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Donnerstag, 12. März 2015

Salate im März - für den Vorfrühling.

Jetzt ist es März. Mitte zwar, fast. Salate gibt es meist aus dem Treibhaus. Wie auch, der Boden ist noch gefroren, zumindest morgens. Einfuhrexemplare kaufe ich zwar auch. Obwohl das schlechte Gewissen mich doch etwas plagt.
Pestizide sind ja auch überall zu finden. Und von Bio bin ich nun doch nicht so sehr überzeugt, dass ich die meist überteuerte Ware kaufen möchte.
So kaufe ich doch wirklich, obwohl die Gesundheit mir doch sehr am Herzen liegt, schnell mal drüben im Discounter.

Gestern z.B. gab es hübsche rote Paprika, das Pfund, also 500 g, für 99 Cent. Im Beutel waren vier Stück, das fand ich ok. Sicher, sie sind aus Spanien und sooo genau will ich das nun auch wieder nicht wissen, wieviel Milligramm oder womöglich sogar ganze Grämmer Schadstöffchen sich im Gemüse befinden.
Dabei denke ich, dass es, wie so oft, schlicht und einfach auch auf die Menge ankommt.

Wenn ich also eine Paprika verzehre, ist es umgerechnet auf die Pestizidbelastung nun auch wieder nicht so schlimm.  Also kaufe ich trotzdem die Paprika aus dem "Normal"-Angebot.
Die grünen, etwas länglicheren, ich nenne sie türkische Paprika, die es in Hell- und dunklerem Grün gibt, kaufe ich meist beim türkischen Händler und sind auch sehr günstig; etwas mehr als 1 Euro, genauer 1,50 € habe ich bezahlt.

Kohl ist billig und der ist aus dem heimischen Anbau. Der ist immer bei mir Zuhause. Daraus lässt sich vielerlei zaubern. Von Salat aufwärts, bis gebraten, gedünstet; die Krautwickel nicht zu vergessen, die jedoch immer viel Arbeit machen, finde ich.

Heute schaue ich in den Kühlschrank. Salate sind für mich wichtig, die brauche ich wirklich schon täglich. Vielleicht ist es auch hier eine Art Sucht? Mehr denke ich, dass es die Gewohnheit ist.

Jedenfalls, der März ist doch ein vager Monat. Wie oben schon geschrieben bzw. angedeutet, ist Treibhausware, hier zeige ich in Richtung der frischen, grünen Salate, meist im Angebot. Ich weiß nicht so genau, sage einfach, es ist mein Gefühl, dass ich diese feinblättrigen, wässerigen Treibhaussalate in Grün nicht so recht mag.
Also kaufe ich meist Tomaten, obwohl natürlich auch eine Treibhausgeschichte.

Hier, jetzt und heute, eine MÄRZ-Salat-Kreation. Eine, die recht schnell geht und einfach auf dem Teller plaziert wird.

Der Teller wird mit Weißkohl grundiert, heißt den Kohl hoble ich gleich auf den Teller, worüber etwas Salz, Zucker, Schwarz- und normaler Kümmel gestreut wird.
Die nächste Lage ist dann der in feine Streifen geschnittene Peperoni, der Hellgrüne, nicht so scharfe.
Die rote Paprika, halbiert und quer in Streifen geschnitten, desweiteren. Zum Fast-Obenauf dann die in Würfel geschnittene Tomate.
Zwiebel, halbiert und gestreift, zum Schluss.

Der Salatteller wird dann noch mit einer Prise Salz gewürzt und mit Kräuteressig und Sonnenblumenöl beträufelt. Etwas Pfeffer aus der Mühle, hatte ich letztens günstig beim  Discounter gekauft, für sagenhafte 5 Euro und der Pfeffer ist bunt gemischt.

Ein paar Blättchen - was Grünes fürs Auge sozusagen - Basilikum und fertig ist der MÄRZ-Salatschmaus.


Eine von sicherlich vielen Ideen in punkto doch recht schneller Salat für den Frühling, der noch kein richtiger ist.
Macht frisch und munter und für die Mittagsmahlzeit oder auch Vorspeise super,  finde ich.
Besonders auch, wenn man etwas Kaloriensparen möchte, wenns mal abends wieder zuviel war ;).

Für abends gibts dann frische Pizza. Da freu ich mich schon drauf.
Das Dämpfle ist schon hingestellt, damits auch da wieder schnell geht.
Ich stelle mir da heute mal eine Pizza vor, welche ich mit Chicoree brate. ...
(wenn ichs nicht vergesse, gibts selbstverständlich ein Foto mit Anleitung, versteht sich).

................. Leute, ich sags Euch, die Pizza war der Superhammer! Absolut!
Ich versuche mal, die Zutaten zusammenzukriegen. Also da war zuerst der Pizzateig, welcher aus speziellem Pizzamehl bestand, genau aus 500 g. Dazu kam  ein "Dämpfle", welches inmitten des Mehls aus 10 g Hefe wiederum bestand. Desweiteren kam nach etwa einer Viertelstunde des Aufgehens eine Mischung aus in etwa 40 g Schweineschmalz, 1 TL Salz, 1 EL Essig (des Geschmacks wegen), 1 EL Salz, 1 Prise Zucker und ca. 100 ml Olivenöl hinzu.
Warmes Wasser, da schätze ich jetzt, weil ich es nach Gefühl veranstaltete, so in etwa ein halber Liter.
Diese Knetmasse  dann wurde eine Stunde in warmer Umgebung stehengelassen, woraus dann eine Wölbung entstand, die sich ein gut aufgegangener Hefeteig nennt.

Dieser Hefeteig stand nun bis abends, weil in der Zwischenzeit musste ich etwas tun.
Abends dann gings relativ schnell.
Die Tomatensoße hatte ich natürlich auch vorbereitet, welche aus stückigen Tomaten, Olivenöl, Kräuter der Provence, Salz, Pfeffer, Chilies, Tomatenmark, Knoblauchzehen, etwas Soßenbinder und Rosmarin vom Topf bestand.

Diese Soße kam zugrunde des ausgerollten Hefeteiges, worauf sich dann geriebener Mozzarella, Gemüse wie ein paar Scheiben Zucchinis, Auberginen, Tomaten und Chicoree in Blättern gesellte.
Die Kombi dann noch mit anständig Olivenöl beträufelt und ab in den auf 220 Grad vorgeheizten Ofen geschoben.

Die Pizza war soooo lecker, dass ich sie garantiert und hundertpro wieder genauso mache, das steht schonmal fest, wie der Fels in der Brandung steht.



...  wow ... lecker!!!

Ach ja, der Pizzateig war für DREI Personen gerechnet.