art. Doch schnell kann man das Zeug nicht mehr sehen. Denke dann wieder: "Warum machst du das?". Die Antwort kommt: "Angesteckt. Wie ein Virus. Das Anderssein. Das Probieren. Das Experimentieren. Das wird es sein?!"

Der Punkt ist einmal, dass ich zwar inzwischen einige, zwar wenige, wohlschmeckende Nahrungsmittel gefunden habe. Wobei es sich nur um Teile handelt. Sicher, das mag auch anderen so gehen. Jeder hat seine Lieblingsspeisen. Seine Abneigungen. Seine Standards.

Essen soll nicht aufwendig sein. Mit wenigen Lebensmitteln gesundes schmackhaftes Essen zubereiten. Was hier ein richtiger Pluspunkt ist, wenn man sich auf frische Zutaten beschränkt und alles am besten selbst macht!

Die endlose Suche nach Rezepten bringt nur eins: Unsicherheit!

Unsicherheit auch darauf bezogen: Ist diese Ernährung auch die wirklich richtige? Oder verbringt man viel zu viel Zeit damit, sich Gedanken darüber zu machen und stopft sich, wie es viele ja tun, doch lieber gedankenlos Cola, Chips, Kuchen und Süßigkeiten in den Wams. So nach dem Schema: Hauptsache, es macht satt?
Letzteres kann nicht richtig sein. Angesichts der Fettleibigkeit, die zahlreiche Krankheiten in sich birgt. Vom Äußerlichen ganz zu schweigen. Trägheit inbegriffen.
Die in industriellen Produkten enthaltenen Geschmacksstoffe sollen den Konsumenten dazu verführen, noch mehr zu essen, damit ihre Produkte auch gekauft werden. So kommen unzählige Stoffe in den Körper, die zum Suchtverhalten beitragen. Ich denke da als Beispiel nur an die Chipsknabberei. Tüte auf und eins und eins und noch eins ... bis die Tüte eben leer ist. Zum Schluss fühlt man sich jedoch noch immer nicht satt. Ganz im Gegenteil. Der Appetit ist erst richtig gekommen. Wo man sich fragt: Wieso ist das so? Ich habe doch jetzt bestimmt vom Kaloriengehalt her gesehen, eine komplette Hauptmahlzeit verdrückt?
Was noch dazu kommt: Das schlechte Gewissen, das einem auch prompt suggeriert: Das ist schlecht und so fühlt man sich dann auch: nämlich schlecht!

Wohlgefühl will ja jeder. Gerade Speis und Trank gehören mit zu unseren Genüssen, die das Leben schöner machen. Sinnloses Hineinstopfen, damit der Körper Ruhe gibt, das ist es nicht!
Sicher. Es gibt viele Menschen, die so denken. Und handeln auch so: Essen. Trinken. Punkt!

Mag sein, es ist eine Zivilisationsfrage. Mag auch sein persönliche Einstellung zum Essen und Trinken. Mag auch sein, die Umwelt, das Umfeld, die Umgebung suggeriert es sein: Essen soll Genuss bringen. Essen soll gesund sein. Essen soll dazu bunt und appetitanregend angerichtet sein. Essen und natürlich auch Trinken in passendem Ambiente dekoriert sein.
Das sind die hauptsächlichen Aspekte einer genussvollen, damit auch verbunden - das Auge isst mit! - gesunden Mahlzeit.

Im Alltag - es soll meist schnell gehen - ist diese Umsetzung nicht machbar. Die Zeit drängt. Also ist rationelle, damit schnelle Kost angesagt!

Für mich ist es immer der große (3-Tassen-Inhalt) Pott Kaffee. Golden gefärbt. Das habe ich schon im Gefühl. Und: die Farbe muss stimmen! Damit ich nicht umzurühren brauche, kommt die Milch (Milchersatz habe ich keinen SCHMACKHAFT-veganen gefunden) vorher in die Tasse. Kaffee dann aufgegossen. Umrühren entfällt somit, weil das Eingießen mischt.
Esse meist einen Apfel danach. So fühle ich mich nicht vollgestopft und damit schon wieder träge.

