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Mittwoch, 9. Juli 2014

Bratpeperoni mit Paprika + Thunfischspaghettis

Also Spaghetti kann man wirklich immer essen. Sie dauern al dente gekocht auch wirklich nur ein paar Minütchen. Fünf im ganzen. Kurze Stehzeit abgerechnet. So lieben wir, die 3-Personen-Familie, die Spaghettis. Oft mache ich Nudeln/Pasta ja selber. Aber bei Schnellgerichten geht das Tütenaufreißen dann doch einen kleinen Tic schneller.

Interessant daran ist die Paprikamischung. Nicht nur das Edelsüß ist dabei der Pfiff, so finde ich, obwohl ich oft auch die kräftigere Variante bevorzuge, je nachdem, wie würzig man es liebt. Paprikasorten - die frischen wie die pulverisierten - gibt es Unmengen. Allein da ist immer wieder eine andere Note auf dem Teller. Wusstet das jemand?
Ich zuerst ja nicht.
Besonders mag ich diese kleinen grünen Bratpeperonis. Gibt es oft in türkischen oder asiatischen Läden. Aber vermehrt auch inzwischen in deutschen Gemüsegeschäften. Bei Discountern habe ich sie noch nicht gesehen.
Sie sind nicht so scharf wie Peperonis, eher mehr die der normalen Paprika; daher kann man auch bei Nichterwerb ganz gut die grünen Paprika als Ersatz nehmen.
Die länglichen, hellgrünen, die es oft im Angebot gibt, könnte ich mir auch passend vorstellen.
Der Thunfisch harmoniert sehr gut zu den grünen Schoten. Die Würze des Paprikapulvers macht den gewissen Kick, wie man so schön sagt.
Ja, das ist ein wirklich gutes, sättigendes, schnelles Essen. Nicht nur an heißen Tagen, wo man meinen könnte, es wäre ein typisches Sommergericht. Als ich es gekocht hatte, war es so um die 10 Grad herum. Zwar im Plusbereich, dennoch eher herbstlich angehaucht. 
Daran sieht man: Es passt immer!
 

  • 500 g Spaghetti

  • 2 große Zwiebeln

  • 3 Knoblauchzehen

  • 500 g Bratpeperoni, ersatzweise grüne Paprika

  • 1 EL Paprika edelsüß

  • 1 Dose Thunfisch in Öl

  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft

  • Salz, Pfeffer,  Schnittlauch wer mag

  • Olivenöl 
Spaghetti kochen. Al dente, ca. 5 Minuten. Abtropfen lassen.
Während die Spaghettis kochen, Zwiebeln und Knoblauchzehen kleinschneiden.
In zwei Esslöffel Olivenöl andünsten.
Die Bratpeperoni waschen und zu den Zwiebeln + Knoblauch geben.
Weiterbruzzeln. 1 El Paprika untermischen. Salzen, pfeffern.
Thunfisch samt Saft und Öl als letzten Schritt dazu. Untermischen.
Diese Gemüse-Thunfisch-Mischung unter die Spaghettis heben.

Getränke:
Perlend-frisches, eiskaltes Mineralwasser passt perfekt dazu. Oder ein trockener Rotwein. Oder ein kühles Pils. Oder ....
... also ich bleibe geschmacklich beim ersteren. Weil es so neutral ist.



Mehr gibt es dazu jetzt nicht zu sagen, außer ...
... dass es gedruckt wurde.
Ich freue mich !
 

(Fehler: Die Formatierung klappte nicht. Entweder Google oder was auch immer ... )

Samstag, 21. Juni 2014

Nudeln, Pasta ... immer wieder anders

Pastagerichte gibts ja zuhauf. Pastas oder auch einfach normal immer noch die "gemeine Nudel" gibts inzwischen fertig im Kühlregal. Eigentlich lohnt sich das Selbermachen nicht.
Doch wer so ein richtiger Freak ist, der macht seine Pasta trotzdem selber. Und gibt ihnen immer wieder mit einer neuen Kreation eine andere Note.

Genauso wie mit den passenden Soßen, die auch immens in der Fülle sind.
Im Grunde ist dieses Gericht ein sogenanntes Allerweltsessen. Nudeln mit Champignonsoße gabs schon bei mir in der Kindheit. Und die liegt ja nun inzwischen schon einige Jahrzehnte zurück.
Trotzdem kommen diese Nudelgerichte anscheinend nie aus der Mode und schmecken immer.

