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Mittwoch, 15. April 2015

Maisklößchensuppe u. Obstteller

Suppen. Meine Lieblinge.
Wenns schnell gehen soll, ist bei mir entweder Salat angesagt. Ansonsten ...
... gern ein   S ü p p c h e n .


Suppen hatten für mich schon immer ein Gefühl von Wärme, von umschmeichelnder, ja Wellness im weiteren Sinne bestimmt auch.
Eine Welle von Glücksgefühlen überkommt einem schon, wenn man sich Essen widmet, das einem schmeckt. Ja, auf das man sich schlicht und einfach freut.

Heute, nein, eigentlich schon gestern mittag, gabs eine Gemüsesuppe. Naja, nichts Besonderes soweit. Aber wie es so ist, kommen mir die Einfälle oft so beim Zubereiten. Davon wusste ich dann fünf Minuten vorher noch gar nichts.

Die Brühe ist die Grundlage. Und besteht aus einer einfach zubereiteten Hühnerbrühe. Mit Würfeln halt auf die Schnelle. Diese wird erhitzt und hinein kommen so in der Zwischenzeit ein paar Scheiben Möhren, Zucchiniwürfel, Chili grün und eine in kleine Würfelchen geschnittene Zwiebel. Das hebt den Geschmack. Ja, denn jedes Gemüse hat ihren Eigengeschmack und gibt damit ihre Note durch das Aufkochen an die Brühe ab.
Die Suppe wird nur kurz aufgekocht und dann auf ausgeschalteter Herdplatte fünf Minuten stehen gelassen. So dass die Vitamine nicht so verloren gehen und das Gemüse noch Biss hat. Matschiges Gemüse finde ich scheußlich.

Nur Gemüsesuppe. Da fehlt halt doch noch was Bissfestes. Etwas Sättigendes. Wobei mir der im Vorratsschrank befindliche Maisgrieß einfiel. Ja, aus Maisgrieß Klößchen zubereiten, ist doch mal was anderes. Abwechslung ist schon wichtig im täglichen Einerlei.

Ich hatte mal gelesen, fiel mir da ein, dass man einen dicken Brei daraus kocht und dann nach Erkalten mit dem Esslöffel Klößchen oder vielmehr Nockerln absticht und einfach in die fertige Suppe gibt. Genauso wollte ich das auch machen.

Die Suppe war ja fertig. Zugedeckt wartete sie auf ihre Einverleibung.

Der Maisgrieß wanderte einfach in etwas gesalzenes Wasser mit Harissa in Pulverform. Das peppt so richtig toll auf.

So zwei Minütchen aufploppen lassen und etwas abkühlen. Dann habe ich noch zur Bindung anstatt Ei einen Esslöffel Sojapulver hineingerührt. Denn 1 Esslöffel Sojamehl soll in Verbindung mit 1 Esslöffel Wasser ja genauso dem Zusammenhalt dienen wie  so ein Fertigprodukt aus dem Huhn.

  • für ZWEI Teller Suppe:

  • 1/2 Liter Hühnerbrühe, fertig aus Instandpulver oder Würfel
  • 1/2 Karotte oder Möhre oder Gelberübe wie auch immer genannt
  • 1 rote, getrocknete Chilischote
  • 1 grüne, frische Chilischote
  • 1 kleine Zucchini
  • 1/2 Zwiebel
  •  
  • 2 Stängel frischer Dill
  •  
  • 1 EL Sojapulver
  • 150 ml Salzwasser
  • 4 EL Maisgrieß
  • 1 TL Harissa
  • 1 Bärlauchstengel
Die erste Beschreibung ist für die Suppe, resp. Gemüsesuppe.
Die zweite für die Klößchen. Diese werden nach dem Erkalten einfach mit zwei Esslöffeln als Nockerln in die fertige Suppe gegeben. Wobei es besser ist, den Maisgrießbrei zuerst zuzubereiten, weil ansonsten die Suppe doch zu sehr abkühlt.

Die Suppe hatte tollen Pepp durch die Würze mit Harissa. Der DILL gab die etwas andere Note. So ist eine Suppe niemals eine langweilige Brühe,  finde ich. Gerade, wenn man sie immer wieder anders verändert. Durch Zutaten, die man ansonsten nicht verwendet.



Danach gabs noch einen Obstteller. Und weil ich vom Frühstück Croissants hatte, passte das ganz gut und sättigte zusätzlich.



