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Mittwoch, 15. April 2015

Maisklößchensuppe u. Obstteller

Suppen. Meine Lieblinge.
Wenns schnell gehen soll, ist bei mir entweder Salat angesagt. Ansonsten ...
... gern ein   S ü p p c h e n .


Suppen hatten für mich schon immer ein Gefühl von Wärme, von umschmeichelnder, ja Wellness im weiteren Sinne bestimmt auch.
Eine Welle von Glücksgefühlen überkommt einem schon, wenn man sich Essen widmet, das einem schmeckt. Ja, auf das man sich schlicht und einfach freut.

Heute, nein, eigentlich schon gestern mittag, gabs eine Gemüsesuppe. Naja, nichts Besonderes soweit. Aber wie es so ist, kommen mir die Einfälle oft so beim Zubereiten. Davon wusste ich dann fünf Minuten vorher noch gar nichts.

Die Brühe ist die Grundlage. Und besteht aus einer einfach zubereiteten Hühnerbrühe. Mit Würfeln halt auf die Schnelle. Diese wird erhitzt und hinein kommen so in der Zwischenzeit ein paar Scheiben Möhren, Zucchiniwürfel, Chili grün und eine in kleine Würfelchen geschnittene Zwiebel. Das hebt den Geschmack. Ja, denn jedes Gemüse hat ihren Eigengeschmack und gibt damit ihre Note durch das Aufkochen an die Brühe ab.
Die Suppe wird nur kurz aufgekocht und dann auf ausgeschalteter Herdplatte fünf Minuten stehen gelassen. So dass die Vitamine nicht so verloren gehen und das Gemüse noch Biss hat. Matschiges Gemüse finde ich scheußlich.

Nur Gemüsesuppe. Da fehlt halt doch noch was Bissfestes. Etwas Sättigendes. Wobei mir der im Vorratsschrank befindliche Maisgrieß einfiel. Ja, aus Maisgrieß Klößchen zubereiten, ist doch mal was anderes. Abwechslung ist schon wichtig im täglichen Einerlei.

Ich hatte mal gelesen, fiel mir da ein, dass man einen dicken Brei daraus kocht und dann nach Erkalten mit dem Esslöffel Klößchen oder vielmehr Nockerln absticht und einfach in die fertige Suppe gibt. Genauso wollte ich das auch machen.

Die Suppe war ja fertig. Zugedeckt wartete sie auf ihre Einverleibung.

Der Maisgrieß wanderte einfach in etwas gesalzenes Wasser mit Harissa in Pulverform. Das peppt so richtig toll auf.

So zwei Minütchen aufploppen lassen und etwas abkühlen. Dann habe ich noch zur Bindung anstatt Ei einen Esslöffel Sojapulver hineingerührt. Denn 1 Esslöffel Sojamehl soll in Verbindung mit 1 Esslöffel Wasser ja genauso dem Zusammenhalt dienen wie  so ein Fertigprodukt aus dem Huhn.

  • für ZWEI Teller Suppe:

  • 1/2 Liter Hühnerbrühe, fertig aus Instandpulver oder Würfel
  • 1/2 Karotte oder Möhre oder Gelberübe wie auch immer genannt
  • 1 rote, getrocknete Chilischote
  • 1 grüne, frische Chilischote
  • 1 kleine Zucchini
  • 1/2 Zwiebel
  •  
  • 2 Stängel frischer Dill
  •  
  • 1 EL Sojapulver
  • 150 ml Salzwasser
  • 4 EL Maisgrieß
  • 1 TL Harissa
  • 1 Bärlauchstengel
Die erste Beschreibung ist für die Suppe, resp. Gemüsesuppe.
Die zweite für die Klößchen. Diese werden nach dem Erkalten einfach mit zwei Esslöffeln als Nockerln in die fertige Suppe gegeben. Wobei es besser ist, den Maisgrießbrei zuerst zuzubereiten, weil ansonsten die Suppe doch zu sehr abkühlt.

