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Dienstag, 31. März 2015

Hüttenkäse mit Joghurt


Salate. Ja, diese feinen, und immer wieder mit neuen Künsten versehenen rohköstlichen Köstlichkeiten haben es mir angetan. Immer, ja, wirklich schon immer!

Schon von Kindesbeinen an verdrückte ich die Pflänzchen. Naja, zugegebenermaßen schon mit gewissem Druck. Der Druck kam von Seiten der elterlichen Präsenz. Diese war mir da durchaus nicht angenehm. Trotzdem hat sie, wie man jetzt ja erkennen kann, einen durchschlagenden Erfolg erzielt.

So kann man das auch sehen mit der Erziehung, der etwas strengen zwar, dennoch hat es gewirkt. Zum Thema Erziehung, resp. Kindererziehung will ich jetzt aber nicht weiter ausschweifen, denn das ist absolut nicht für dieses Blog/Post geeignet.

Heute will ich mich mal wieder meiner spontanen Eingebung widmen. Natürlich?! ... wie und wo auch sonst. Der Wind draußen reißt nicht ab, so dass Drinnensein absolut ein Muss ist. So kommen einem die Ideen schnell. Der Kühlschrank ist noch einigermaßen vom WE gefüllt. Gemüse sind einige zu finden.

Die Dill-Salatsoßen-Variante will ich nun aber nicht wieder aufgreifen, denn das wäre absolut ein No-Go. Gehen will ich aber schon, und zwar in Richtung der Verbindung mit dem Käse.
Frischkäse genauer gesagt, und zwar der körnige.

Körniger Frischkäse oder auch Hüttenkäse genannt war noch nie mein Ding. Früher (hier meine ich vor bestimmt VIER Jahrzehnten, also in meiner Jugend, wo das Zeug so richtig aufkam) mischte man das mit frischen oder auch eingedosten Früchten. Meist. Aber auch in herzhafter Form war das körnige Milchprodukt absolut angesagt.
Nicht so bei mir, denn ich war der Konsistenz gegenüber etwas skeptisch. Suspekt war mir das Zeug, und kaute von links nach rechts und von rechts nach links. Obwohl die Körnchen absolut nicht so hart waren, wie man jetzt vielleicht meinen könnte (oder ob vielleicht was drin war?).

Nein, drin war da nur das Milchprodukt, ganz klar! Schrauben, Nägel und dergleichen mischte man da gemeinhin nur mit dem Hölzernen, dem Brett, der Latte.

Bevor ich mich jetzt in irgendwelche Vielleicht-Geschichten verliere, mache ich jetzt weiter mit dem Beiwerk. Dieses besteht eigentlich nur aus roter (knallroter!) Paprika. Einigen Zwiebelringchen und dazu obenauf einfach Pfeffer; frisch aus der Pfeffermühle - sowieso ein Geschmackserlebnis allein!

Der Frischkäse ist absolut ein Ding. Ein solches, das garantiert jetzt in weiteren Posts Verwendung finden wird. Der Frischkäse, welchen ich im Moment verwende, hat auch etwas beigemischt bekommen. Ich lese auf dem Schächtelchen: "... verfeinert mit Joghurt" !!!?

Aha, daher kommt sicherlich meine Begeisterung! ... kaufte mir zum Vergleich einen normalen, ohne Beimischung halt. Probiere, und stelle fest: Das ist der Punkt der freudigen Erfahrung!

Joghurt mit Beimischung im Frischkäse, wie es ja auch bei der Butter schon des längeren so gemacht wird. Obwohl ... nee, bei Butter will ich Reinheit! (persönliche Anmerkung)

Also, ein großartiges REZEPT ist das jetzt nicht. Sondern lediglich eine geschmackliche Komponente, die einfach auch mal wieder was anderes war ... und ist.
  • rote Paprika
  • Zwiebelringe
  • Frischkäse/Hüttenkäse mit Joghurt
  • Pfeffer, der bunte aus der Mühle

weitere Kombis folgen.
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Apropos Kombis. Natürlich war mir das doch etwas einfach, weil fadeee. Expertise mit Dill-Kräuteressig (natürlich selbst verfasst bzw. verglast) und Olivenöl.
Dazu die frisch eingelegten Oliven. Schwarz und die mit dem scharfen Rot zu zartem Grün. Türkisches Weißbrot. Perfekt!
.... hmmmmmmmmmmmm  ... das iss es!!!
Bon appetit!


