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Freitag, 17. April 2015

Chips - eine Analyse.

CHIPS ...



... manchmals gelüstet es einen stark. So stark. Zu stark!!!
Woran das liegt, ist mir nicht so recht klar. Sicher, ich bin wie immer der Meinung, dass es einer inneren Eingebung unterliegen mag, wenn einem gedanklich Chips vor den Augen herumgaukeln. Was jetzt nicht zur Versponnenheit anregen soll.

Eingesponnen in das Netz des Konsums überkommt es einem (mir!) meist spontan, wenn einen die frischesten allen frischen Chips (zumindest nach Bildaussage der Verpackung *lach) in den Einkaufsmeilen anlachen. Ja, sie lachen regelrecht, verführen zum Essen, und damit natürlich zuvorderst zum Kaufen (so eine Gemeinheit, Frechheit, Unverschämtheit - wirklich!).
Thema Kaufen - und Kaufsucht vielleicht womöglich? - ist sicher ein ganz anderes Thema. Wobei ...
... gut, das lass ich mal erst außen vor.

Jedenfalls überkam es mich wirklich schwer; wobei ich ansonsten doch eher der Vernunft unterliege, und es mir die normal gekochte Kartoffel absolut angetan hat, sprich, sie entweder als suppige Vorlage oder mehr in eingedickter Form, des Pürrierens mehr, zu mir nehme.

So ein knackiges Etwas, das durchaus seinen Ursprung in der Kartoffel haben mag, ist jedoch aufgrund - so habe ich mir angelesen (wissen tue ich das natürlich nicht, denn Chemie ist nicht mein Fachgebiet) - der massenhaften Fett- wie Gewürzzutaten absolut nicht mehr mit ihr zu vergleichen.
... vielleicht mag es der "Massenmensch" ;) deshalb ja sooo gern???

Zur Masse zähle ich mich absolut und von daher ist die knisternde Tüte schnell gekauft. Nicht mal 1 Euro hat das Raschelding gekostet. Auf die Packung habe ich zwar kurz gelinst, bin aber zu dem Schluss gekommen: Sooo schlimm ist das durchaus nun auch wieder nicht!

Die Rascheltüte hat sich schnell als Kalorienbombe entpuppt. Wobei der Geist zwar willig, der Körper jedoch allzu schwach war und schneller als man das denkt, der Inhalt einer gähnenden Leere unterzogen wird.
So auch bei mir, da bin ich absolut keine Ausnahme in der Beziehung. Obwohl ...
... naja Gesundheit ist ein anderes Thema. Trotzdem ... WAS MUSS, DAS MUSS!

Danach überkommen einem die schlechten Bedenken: Ist das nun wieder richtig gewesen?
Ist das womöglich schlecht für die Gesundheit?
Ist das allzu fette, wie allzu würzige Knabberzeugs ein No-Go? ... wie es ja modern ausgedrückt so heißen mag.

Auf der Packungsaufschrift steht zwar nur (ja, da achte ich schon trotzdem drauf!)
  • Kartoffeln (wenigstens schonmal die auserwählten - fragt sich nur welche?)
  • Sonnenblumenöl (auch ausgewähltes!?)
  • Salz
Von daher ists sooo schlimm nun auch wieder nicht. Allerdings ist die Kalorienmenge doch eine Beträchtliche. Da wird sachte bei mageren 100 g angefangen, die gerade mal (naja!) 550 betragen.
Des weiteren ein Fettgehalt von 35 g (aha, naja!);
absolut dann Kohlenhydrate 50 g;
Eiweiß 5 g (immerhin!);
und Salz! ... davon eigentlich NUR! 1,6 g.

Klingt  soweit nicht mal sooo schlimm. Allerdings, da die Sucht in den Dingern steckt. Vielleicht es auch das Rascheln ausmacht? ... dass man nicht mehr aufhören kann, bis ...
... naja ... *unterderDeckeversteck* ... das "Tütchen" einer gähnenden Leere unterworfen ist.