Die Suppe hatte tollen Pepp durch die Würze mit Harissa. Der DILL gab die etwas andere Note. So ist eine Suppe niemals eine langweilige Brühe,  finde ich. Gerade, wenn man sie immer wieder anders verändert. Durch Zutaten, die man ansonsten nicht verwendet.



Danach gabs noch einen Obstteller. Und weil ich vom Frühstück Croissants hatte, passte das ganz gut und sättigte zusätzlich.



Wieder mal eine Anregung, wie man auf die Schnelle - ca. 15 Minuten - eine wohlschmeckende Mahlzeit selber kocht bzw. zubereitet. Ich finde, da brauchts gar keine Fertigpäckchen, die dazu noch aufgemöbelt sind mit Geschmacksverstärkern, Aromen etc., die man zum Schluss oft nicht verträgt.


Samstag, 28. März 2015

Salatideen - pikanter Obstsalat Nr. 2

Frühstück. Frühstück am Samstag ist bei uns immer so eine Art Brunch. Obwohl es bei den meisten ja sonntags ist. Samstag ist bei uns Einkaufstag. So für die kommende Woche. Großeinkauf. Natürlich ist der Großeinkauf um ein Vielfaches mehr als der normale Schnell-mal-Holen-Einkauf. Daher auch viel zeitraubender. Und was kommt danach? Genau! Es muss alles irgendwie gleich mal probiert werden.
Frische Sachen einkaufen bedeutet ja auch Frische ins Haus oder in die Wohnung zu holen und diese will man doch auch gleich mal kosten.

So auch an diesem Samstag. Zumindest bei uns.
Taschenweise wird oft das Einkaufsvolumen erweitert. So dass man schon meinen könnte, die nächste Sintflut steht bevor. Die Sintflut ist aber nicht im Realen im Kommen, sondern durchaus bei dem täglichen Krimskrams.

Da muss es schnell gehen. Der Einkaufszettel wird natürlich auch mitgenommen. Was aber jetzt selbstredend nicht heißt, dass genau - und NUR das! - was draufsteht auch in der Einkaufstasche landet. So wird schon einiges mehr gekauft. Das sowieso. Und dann natürlich die sogenannten Schnäppchen. Ja, die Markt- oder Wirtschaftsleute wissen schon, wie sie dem normalen Einkaufsmenschen das Geld aus der Tasche luchsen.

Wie dem auch sei, der Samstag ist durchaus kein normaler. Es ist frühstücksmäßig gesehen, wirklich ein Sonntag. Daher  natürlich, weil die Frische nach reinschaffen ins Haus viel mehr aktuell ist. Und wozu soll man denn auf den Sonntag warten?

Genau so ist es.

Heute zeige ich eine neue Kombination in Sachen SALAT. Dieser, wieder ein Obstsalat im vorigen (März-Salatideen) Sinne. Was soviel heißt wie, die Obstvariante habe ich wieder in etwa so gewählt.
Allerdings gab es nicht die Birnen, die mir vorschwebten und dann auch keinen offenen Spinat. Verpackte Ware hat mir nicht so gefallen. Also war umdenken angesagt.
Was war günstig und trotzdem gut?

Die ERDBEEREN, zwar aus Spanien und sicherlich etwas mehr als üblich mit Schadstoffen belastet, haben mir gefallen - man nehme eben dann nur weniger; Punkt. KIWIS gabs und gibts ja immer, also auch die. BANANE hatte ich noch zuhause. Und wieder ein Stück aufgeschnittene HONIGMELONE. Das wars dann ziemlich.


Wie man leicht erkennen kann, ist der DILL wieder mit dabei. Salatsoße also wie vor.

