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Freitag, 22. März 2013

Fitkost (2)

Freitag, 15. März 2013

Nicht nur wenn einen Krankheiten plagen, ist eine gesunde Ernährung mehr als wichtig, die als Vorbeugung dienen kann. Ich bin jetzt in der zweiten Woche meiner "Fitkost-Expedition" und muss wirklich sagen, dass sie viele positive Effekte gebracht hat.
Mein oft mit Fleisch, viel Süßem und Fett belastetes Essen brachte mir natürlich negative Auswirkungen. Nicht nur die Haut sprach Bände, sondern auch die Waage. Fast neunzig Kilo zeigte sie an. Nun sind es 87! Ich habe durch vermehrte Flüssigkeitsaufnahme, reduziert dabei die Aufnahme an Zucker, die praktisch gleich null ist, denn die Süße wurde einmal durch, wenn überhaupt, mit Honig, dann abwechselnd auch mit Ahornsirup ausgeglichen. Und da beide Süßungsarten einen größeren "Süßeffekt" haben, wurde die Menge automatisch weniger. Überrascht war ich wirklich, dass ich die ansonsten große Zuckermenge, die sich vor allem in Süßspeisen und Kuchen, Torten etc. unauffällig versteckten, nicht vermisst habe.
Auch die Verminderung der Salzzugabe, auch scharfer Gewürze wie z.B. Chili und Curry, bemerkte ich nur in der Form, dass die Auswirkungen z.B. an meiner Haut sichtbar wurden. Die vorher gröber wirkende Struktur ist schon nach einigen Tagen einer feineren gewichen. Teilweise durch den Fett- und Zuckerkonsum hervorgerufene Auswirkungen, wie etwa teilweise Entzündungen in Form von roten Pusteln sind vollständig verschwunden. Völlegefühl und oftmals ein geblähter Bauch infolge von Verdauungsstörungen, genauso wie saures Aufstoßen, Müdigkeit, Schwäche, Antriebslosigkeit, sicher auch eine Art Depression, sind gewichen. Ich kann mich besser konzentrieren, was sicherlich auch mit vermehrter Vitaminzugabe verbunden ist. Die Aufnahme vermehrter Flüssigkeitszufuhr in Form von Tee - im Moment grüner Tee, gemischt mit Ingwer-Ginseng - ist mit ein Indiz dafür.

Und selbstverständlich, wenn sich so viele positive Effekte zeigen, geht die Reise weiter. Fitkost nach Gefühl, so kann ich das auch nennen. Fitkost, die man nach Gespür für seinen Körper praktiziert. Nach Gespür und Gefühl: DAS TUT MIR GUT! - Ja, ich kann inzwischen sagen, dass Schweinebraten mit dicken Knödeln samt Chilies, fetten Torten und Cremes keinerlei Chancen mehr bei mir haben. Wobei der WILLE der größte Motor in dieser Beziehung ist.

Über Ernährung lässt sich viel streiten. Die immer größer werdende Eiweißaufnahme führt auch nachweislich vieler Experten zu immer mehr Krankheiten. Jeder weiß das im Grunde, dennoch, da der Mensch eben ein "Gewohnheitstier" ist, wird weiter und noch mehr - zum Schluss vielleicht NUR! - Fleisch und Fleischprodukte konsumiert.
Manche schaffen es auch, aus dem Kreislauf auszutreten. Der Grund ist sicher meist, wenn es einen persönlich trifft, dass sich zuerst sogenannte Zipperlein einstellen. Den dabei hochgeschnellten Fingerzeig will man dabei gerne übersehen, denn der Wille ist ja bekanntlich schon da, nur wörtlich das "Fleisch eben schwach"!

Interessant ist auch die Gewöhnung. Die Gewöhnung an besseres Essen. Zuerst - ich gebe das gerne zu - konnte ich ohne mein Salamibrot am Abend nicht gut zurecht kommen. Ich reduzierte zuerst die Scheibenanzahl. Eine dünne Scheibe reichte vollkommen. Schon am nächsten Tag jedoch merkte ich, dass ich gar keine rechte Lust mehr auf dieses Lebenmittel hatte.