Gut. Das ist immer auch persönlich bezogen. Jeder Mensch ist anders und damit seine Essgewohnheiten. Wobei das Wort GEWOHNHEIT alles aussagt.
Der Mensch kann sich durchaus umgewöhnen. - Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Wie in der Schulzeit. Vorher der Kindergarten. Der Säugling an die Mutter. Umgewöhnung. Anpassung.
"Der Mensch ist ein Gewohnheitstier." ... ? - eine weise Aussage!


Zurück zum Aspekt der VEGANEN ERNÄHRUNG. Die Psyche spielt hier auch mit eine wesentliche Rolle!
Experimente reizen   - "Das will ich auch können!" und "schaffe ich es, meinen Körper unter Kontrolle zu halten?". Selbstdisziplin. Schwäche in Stärke umwandeln! Was sicher auch etwas im Grunde mit dem persönlichen Wohlbefinden zu tun hat. Sprich: Die Psyche spielt eine große Rolle dabei, warum man etwas unbedingt will oder eben nicht.

Die Herausforderung, ein Ziel anzugehen. Und besonders: Das Ziel dann auch konsequent durchzusetzen! Die Freude, wenn man die Ziellinie erreicht und weiter sogar noch überschreitet! Das ist sicher auch mit ein Punkt, warum man etwas unbedingt möchte. Aus dem grauen Alltag Gewinn ziehen! Der Tristesse zu entkommen. Vielleicht auch:
WIEDER SINN IN ETWAS ZU FINDEN!?

Was liegt da näher, als zuerst die alltäglichsten Tätigkeiten mit einzubeziehen?
Das kann nur Vorteile bringen und die Sinnsuche ist beendet. Der erste Schritt heraus aus der Tristesse ist dann schon getan!

Wichtig, für mich persönlich, war es etwas SCHNELLES zu finden. Einen Plan durchaus. Zunächst erst einmal. Später geht das, wie andere Dinge auch, fast maschinell und das Nachdenken darüber entfällt.
Das liegt daran, dass Neues immer auch fremd ist. Fremdes kann nur dann nicht mehr fremd sein, wenn man sich damit befasst. Bis man es kennt und damit verbunden Freund geworden ist.
In Bezug auf die vegane Ernährung ist dies in erster Linie Herausforderung, aber auch das Wissen, dass es Gutes bringt. Für meine Gesundheit, zugegeben, da denke ich in erster Linie an mich zuerst (schließlich und endlich ist der Mensch immer ein Egoist von Grund auf); im weiteren für die Umwelt, Tiere im Besonderen. Der im Hinterkopf ansässige Zweifel allerdings lässt sich dennoch nicht so ganz aus der Welt schaffen.

Bin vom wirklichen Sinne und damit Nutzen dieser doch als strikt und radikal anzusehenden Ernährungsweise nicht so recht überzeugt. Überzeugt allerdings in erster Linie jedoch davon, dass es eine Moderichtung ist und sicher auch bleiben wird.  Allein die vielen Arbeitsplätze, die verloren gehen, damit verbunden der Wohlstand, der sich mit dem eventuellen Niedergang fleischlicher Genüsse einstellen wird, ist ein wichtiger Punkt  ...

Trotzdem, wie ich auch in vorigen Posts schon durchblicken ließ, das Umdenken, dass hier einfach Schindluder getrieben wird, wenn man sich sinnlos vollstopft, nützt nur der Industrie, dem Wohlstand. Dem Wohlstand der großen. Jedoch nicht dem Wohlstand des Einzelnen, welcher sich nicht darin sonnen kann. 

Erkenntnisse und Ergebnisse daraus:
Gebratenes Gemüse und Obst schmeckt immer. Genauso habe ich inzwischen diverse Mischungen an Getreidemehlen gefunden bzw. selbst gemischt, welche ich auf die Schnelle tatsächlich in den Tagesablauf einbauen kann, gut vertrage und ich mich nicht wie mit üblicher Brötchen-Kuchen-Fraktion samt stämmiger Soßen vollgestopft und damit schon wieder träge fühle.
Besonders Salate aus erhitztem, noch knackigem Gemüse gehören zu meinen Lieblingsgerichten.
Ansonsten meide ich seltsam erscheinende, eingeschweißte Packungen veganer und auch vegetarischer Art. Denn eins ist sicher: Allein die Verpackung kann schon mal nicht gesund und damit richtig sein.


