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Montag, 15. September 2014

vegetarisch geht immer ... mal Lauchrösti

... und nicht nur für zwischendurch.

Die Fleischesserei find ich abwechslungsreich, aber soll kein Dauerthema werden.
Gefühlsmäßig sagt einem der Organismus, was für einen gut ist. Sicher ist der Geschmack dabei wesentlich, wobei künstliche Aroma-, Farb- und Geschmacksverstärker den Gaumen kaputt machen, ihn auf die Aroman trimmen, damit das Produkt wieder gekauft wird.

Kochen hat für mich nie etwas mit solchen Hilfsmitteln zu tun. Nur ab und zu zum Verbessern einer Soße oder wenn die passenden Kräuter nicht zur Hand sind.

Fleisch gab es an diesem Sonntag nicht. Jedenfalls für mich nicht. Da war das Gefühl wieder vorhanden: Heute nicht - es schmeckt mir nicht!

Gemüse ist jetzt im September und sowieso im Herbst sehr billig und aus der Region, hier das Frankenland, bezogen, eine wahre Vitamin- und somit auch Kraftquelle. Der Geldbeutel wird geschont. Also ich finde jedenfalls nichts Negatives daran.

Natürlich schaue ich im Gemüseladen oder wenn mir der Weg zum Markt nicht zu weit ist nach Angeboten. Da kann man doppelt sparen.
Dieses Wochenende gab es den Porree oder auch Lauch für sagenhafte 59 Cent das Kilo, da musste ich einfach zuschlagen.
Lauch in Sahnesoße - ein wirkliches Gedicht!

Dazu war die Überlegung da, welche Beilage hier gut passt und besonders auch schmeckt?

Natürlich Potacken sind wunderbar! So eine Kartoffel ist doch immer wieder vielseitig. Und da ich ja am Vortag schon Salzkartoffeln zum Spinat gegessen hatte, überlegte ich nach einer Variante. Rösti sind immer wieder gut und fast noch besser und harmonieren wunderbar zu Lauch.

So war das Essen gepongt. Männe konnte natürlich wieder nicht "ohne" und hat sich ein Steak dazu gebraten.  Jedem das seine, warum auch nicht.

Die Zubereitung ist ja sehr einfach:
  • 1 kg Lauch
  • 50 g Butter
  • 100 ml Sahne
  • 1/2 Brühwürfel
  • Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
Ich habe hier eine flache Pfanne genommen, da dann der Lauch auch etwas gebraten wird und das Aroma besser herauskommt.
Die Butter in der Pfanne zerlaufen lassen, den Lauch dritteln und etwas einschneiden, waschen, schauen, ob noch Sand dazwischen ist.
Die Lauchstücke in der Pfanne verteilen und auf höchster Stufe kurz anbruzzeln lassen. Die Hitze auf kleine Flamme schalten und Brühwürfel, Sahne, Pfeffer und Muskatnuss obenauf streuen.

Der Lauch braucht in etwa 10 Minuten, bis er knackig, aber trotzdem durchsichtig aussieht, dann ist er fertig.



In der Zwischenzeit die Rösti vor- und zubereiten.
Hierfür
  • 4 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • einige äußere Blätter vom geputzten Lauch
  • 2 Eier
  • 2 EL Haferflocken
  • 1 EL Dinkelvollkornmehl 
  • Salz nach Geschmack /ich habe 1/2 Teelöffel genommen
  • Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Muskat
  • 2 Msp. Knödelhilfe (damit die Kartoffeln nicht braun werden)
  • Distelöl zum Ausbraten
Die Kartoffeln schälen und fein raspeln. Die Zwiebel in Streifen schneiden, den Lauch ebenso.  Eier, Haferflocken, Dinkelmehl, Salz, Pfeffer, Muskat unternehmen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und esslöffelweise die Kartoffelmasse reingeben. Etwas andrücken, damit die Masse kompakter wird.
Die Röstis braten bis der Rand bräunt und dann wenden.



-------------- Die obige Lauchsahnesoße kann noch mit etwas in Wasser angerührtem Mehl gebunden werden.


Das Gericht ist nun fertig. -

Dauer in etwa 30 Minuten.
Kalorien pro Person (ist für 3 gerechnet) in etwa 400.


Als Getränk schmeckt mir ein Lager- oder Kellerbier, mein momentanes Lieblingsbier.

Mein Mann trinkt gerne Wein dazu.