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Donnerstag, 9. April 2015

Krautsalatidee ... mit Birne




Krautsalat. Ja, der aus dem weißen Kohlskopf stammende Ursalat. So sag ich für mich schon, denn Kohlgerichte sind wirklich alt. Alt ist jetzt bestimmt nicht der neueste Einfall meinerseits. Oder vielleicht doch? ...
... jedenfalls ist die Kombi ein Frühstückssalat - wieder einmal! ;) - und dazu etwas aufgemöbelt und doch der "SPONFIX"-Kategorie zuzuordnen.

Spontan und fix ist der Salat auf jeden Fall. Der alte Hobel tuts da immer auf die Schnelle. Drauf auf die Schüssel, sorry, ein Foto hab ich davon jetzt nicht zur Hand, obwohl in verschiedenen Posts  immer mal auf einen Hobel hingewiesen wird. Die Reibekuchen sind hier eine Einleitung. Soll jetzt keine Werbung für irgendwelche Plastikhobler sein,  sondern nur die Info, dass ich es so mache, versteht sich.  ;)

Auf die Schüssel also den Hobel gelegt, den Krautskopf zur Hand und einfach fix ne Portion heruntergehobelt. Schon ist der Krautsalat fast fertig! ... ist doch wirklich bimbo.

Und weil das doch etwas langweilig schmeckt,  kommt meist was Herzhaftes dazu. Hier noch ein paar schwarze Oliven und eingelegte Peperonis. Gewürzt habe ich noch nicht. Denn ich probiere ja erstmal. 

... nö. Das war noch nix. Die Peperoni mussten weg. Dafür dann  ...  ich schaue herum. ... und ah ... da ... da ist die Lösung des Knotens: eine  BIRNE ! Genau die, die ist das richtige.

Und da die Birne doch so im ganzen gesehen eine recht großflächige Geschichte ist, habe ich sie der einfachen Verzehrbarkeit halber halbiert, danach geviertel, geachtelt auch noch. Des weiteren gesechzehntelt. Und die Scheibchen in kleine Stückchen geschnitten. Die Schale blieb dran, denn die war auch optisch voll schön.

Den Salat wie sonst auch wieder gewürzt. Mit etwas Sonnenblumenöl (weil neutral) und ein paar des Säureausgleichs wegen Tröpfelchen Kräuteressig, etwas Salz und jetzt kommts: 1 Teelöffel Zucker obenauf. Zart eine Prise Schwarzkümmel, der hat was.

Die erste Gabel war dann schon optisch gut: Augen aufreißen und ... hmmmmm !!! ... gesagt bzw. gedacht und auch gleich mal Bildchen gemacht, um es zu posten. 

Ja, auch nicht schlecht, die Kombi.


------------------ Schnittchen gibts dann später. Ich schaue.


Dienstag, 7. April 2015

Krautsalat-Idee und Pita aus "Czech"

Das Wort "Sponfix" ist ja meine neue Wortkreation. Diese, eine solche, gibt es sicherlich noch nicht. Vielleicht auch meine nachfolgende, daraus resultierende Explosion. Expertise, Exemplar, Ex und hopp bestimmt auch.

Nach der Londonreise hatte ich nach den vielen Fastfood-Einverleibungen doch wieder so richtig Lust auf eine meiner Salatkombis. Die ich doch, ganz ehrlich!, sehr vermisst hatte.

Im Kühlschrank lag noch Kohl. Der lässt sich immer prima zu einem schnellen Salat umfunktionieren.
Hobel her und los gehts praktisch!


  • Weißkohl
  • kleine Salatgurke
  • schwarze und grüne Oliven, die frisch eingelegten vom Türken
  • hellgrüne Peperoni
Ja, und fertig war im Grunde mein Krautsalat.
Natürlich lässt sich Krautsalat mit Mayo auch superköstlich gestalten. Wers halt mag und wer nicht so, der macht eine leicht ölige zart umschmeichelnde Salatkombi darunter, welche nach meinem Geschmack die Gemüse geschmacklich mehr unterstreicht, als wenn man praktisch alles mit Mayo-Pampe zupappt.
Die Salatsoße wie vor in den Posts. Bestehend aus KRÄUTERESSIG, SONNENBLUMENÖL, SALZ, ZUCKER, PFEFFER, grob aus der Mühle.
Etwas Kümmel und Schwarzkümmel, so finde ich, unterstreicht den Krautsalat gut. Besonders auch, da er so bekömmlicher ist.