Es gab Vollkornbrot mit Butter, etwas Salz, Quark u.a.m. - Ich komme auf die Speisepläne mit der Zeit zurück, so dass ein Überblick besteht, für den einen oder anderen, der vielleicht nun auch zum Umdenken gekommen ist.




Freitag, 22. März 2013

Etwas bin ich zwar erstaunt, schon die dritte Woche fast geschafft zu haben. Wobei ich wirklich sagen kann: DIE NEUE ERNÄHRUNGSWEISE IST WIRKLICH GUT!
Ich esse abends ab 18 Uhr nichts mehr, was sicherlich auch für einen besseren Schlaf spricht.
Morgens gibts natürlich immer noch meinen Riesenpott Milchkaffee - ohne Zucker versteht sich!
Später meldet sich natürlich schneller wieder das Hungergefühl als vorher. Denn über 12 Stunden nichts mehr zugefügt - da meldet sich der Magen ist klar!

Hierzu habe ich mir eine Riesenportion Körner-Bratlinge gebacken, die ich gut im Kühlschrank lagern kann und immer nach Bedarf einen Bratling herausnehme. Mit etwas Ketchup, Quark, Sauerrahm und Salat ein echter Satt- und Fitmacher!



Später gibt es entweder Suppen, Gemüse mit Beilagen, auch mal einen süßen Auflauf. Ansonsten suche ich noch viel in den verschiedenenn Rubriken und wühle auch meine "alten Akten" durch, um die gesunde Ernährung wieder aufleben zu lassen.

Der   Hirsereisauflauf:

Für diesen Auflauf habe ich je zur Hälfte Hirse und Vollreis verwendet.

Die Getreide in leicht gesalzenem Wasser ca. 30 Min. köcheln lassen. Abkühlen.
Ähnlich wie bei Quarkreislauf zwei Eier, Quark, Butter verrühren. Dieses Mal entweder Honig als Süßungsmittel verwenden oder auch andere alternative Süße.
Die Butter-Ei-Masse wird unter das Getreide gehoben. Hier habe ich einmal TK-Sauerkirschen verwendet. Die im Geschmack so richtig super herauskommen.

Der Auflauf wird wie üblich 40 Min. im Ofen bei 180 Grad gebacken. Nicht weiter schwer!





Ich zeige jetzt vielleicht gleich mal noch ein paar Anregungen:

Einmal eine Pizza, selbstverständlich ohne Wurst, Fleisch.

Teig - wie einfach: 100 g Mehl, 1 Teel. Trockenhefe, eine Prise Salz, warmes Wasser.
Beim Mehl habe ich zu einer höheren Mehlstufe gegriffen. So Type 1050, da sind mehr Mineralstoffe intus.

Belag: Ganz superdünn Tomatensoße mit Gewürzen, frische Cocktailtomaten, Paprika- und Zwiebelstreifen. Etwas Mozzarella und Olivenöl, Pfeffer aus der Mühle.

Schlicht, einfach ... UND TROTZDEM GUT!!!



... und noch eine Variante - der Erfindergeist bricht hier gerne durch und die Kreationen sind auch wirklich endlos! Von daher kommen sicher zukünftig noch einige hinzu! Weil Pizza? IMMER, GERNE! Egal ob mager gestaltet oder üppig belegt, ein perfektes Essen auch für mich, die inzwischen mehr und mehr auf die Gesundlinie zuläuft.
Pizza nochmal "abgespeckt": Tomatensoße, Mozzarella, Cocktailtomaten, Zwiebeln, Olivenöl, Pfeffer. Fertig ist die "Maus" ...