Sonntag, 12. Januar 2014

Ernährung - Gesundheit - Krankheit

Nachgedachtes, Überzeugungarbeit geleistet über ...

Unsicherheiten in Bezug auf die Ernährung. Sie bringen Vorteile. Vorteile in der Beziehung, dass ein Umdenken der Punkt ist. Umdenken, eher doch nachdenken: Warum gibt es in unserer Gesellschaft so wenig wirklich Gesunde?
Gesundheit ist eine allumfassende Gesamtheit. Hier spielt natürlich NICHT NUR die Ernährung eine große Rolle. Vielmehr ist der Grund vielgestaltig in der Veranlagung, also den Genen festgelegt, ob ein Mensch vermehrt zu Krankheiten neigt.

Unsere Nahrung ist fast immer einer industriellen Zerstückelung unterzogen. Außer man produziert selbst. Was die wenigstens können. Denn wer verfügt heute noch über Landflächen, die die Grunderzeugung sichern?
Nicht mal eine kleine Gartenfläche können viele aufweisen. Zu denen auch meine Wenigkeit gehört.
Eigentlich macht man sich erst Gedanken über die richtige Ernährung, wenn gewisse Schwierigkeiten in der Gesundheit auftreten. So dass man sich doch vermehrt damit beschäftigt. Die Ärzte heute sind oberflächlich und denken nur an ihre eigenen zahlreichen Groschen, welche sie zu Reichtum und Wohlstand führen. Anfängliches Glauben wird nach ein paar Sitzungen zunichte gemacht.
Was bleicht übrig? ...
SICH SELBST DAMIT AUSEINANDER SETZEN!

Es folgen Recherchen in Büchern, Zeitschriften, Zeitungen. Mündliche Überlieferungen werden praktiziert. Selbstversuche jeglicher Art landen oft im Nichts. Festzustellen ist dabei, dass es offensichtlich NICHT NUR und NICHT IMMER die richtige Ernährung ist, die zum Wohlbefinden, und damit zu Gesundheit führt. 
Der Mensch ist ein vielschichtiges Wesen, heißt, er besteht nicht nur aus Nahrungsaufnahme, -verwertung und -ausscheidung unbenötigter Stoffe. Er ist auch ein Wesen das zur Hälfte der Psyche, damit ausgedrückt, der Seele, zugehörig ist. Deshalb wird auch oft eine Krankheit infrage gestellt. Eine Krankheit entsteht immer dann, wenn der Mensch nicht so "ganz in Ordnung" ist. Stressfaktoren, die sich als sogenannten NEGATIV-STRESS manifestieren, können bei längerem Anhalten Krankheiten zumindest fördern. Wenn der Mensch dazu neigt, die Gene, die Veranlagung dazu gegeben ist, kommt die schwächste Stelle zum Auslösen.
Der Organismus nimmt, wie es auch in der Tierwelt so ist, die Schwäche als Auslöser, dass sich krankmachende Mechanismen dort ausbreiten können. 
Jeder hat eine Schwachstelle. Es gibt keinen Menschen, der absolut in allem perfekt ist. ANSONSTEN WÄREN WIR SICHER UNSTERBLICH.

Nur, wer will schon sterben? Alle Lebewesen streben nach Dauerleben. Die Angst, vor dem Nichtsein steckt in uns. - Was jetzt aber ein vollkommen neues Thema ist.

Jeder von uns strebt zumindest danach, sich GUT ZU FÜHLEN. Gut fühlen, heißt Freude am Leben zu haben. Und diese ist ja nur vorhanden, wenn man sich rundum wohl fühlt.

