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Donnerstag, 9. April 2015

Spaghetti mit Bärlauch-Käsesoße


Heute stellt sich mir schon die Frage: Was koche ich?
Oft gibt es kalt. Salate, Schnittchen.
Sicher, die ess ich recht gern und bin auch davon überzeugt, dass sie so ziemlich alles beinhalten,  was der Körper so braucht. Trotzdem, heute ist mal wieder warme Küche angesagt.
Aber: Schnell muss es gehen.

Für EINE Portion:
  • 100 g Spaghetti
  • eine Handvoll frische Bärlauchblätter
  • 2 Ecken Schmelzkäse
  • 50 bis 100 ml Nudelwasser, je nach gewünschter Konsistenz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • ein paar Tröpfelchen Essig zum Abrunden
  • schwarze Olive zur Deko
Die Spaghetti al dente kochen. Bei mir kochen sie 5 Minuten.
Abgießen. - Im gleichen Topf etwas Nudelwasser erhitzen (nehme ich lieber als stämmige Sahne oder Milch, weil verträglicher), die Schmelzkäse-Ecken darin bei geringer Hitze schmelzen lassen.
Der Bärlauch wird in feine Streifen geschnitten und mitsamt der zerdrückten Knoblauchzehe in die Käsesoße gegeben. Nicht mehr kochen!

Die Soße ist schon fertig. Man kann sie nach Belieben mit etwas Olivenöl noch geschmacklich abrunden und ein paar Tropfen Essig zur Neutralisierung hinzugeben (Essig soll die Bekömmlichkeit fördern und Bakterien abtöten, welche oft durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Darm entstehen können). Salz muss nicht sein, da der Käse schon salzig genug ist.

Vielleicht noch mit grobem Pfeffer bestreuen und eine  Olive aufsetzen.

Fertig!
Guten Appetit!


Mittwoch, 9. Juli 2014

Bratpeperoni mit Paprika + Thunfischspaghettis

Also Spaghetti kann man wirklich immer essen. Sie dauern al dente gekocht auch wirklich nur ein paar Minütchen. Fünf im ganzen. Kurze Stehzeit abgerechnet. So lieben wir, die 3-Personen-Familie, die Spaghettis. Oft mache ich Nudeln/Pasta ja selber. Aber bei Schnellgerichten geht das Tütenaufreißen dann doch einen kleinen Tic schneller.

Interessant daran ist die Paprikamischung. Nicht nur das Edelsüß ist dabei der Pfiff, so finde ich, obwohl ich oft auch die kräftigere Variante bevorzuge, je nachdem, wie würzig man es liebt. Paprikasorten - die frischen wie die pulverisierten - gibt es Unmengen. Allein da ist immer wieder eine andere Note auf dem Teller. Wusstet das jemand?
Ich zuerst ja nicht.
Besonders mag ich diese kleinen grünen Bratpeperonis. Gibt es oft in türkischen oder asiatischen Läden. Aber vermehrt auch inzwischen in deutschen Gemüsegeschäften. Bei Discountern habe ich sie noch nicht gesehen.
Sie sind nicht so scharf wie Peperonis, eher mehr die der normalen Paprika; daher kann man auch bei Nichterwerb ganz gut die grünen Paprika als Ersatz nehmen.
Die länglichen, hellgrünen, die es oft im Angebot gibt, könnte ich mir auch passend vorstellen.
Der Thunfisch harmoniert sehr gut zu den grünen Schoten. Die Würze des Paprikapulvers macht den gewissen Kick, wie man so schön sagt.
Ja, das ist ein wirklich gutes, sättigendes, schnelles Essen. Nicht nur an heißen Tagen, wo man meinen könnte, es wäre ein typisches Sommergericht. Als ich es gekocht hatte, war es so um die 10 Grad herum. Zwar im Plusbereich, dennoch eher herbstlich angehaucht. 
Daran sieht man: Es passt immer!
 

  • 500 g Spaghetti

  • 2 große Zwiebeln

  • 3 Knoblauchzehen

  • 500 g Bratpeperoni, ersatzweise grüne Paprika

  • 1 EL Paprika edelsüß

  • 1 Dose Thunfisch in Öl

  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft

  • Salz, Pfeffer,  Schnittlauch wer mag

  • Olivenöl 
Spaghetti kochen. Al dente, ca. 5 Minuten. Abtropfen lassen.
Während die Spaghettis kochen, Zwiebeln und Knoblauchzehen kleinschneiden.
In zwei Esslöffel Olivenöl andünsten.
Die Bratpeperoni waschen und zu den Zwiebeln + Knoblauch geben.
Weiterbruzzeln. 1 El Paprika untermischen. Salzen, pfeffern.
Thunfisch samt Saft und Öl als letzten Schritt dazu. Untermischen.
Diese Gemüse-Thunfisch-Mischung unter die Spaghettis heben.

