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Freitag, 17. April 2015

Chips - eine Analyse.

CHIPS ...



... manchmals gelüstet es einen stark. So stark. Zu stark!!!
Woran das liegt, ist mir nicht so recht klar. Sicher, ich bin wie immer der Meinung, dass es einer inneren Eingebung unterliegen mag, wenn einem gedanklich Chips vor den Augen herumgaukeln. Was jetzt nicht zur Versponnenheit anregen soll.

Eingesponnen in das Netz des Konsums überkommt es einem (mir!) meist spontan, wenn einen die frischesten allen frischen Chips (zumindest nach Bildaussage der Verpackung *lach) in den Einkaufsmeilen anlachen. Ja, sie lachen regelrecht, verführen zum Essen, und damit natürlich zuvorderst zum Kaufen (so eine Gemeinheit, Frechheit, Unverschämtheit - wirklich!).
Thema Kaufen - und Kaufsucht vielleicht womöglich? - ist sicher ein ganz anderes Thema. Wobei ...
... gut, das lass ich mal erst außen vor.

Jedenfalls überkam es mich wirklich schwer; wobei ich ansonsten doch eher der Vernunft unterliege, und es mir die normal gekochte Kartoffel absolut angetan hat, sprich, sie entweder als suppige Vorlage oder mehr in eingedickter Form, des Pürrierens mehr, zu mir nehme.

So ein knackiges Etwas, das durchaus seinen Ursprung in der Kartoffel haben mag, ist jedoch aufgrund - so habe ich mir angelesen (wissen tue ich das natürlich nicht, denn Chemie ist nicht mein Fachgebiet) - der massenhaften Fett- wie Gewürzzutaten absolut nicht mehr mit ihr zu vergleichen.
... vielleicht mag es der "Massenmensch" ;) deshalb ja sooo gern???

Zur Masse zähle ich mich absolut und von daher ist die knisternde Tüte schnell gekauft. Nicht mal 1 Euro hat das Raschelding gekostet. Auf die Packung habe ich zwar kurz gelinst, bin aber zu dem Schluss gekommen: Sooo schlimm ist das durchaus nun auch wieder nicht!

Die Rascheltüte hat sich schnell als Kalorienbombe entpuppt. Wobei der Geist zwar willig, der Körper jedoch allzu schwach war und schneller als man das denkt, der Inhalt einer gähnenden Leere unterzogen wird.
So auch bei mir, da bin ich absolut keine Ausnahme in der Beziehung. Obwohl ...
... naja Gesundheit ist ein anderes Thema. Trotzdem ... WAS MUSS, DAS MUSS!

Danach überkommen einem die schlechten Bedenken: Ist das nun wieder richtig gewesen?
Ist das womöglich schlecht für die Gesundheit?
Ist das allzu fette, wie allzu würzige Knabberzeugs ein No-Go? ... wie es ja modern ausgedrückt so heißen mag.

Auf der Packungsaufschrift steht zwar nur (ja, da achte ich schon trotzdem drauf!)
  • Kartoffeln (wenigstens schonmal die auserwählten - fragt sich nur welche?)
  • Sonnenblumenöl (auch ausgewähltes!?)
  • Salz
Von daher ists sooo schlimm nun auch wieder nicht. Allerdings ist die Kalorienmenge doch eine Beträchtliche. Da wird sachte bei mageren 100 g angefangen, die gerade mal (naja!) 550 betragen.
Des weiteren ein Fettgehalt von 35 g (aha, naja!);
absolut dann Kohlenhydrate 50 g;
Eiweiß 5 g (immerhin!);
und Salz! ... davon eigentlich NUR! 1,6 g.

Klingt  soweit nicht mal sooo schlimm. Allerdings, da die Sucht in den Dingern steckt. Vielleicht es auch das Rascheln ausmacht? ... dass man nicht mehr aufhören kann, bis ...
... naja ... *unterderDeckeversteck* ... das "Tütchen" einer gähnenden Leere unterworfen ist.

Das schlechte Gewissen kommt meist erst, wenn die restlichen Reste aus der Knistertüte entfernt worden sind und einem klar wird: Das   w a r   wohl nun doch nicht sooo gut!

Tatsächlich hat so eine Tüte Chips, egal welche Marke sicherlich, einen Kaloriengehalt von 1500. Einen Fettgehalt von 100 g. Und fast 5 g Salz.  Letzteres ist die absolute Höchstmenge, die man als gesundheitsbewusster Mensch zu sich nehmen sollte. Besonders auch, wenn man schon etwas mehr dem Seniorenkreis zuzurechnenn ist.
Sicher manchem macht das nichts und sicher ist auch, dass es eine bestimmt genetische Veranlagung dafür gibt, ob man zulangen darf oder eben aufpassen.