Hier noch kurz die Zutaten:
  • halbe Banane
  • 3 Erdbeeren
  • 1 Kiwi
  • 1/4 Honigmelone
  • halber Apfel  (der musste nicht extra erworben werden)
  • einfache, dezente Salatsoße mit frischem Dill!
Dieser Salat kommt zuvorderst. Dann ist es wie umgekehrt, wenn man Kuchen oder zuckersüße Torten verdrückt: Genau! ... gedanklich gaukelt einem was Herzhaftes vor!

Also ein einigermaßen gesunder Snack. So dass der Körper alles intus hat, was er sicherlich benötigt. Davon bin ich überzeugt!


Die Brote bestehen aus
  • 1 Scheibe Vierkorn-Vollkornbrot, in Drittel verfrachtet
  • etwas Griebenschmalz als Grundlage
  • würzig-cremigem Camembert (Eckchen)
  • Esrom-Käse
  • Gelbwurst (da mag ich natürlich weil ich wohl Franke bin - die fränkische am liebsten)
  • genauso die Schinkenwurst mit Paprika
  • dann gabs frischen BÄRLAUCH - ein Traum!

So toll gesättigt kann jeder andere Brunch - zumindest für mich - in der Ecke bleiben.
(Ist natürlich Geschmackssache, versteht sich).


Freitag, 20. Juli 2012

Heute mal eine Marmelade ...

Rhabarber-Kiwi-Bananen-Marmelade

Johannisbeer-Pfirsich-Marmelade

FrühstücksIDEE: Sesamknäcke mit Erdnussbutter und Johannisbeer-Pfirsich-Marmelade


Eigentlich bin ich ja kein allzu großer Marmeladenfan. Weil? ... es liegt einfach daran, dass das Zeug meist viel zu pappig ist. Der Zuckergehalt mehr als zuklebt, so sag ich mal frank und frei.


Allerdings: In der letzten Zeit - ist ja auch Sommer und ein Überangebot an Früchten aller Art vorhanden - gibt es Sonderangebote und da musste ich einfach wieder mal zugreifen.

Gestern im Supermarkt - war ein Rewe-Markt - gab es Johannisbeeren und ich staunte, auch weil oft das Obst doch etwas teuer ist, der Preis ließ mich glatt zugreifen.

Für eine 500 g Schale sagenhafte 1,29 €, das konnte sich sehen lassen. Pfirsiche habe ich auch erstanden. Das Kilo nur 99 Cent. Gut, natürlich keine Bioware, aber das ist sowieso eine andere Geschichte.

Jedenfalls zuhause fiel mir erst ein: WAS DAMIT TUN?



Ich schaute also erst mal in den Kühlschrank und erspähte zwei Quark-Töpfe. Sehr gut! - Da machte ich mal wieder einen Käsekuchen. Und dieses Mal mit Johannisbeeren intus.

Soweit so gut. Der Rest lag aber noch da und sah mich merkwürdig fragend an. Naja ...so oder ähnlich dachte ich instinktiv.


Da fiel mir der Gelierzucker ein, den ich mal bei einem Angebot erstanden hatte. Der stand noch im Vorratsschrank und schrie geradezu danach, von mir vermantscht zu werden.


PFIRSICHE und JOHANNISBEEREN ??!!!

Genau das wäre ein Experiment wert! Und machte mich sogleich an die Kocherei. Gläser waren noch da und für eine kleine Probe-Marmeladen-Kocherei reichten auf jeden Fall die drei, die ich noch fand.

Die Gebrauchsanweisung stand ja drauf und das ging ja dann auch relativ leicht.

3 plus 1 = dreimal Früchte und einmal Gelierzucker. Ganz einfach!


Als etwas zeitaufwendig gestaltete sich dann allerdings die Zupferei der doch unendlichen Beerechen an den Rispen der Johannisbeeren. Da war ich dann doch recht froh, dass ich erst mal nur 200 g zu verarbeiten hatte, der Rest war ja für den Käsekuchen drauf gegangen, den ich auch noch zeigen möchte in einem späteren Blog.