Natürlich muss man einen gewissen Elan dafür verspüren, seine Nudeln selber zu machen. Was wirklich auch gar nicht schwer ist und mit etwas Übung auch nicht zeitaufwendig. Mehl, Eier, Gewürze, Salz und fertig ist im Grunde die Nudel. Im Grunde ja, im Grunde auch wieder nein, denn die Mischung machts ja immer wieder neu.

Hier - Pastarezept. In diesem Rezept habe ich schon eine Anleitung für meinen persönlichen Nudelteig gegeben. Und ähnlich kommt er auch dieses Mal wieder daher, jedoch in der Zusammensetzung, wie auch dem Geschmack, trotzdem wieder mit einem Touch anderer Würzigkeit.
  • 100 g Hartweizengrieß
  • 200 g Weizenmehl Type 405
  • 100 g Dinkelmehl Type 630
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Kräuteressig
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Paprika edelsüß
  • 2 TL Kurkuma (wegen der schönen Gelbfärbung)
  • 1 TL Pfeffer aus der Mühle, grob gemahlen
  • 3 Eier
  • ca. 50 ml Wasser
  • 2 TL Bärlauch getrocknet
Diese Menge ist für 4 Portionen Nudelteig ausreichend.


Flüssige Zutaten wie Wasser, Eier, Öl, Essig sowie die Gewürze Salz, Pfeffer, Paprika, Kurkuma, Bärlauch gut verrühren. Langsam das gemischte Mehl hinzurühren. Später dann kneten.
Den Teig zu einer Kugel formen - wenn zu weich, noch etwas Grieß zufügen (der festigt schön).
Zugedeckt  oder mit Folie eingewickelt in der Küche eine halbe Stunde durchziehen lassen. Das Mehl quillt nun mit den flüssigen Zutaten, so dass der Teig kompakt wird.

Jetzt habe ich noch ein Rezept für eine Champignonsoße: 
  • 500 g weiße Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Tomate
  • 50 ml Sahne
  • 50 ml Nudelwasser
  • 50 ml Weißwein (eher eine herbe Sorte)
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL Paprika rosenscharf
  • 2 TL Bärlauch getrocknet 
  • 1 EL Mehl
  • 1/2 Würfel fette Brühe (vegetarisch natürlich Gemüsebrühepulver)
Zuerst bereite ich die Pilzsoße zu, da die Pasta besser nicht so lang warten soll.

Zwiebel, Knoblauch kleinschneiden. Pilze halbieren und vierteln.
Zwiebel und Knoblauch in erhitzter Butter mit Öl anbräunen. Pilze zufügen. Kurz bruzzeln lassen.  Klein geschnittene Tomate zufügen.
Mehl überstäuben. Gut mischen. Dann kommen die Gewürze dazu (den Bärlauch nicht, der kommt am Schluss drüber - ist ja schließlich ein Kraut, das nicht kochen soll).

Die Sache mit Sahne, Wein zur cremigen Soße rühren (das Nudelwasser kommt zum Schluss dazu, wenn die Nudeln gekocht sind).

Pilzsoße nun zudecken und "warten" lassen. Denn jetzt werden die Nudeln bereitet.

Dafür kleine Portionen des Nudelteigs abschneiden und erst mit breitester Einstellung kleine Fladen drehen. Anschließend auf Stufe 2 - das ist die beste Einstellung, nicht zu dick und nicht zu dünn.

Wenn alle Platten ausgerollt sind, welche auf bemehltem Küchentuch lagern, kommt die Schlussstellung an die Reihe. Hier habe ich die Tagliatelle-Einstellung (breite Nudeln) genommen, die schmecken am besten zu Soßen aller Art.

Während ich die Nudeln ausrolle, kocht inzwischen natürlich ein großer Topf mit Salzwasser. Darin werden nun alle ausgerollten Tagliatelles knappe 2 Minuten unter Rühren und offenem Topf gekocht,
abgeseiht und jetzt etwas von dem Nudelwasser noch in die Pilzsoße einrühren.

Die Pasta ist nun fertig und kann mitsamt der Pilzsoße serviert werden. Hier passt noch ein grüner Salat oder auch Gurkensalat dazu, genauso wie am besten Weißwein, vielleicht auch Bier.