Das schlechte Gewissen kommt meist erst, wenn die restlichen Reste aus der Knistertüte entfernt worden sind und einem klar wird: Das   w a r   wohl nun doch nicht sooo gut!

Tatsächlich hat so eine Tüte Chips, egal welche Marke sicherlich, einen Kaloriengehalt von 1500. Einen Fettgehalt von 100 g. Und fast 5 g Salz.  Letzteres ist die absolute Höchstmenge, die man als gesundheitsbewusster Mensch zu sich nehmen sollte. Besonders auch, wenn man schon etwas mehr dem Seniorenkreis zuzurechnenn ist.
Sicher manchem macht das nichts und sicher ist auch, dass es eine bestimmt genetische Veranlagung dafür gibt, ob man zulangen darf oder eben aufpassen.

So eine Chipspackung im Vollverzehr hat also schon einen Tagesbedarf an Gewürzen, Salz und Kalorien. Für einen körperlich schwer arbeitenden Menschen gedacht! ... das schon.

Aber der Normalverzehrer ist davon ja meist nicht betroffen und so lachen die Hüften nicht mehr, wenn sie wie ein Hefekuchen in die Breite schwemmen. Die Laune somit in die Tiefen verbarrikadiert wird und der Körper praktisch ein Jammertal ist.

Ich habe ein Experiment gemacht. Und zwar betrifft es Blutdruckwerte. Ich leide an Bluthochdruck. Blutdruckschwankungen, oft auch an die 200/100er Grenze. Niedrigster Wert 170:100.
Mit Unterstützung von Medikamenten lässt sich dieser Wert natürlich senken. Aber nicht, wie ich festgestellt habe, wenn man sich zusätzlich noch blutdrucksteigernd ernährt!!!
Zuerst dachte ich ja, dass das dann nicht mehr relevant ist, so nach dem Schema: "Ich nehme ein Tablettchen und gut ist ... ". Dem wurde ich aber schnell eines Besseren belehrt.

Nach etlichen Tagen schlechter Ernährung, mit vorher eingestellten, relativ positiven Werten von höchstens 140/90, konnte ich feststellen, dass sich dieser Wert sehr schnell verschlechterte. Heißt, der Blutdruck steigerte sich schnell; am Tag danach schon messbar, als ich zustätzlich zum normalen Essen eine Tüte Chips verdrückt hatte.

Fett sowie Salz sollen den Blutdruck schnell hochtreiben.Besonders, wenn es offensichtlich zuviel ist.
Diese Feststellung hat mich dann schnell eines Besseren belehrt, und lasse fortan jegliche Chips, mitsamt Verkleidungen in der Ecke stehen. Ein Blutdruckanstieg auf 180/100 war die Folge - trotz Medikamenteneinnahme!

Mit Ernährungsumstellung konnte ich schon zwei Tage danach eine Besserung, heißt sogar einen Blutdruckwert von 115:79, analysieren.

Dieser Punkt bestätigt mir, die häufig schon oft gelesene Anpreisung, dass die Ernährung einen 50%igen Anteil an guter Gesundheit hat. Körperlicher wie auch seelischer.

Als ich diese Werte ausmachte, wurden wieder  meine Kenntnisse aktualisiert, indem ich weiße Bohnen kochte - nur mit Natron und gewürzt mit Harissa (also ohne Salz), Kurkuma (gilt als blutdrucksenkend), rote Bete, Weißkrautsalat und zur Sättigung Müsli ohne Zuckerzusatz (bestehend aus Leinsamen, Haferflocken, Nussmischung, Datteln - angerührt nur mit Wasser).

Diese Ernährung ist zwar etwas außergewöhnlich, hat meine Blutdruckwerte jedoch auf sogar fast Unterdruck gebracht. Ein Kilo weniger auf der Waage und dass sich trotzdem dazu Wohlgefühl einstellte (das ist doch trotzdem überraschend, finde ich), war schon toll!
Woran man sieht, dass die richtige Ernährungsweise einen grundlegenden Ausschlag darüber gibt, wie man sich fühlt und wie der Körper darauf anspricht.