Gene, und damit grundlegende Eigenschaften in Bezug auf das Besserfühlen, körperlicher wie auch seelischer Art, kann niemand ändern. ÄNDERN KANN MAN JEDOCH SEINE LEBENSWEISE!
Die Art und Weise wie man mit sich und seinem Leben umgeht. Es gibt viele Hinweise auch darauf, wenn der Mensch sich rundum wohl fühlt, also irgendwie das Wort "glücklich" dafür genommen werden kann, dann ist auch der Körper und damit die Gesundheit weitestgehend gesichert.

Nicht immer ist das jedoch der Fall. Mögliche Auslöser sind Gifte, die von außen auf uns einwirken. Strahlenbelastungen, Abgase, Lärm, Medikamente. Chemie ist nicht natürlich und damit den Giften zuzuordnen. Deshalb hat auch die Naturheilkunde so große Fortschritte gemacht und immer wieder kehrt man zurück zu dieser Methode. Auch deshalb, weil die alternative Medizin nicht den gewünschten Erfolg bringt, den man sich so auf die Schnelle wünscht. Der Mix an Medikamten wird immer größer. Schaue man sich nur den Beipackzettel an. Die Nebenwirkungsrate ist beträchtlich. Und bei Dauereinnahme wird dann schnell aus einer Krankheit die nächste. 
Bewiesen ist ja auch in Studien, dass die meisten Menschen nicht an ihren Krankheiten sterben, sondern am Mix der Nebenwirkungen ihrer eingenommenen Medikamente.

Wobei man doch immer wieder auf die Ernährung zurück kommt. "Der Mensch ist, was der isst!", habe ich schon des öfteren gelesen. Und nicht umsonst gibt es Diäten die zumindest eine Besserung der Beschwerden bringen. Manche Autoren bringen auch die radikale Umstellung der Ernährung als wirklichen Auslöser von Gesundheit auf den Punkt. 
So sind von Null-Diäten oder eben Fastenkuren die Rede. Vorrangig der Entzug fester Nahrung soll Besserung bringen. Sicher hilft diese Umstellung. Bewirkt durch das vollständige "Anderssein", dass der Körper gezwungen ist, sich mit anderem zu beschäftigen. Die Krankheit deshalb nicht mehr interessant genug ist, um sich weiterzuentwickeln?

Möglich wäre diese Denkweise durchaus. Mancher Krebspatient hat sich durch radikale Umstellung seiner Nahrung zu eigener Gesundheit und damit Rückgang und sogar Auflösen krankmachender Objekte subjektiv bestimmt verholfen. Der Grund dafür ist nicht nachweisbar. Trotzdem lässt sich der Verdacht nicht entfernen, dass die Ernährung wirklich einen Großteil dessen bewirkt hat, um ein Umdenken des Körpers zu aktivieren. 

Ich habe hier auf diesem Blog schon einige Hinweise zwischen den Rezepten gegeben, dass eine gesunde - gesündere! - Ernährung der Ausgangspunkt ist, sich schon allein von seinen Wehwehchen, sogenannten Zipperleins, zu befreien. 

Vieles weist nicht nur darauf hin, dass sich industrielle Nahrung, und damit denaturiert, in unserem Körper mit der Zeit chronisch auswirkt. Ein Rückgang lässt sich dann jedoch im vorgerückten Alter sicher nicht mehr realisieren. Doch in jedem Falle eine Verschlimmerung auszuschließen.

Manches Mal sind auch Allergien die Auslöser. Unser Imunsystem wird sicherlich mit den vielen ungefilterten, damit für ihn unbekannten Stoffen nicht fertig. Heißt, erkennt sie nicht. Da die Fülle der Aufnahme offenbar beträchtlich ist. (Diese Aussage ist meine persönliche Meinung.)

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In letzter Zeit wird vermehrt zu veganer Ernährung tendiert. Aus dem anfänglich auch verschrieenen Vegetarismus ist nun ein Veganismus geworden. Alle tierischen Lebensmittel und auch Produkte und Beimischungen daraus werden somit aus der Nahrung verbannt.
Eine Gesundung soll damit bewirkt werden.