Anm.: Die Nudelmaschine ist recht günstig in der Anschaffung. Ich habe sie inzwischen schon zwei Jahrzehnte und erfreut sich immer noch "bester Gesundheit", heißt ist wirklich haltbar. Allerdings ist es eine handbetriebene Kurbeltechnik; das Teil wird am Tisch angeschraubt. Der Preis war gerade mal 10 Euro und gibts in jedem größeren Lebensmittelhandel zu kaufen. Anschaffung lohnt wirklich, besonders wenn man gerne selbstgemachte Nudeln isst, die allein vom Geschmack her auch jeder im Kühlregal den Rang ablaufen - aber bestimmt!

So jetzt noch Bilder dazu, damit man auch sieht wie das ganze ausschaut:










Sonntag, 1. Juli 2012

LASAGNE-Kreation mit Krautsalat



Lasagne war (und ist es sicher immer noch), wie Pizza, ein sogenanntes Resteverwertungs- und Arme-Leute-Essen.
Heute hat sich dieses Gericht zu einer Dimension hochgearbeitet.

 Sogar Spitzenköche präsentieren immer wieder eine neue Kreation.
Als Spitzenkoch bzw. -köchin will ich mich nicht bezeichnen. Doch das Probieren geht bekanntlich über Studieren, so auch bei mir Normalo, weshalb auch beim Kochen die Kreativität nicht auf der Strecke bleibt.
Die Lasagne gibt es ja inzwischen von herzhaft bis süß. Wobei ich hier doch irgendwie altmodisch sein mag, da ich doch mehr zur herzhaften greife.
Hier ein Restverwertungs-Gericht aus den Zutaten, die halt noch im Hause waren. Denn einkaufen kommt erst am Wochenende dran.
Also was fand ich noch? Lasagneblätter waren da, Kidneybohnen, Zwiebeln, Knoblauch, ein paar Tomaten, Tomatenmark, Gewürze auch, Käse ... der ist sehr wichtig!  - Schnell in den Tiefkühler geschaut und "Super!" gerufen, Hack war auch noch da.
Na denne ... dann konnte es ja losgehen.
Rezept für vier Personen:
  • 12 Lasagneblätter
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Tomaten
  • 1 kleine Dose Kidneybohnen
  • 1 kleine Tasse TK-Erbsen
  • 1 EL Gemüsebrühe (Pulver)
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Paprikapulver
  • 1 EL Pizzagewürz
  • 4 getrocknete Chilies
  • Olivenöl
  • 2 EL Butter
  • Tomatenmark
  • 250 g Rinderhack
  • 1 Becher Sahne
  • Parmesan
  • 1 Becher saure Sahne


Zuerst wird die Bechamelsoße zubereitet.

Hier nehme ich
 
  • zwei Esslöffel Butter
und schmelze sie in einem Topf.
Dann kommen
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Tomatenmark
dazu. Jetzt wird fleißig gerührt und mit Sahne abgelöscht.
  • 200 ml Wasser und
  • etwas gekörnte Brühe runden den Geschmack ab.
beiseite stellen.


Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Rinderhack scharf anbraten. Kleingeschnittene Zwiebeln und Knoblauch dazugeben. Tomatenmark und Gewürze unterrühren.
Kidneybohnen, kleingeschnittene Tomaten und Erbsen ebenfalls. Den Becher saure Sahne beimengen. Etwas einköcheln lassen.


Auflaufform bereit stellen - ich nehme meine alteingesessene, bestimmt schon über dreißig Jahre alte Emailpfanne, da sie auch spülmaschinentauglich ist und gut brät.

  • Den Boden ca. flach mit der Fleischmischung bedecken. Darauf kommen nun nebeneinander jeweils vier Lasagneblätter. Wieder eine Schicht Hackmischung.
Nun aber auch etwas von der Bechamelsoße und Parmesan.



Diese "Lagerei" wird solange fortgesetzt (bei mir waren's vier Lagen) bis die Hackmasse aufgebraucht ist. Den Schluss bilden dann Lasagneblätter, worauf noch der verbliebene Rest der Bechamelsoße fließt.




Ganz zum Schluss Mozzarella (ich nehme immer den geriebenen, nicht die Kugeln, weil ich finde, dass der Käse geschmacklich besser rüberkommt).



Mit Olivenöl beträufeln.  Oregano und Pfeffer aus der Mühle.


Krautsalat: (Foto oben)
Weißkraut wird gehobelt.
Eine Marinade aus je einer Prise Salz und Zucker, 5 Esslöffeln Öl, 1 Esslöffel Obstessig, etwas Kümmel gerührt und mit dem Kraut gut vermengt. - Tipp: mindestens eine Stunde durchziehen lassen.