-------------- Einem gesunden Menschen macht das sicherlich nichts. Bis ... ja bis es wahrscheinlich einfach zuviel wird ...


Mittwoch, 8. April 2015

Brote/Schnittchen oder so ... multikulti auf jeden Fall ...

Schnell mal ein Brot, so sag ich mir oft, wie natürlich auch viele andere. Da wird das Brötchen geholt, das vielleicht ein wenig schrumpelig daherkommt, oder auch einfach eine Scheibe Brot. Das ist einfach. Auch Toast ist klasse, wie sonnenklar genauso Pitas, Pfannkuchen  oder weiß der Geier  was noch alles.
Jedenfalls stellt sich einem schon beim Herausnehmen die Frage: "Was tue ich da drauf?", denn ehrlich, recht trocken gestaltet sich die ansonstige Nahrungsaufnahme ohne jegliches Zutun schon. Und einfach herunterspülen mit Werweißwas ist auch nicht der Bringer.

Ich entscheide mich ja meist für einen Belag, der schnell geht. Klar, da erübrigt sich ansonsten durchaus die weitere Schreiberei. Denn irgendwas aus dem geöffneten Kühlschrank (grins) wird sich immer herausnehmen lassen. Trotz- und außerdem will man doch die Belagerei doch etwas interessant gestalten. Und so kommt es schon, dass die kreativsten Geschichten auf den Plan kommen, sprich der Geist ein kleines Schabernack treibt.

Naja, allzuviel denk ich ja da nicht nach. Aber ein paar Anregungen können schonmal nicht schaden. Finde und fand ich und schon lichtete ich das fertige Exemplar exquisitisch ab. Mein Blog freut sich auf Zuwachs, so ist der Gedanke.

Ich glaube bestimmt, dass es viele Leute gibt, die immer neue Anregungen und Anleitung brauchen, so auch wünschen. Und oft nicht wissen bzw. sich keine großartigen Gedanken darüber machen wollen, was man da auf so eine Blankoscheibe obenauf legen kann und will. Und daher Ideensprünge willkommen sind.
Also hier, ohne weiteres Gequatsche, meine kleinen, feinen, und wie ich schon positiv zustimme, Bestreich- und Belagideen. Auch wenns erst mal nur zweie sind, die hier zum Zeigen sind.



Die erste, obige Abbildung ist so richtig gegensätzlich. Einfach von jedem etwas und es kommt ein neues Geschmackserlebnis dabei heraus. Hier was Deutsches, ein Kalbsleberkäse in Scheiben; da ein paar Scheiben luftgetrocknete, italienische Salami; desweiteren ein dänisch angehauchter Weichkäse. Die Oliven samt Peperonis sind türkischen Ursprungs bzw. erworben.
Das Weizenbrotscheibe entspringt einem arabischen Laden. Die Vollkornbrotunterlage ist Billigware vom Discounter (ja, auch der hat ganz nette Sachen!). Der Pfeffer, frisch aus der Mühle, hat bestimmt die längste Reise hinter sich. Er stammt, zumindest nach Aussage der Packungsaufschrift aus Indien.
Auf die VK-Brotscheibe hatte ich noch zum Pappen sozusagen Griebenschmalz vom Schwein geschmiert. Da hält die Sache einfach besser zusammen und geschmacklich ist das besser in nota, als Frischkäse, wie er allerortens oft - weil modern?`- genommen wird.
Na, ist doch eine tolle Kombi! Wenn das nicht schmeckt?

Irgendwie hat die untere Bildaussage etwas Italienisches. Obwohl das Brot das obere ist, nämlich aus dem Arabischen entstammt. Zumindest nach dessen Rezept.
Der Mozzarella ist ein deutsches Erzeugnis und hat italienisches Olivenöl mit Rosmarineinlage auf seinem Buckel. Ganz sachte ein paar Tröpfelchen Kräuteressig, welcher aus den deutschen Landen entstammt und schon ist mitsamt der Basilikumblättchens, gezüchtet im Töpfchen und germanischer Pflanzung (klingt sicher komisch, aber passt, finde ich) die Runde perfekt. Ja, der schlussendliche Pfeffer fehlt schon. Wieder aus Indien, umrundet bzw. rundet er die Kombi noch runder ab. - Runder gehts praktisch nimmer. Multi und sicher auch kulturell, auf jeden Fall bunt. Kultur in Sachen Brotbelag ... vielleicht. Ja, bestimmt!