Hier noch mein "Nachtisch". Irgendwie jedenfalls. Denn auf Herzhaftes kommt auch immer Süß. Wie auch umgekehrt.

P I T A   bestrichen mit Johannisbeergelee.
Darauf Pfeffer, grob ;) und ein paar Basilikumblättchen.


Nicht schlecht. Nein, sogar recht lecker!

Obwohl zum Thema "Pita" müsste ich auch noch was sagen. Aber das ist wohl ein anderes Thema ...
Libanesisch, im türkischen Laden erworben; hergestellt in "Czech", steht drauf.  ... ja eieieiei .... tz.

Freitag, 15. März 2013

Fitkost (1)

Im Moment - seit über einer Woche - bin ich zum Vegetarier geworden. Und ich kann dazu nur sagen: ICH FÜHLE MICH FIT, LEISTUNGSFÄHIGER!

Einen Anstoß gibt es immer, wenn von einem Moment auf den anderen die Ernährung umgestellt wird. Ausgelöst durch allerlei Negativmeldung meist über Fleischskandale, wie auch jüngst wieder die Sache mit dem gedopten Pferdefleisch. Hühnermasten in zu engen Ställen, Käfighaltung, Tierquälerei, versäuchte Fische und, und, und.

Viel Fleisch zu essen. Hoher Zucker-, Salz- und Fettkonsum, dazu noch denaturierte Nahrungmittel wie weißes Auszugsmehl, zuviel Stärke (weil inhaltlich leer) und dgl. mehr ist auf lange Sicht eine Ernährung, die unweigerlich zu Krankheiten führen muss.
Und nicht unbedingt werden unheilbare Krankheiten daraus. Auch Müdigkeit, Depressionen, Unlustgefühle, Schwäche, Allergien, Aggressionen, Hautprobleme u.v.a.m. haben mit ihren Ursprung in schlechter Ernährung. So wie bei mir im Moment ein Hautausschlag sein Unwesen treibt, der zwar nicht ansteckend, jedoch ein Fingerzeig darauf ist: HALT, HIER STIMMT ETWAS NICHT! ACHTE MEHR AUF DEINE ERNÄHRUNG! REINIGE DEINEN KÖRPER!

Natürlich kann man nicht von heute auf morgen seine Ernährung radikal umstellen. Der Körper ist die Unmengen an Fleisch, Fett, Zucker, Salz, Fett gewöhnt. Von daher ist eine schrittweise Reduzierung die erste Wahl, um auch auf lange Sicht einen Erfolg zu verzeichnen.

Salz z.B. wird bei mir stark reduziert. Die meisten Nahrungsmittel, wie z.B. das Roggelvollkornbrot, welches ich gerne esse, ist bereits gewürzt. Dem Kochwasser für Salz- und Pellkartoffeln füge ich anstatt einem Teelöffel Salz nur noch die Hälfte hinzu. Gemüse dämpfe ich meist entweder in etwas Wein oder ganz sachte mit Butter als Untergrund. Das schmeckt viel besser und würze gerne mit grob gemahlenem Pfeffer, frischem Schnittlauch oder Kresse von der Fensterbank.

Und ich bin überrascht, dass ich größere Mengen an Salz gar nicht verlange.

Beim Zucker war ich zuerst sehr skeptisch, denn ich gebe zu, ein nicht nur kleiner, sondern wirklich größerer "Süßschnabel" zu sein. Kuchen habe ich bisher auch keinen gebacken. Nur Nachtische und meinen Tee, im Moment nur grüner Tee, würze ich mit etwas Honig.

Ab und zu knabbere ich Datteln, welche, wie auch andere Trockenobstsorten naturgemäß genug Zucker enthalten und den Wunsch nach zuckerhaltiger Nahrung mehr als befriedigen.

Es gibt oft Salat. Wie Kopfsalat (obwohl Treibhausware), Feldsalat,  Rote Bete (gedämpft), Weißkraut (roh gestampft und nur mit einer Prise Salz versehen), Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Kresse, Rukola.
Getrocknete Kräuter nehme ich auch sehr gerne. Bärlauch ist hier mein Lieblingsgewürz, da es einmal nach Knoblauch erinnert und dann doch wieder ein wenig nach Schnittlauch schmeckt.