Mittwoch, 9. Juli 2014

Bratpeperoni mit Paprika + Thunfischspaghettis

Also Spaghetti kann man wirklich immer essen. Sie dauern al dente gekocht auch wirklich nur ein paar Minütchen. Fünf im ganzen. Kurze Stehzeit abgerechnet. So lieben wir, die 3-Personen-Familie, die Spaghettis. Oft mache ich Nudeln/Pasta ja selber. Aber bei Schnellgerichten geht das Tütenaufreißen dann doch einen kleinen Tic schneller.

Interessant daran ist die Paprikamischung. Nicht nur das Edelsüß ist dabei der Pfiff, so finde ich, obwohl ich oft auch die kräftigere Variante bevorzuge, je nachdem, wie würzig man es liebt. Paprikasorten - die frischen wie die pulverisierten - gibt es Unmengen. Allein da ist immer wieder eine andere Note auf dem Teller. Wusstet das jemand?
Ich zuerst ja nicht.
Besonders mag ich diese kleinen grünen Bratpeperonis. Gibt es oft in türkischen oder asiatischen Läden. Aber vermehrt auch inzwischen in deutschen Gemüsegeschäften. Bei Discountern habe ich sie noch nicht gesehen.
Sie sind nicht so scharf wie Peperonis, eher mehr die der normalen Paprika; daher kann man auch bei Nichterwerb ganz gut die grünen Paprika als Ersatz nehmen.
Die länglichen, hellgrünen, die es oft im Angebot gibt, könnte ich mir auch passend vorstellen.
Der Thunfisch harmoniert sehr gut zu den grünen Schoten. Die Würze des Paprikapulvers macht den gewissen Kick, wie man so schön sagt.
Ja, das ist ein wirklich gutes, sättigendes, schnelles Essen. Nicht nur an heißen Tagen, wo man meinen könnte, es wäre ein typisches Sommergericht. Als ich es gekocht hatte, war es so um die 10 Grad herum. Zwar im Plusbereich, dennoch eher herbstlich angehaucht. 
Daran sieht man: Es passt immer!
 

  • 500 g Spaghetti

  • 2 große Zwiebeln

  • 3 Knoblauchzehen

  • 500 g Bratpeperoni, ersatzweise grüne Paprika

  • 1 EL Paprika edelsüß

  • 1 Dose Thunfisch in Öl

  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft

  • Salz, Pfeffer,  Schnittlauch wer mag

  • Olivenöl 
Spaghetti kochen. Al dente, ca. 5 Minuten. Abtropfen lassen.
Während die Spaghettis kochen, Zwiebeln und Knoblauchzehen kleinschneiden.
In zwei Esslöffel Olivenöl andünsten.
Die Bratpeperoni waschen und zu den Zwiebeln + Knoblauch geben.
Weiterbruzzeln. 1 El Paprika untermischen. Salzen, pfeffern.
Thunfisch samt Saft und Öl als letzten Schritt dazu. Untermischen.
Diese Gemüse-Thunfisch-Mischung unter die Spaghettis heben.

Getränke:
Perlend-frisches, eiskaltes Mineralwasser passt perfekt dazu. Oder ein trockener Rotwein. Oder ein kühles Pils. Oder ....
... also ich bleibe geschmacklich beim ersteren. Weil es so neutral ist.



Mehr gibt es dazu jetzt nicht zu sagen, außer ...
... dass es gedruckt wurde.
Ich freue mich !
 

(Fehler: Die Formatierung klappte nicht. Entweder Google oder was auch immer ... )