Zwei Beispiele, die sich beliebig ausweiten lassen. Ja, es gibt für meine Bedürnisse auch abnorme Geschmackskombis, die eine Grundlage aus Schoki beinhaltet, worauf eine Salamischeibenzusammenstellung ihre Entfaltung ausbreitet. Naja, was muss das muss oder so ...

Mal schaun, was mein Kühl- und Vorratsschrank da noch alles zukünftig hergibt. Sicherlich eine Menge. Garantiert.

------------- jetzt am Nachmittag. Vorher noch beim Gemüsehändler frischen Bärlauch ergattert. Und deshalb gleich mal ne Schnitte fabriziert.  Die da folgend aussieht:


Sache ist: eine Scheibe Roggenvollkornbrot
Griebenschmalz vom Schwein bestrichen
frischen Bärlauch, gewaschen und grob geschnitten,
Salz und Pfeffer.

Das ist sehr delikat, so drück ich mich da mal aus (das Wort "LECKER" kann ich ehrlich gesagt  nicht mehr haben, weil bis zum Abwinken verwendet). Schnell auf jeden Fall und sicher sehr gesund.

B ä r l a u c h   soll ja sehr reich an Wirkstoffen für unsere Gesundheit sein. Frischer sowieso.
Ich habe mal nachgeschaut: Bärlauch ist sogar eine Heilpflanze. Wobei die Wirkstoffe und auch der Geschmack im getrockneten Zustand ziemlich verloren geht.
Das in ihm enthaltene Allicin/Alliin ist ein natürliches Antibiotikum, welches Pilze abtöten kann.
Des weiteren hilft er bei Magen-Darm-Problemen und Blähungen.
Er regt den Appetit an und senkt den Cholesterinspiegel. Blutdrucksenkend, regt Leber und Galle in ihrer Funktion an sowie die Harnbildung wird gefördert.
Bärlauch schützt sogar vor Arterienverkalkung.

Gut zu wissen.


Samstag, 28. März 2015

Salatideen - pikanter Obstsalat Nr. 2

Frühstück. Frühstück am Samstag ist bei uns immer so eine Art Brunch. Obwohl es bei den meisten ja sonntags ist. Samstag ist bei uns Einkaufstag. So für die kommende Woche. Großeinkauf. Natürlich ist der Großeinkauf um ein Vielfaches mehr als der normale Schnell-mal-Holen-Einkauf. Daher auch viel zeitraubender. Und was kommt danach? Genau! Es muss alles irgendwie gleich mal probiert werden.
Frische Sachen einkaufen bedeutet ja auch Frische ins Haus oder in die Wohnung zu holen und diese will man doch auch gleich mal kosten.

So auch an diesem Samstag. Zumindest bei uns.
Taschenweise wird oft das Einkaufsvolumen erweitert. So dass man schon meinen könnte, die nächste Sintflut steht bevor. Die Sintflut ist aber nicht im Realen im Kommen, sondern durchaus bei dem täglichen Krimskrams.

Da muss es schnell gehen. Der Einkaufszettel wird natürlich auch mitgenommen. Was aber jetzt selbstredend nicht heißt, dass genau - und NUR das! - was draufsteht auch in der Einkaufstasche landet. So wird schon einiges mehr gekauft. Das sowieso. Und dann natürlich die sogenannten Schnäppchen. Ja, die Markt- oder Wirtschaftsleute wissen schon, wie sie dem normalen Einkaufsmenschen das Geld aus der Tasche luchsen.