Als Fett verwende ich nur wenig Butter, Olivenöl, ab und zu auch Schweineschmalz, weil es geschmacklich z.B. für Kartoffelpuffer besser passt. Auch für Kohlgerichte.

Oft gibt es Kartoffelgerichte, wie Kartoffelsuppe, Kartoffelpuffer, Kartoffelbrei. Ich verwende auch viel Zwiebeln in der Küche sowie Knoblauch. Allein weil es zusätzlich würzt und dadurch Salz gespart werden kann.

Vollkornmehle ziehen jetzt auch des öfteren in meine Küche ein. Dinkelmehl im besonderen, weil ich finde, dass es aromatischer, würziger schmeckt als das "normale" Weizenmehl. Dinkel ist ja mit dem Weizen verwandt.

Das Backen kommt auch noch an die Reihe (ich experimentiere hier noch mit verschiedenen Rezepten).

Diese Ernährung macht fit und auch mein Hautleiden hat sich wesentlich gebessert bzw. ist fast schon verschwunden. Ich bin also wirklich davon überzeugt,  dass die Ernährung eine übergeordnete Rolle spielt, um sich leistungsfähiger zu fühlen und bei Krankheiten eine schnellere Besserung zu erreichen.



Hier also mein feines Gesund-Gericht:
Kartoffelpüree mit gestocktem Ei, Schnittlauch und grob gemahlenem Pfeffer aus der Mühle. Von links Rote-Bete-Gemüse, welches man auch als Salat reichen kann. Daneben der Krautsalat, grüner Tee und ein Obst-Quark-Nachtisch.



Cremiger Kartoffelschaum für eine Person aus zwei Kartoffeln, etwas Wasser, etwas Salz zubereiten. Mit fettarmer Milch zum Püree stampfen.
Das Ei mit einem Dessertring und kleiner Hitze braten. Dabei einen Deckel auflegen, damit es sich durch den Dampf weiß überzieht. Schnittlauch und grob gemahlener Pfeffer obenauf.



Rote Bete-Gemüse. Geraspelte Rote Bete in etwas Wein ca. 15 Minuten gedünstet. Mit Kümmel zur besseren Verdauung und einer Prise Salz gewürzt.



Weißkraut wird fein gehobelt und mit etwas Kümmel und einer Prise Salz weich gestampft. Ähnlich wie bei der Zubereitung eines Sauerkrauts. Der antike hölzerne Fleischklopfer leistet mir dabei gute Dienste. Anschließend den Salat mit etwas Olivenöl und Bio-Essig würzen. Durchziehen lassen.



Hier eine Süße Speise. Milchreis, gekocht aus halb Wasser, halb Milch, gewürzt mit Zimtstange, Ingwer, Sternanis und Kardamonkapseln, einer Prise Salz. Erst zum Schluss kommt Honig auf das Gericht.
Das Kompott oder vielmehr Mus besteht aus gedämpften Äpfeln und Kiwis, ebenfalls mit obigen Gewürzen und einem Schuss Wein zubereitet. Anschließend etwas gemust; kann man aber auch in Stücken belassen.



Obiges Fruchtmus, bestehend aus Äpfeln und Kiwis, mit etwas Honig, Quark und Buttermilch zu einer fruchtigen Creme mischen. Basilikumblätter und etwas grob gemahlener Pfeffer aus der Mühle bilden den Abschluss.



Gegen aufkeimenden "Süßhunger" hilft mir eine Roggen-Vollkornschnitte, bestrichen mit Butter, und Trockenobst wie Datteln. Schmeckt überraschend gut.





Die Kirschtörtchen sind sehr einfach herzustellen.

Der Knetteig besteht aus Dinkelmehl, Salz, Honig, Schmand.
Die Mengenangabe habe ich jetzt leider nicht parat, da ich alles nach Gefühl hergestellt habe.
Der Belag besteht in etwa aus 150 g Quark, 1 Ei, Zitronenabrieb und 2 Esslöffeln Honig. Bei den Kirschen handelt es sich um TK-Sauerkirschen. Obenauf Mandelblättchen.

Den Teig ganz dünn ausrollen und auf vier Förmchen verteilen. Die Quarkmasse zusammenrühren und auf den Boden streichen. Mit den gefrorenen Kirschen dekorieren. Die Mandeln kann man auch weglassen. Und wers nicht ganz so gesund mag, kann auch mit Zucker arbeiten, ist ganz klar!