Wieder mal eine Anregung, wie man auf die Schnelle - ca. 15 Minuten - eine wohlschmeckende Mahlzeit selber kocht bzw. zubereitet. Ich finde, da brauchts gar keine Fertigpäckchen, die dazu noch aufgemöbelt sind mit Geschmacksverstärkern, Aromen etc., die man zum Schluss oft nicht verträgt.


Mittwoch, 8. April 2015

Brote/Schnittchen oder so ... multikulti auf jeden Fall ...

Schnell mal ein Brot, so sag ich mir oft, wie natürlich auch viele andere. Da wird das Brötchen geholt, das vielleicht ein wenig schrumpelig daherkommt, oder auch einfach eine Scheibe Brot. Das ist einfach. Auch Toast ist klasse, wie sonnenklar genauso Pitas, Pfannkuchen  oder weiß der Geier  was noch alles.
Jedenfalls stellt sich einem schon beim Herausnehmen die Frage: "Was tue ich da drauf?", denn ehrlich, recht trocken gestaltet sich die ansonstige Nahrungsaufnahme ohne jegliches Zutun schon. Und einfach herunterspülen mit Werweißwas ist auch nicht der Bringer.

Ich entscheide mich ja meist für einen Belag, der schnell geht. Klar, da erübrigt sich ansonsten durchaus die weitere Schreiberei. Denn irgendwas aus dem geöffneten Kühlschrank (grins) wird sich immer herausnehmen lassen. Trotz- und außerdem will man doch die Belagerei doch etwas interessant gestalten. Und so kommt es schon, dass die kreativsten Geschichten auf den Plan kommen, sprich der Geist ein kleines Schabernack treibt.

Naja, allzuviel denk ich ja da nicht nach. Aber ein paar Anregungen können schonmal nicht schaden. Finde und fand ich und schon lichtete ich das fertige Exemplar exquisitisch ab. Mein Blog freut sich auf Zuwachs, so ist der Gedanke.

Ich glaube bestimmt, dass es viele Leute gibt, die immer neue Anregungen und Anleitung brauchen, so auch wünschen. Und oft nicht wissen bzw. sich keine großartigen Gedanken darüber machen wollen, was man da auf so eine Blankoscheibe obenauf legen kann und will. Und daher Ideensprünge willkommen sind.
Also hier, ohne weiteres Gequatsche, meine kleinen, feinen, und wie ich schon positiv zustimme, Bestreich- und Belagideen. Auch wenns erst mal nur zweie sind, die hier zum Zeigen sind.



Die erste, obige Abbildung ist so richtig gegensätzlich. Einfach von jedem etwas und es kommt ein neues Geschmackserlebnis dabei heraus. Hier was Deutsches, ein Kalbsleberkäse in Scheiben; da ein paar Scheiben luftgetrocknete, italienische Salami; desweiteren ein dänisch angehauchter Weichkäse. Die Oliven samt Peperonis sind türkischen Ursprungs bzw. erworben.
Das Weizenbrotscheibe entspringt einem arabischen Laden. Die Vollkornbrotunterlage ist Billigware vom Discounter (ja, auch der hat ganz nette Sachen!). Der Pfeffer, frisch aus der Mühle, hat bestimmt die längste Reise hinter sich. Er stammt, zumindest nach Aussage der Packungsaufschrift aus Indien.
Auf die VK-Brotscheibe hatte ich noch zum Pappen sozusagen Griebenschmalz vom Schwein geschmiert. Da hält die Sache einfach besser zusammen und geschmacklich ist das besser in nota, als Frischkäse, wie er allerortens oft - weil modern?`- genommen wird.
Na, ist doch eine tolle Kombi! Wenn das nicht schmeckt?

Irgendwie hat die untere Bildaussage etwas Italienisches. Obwohl das Brot das obere ist, nämlich aus dem Arabischen entstammt. Zumindest nach dessen Rezept.
Der Mozzarella ist ein deutsches Erzeugnis und hat italienisches Olivenöl mit Rosmarineinlage auf seinem Buckel. Ganz sachte ein paar Tröpfelchen Kräuteressig, welcher aus den deutschen Landen entstammt und schon ist mitsamt der Basilikumblättchens, gezüchtet im Töpfchen und germanischer Pflanzung (klingt sicher komisch, aber passt, finde ich) die Runde perfekt. Ja, der schlussendliche Pfeffer fehlt schon. Wieder aus Indien, umrundet bzw. rundet er die Kombi noch runder ab. - Runder gehts praktisch nimmer. Multi und sicher auch kulturell, auf jeden Fall bunt. Kultur in Sachen Brotbelag ... vielleicht. Ja, bestimmt!