Wie dem auch sei, der Samstag ist durchaus kein normaler. Es ist frühstücksmäßig gesehen, wirklich ein Sonntag. Daher  natürlich, weil die Frische nach reinschaffen ins Haus viel mehr aktuell ist. Und wozu soll man denn auf den Sonntag warten?

Genau so ist es.

Heute zeige ich eine neue Kombination in Sachen SALAT. Dieser, wieder ein Obstsalat im vorigen (März-Salatideen) Sinne. Was soviel heißt wie, die Obstvariante habe ich wieder in etwa so gewählt.
Allerdings gab es nicht die Birnen, die mir vorschwebten und dann auch keinen offenen Spinat. Verpackte Ware hat mir nicht so gefallen. Also war umdenken angesagt.
Was war günstig und trotzdem gut?

Die ERDBEEREN, zwar aus Spanien und sicherlich etwas mehr als üblich mit Schadstoffen belastet, haben mir gefallen - man nehme eben dann nur weniger; Punkt. KIWIS gabs und gibts ja immer, also auch die. BANANE hatte ich noch zuhause. Und wieder ein Stück aufgeschnittene HONIGMELONE. Das wars dann ziemlich.


Wie man leicht erkennen kann, ist der DILL wieder mit dabei. Salatsoße also wie vor.

Hier noch kurz die Zutaten:
  • halbe Banane
  • 3 Erdbeeren
  • 1 Kiwi
  • 1/4 Honigmelone
  • halber Apfel  (der musste nicht extra erworben werden)
  • einfache, dezente Salatsoße mit frischem Dill!
Dieser Salat kommt zuvorderst. Dann ist es wie umgekehrt, wenn man Kuchen oder zuckersüße Torten verdrückt: Genau! ... gedanklich gaukelt einem was Herzhaftes vor!

Also ein einigermaßen gesunder Snack. So dass der Körper alles intus hat, was er sicherlich benötigt. Davon bin ich überzeugt!


Die Brote bestehen aus
  • 1 Scheibe Vierkorn-Vollkornbrot, in Drittel verfrachtet
  • etwas Griebenschmalz als Grundlage
  • würzig-cremigem Camembert (Eckchen)
  • Esrom-Käse
  • Gelbwurst (da mag ich natürlich weil ich wohl Franke bin - die fränkische am liebsten)
  • genauso die Schinkenwurst mit Paprika
  • dann gabs frischen BÄRLAUCH - ein Traum!

So toll gesättigt kann jeder andere Brunch - zumindest für mich - in der Ecke bleiben.
(Ist natürlich Geschmackssache, versteht sich).


Samstag, 14. März 2015

Imbisse - mit Einkauf.

Thema Imbiss beißt sich ja in alle Munde.
Auch in meinem ist er zu finden, obwohl ich die standardmäßigen Imbissbuden nicht so sehr mag. Warum? Ich denke da, dass es auch ein wenig, vielleicht sogar mehr, die vielen Hype-Meldungen über ungesundes Essen sind, die mich davon abschrecken, wenigstens ab und zu ein Brötchen zu kaufen und damit auch zu kosten.

Ja, ich "leide" lieber Hunger oder spare mir den Appetit dann lieber auf, bis ich zuhause bin und mir dann etwas aus dem Vorrat zaubere.
Zaubern ist vielleicht hier nicht das richtige Wort. Denn Hand muss man schon an die Sache legen, damit das auch was wird bzw. das Futterwerk vollendet wird.

Heute war langschlafen angesagt. Ach ja, manches Mal wandert man in der Welt herum und bringt dann die Pedes nicht mehr auf die Reihe und dann ist es schon gut, wenn man es sich leisten kann, ein wenig länger in den Federn zu verbringen.
Außerdem ist eh Samstag und da muss man eh nichts tun, außer natürlich den Wochenendeinkauf, welcher, wie nicht bei uns so üblich, in Allerherrgottsfrühe vonstatten ging, sondern fast schon mittags.
Gut, heutzutage muss man nicht mehr der Angst unterliegen, dass man nachmittags nichts "Gescheites" mehr zum Einkaufen findet. Der Sonntag somit brachliegen und man womöglich am Hungertuch nagen müsste (letzteres war natürlich voll übertrieben, dann im Vorrat würde sich immer etwas finden, um daraus einigermaßen Schmackhaftes zu zaubern - ja, diesmal passt das Wort).

