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Dienstag, 10. März 2015

Fisch - Kabeljau, Pü und Feldsalat



Dienstag ist zwar Schwienstag, trotzdem gibts heut Fisch.
Naja, der Schwienstag hat ja was mit Schweinefleisch zu tun und von daher: Das gibts auch wirklich zu oft.
Ja, das Wetter war und ist mehr als prächtig und so wurde schonmal der Grill angeschmissen. Die Fleischfraktion (wer sonst, als die Männer!) wurstelten sich ihr Grillwerk selber. Es gab Cevapcici (ist das jetzt so richtig getippt?) mit Sambal Oelek. Nicht schlecht, soweit.
Trotzdem und außerdem ist der Fisch im Kühlschrank und ruft nach mir: "Koch mich, back mich oder dünste
mich zumindest!"
"Ok", so sag ich, dann kommst du an die Reihe. Der Frischepack soll ja, so habe ich letztens erst eine Fernsehsendung zum Thema Fisch-Frische-Test gesehen, extrem gut sein. Heißt, keine Beanstandungen in punkto Geschmack, Frische und man kanns ein paar Tage länger aufbewahren. Was sehr gut ist, denn wer hat schon ständig Zeit, jeden Tag sein Essen frisch zu kaufen?
Also, ich kenn da niemand, oder zumindest fast niemand.

Ich denke darüber nach. Mittag ist ja erst später. Jetzt ist noch früh. Frühmorgens um halb neun. Das Vorbereiten oder vielmehr Vordenken in punkto Mittagsverzehr ist aber schon wichtig. Von daher.

Der Fisch ist ein Kabeljau, steht zumindest auf der Packung und ich gehe mal schwer davon aus,  dass der Kabeljau auch ein solcher ist.
Zwei Filetstücke und die wollen zubereitet werden. Schmackhaft, versteht sich, und dazu noch eine Beilage.
Ich tendiere aufgrund der vorhandenen Möglichkeiten zu Kartoffelpü (die Kartoffeln müssen auch mal weg), wozu ein Feldsalat mit Tomate und Zwiebelringchen sicher mehr als hervorragend passen mag.

Na, ich hab nachgeschaut, genauer sozusagen, der Fisch ist ein Dreiteiler. Wie schön, dann gibt es mehr zu futtern.


Fortsetzung folgt dann drei Stündchen später. Bis denne dann ...
------------- und fort geht die Setzung. Das Gesetz der Satzung.

Es ist nun kurz nach zwölf. Das Essen ist so richtig mal zur Mittagszeit fertig. Normalerweise gibt es bei uns keine wirkliche Mittagszeit. Wir essen wann wir Zeit dafür haben. Das kann auch öfters mal abends sein.

Heut also der  Kabeljau. Tja, was soll ich sagen. Ich hatte die Packung geöffnet. Der Fisch roch tatsächlich nach voll frischem Fisch und gar nicht vielleicht angestaubt. Jedenfalls hatte ich die Teile dann genauer begutachtet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass der Fisch eine feine und saubere Sache ist. Fertig zum Braten, Kochen  oder auch vielleicht Dünsten.
Dumm nur,  dass die Gräten nicht richtig entfernt waren, was mir dann doch ein wenig die Rauchwolken ins Gesicht trieb.
Als ich die Fischteile herausnahm, ging also das Zupfen los. Alle Gräten herausmontiert und da die Teile nun nicht mehr so recht komplett waren, also optisch nicht mehr einheitlich aussahen, war die Sache klar: Die Filets werden einer Stückelung unterzogen.

So längs und dann quer fand die Teilung statt. Die Teilchen wurden gesalzen und wie üblich auch gepfeffert, anschließend in Dinkelvollkornmehl  gewendet.
Die beschichtete Pfanne mitsamt Olivenöl, Sonnenblumenöl und etwas Butter angeheizt und die Fischteilchen darin kurz von jeder Seite angebraten.



Vorher, das habe ich jetzt oben vergessen zu erwähnen, natürlich die Kartoffeln gekocht.
Diese welche ich geschält, geviertelt und anschließend quer halbiert habe. Also so eine Art Würfelung mit ihnen vollzogen. Ganz normal dann in etwas gesalzenem Wasser gekocht.
Das Wasser nicht vollständig abgegossen und dazu Milch gegossen. Solche mit 1,5 % Fett (weil Kaloriensparen war schon drin - allerdings kam dann zum Ausgleich ein Stich Butter dazu.
Die ganze Botschemba (soll heißen eben alles  miteinander) dann mit dem Kartoffelstampfer verstampft.

Noch vorherer habe ich noch eine Zucchini in feine Streifen geschnitten und vorher im Öl angebruzzelt.

Die Zucchini auf dem Servierteller kreisrund angeordnet, worauf anschließend das Pü kommt.
Die Fischteilchen dann rings um den Berg anordnen und weil ich das gerne auch mit Frischem kombiniere, ein paar Zwiebelringe darauf. Anständig Pfeffer aus der Mühle und fertig war das feine Gericht.
Die Salatdeko bestand aus in feine Scheiben geschnittener Tomate, seitlich mit Feldsalat dekoriert.

Etwa Säure braucht der Fisch natürlich auch. Hier ein paar Zitronenscheiben zum Selbstwürzen hinzugelegt.

Der Salat war natürlich, wie so oft, viel zu wenig, weshalb ich einen extra Teller als Nachtisch sozusagen angerichtet hatte.
Ein paar Tropfen Kräuteressig, ein paar Tropfen Sonnenblumenöl, etwas Salz und wieder Pfeffer aus der Mühle komplettierten mitsamt den restlichen Zwiebelringen den Abschluss.



Einen Nachtisch gabs dann natürlich nicht mehr. So satt ist man dabei geworden.

Obwohl ... nachher gibts noch einen Pott Kaffee. Der muss immer sein.