Zwei Beispiele, die sich beliebig ausweiten lassen. Ja, es gibt für meine Bedürnisse auch abnorme Geschmackskombis, die eine Grundlage aus Schoki beinhaltet, worauf eine Salamischeibenzusammenstellung ihre Entfaltung ausbreitet. Naja, was muss das muss oder so ...

Mal schaun, was mein Kühl- und Vorratsschrank da noch alles zukünftig hergibt. Sicherlich eine Menge. Garantiert.

------------- jetzt am Nachmittag. Vorher noch beim Gemüsehändler frischen Bärlauch ergattert. Und deshalb gleich mal ne Schnitte fabriziert.  Die da folgend aussieht:


Sache ist: eine Scheibe Roggenvollkornbrot
Griebenschmalz vom Schwein bestrichen
frischen Bärlauch, gewaschen und grob geschnitten,
Salz und Pfeffer.

Das ist sehr delikat, so drück ich mich da mal aus (das Wort "LECKER" kann ich ehrlich gesagt  nicht mehr haben, weil bis zum Abwinken verwendet). Schnell auf jeden Fall und sicher sehr gesund.

B ä r l a u c h   soll ja sehr reich an Wirkstoffen für unsere Gesundheit sein. Frischer sowieso.
Ich habe mal nachgeschaut: Bärlauch ist sogar eine Heilpflanze. Wobei die Wirkstoffe und auch der Geschmack im getrockneten Zustand ziemlich verloren geht.
Das in ihm enthaltene Allicin/Alliin ist ein natürliches Antibiotikum, welches Pilze abtöten kann.
Des weiteren hilft er bei Magen-Darm-Problemen und Blähungen.
Er regt den Appetit an und senkt den Cholesterinspiegel. Blutdrucksenkend, regt Leber und Galle in ihrer Funktion an sowie die Harnbildung wird gefördert.
Bärlauch schützt sogar vor Arterienverkalkung.

Gut zu wissen.


Dienstag, 7. April 2015

Krautsalat-Idee und Pita aus "Czech"

Das Wort "Sponfix" ist ja meine neue Wortkreation. Diese, eine solche, gibt es sicherlich noch nicht. Vielleicht auch meine nachfolgende, daraus resultierende Explosion. Expertise, Exemplar, Ex und hopp bestimmt auch.

Nach der Londonreise hatte ich nach den vielen Fastfood-Einverleibungen doch wieder so richtig Lust auf eine meiner Salatkombis. Die ich doch, ganz ehrlich!, sehr vermisst hatte.

Im Kühlschrank lag noch Kohl. Der lässt sich immer prima zu einem schnellen Salat umfunktionieren.
Hobel her und los gehts praktisch!


  • Weißkohl
  • kleine Salatgurke
  • schwarze und grüne Oliven, die frisch eingelegten vom Türken
  • hellgrüne Peperoni
Ja, und fertig war im Grunde mein Krautsalat.
Natürlich lässt sich Krautsalat mit Mayo auch superköstlich gestalten. Wers halt mag und wer nicht so, der macht eine leicht ölige zart umschmeichelnde Salatkombi darunter, welche nach meinem Geschmack die Gemüse geschmacklich mehr unterstreicht, als wenn man praktisch alles mit Mayo-Pampe zupappt.
Die Salatsoße wie vor in den Posts. Bestehend aus KRÄUTERESSIG, SONNENBLUMENÖL, SALZ, ZUCKER, PFEFFER, grob aus der Mühle.
Etwas Kümmel und Schwarzkümmel, so finde ich, unterstreicht den Krautsalat gut. Besonders auch, da er so bekömmlicher ist.

Hier noch mein "Nachtisch". Irgendwie jedenfalls. Denn auf Herzhaftes kommt auch immer Süß. Wie auch umgekehrt.

P I T A   bestrichen mit Johannisbeergelee.
Darauf Pfeffer, grob ;) und ein paar Basilikumblättchen.


Nicht schlecht. Nein, sogar recht lecker!

Obwohl zum Thema "Pita" müsste ich auch noch was sagen. Aber das ist wohl ein anderes Thema ...
Libanesisch, im türkischen Laden erworben; hergestellt in "Czech", steht drauf.  ... ja eieieiei .... tz.