Dazwischen eine ähnliche. Dieses Mal mit frischem Bärlauch (eingefügt am 20.4.2013). Der Teig ist wie oben gemacht (Mehl 405, Salz, warmes Wasser, Trockenhefe, Olivenöl).
Belag: Tomatensoße, rote Chilies, Champignons, Zwiebel, Mozzarella, Emmentaler, Öl zum Schluss. 
Backen ca.10 Minuten bei 220 Grad (oder dem Pizzaofen).
Nach dem Backen mit frischen Bärlauchblättern belegen und etwas pfeffern.



Eine weitere Variante Pizza, die ein wenig dem Flammkuchen ähnelt. Hier habe ich Vollkornmehl verwendet und eine Sauerrahmcreme mit Knofi aufgestrichen. Weiter Weißkohl, Zwiebeln, Lauch, Champignons, Pfeffer aus der Mühle und "a bisserl Ööhl". Vor dem Servieren frische Parmesan-Scheibchen obenauf.


Aus Pizzateig-Resten backe ich dann oft noch Grissinis. So wie hier:



Weiter noch eine Suppe. Einfache Gemüsebrühe - bio jetzt auch noch! - mit selbstgebackenen Flädchen, welche aus 1 Ei, etwas Milch, 2 Esslöffeln Vollkornmehl, Grieß, Gewürzen bestehen.

Pfannkuchen backen, feine Streifen schneiden und in die fertige Suppe gleiten lassen. Sehr lecker!





Hier auch nochmal meine Bohnensuppe, die ich auch sehr gerne mache. Einmal sie macht satt und zufrieden - das mal scherzhaft gesagt, welche aus über Nacht eingeweichten Wachtelbohnen besteht, die am nächsten Tag im Schnellkochtopf so eine halbe Stunde weich kochen mit ganz viel Suppengrün - Zwiebeln, Knoblauch, Karotten, Sellerie, Lauch, Gewürzen. Das Gemüse habe ich hier rausgenommen und noch etwas mit Vollkornmehl angedickt. Dazu gibt es einfach frisch gekochte Pellkartoffeln, etwas Schnittlauch und ... "fertig ist die Suppe"!
Wachtelbohnen-Eintopf




Mein Tee. Meistens grüner Tee, oft auch eine Mischung aus Ingwer-Ginseng und Grüntee. Gesüßt - wenn überhaupt - mit etwas Honig.
Die Kekse sind eine Art Früchtebrot, habe ich zwar selbst gebacken. Gibt es aber auch im Handel fertig zu kaufen.
Vollkornmehl, Ei, Honig, Trockenfrüchte, Butter. Die genaue Mengenangabe kann ich jetzt leider nicht auflisten, da ich alles nach Gefühl zusammengeknetet habe, Rollen geformt und Scheiben gebacken. Funktioniert auch recht einfach.





... weitere Rezepte und Anregungen/Erfahrungen folgen.


Fitkost (1)
Anti-Allergiekost

Freitag, 15. März 2013

Fitkost (1)

Im Moment - seit über einer Woche - bin ich zum Vegetarier geworden. Und ich kann dazu nur sagen: ICH FÜHLE MICH FIT, LEISTUNGSFÄHIGER!

Einen Anstoß gibt es immer, wenn von einem Moment auf den anderen die Ernährung umgestellt wird. Ausgelöst durch allerlei Negativmeldung meist über Fleischskandale, wie auch jüngst wieder die Sache mit dem gedopten Pferdefleisch. Hühnermasten in zu engen Ställen, Käfighaltung, Tierquälerei, versäuchte Fische und, und, und.

Viel Fleisch zu essen. Hoher Zucker-, Salz- und Fettkonsum, dazu noch denaturierte Nahrungmittel wie weißes Auszugsmehl, zuviel Stärke (weil inhaltlich leer) und dgl. mehr ist auf lange Sicht eine Ernährung, die unweigerlich zu Krankheiten führen muss.
Und nicht unbedingt werden unheilbare Krankheiten daraus. Auch Müdigkeit, Depressionen, Unlustgefühle, Schwäche, Allergien, Aggressionen, Hautprobleme u.v.a.m. haben mit ihren Ursprung in schlechter Ernährung. So wie bei mir im Moment ein Hautausschlag sein Unwesen treibt, der zwar nicht ansteckend, jedoch ein Fingerzeig darauf ist: HALT, HIER STIMMT ETWAS NICHT! ACHTE MEHR AUF DEINE ERNÄHRUNG! REINIGE DEINEN KÖRPER!