Die Pfirsiche, natürlich auch wie die Johannisbeeren vorher kurz gewaschen und etwas getrocknet, dann in kleinste Stückchen geschnitten und abgewogen, so wie's auf der Packung stand. Dann waren's also mit den 200 g Johannisbeeren auf der Küchenwaage 498 Gramm. Na super! Die zwei Gramm waren dann sicher wurschtpiepe, dachte ich. Und wog noch genauer Rechnerei, damit ja nichts falsch lief, den Gelierzucker ab. Nahm also 498 : 3 (waren ja drei Teile, so stands drauf)= 166 Gramm Gelierzucker.

So beim Draufschütten auf das Obst war's dann doch ein paar Gramm mehr, was sicher der Gelierfähigkeit keinen Abbruch tat, eher wohl das Gegenteil.

Den Gelierzucker und das Obst also schön gemischt und mit dem Pürierstab fein zermixt. Die Kochstelle angeschaltet und nach Aufschrift die Masse zum sprudelnden Kochen gebracht. Danach unter Rühren (denn ACHTUNG! das Zeug brennt doch leicht an!) 4 Minuten köcheln lassen.

Die bereitgestellten, mit heißem Wasser ausgespülten Gläser mit der fertigen Marmelade gefüllt, Deckel noch drauf und erst mal gewartet, bis das ganze kalt war.

Das war abends. In der Früh - also morgens - war die Marmelade super fest und ich freute mich auf das Frühstück.

Mit Sesam-Knäcke - hm ....mein momentaner Favorit.

FAZIT: Super einfach und umwerfend lecker!


Naturjoghurt mit Johannisbeer-Pfirsich-Marmelade

als kleines Beispiel, einfach was Besonders, weil eben selbstgemacht.






Noch eine Variante probegekocht.

Diesmal mit Heidelbeeren, Pfirsichen und Banane.


Dazu habe ich dieses Mal 200 g Heidelbeeren, zwei Pfirsiche und 1 Banane sowie den Saft einer halben Zitrone verwendet. Schmeckt sehr fruchtig durch die Pfirsiche, die dominant dabei herauskommen.



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und auch ein Jahr danach (10. Mai 2013) koche ich noch immer fleißig Marmelade. Aus dem einfachen Grunde:
DAS IST RESTEVERWERTUNG ...
und so hat man noch was davon!

Eine neue Marmeladen-Kombi stell ich noch vor.
Sicher gibts Ähnliches auf jeden Fall. Ich denke aber, die Mischung machts. Wie halt immer und immer noch.

Jedenfalls wieder einmal Reste verwertet. Wie auch bei der Rhabarber-Kiwi-Bananen-Konfü schon erwähnt.

Diese hier besteht aus Erdbeer-Gurke-Chili-Banane. Wie ja auch auf dem Etikett zu lesen ist. Hier überwiegt der Erdbeer-Anteil und nur kleine Teile Gurke-Chili-Banane sind vertreten.

So auf 210 g Frucht (lässt sich gut durch drei teilen):
120 g Erdbeere, 60 g Gurke, 10 g Chilischote rot, 20 g Banane.
Der Bananenanteil ist nicht so dominant, trotzdem ein Tic ist toll!

Ansonsten der vierte Teil Gelierzucker (3 plus 1) = 70 g.

Die Masse wie sonst auch alles in einen Topf geben und mit dem Stabmixer "vereinheitlichen". 4 Minuten (steht auf der Packung) köcheln lassen und fertig ist die Marmalade. Ergibt ein mittleres Schraubglas. Schön als Probeteil und schön auch: MARMELADE WIRD SO NIE LANGWEILIG!

Das hat was: HIER HEBT SICH DIE GURKE UND ERDBEERE HERVOR. DAS BESONDERE IST DIE CHILI. DIE BANANE HAT WAS EXOTISCHES DABEI. Ein wenig pikant und doch nicht so sehr.

Marmeladen kochen macht Spaß!

... und ... findet man auch auf meiner Facebook-Seite Koch-Back-Leidenschaft kreativ



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