"Essen"tielles aus London

Das Osterwochende war England angesagt. London speziell. Mit dem Bus schon etwas anstrengend. Trotzdem viel gesehen und viel erlebt. Erfahrungen inklusive. Hier auf diesem Blog zeige ich ein paar passende Fotos.  Essen natürlich, was auch sonst ;)

In Greenwich einen netten, kleinen Markt durchwühlt. Wie natürlich einige andere auch. Glaspaläste haben mich jetzt nicht sooo sehr interessiert. Die gibt es auch bei uns in etwa. Das Kleine, das Besondere eben, sticht mir immer ins Auge. Touristenattraktionen kann man ja schließlich in jedem Reiseführer nachschlagen. Auch im Internet, schnell mal mit Klick.

Ich habe viele Eindrücke gesammelt. Und will daraus ein Fotobuch gestalten. Das dauert natürlich noch ein Weilchen.

"Fish and Chips" mussten selbstverständlich versucht werden ...


Tja, was soll ich zu dem Geschmackserlebnis sagen?
Mein persönlicher Geschmack muss ja nicht die Allgemeinheit treffen, womit ich ausdrücken will, dass, auch wenn ich jetzt spontan behaupte, das Zeug absolut nicht mein Ding war, trotzdem jeder andere es für Spitzenqualität halten würde.
Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Mein Geschmack war es nicht. Dafür habe ich 7 Pfund bezahlt. Ein Haufen Geld. Dafür hätte ich mir zuhause auch einfach einen TK-Fisch-Seelachs mit Panade in die  Pfanne hauen können und eine Portion, ebenfalls tiefgekühlt!, Pommes aus der Tüte auf das Backblech setzen, welches dann wenigstens fettfreier gewesen wäre und ich damit einige unnütze und sicher auch noch dazu ungesunde Kalorien gespart hätte.

Tja, trotzdem: Probiert musste es werden! Wenn nicht, hätte mir das doch ewig und drei Tage gestunken, dass ich es nicht wenigstens probiert habe. Ja, so ist das. Erfahrung macht immer reich!

Naja, Schwamm drüber. Es gab noch viel andereres. Das Bier war mir auch zu koscher.  Plastikbecher, kaum Schaum und dazu noch der horrende Pfundpreis von sagenhafen 4 Pfund in den Pubs, das sind umgerechnet in Euro schon fast SECHS!!! ... trauschauwem, das musste nicht sein. Unser fränkisches Bier hat da schon mehr und da schmeckt sogar das 60 Cent-Fläschle besser.

Jetzt aber zu den für mich neuen Geschmäckern in englischer, sprich London-mäßiger Ausführung. Hier war es einmal eine Art Birne, die mich auf dem GREENWICH-Markt
angesprochen hat. Da gabs schon tolle Häppchen. Ob das jetzt speziell ENGLAND-typisch war, bezeifle ich allerdings. Die Englische Küche hat ja einen schlechten Ruf: Fett, ölig, schwammig und zusammenpassen tut da auch nix.

Der Markt jedenfalls war eine kleine, feine Einblickung. Eine solche die mich schon positiv gestimmt hat, auch was das Essen anbelangt.

Nachfolgend ein paar Fotos davon.
Und natürlich die "vegetarische Birne", die dann gar keine war.



Es handelte sich um Reiskombi. Irgendwas mit Kurkuma und noch Gewürze. Als zentraler Mittelpunkt gestaltete sich, eröffnete sich im speziellen, eine Masse aus Mozzarella und Aubergine.

Dazu gab es Salat. Das war interessant - und! ... vollkommen neu. Es hat mir zwar etwas gefehlt. Vielleicht ein Dip, eine Soße zum Eintunken. Trotzdem sehr lecker!

Jetzt noch ein paar bereichernde Auslagen zum Anschauen:





Und noch das Frühstück aus dem Hotel, welches mir trotz Unkenrufen dennoch geschmeckt hat. Obwohl die frittierte Wurst - sicher eine Art Weißwurst gewesen?! - sowie das undefinierbare, panierte Teil absolut nicht zu meinen Geschacksrichtungen zählte. Der Kaffee war kräftig und obwohl mit Milchschaum, sehr aromatisch zu meiner Überraschung.