Frische Sachen eingekauft, verlocken natürlich immer auch gleich dazu, von den frischen Sachen auch zu kosten. Und da das Frühstück recht spärlich war, heißt nur Kaffeepott und los gings, war schon beim Heimfahren das Prachtstück am Gesamtwerk vollbracht, sprich die "Brötchen" waberten vor dem gedanklichen Auge herum.

Schnell ging das ja. Der "Imbiss" - woher stammt das Wort eigentlich? - war durchaus ein Prachtexemplar, zumindest in diesem Moment für mich, da ich ja fast vor Hunger am Absterben war.
Komisch - oder vielleicht doch nicht?  -, dass einem da tausend feine Sachen vor den Augen herumgaukeln, wenn der Hunger doch recht drängend wird.
Ich bin davon überzeugt, dass es genau die Sachen sind, die man just in diesem Moment auch braucht, bzw. der Körper wohl sicherlich verlangt!?

Also, jetzt will ich aber nicht länger die Spannung erhöhen, denn sicherlich will man(n) - oder Frau - wissen, was nun endlich auf dem Früh- oder wirklich schon Spätstückstisch (ha, erfunden voll das Wort ;) angekommen ist.

Zuerst habe ich die Erdbeeren verbraucht.
Sind zwar spanische gewesen, war mir aber in diesem Moment egal. Deutsche gibts ja noch nicht und eingefrorene schmecken doch auch recht fade, weil ... ja, eben anders.
Bananen habe ich auch gekauft. Hier dieses Mal die schon recht reifen, mittelgelben, die passen dann so gut zu den Erdbeeren.

Frischkäse, den körnigen, habe ich mit einigen Erdbeeren und der in feine Scheiben geschnittenen Banane gemischt. Kein Zucker obenauf, sondern nur gemischter Pfeffer aus der Mühle! -  Richtig exotisch und trotzdem recht interessant. Ja, hat geschmeckt! - Ein Bild ist davon nicht vorhanden, denn das Knipsen ist mir dann später erst eingefallen; sorry.

Dann habe ich die frischen Brötchen (vom Discounter - das schlechte Gewissen plagt mich nur ein bisschen) belegt, und zwar wie folgt:

Die Brötchen halbiert und dann auf die untere, wie die obere Hälfte je drei Kleckse Mayo getupft (aus der Tube, daher),  eine Scheibe gekochten Schinken (vom Metzger diesmal, nicht vom Discounter), dazu noch ein Stück frische Fleischsülze.
Die andere Hälfte mit ein paar Feldsalatpflänzchen bepflanzt. Eine Tomate in feine Scheiben geschnitten, sowie Zwiebelringe frisch. Dies alles auf diese zweite Hälfte verfrachtet und mit einem schnellen "Hups" zusammengeklappt, so dass die Brötchenhälften so richtig schön pappten.

Das Foto zeigt zwar noch die Hälften und den Rest Feldsalat mit gekochtem Ei und Mayo-Tupfen extra, trotzdem ist es zum Schluss so geworden.

Dann noch Reinbeißen. Krach und rösch .... die feinste Sache der Welt. Im Moment war es das auch.



Ein etwas anderer Imbiss. Einer halt, der einem spontan in den Sinn kommt und dadurch, so bin ich der Meinung, auch gut vertragen wird. Ganz einfach, weil einem sicherlich der Körper sagt, was er gerade so braucht.

-------------------- Abends gibts dann noch Japanisch - oder auch chinesisch.
Habe Jasmin-Reis gekauft, das verlockt so richtig schön. So ist ein Ausgleich da, wenn Fleisch oder Wurst da waren.

Wenn ichs nicht vergesse, mache ich auch davon wieder ein Foto.
Gemüse gebraten mit Pilzen und Jasmin-Reis. Fernöstlich angehaucht, das heißt für mich mit Sojasoße, Chili und Ingwer.
... ich schaue ...