Die Törtchen backen ungefähr 30 Minuten bei 180 Grad.



* * * * *

Hier der nicht besonders hübsch anzusehende Hautausschlag, der mich zum Umdenken brachte.









Sonntag, 1. Juli 2012

LASAGNE-Kreation mit Krautsalat



Lasagne war (und ist es sicher immer noch), wie Pizza, ein sogenanntes Resteverwertungs- und Arme-Leute-Essen.
Heute hat sich dieses Gericht zu einer Dimension hochgearbeitet.

 Sogar Spitzenköche präsentieren immer wieder eine neue Kreation.
Als Spitzenkoch bzw. -köchin will ich mich nicht bezeichnen. Doch das Probieren geht bekanntlich über Studieren, so auch bei mir Normalo, weshalb auch beim Kochen die Kreativität nicht auf der Strecke bleibt.
Die Lasagne gibt es ja inzwischen von herzhaft bis süß. Wobei ich hier doch irgendwie altmodisch sein mag, da ich doch mehr zur herzhaften greife.
Hier ein Restverwertungs-Gericht aus den Zutaten, die halt noch im Hause waren. Denn einkaufen kommt erst am Wochenende dran.
Also was fand ich noch? Lasagneblätter waren da, Kidneybohnen, Zwiebeln, Knoblauch, ein paar Tomaten, Tomatenmark, Gewürze auch, Käse ... der ist sehr wichtig!  - Schnell in den Tiefkühler geschaut und "Super!" gerufen, Hack war auch noch da.
Na denne ... dann konnte es ja losgehen.
Rezept für vier Personen:
  • 12 Lasagneblätter
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Tomaten
  • 1 kleine Dose Kidneybohnen
  • 1 kleine Tasse TK-Erbsen
  • 1 EL Gemüsebrühe (Pulver)
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Paprikapulver
  • 1 EL Pizzagewürz
  • 4 getrocknete Chilies
  • Olivenöl
  • 2 EL Butter
  • Tomatenmark
  • 250 g Rinderhack
  • 1 Becher Sahne
  • Parmesan
  • 1 Becher saure Sahne


Zuerst wird die Bechamelsoße zubereitet.

Hier nehme ich
 
  • zwei Esslöffel Butter
und schmelze sie in einem Topf.
Dann kommen
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Tomatenmark
dazu. Jetzt wird fleißig gerührt und mit Sahne abgelöscht.
  • 200 ml Wasser und
  • etwas gekörnte Brühe runden den Geschmack ab.
beiseite stellen.


Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Rinderhack scharf anbraten. Kleingeschnittene Zwiebeln und Knoblauch dazugeben. Tomatenmark und Gewürze unterrühren.
Kidneybohnen, kleingeschnittene Tomaten und Erbsen ebenfalls. Den Becher saure Sahne beimengen. Etwas einköcheln lassen.


Auflaufform bereit stellen - ich nehme meine alteingesessene, bestimmt schon über dreißig Jahre alte Emailpfanne, da sie auch spülmaschinentauglich ist und gut brät.

  • Den Boden ca. flach mit der Fleischmischung bedecken. Darauf kommen nun nebeneinander jeweils vier Lasagneblätter. Wieder eine Schicht Hackmischung.
Nun aber auch etwas von der Bechamelsoße und Parmesan.



Diese "Lagerei" wird solange fortgesetzt (bei mir waren's vier Lagen) bis die Hackmasse aufgebraucht ist. Den Schluss bilden dann Lasagneblätter, worauf noch der verbliebene Rest der Bechamelsoße fließt.




Ganz zum Schluss Mozzarella (ich nehme immer den geriebenen, nicht die Kugeln, weil ich finde, dass der Käse geschmacklich besser rüberkommt).



Mit Olivenöl beträufeln.  Oregano und Pfeffer aus der Mühle.


Krautsalat: (Foto oben)
Weißkraut wird gehobelt.
Eine Marinade aus je einer Prise Salz und Zucker, 5 Esslöffeln Öl, 1 Esslöffel Obstessig, etwas Kümmel gerührt und mit dem Kraut gut vermengt. - Tipp: mindestens eine Stunde durchziehen lassen.