... das Bagel war sehr gut. Solche, gibt es bei uns in Deutschland nicht. Jedenfalls nicht so im Geschmack. Das fand ich interessant. Eine Art Brotteig, aber nicht trocken, fade und strohig, sondern rund im Geschmack, wie auch die Form. ;)


Das waren ein paar kurze Einblicke, Eindrücke von der Londonreise. Die trotz verhangenem Himmel dennoch recht erfahrungsreich war. Gutes und eben auch Negatives, wie eben immer.

----------------- den Teil 1 habe ich schon verfasst: London - Nachtfahrt mit nur einer Hotelnacht.

Samstag, 28. März 2015

Salatideen - pikanter Obstsalat Nr. 2

Frühstück. Frühstück am Samstag ist bei uns immer so eine Art Brunch. Obwohl es bei den meisten ja sonntags ist. Samstag ist bei uns Einkaufstag. So für die kommende Woche. Großeinkauf. Natürlich ist der Großeinkauf um ein Vielfaches mehr als der normale Schnell-mal-Holen-Einkauf. Daher auch viel zeitraubender. Und was kommt danach? Genau! Es muss alles irgendwie gleich mal probiert werden.
Frische Sachen einkaufen bedeutet ja auch Frische ins Haus oder in die Wohnung zu holen und diese will man doch auch gleich mal kosten.

So auch an diesem Samstag. Zumindest bei uns.
Taschenweise wird oft das Einkaufsvolumen erweitert. So dass man schon meinen könnte, die nächste Sintflut steht bevor. Die Sintflut ist aber nicht im Realen im Kommen, sondern durchaus bei dem täglichen Krimskrams.

Da muss es schnell gehen. Der Einkaufszettel wird natürlich auch mitgenommen. Was aber jetzt selbstredend nicht heißt, dass genau - und NUR das! - was draufsteht auch in der Einkaufstasche landet. So wird schon einiges mehr gekauft. Das sowieso. Und dann natürlich die sogenannten Schnäppchen. Ja, die Markt- oder Wirtschaftsleute wissen schon, wie sie dem normalen Einkaufsmenschen das Geld aus der Tasche luchsen.

Wie dem auch sei, der Samstag ist durchaus kein normaler. Es ist frühstücksmäßig gesehen, wirklich ein Sonntag. Daher  natürlich, weil die Frische nach reinschaffen ins Haus viel mehr aktuell ist. Und wozu soll man denn auf den Sonntag warten?

Genau so ist es.

Heute zeige ich eine neue Kombination in Sachen SALAT. Dieser, wieder ein Obstsalat im vorigen (März-Salatideen) Sinne. Was soviel heißt wie, die Obstvariante habe ich wieder in etwa so gewählt.
Allerdings gab es nicht die Birnen, die mir vorschwebten und dann auch keinen offenen Spinat. Verpackte Ware hat mir nicht so gefallen. Also war umdenken angesagt.
Was war günstig und trotzdem gut?

Die ERDBEEREN, zwar aus Spanien und sicherlich etwas mehr als üblich mit Schadstoffen belastet, haben mir gefallen - man nehme eben dann nur weniger; Punkt. KIWIS gabs und gibts ja immer, also auch die. BANANE hatte ich noch zuhause. Und wieder ein Stück aufgeschnittene HONIGMELONE. Das wars dann ziemlich.


Wie man leicht erkennen kann, ist der DILL wieder mit dabei. Salatsoße also wie vor.

Hier noch kurz die Zutaten:
  • halbe Banane
  • 3 Erdbeeren
  • 1 Kiwi
  • 1/4 Honigmelone
  • halber Apfel  (der musste nicht extra erworben werden)
  • einfache, dezente Salatsoße mit frischem Dill!
Dieser Salat kommt zuvorderst. Dann ist es wie umgekehrt, wenn man Kuchen oder zuckersüße Torten verdrückt: Genau! ... gedanklich gaukelt einem was Herzhaftes vor!

Also ein einigermaßen gesunder Snack. So dass der Körper alles intus hat, was er sicherlich benötigt. Davon bin ich überzeugt!


Die Brote bestehen aus
  • 1 Scheibe Vierkorn-Vollkornbrot, in Drittel verfrachtet
  • etwas Griebenschmalz als Grundlage
  • würzig-cremigem Camembert (Eckchen)
  • Esrom-Käse
  • Gelbwurst (da mag ich natürlich weil ich wohl Franke bin - die fränkische am liebsten)
  • genauso die Schinkenwurst mit Paprika
  • dann gabs frischen BÄRLAUCH - ein Traum!