So eine Chipspackung im Vollverzehr hat also schon einen Tagesbedarf an Gewürzen, Salz und Kalorien. Für einen körperlich schwer arbeitenden Menschen gedacht! ... das schon.

Aber der Normalverzehrer ist davon ja meist nicht betroffen und so lachen die Hüften nicht mehr, wenn sie wie ein Hefekuchen in die Breite schwemmen. Die Laune somit in die Tiefen verbarrikadiert wird und der Körper praktisch ein Jammertal ist.

Ich habe ein Experiment gemacht. Und zwar betrifft es Blutdruckwerte. Ich leide an Bluthochdruck. Blutdruckschwankungen, oft auch an die 200/100er Grenze. Niedrigster Wert 170:100.
Mit Unterstützung von Medikamenten lässt sich dieser Wert natürlich senken. Aber nicht, wie ich festgestellt habe, wenn man sich zusätzlich noch blutdrucksteigernd ernährt!!!
Zuerst dachte ich ja, dass das dann nicht mehr relevant ist, so nach dem Schema: "Ich nehme ein Tablettchen und gut ist ... ". Dem wurde ich aber schnell eines Besseren belehrt.

Nach etlichen Tagen schlechter Ernährung, mit vorher eingestellten, relativ positiven Werten von höchstens 140/90, konnte ich feststellen, dass sich dieser Wert sehr schnell verschlechterte. Heißt, der Blutdruck steigerte sich schnell; am Tag danach schon messbar, als ich zustätzlich zum normalen Essen eine Tüte Chips verdrückt hatte.

Fett sowie Salz sollen den Blutdruck schnell hochtreiben.Besonders, wenn es offensichtlich zuviel ist.
Diese Feststellung hat mich dann schnell eines Besseren belehrt, und lasse fortan jegliche Chips, mitsamt Verkleidungen in der Ecke stehen. Ein Blutdruckanstieg auf 180/100 war die Folge - trotz Medikamenteneinnahme!

Mit Ernährungsumstellung konnte ich schon zwei Tage danach eine Besserung, heißt sogar einen Blutdruckwert von 115:79, analysieren.

Dieser Punkt bestätigt mir, die häufig schon oft gelesene Anpreisung, dass die Ernährung einen 50%igen Anteil an guter Gesundheit hat. Körperlicher wie auch seelischer.

Als ich diese Werte ausmachte, wurden wieder  meine Kenntnisse aktualisiert, indem ich weiße Bohnen kochte - nur mit Natron und gewürzt mit Harissa (also ohne Salz), Kurkuma (gilt als blutdrucksenkend), rote Bete, Weißkrautsalat und zur Sättigung Müsli ohne Zuckerzusatz (bestehend aus Leinsamen, Haferflocken, Nussmischung, Datteln - angerührt nur mit Wasser).

Diese Ernährung ist zwar etwas außergewöhnlich, hat meine Blutdruckwerte jedoch auf sogar fast Unterdruck gebracht. Ein Kilo weniger auf der Waage und dass sich trotzdem dazu Wohlgefühl einstellte (das ist doch trotzdem überraschend, finde ich), war schon toll!
Woran man sieht, dass die richtige Ernährungsweise einen grundlegenden Ausschlag darüber gibt, wie man sich fühlt und wie der Körper darauf anspricht.

-------------- Einem gesunden Menschen macht das sicherlich nichts. Bis ... ja bis es wahrscheinlich einfach zuviel wird ...


Dienstag, 23. September 2014

Köstlicher Spinat!

Frisch geernteter Spinat ist eine Delikatesse. 

Der berühmte "Blubb" (Werbung mit Verona Pooth 1999, die sich anscheinend hält) ist hier natürlich noch nicht enthalten, den muss oder vielmehr sollte man sich jedoch gönnen, denn Spinat hat immer was Herbes, was in der Kindheit doch manch negativ verzogenes Gesicht hervorrief.
Und da der Geschmack immer noch wesentlich ist, ist der berühmte "Blubb" praktisch ein Muss - aber ein persönlich zugefügter!

Sahne und Butter verfeinern alle Speisen, weshalb ein Stich Butter, ein Schuss Sahne, abrundet und jedem Gemüse und mancher Süßspeise (z.B. Grieß-, Reisbrei) den gewissen Kick gibt.
Beim Spinat ist es nicht unbedingt die Butter, sondern das sahnige, und damit auch abmildernde Ergebnis, die Vervollkommnung sozusagen, welche den Geschmack erheblich, bestimmt um 50 Prozent, steigert.