... ich habe drangedacht.
Also, diese chinesische oder auch japanische vielleicht,  thai-angehauchte, aber hundertpro eigene Kombi in Sachen mit Sojasoße, Chili und Ingwer, ist für mich auch immer mit ein Resteessen. Und zwar eins, das schnell geht. Das vor allem.

Die Sache hatte dann auch - habe auf die Uhr geschaut - knappe 15 Minuten gedauert.

Der Jasmin-Reis ist mitsamt der dreifachen Menge Wasser und einer Prise Salz zuerst eingeschaltet worden. Aufkochen und dann auf halber Stufe derweil quellen lassen. Derweil, heißt, bis das dazugehörige Gemüsesud fertiggestellt ist.

Die Pfanne  schalte ich derweil auch ein. Hinein kommen
  • Chicoree
  • Champignons
  • Zucchini
  • Aubergine
  • Tomate
  • Feldsalat
  • einige Bambussprossen, fertig aus dem Glas
  • Lauchzwiebel
  • rote Chili
  • grüne Chili
  • zwei Ingwerscheiben, in Streifen geschnitten
  • Schwarzkümmel, Zitronengras, Sojasoße
  • 1/4 TL Hühnerbrühe instant
  • Salz
  • Olivenöl
Zuerst natürlich das Olivenöl, dann die weiteren Zutaten, fein gestiftet oder zumindest zerkleinert.
Wasser muss nicht sein, hier ist das Gemüse wässerig und ergibt mitsamt der Sojasoße die cremige Substanz, welche mit 1 TL Kartoffel- oder Maisstärke etwas eingedickt wird.

Das Gemüse richte ich gleich in der Pfanne an. Inmitten der in der Zwischenzeit gegarte Jasminreis.

Ein schönes, schnelles Gericht, welches besonders auch abends nicht belastet.


Dienstag, 18. Dezember 2012

Röstivariante mit Feldsalat



 
 
Wahrscheinlich ist es meiner Liebe zur "braunen Knolle" zu verdanken, dass sich immer wieder Kartoffelexperimente bei mir einschleichen und auch gleich auf dem Teller landen.
 
Mein gestriges Abendessen hat nicht nur mir sehr gut gemundet. Auch mein werter Gemahl war mehr als beistert!
 
Pro Portion wird
 
eine rohe Kartoffel geschält, in feine Stifte geschnitten (ich mache das inzwischen ganz flott mit einer handlichen Reibe ohne "Blutverlust"), eine halbe Zwiebel reibe ich gleich mit - oder aber schneide sie in Ringe, wobei ich die Zwiebel halbiere und auf dem Brett in schmale Scheiben schneide.
 
Pilze kann man natürlich jede andere Sorte auch verwenden, ich nehme, weil handelsüblich, schnell und kostengünstig, Kulturchampignons. Hier für eine Portion zwei, mittlerer Größe. Diese hoble ich dann auch mit.
 
Die drei Gemeinsamkeiten kommen dann in eine beschichtete Pfanne - wegen dem Ankleben -, etwas Butter am Rande dazu, damits geschmacklich abgerundet wird.
 
Salz und mein obligatorischer, grob gemahlener Pfeffer aus der Pfeffermühle, wird ebenfalls zugegeben.
 
Die Rösti-Kombi brät nun unter öfterem Wenden in etwa fünf Minuten. Derweil richte ich eine Handvoll Feldsalat auf einem Teller an, gebe ein paar Tropfen Essig und Öl darauf, eine Prise Zucker und Salz genauso.
 
Die fertig gebratene Rösti-Mischung lasse ich dann von der beschichteten Pfanne genau in die Mitte des Salats flutschen - da brauchts keinen Wender. - Übrigens: Mit so einer Pfanne klappt das Wendemanöver "im Salto-mortale-Verfahren" auch vorzüglich!!!
 
 
voilà ... da is er ...
 
bon appétit ...