Auch ich selbst war und bin noch am Überlegen. Probiere immer wieder neue Produkte aus. Lese viel in allen möglichen Rubriken, Blogs und Publiziertem. Anfänglich, richtig angefangen habe ich damit vor einem Jahr, war ich sehr davon überzeugt, dass vegane Ernährung das Nonplusultra sei. Mit der Zeit stellte ich aber einen Mangel fest. Dieser Mangel äußerte sich durch das ständige Suchen nach "wirklichem" Essen. Auf deutsch gesagt: WAS GSCHEITES ZUM ESSEN! Satt machend vielleicht auch. Möglich wäre auch, das Grundwissen/vielleicht Speichern des Körpers, der die jahrelang praktizierte Aufnahme tierischer Produkte in sich trägt. ?!?

Diese letzte Aussage unterstreicht meine Überzeugung. Die Überzeugung, dass tierische Lebensmittel, zumindest der Verzehr dessen, zu den Grundzügen der Nahrungsaufnahme von uns Menschen dazugehören. Wir sind so geboren, heißt ja auch, dass es in unseren Genen so verankert, festgelegt ist, dass wir Tiere verspeisen und nicht nur pflanzliche Produkte brauchen.

Die Überzeugung vieler Veganer, also denen, welche sich nur rein pflanzlich ernähren, dass Veganismus unserem Körper mehr zuträglich ist, kann nur aus einer momentanen Modeerscheinung entspringen. Die Unsicherheit, immer mehr anhäufende Krankheiten zu bekämpfen. Einen Punkt zu finden, um sich in einer Art Sicherheit zu wiegen. So nach dem Schema: JETZT HABE ICH ETWAS GEFUNDEN, DAS FÜR MICH GESUND IST BZW. MICH GEGEN JEGLICHE KRANKHEIT WAPPNET!

Die Überzeugung trägt dann so große Früchte, dass es verbreitet wird und ein Kult daraus entsteht. 

Die Vielfalt an Menschen - jeder von uns ist ja bekanntlich anders, keiner damit gleich! - kann jedoch niemals auf einen Nenner gebracht werden. Die Umwelt und damit die Reduktion von Vielfältigkeit wird damit auch nicht verbessert. Denn auch pflanzliche Ernährung birgt das Risiko der Überproduktion. Auch wenn keine Futtermittel für Tiere produziert werden müssen, die im Kreislauf wieder auf uns zurückkommen.

Warum wir uns so viel damit beschäftigen, liegt in der explosionsartigen Vermehrung unserer Rasse. VIEL BRAUCHT VIEL! - was soviel ja heißt, dass viele Menschen viele Nahrung benötigen um zu überleben und die Nutzflächen durch die Industrie immer kleiner werden.

Da kommen viele Faktoren zusammen, wo auch die Reduktion der Nahrung, damit das Entfernen jeglicher tierischer Produkte nur ein Tropfen auf den heißen Stein bewirkt. 

Trotzdem ist hier der Punkt gegeben, sich seiner Nahrungsaufnahme bewusst zu sein. WENIGER IST MEHR, eine gute Aussage. 

Die Einfachheit der Nahrung, ohne ergänzende Zusätze, also auch einzeln genossen, kann der Körper wesentlich besser verwerten und aufarbeiten. Dabei fällt mir die Lektüre "Die Fünf Tibeter" ein. Hierin wird nicht auf Fleisch und tierische Produkte verzichtet. Vielmehr die gesonderte Aufnahme einzelner Nahrungsmittel angezeigt. Diese Ernährungsweise, verbunden mit Reduktion, hat vielen Kranken geholfen.

Dieses Buch habe ich schon längere Zeit im Regal stehen. Jetzt ist es mir wieder in die Hände gefallen. Aufgeschlagen und mich darin vertieft, bewirkt es Überzeugung. Hierin wird jedoch auch der ganze Körper mit einbezogen. Gesundmachende bzw. die Gesundheit stärkende körperliche Übungen bringen das Rundumgefühl, das sich Gesundheit nennt, zur vollen Entfaltung.

Ein guter Punkt in Bezug auf die doch nachdenklich machende Moderichtung Vegan und auch Veganismus. Nachdenken darüber, dass auch dies nicht das Nonplusultra sei.