Getränke:
Perlend-frisches, eiskaltes Mineralwasser passt perfekt dazu. Oder ein trockener Rotwein. Oder ein kühles Pils. Oder ....
... also ich bleibe geschmacklich beim ersteren. Weil es so neutral ist.



Mehr gibt es dazu jetzt nicht zu sagen, außer ...
... dass es gedruckt wurde.
Ich freue mich !
 

(Fehler: Die Formatierung klappte nicht. Entweder Google oder was auch immer ... )

Donnerstag, 19. Juni 2014

Reste-Spaghetti - aber hallo!

Da standen sie nun. Einsam und verlassen im Dunkeln des Kühlschranks. Vegetierten so dahin und fast waren sie hinüber. Sind sie aber nicht, denn Rettung nahte. Nämlich ich! Die Resteverwerterin schlechthin hat daraus noch was Leckeres gezaubert. Ich war selber platt wie eine Briefmarke, wenns denn sowas gäbe.

Jedenfalls haben mich die Spaghetti schon angesprochen. Daraufhin ich sie aus dem kühlenden Gehäuse entnommen und sie auf die Platte gestellt hatte. Die Platte, welche sich als heizendes Objekt ausweist und eben schlichtweg ein Herd im üblichen Sinne des Geschehens darstellt.

Ich schmeiße - oder vielmehr vornehm ausgedrückt "werfe" - kein Essen weg. Und wenn, dann muss es wirklich schon in den Abgründen des Ewigen verschweben, so dass ich nicht umhin komme, das Korpus delikti ins Jenseits zu befördern.
So aber nicht geschehen, sondern die Pfannentechnik hat sich als herausragendes Beispiel dafür erwiesen, dass sich aus Resten noch was superfein Leckeres zaubern lässt.

Eine Portion war sowieso gerade richtig, denn die beiden Herren der Schöpfung, die sich ansonsten schon ganz gerne zum Essen hinzugesellen, hatten sich am heutigen Tage abgemeldet - der Sport ist schon was Heiliges, mehr sag ich dazu nicht.

Und da ja Muttern auch was Anständiges zwischen die Kiemen bekommen sollte, hatte der  Kühlschrank eine Guckfläche, nämlich die meinige, welche sich dann als Klickeffekt erwies.  (Hoffe, es kann jeder folgen, der das jetzt liest.)

Die Spaghettis also herausgenommen. Im zweiten Kühlschrank nachgesehen - ja wir verfügen über zwei kühlende Exemplare, so dass auch im sommerlichen Heiß das Getränkechaos nicht entstehen muss! (Hat sich so erwiesen.)

Im zweiten Kühlschrank lagerten noch rote Paprika, rote Chilies und Eier der biologischen Sorte (was sie sicher sowieso immer sind).
  • 100 g gekochte Spaghetti
  • 2 rote schmale Paprikaschoten
  • 2 rote Chilischoten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • 1 biologisches Ei 
  • Olivenöl (ca. 1 EL)
  • 1 TL Currypulver
Olivenöl erhitzen. In Scheiben geschnittene Zwiebel und Knoblauchscheiben anbruzzeln. Die in Ringe geschnittenen Chilies mit Kernen und die Paprikaschoten zufügen. Kurz braten. Die Spaghettis reinmischen kurz mitbraten. Das Ei darüber schlagen und mischen. Kurz stocken lassen.
Mit Paprikapulver, Curry, Salz und Pfeffer würzen nach Geschmack. (Ich habe hier eine vage Angabe dafür gemacht, denn über Geschmäcker lässt sich ja bekanntlich streiten.)

Die Reste-Spaghetti sind nun fertig zum Servieren. Ich habe noch einen Salat dazu angerichtet und ein kleines Portiönchen Rotwein aufgemacht.
Das war schon fein!
... obwohl ich das nächste Mal vielleicht lieber die Zwiebelscheiben weglassen werde.


Ein persönliches, spontanes Eigenrezept, weil die spontanen Dinge sind doch immer die Richtigen, oder nicht?