Und: Spinat ist nicht gleich Spinat!
Die tiefgekühlte Variante ist sicher einfach zu handhaben, birgt jedoch immer einen Geschmacksverlust in sich, auch wenn - und vielleicht gerade deshalb? - die Gewürze schon fertig integriert sind.
Einige Sorten habe ich schon probiert und immer wieder zu dem Ergebnis gekommen, dass frische Ware am besten schmeckt.
Letztens habe ich einen Beitrag über Tiefkühlkost im Fernsehen gesehen, wo mir mein persönlicher Geschmack bestätigt hat, dass nicht, wie zuvor immer angepriesen, alle Vitamine enthalten seien, weil wie berichtet, der "pflückfrische Spinat" sofort den Kälteschock erfährt.
Gut, das mag schon stimmen, allerdings ist das vorherige öftere Waschen ein Schock für die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe, weshalb auch der Geschmack, der ursprüngliche, nicht mit künstlich zugefügten Aromastoffen angereicherte, erheblich leidet, die Konservierung (Lagerung) durch die Kälte ist trotzdem auch ein Verlust.
Natürlich will man seine Ware verkaufen, weshalb dem Käufer eingeflößt wird, dieses Produkt ist das Beste und jeder frischen Ware vorzuziehen.

Ich bin davon überzeugt, dass man Werbung kritischst!!! beäugen und sich nicht von schönen Bildern und Worten blenden lassen sollte. Schließlich geht es um das persönliche Wohlbefinden und somit die eigene Gesundheit.

Auf dem Markt werden einige Sorten angeboten, wobei mir der regionale und damit eben fränkische Spinat am besten schmeckt. Ich bin mir nicht sicher, ob Geschmack antrainiert ist, könnte aber auch an und in den Genen verankert sein, dass man eine bestimmte Vorliebe für Lebensmittel zeigt.

Für mich ist es wichtig, dass z.B., um beim Spinat zu bleiben, die Struktur fest ist. Die Blätter zusammen mit der Wurzel noch eine Einheit bilden. Lose Blätter verlieren schnell an Kraft, was ja auch verständlich ist, da der Halt fehlt. Möglich wäre natürlich auch, dass es an der Sorte liegt.

Mein Favorit ist also der aus Franken stammende, was jetzt keine Werbung sein soll wohlbetont, sondern nur eine geschmackliche Vorliebe.

Spinat passt sich an vielen Quiches, Tartes und auch Pizzas, Pastas an. Kartoffelauflauf Fanchonette ist so ein Beispiel für die besonders feine, hier französische Küche, in der Spinat eine Königsrolle spielt, versteckt ein wenig und trotzdem heraus ragt. Das Rezept ist schon ein halbes Jahrhundert alt und trotzdem ein nicht nur optischer Blickfang. Ich finde sowieso, dass Spinat am besten mit der Potacke (Kartoffel) sozusagen eine Hochzeit feiert.
Und Spinat ist sogar als Heilpflanze bekannt (Quelle: Spinat - Wikipedia).

Ganz simpel, schnell und einfach ist meine nachfolgende Zubereitung, die ich in dieser Art am meisten zubereite. So passt SPINAT zu fast allen Gerichten, in welchen Gemüse als Beilage harmoniert.


REZEPT für 2 Personen:
  • 700 g frischer Spinat (am besten ein kräftiger, mit Wurzel)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Petersilienwurzel oder ein Stück von ca. 3 cm
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 ml Sahne
  • 2 TL Mehl (Dinkelvollkornmehl)
  • Peffer aus der Mühle, grob gemahlen
  • 1/2 TL Salz (nach Geschmack auch weniger)
  • Muskatnuss, frisch gerieben

Zubereitung:
Zwiebel  kleinschneiden,  Knoblauch in Scheiben, Petersilienwurzel ebenfalls in dünne Scheiben.

Spinat waschen, die Wurzel abschneiden. Abtropfen lassen.

Butter und Olivenöl in einer Pfanne mit den Zwiebeln, Knoblauch und der Petersilienwurzel erhitzen. Dunkelgelb bruzzeln.  Den Spinat  hinzugeben. Deckel auflegen und den Spinat zusammenfallen lassen. Mehl überstäuben und Sahne zugießen. Salzen, pfeffern und Muskatnuss obenauf.

Der Spinat braucht nun noch ca. 3 Minuten auf ausgeschalteter Herdplatte und ist praktisch fertig.
Hier habe ich ihn noch mit dem Kartoffelstampfer etwas gedrückt.

Abschmecken. Manchmal gebe ich noch etwas Flüssigwürze hinzu.


Dazu habe ich, weils so gut harmoniert und natürlich schmeckt, einen Kartoffelstampf gemacht.
Aus gekochten Salzkartoffeln mit Milch, Sahne, Butter, Olivenöl.