So toll gesättigt kann jeder andere Brunch - zumindest für mich - in der Ecke bleiben.
(Ist natürlich Geschmackssache, versteht sich).


Sonntag, 13. Juli 2014

Frühstückssalat

Manchmal notiere ich Momentbeschreibungen oder auch kleine Episoden. Allerdings nicht hier auf diesem Blog, sondern mein zweiter ist dann an der Reihe. Hier sammeln sich interessante Ereignisse, Tagesgeschehen oder einfach Gesehenes, das sich lohnen könnte, der Öffentlichkeit zu zeigen (mMn). So wechselt das.  Mal dieser, mal jener. Und von daher auch oft keine neuen Einträge hier.

Meine Rezepte sind spontan. Eigentlich immer. Ein Kochbuch brauche ich dafür nicht. Blick was da ist und dann gehts ans Werk.
Zum Frühstück, wenn die Zeit nicht zu knapp ist, gibts meist Salat. Zutaten finden sich immer im Kühlschrank. Tomaten sind ja superbillig und von daher im Obstkorb ständig präsent. Sie halten sich auch prima und passen perfekt zu fast jedem Essen. 

Auch zu Salat selbstverständlich.

Kopfsalat hebe ich in den Tüten auf,  die ich vom Einkauf beim Discounter mitbringe - hier halten sich die Köpfe - halbiert und geviertelt - mindestens drei Tage und danach ist er sowieso verbraucht.
Auberginen, Zucchinis halten sich auch gut und sind im Gemüsefach präsent. Paprika genauso, wie auch Chilischoten. Zwiebel, Knoblauch sind im Körbchen in der Küche, wie Zitronen und Gewürze im Regal sowieso.

Heute ein großer, riesengroßer, Salatteller - wie eine Closchüssel so groß ist der, sagt mein Mann dann immer (Spaß), ich grinse dann nur und freue mich auf die große Portion. 


























Z u t a t e n (1 Großportion):
  • 1/4 Kopfsalat
  • 1 Tomate
  • 4 Radieschen + Radieschenblätter
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 frische rote Chilischote
  • 4 Scheiben Aubergine
  • 1/2 Zucchini in Scheiben
  • 1/2 gelbe Paprika
  • eine dicke Scheibe Weißkohl
  • 2 braune Champignons
  • Schwarzkümmel
  • 1 TL Pizzagewürz
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 ELklarer Kräuteressig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Senf
  • etwas geriebener Ingwer
  • 1 gekochtes Ei
  • ca. 2 EL Olivenöl zum Dämpfen des Gemüses
Zwiebel, Knoblauchzehe, Chilischote klein schneiden.
Paprika in Würfel und Kohl in grobe Stücke zerkleinern.

Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und das Gemüse (Aubergine, Zucchini, Zwiebel, Knoblauch, Chili, Kohl, Paprika) mit Pilzen unter Rühren kurz anbraten.
Würzen mit Salz, Pfeffer, Schwarzkümmel, Pizzagewürz. Zugedeckt auf ausgeschalteter Herdplatte stehen lassen. Dämpfen.
Derweil auf dem großen Teller die kleingezupften Kopfsalatblätter verteilen.

Tomate halbieren, vierteln, achteln und auf dem Kopfsalat anordnen. Das gekochte Ei vierteln und ebenfalls - am besten außen herum - wie Radieschen auch.
Das gedämpfte Gemüse auf den Rohkostsalat verteilen. Die Radieschenblätter grob schneiden und ebenfalls darüber streuen.

Aus Essig, Öl, Honig, Senf, Ingwer, Salz und Pfeffer eine Salatsoße rühren und über den Salat verteilen.

Jetzt ist der FRÜHSTÜCKSSALAT fertig zum Genießen!
Die Kombi roh und gedünstet finde ich nicht nur geschmacklich ideal, auch die Verträglichkeit mancher Gemüsesorten - wie z.B. Auberginen, Zucchini, Paprika, Zwiebel - ist dann um einiges besser. Pilze werden oft roh gegessen, liest man in vielen Rezeptheftchen, finde aber auch hier, dass kurz gedämpft besser verträglich ist und besser schmeckt.

Würzig, harmonisch, anregend, sättigend und
... ein richtiger Fitmacher!

Solche Salate machen satt bis zur Mittagsmahlzeit. Kalorien ca. 400, je nachdem wieviel Öl verwendet wird (1 EL Öl hat ca. 100 Kalorien - ganz schön viel).