Natürlich kann man nicht von heute auf morgen seine Ernährung radikal umstellen. Der Körper ist die Unmengen an Fleisch, Fett, Zucker, Salz, Fett gewöhnt. Von daher ist eine schrittweise Reduzierung die erste Wahl, um auch auf lange Sicht einen Erfolg zu verzeichnen.

Salz z.B. wird bei mir stark reduziert. Die meisten Nahrungsmittel, wie z.B. das Roggelvollkornbrot, welches ich gerne esse, ist bereits gewürzt. Dem Kochwasser für Salz- und Pellkartoffeln füge ich anstatt einem Teelöffel Salz nur noch die Hälfte hinzu. Gemüse dämpfe ich meist entweder in etwas Wein oder ganz sachte mit Butter als Untergrund. Das schmeckt viel besser und würze gerne mit grob gemahlenem Pfeffer, frischem Schnittlauch oder Kresse von der Fensterbank.

Und ich bin überrascht, dass ich größere Mengen an Salz gar nicht verlange.

Beim Zucker war ich zuerst sehr skeptisch, denn ich gebe zu, ein nicht nur kleiner, sondern wirklich größerer "Süßschnabel" zu sein. Kuchen habe ich bisher auch keinen gebacken. Nur Nachtische und meinen Tee, im Moment nur grüner Tee, würze ich mit etwas Honig.

Ab und zu knabbere ich Datteln, welche, wie auch andere Trockenobstsorten naturgemäß genug Zucker enthalten und den Wunsch nach zuckerhaltiger Nahrung mehr als befriedigen.

Es gibt oft Salat. Wie Kopfsalat (obwohl Treibhausware), Feldsalat,  Rote Bete (gedämpft), Weißkraut (roh gestampft und nur mit einer Prise Salz versehen), Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Kresse, Rukola.
Getrocknete Kräuter nehme ich auch sehr gerne. Bärlauch ist hier mein Lieblingsgewürz, da es einmal nach Knoblauch erinnert und dann doch wieder ein wenig nach Schnittlauch schmeckt.

Als Fett verwende ich nur wenig Butter, Olivenöl, ab und zu auch Schweineschmalz, weil es geschmacklich z.B. für Kartoffelpuffer besser passt. Auch für Kohlgerichte.

Oft gibt es Kartoffelgerichte, wie Kartoffelsuppe, Kartoffelpuffer, Kartoffelbrei. Ich verwende auch viel Zwiebeln in der Küche sowie Knoblauch. Allein weil es zusätzlich würzt und dadurch Salz gespart werden kann.

Vollkornmehle ziehen jetzt auch des öfteren in meine Küche ein. Dinkelmehl im besonderen, weil ich finde, dass es aromatischer, würziger schmeckt als das "normale" Weizenmehl. Dinkel ist ja mit dem Weizen verwandt.

Das Backen kommt auch noch an die Reihe (ich experimentiere hier noch mit verschiedenen Rezepten).

Diese Ernährung macht fit und auch mein Hautleiden hat sich wesentlich gebessert bzw. ist fast schon verschwunden. Ich bin also wirklich davon überzeugt,  dass die Ernährung eine übergeordnete Rolle spielt, um sich leistungsfähiger zu fühlen und bei Krankheiten eine schnellere Besserung zu erreichen.



Hier also mein feines Gesund-Gericht:
Kartoffelpüree mit gestocktem Ei, Schnittlauch und grob gemahlenem Pfeffer aus der Mühle. Von links Rote-Bete-Gemüse, welches man auch als Salat reichen kann. Daneben der Krautsalat, grüner Tee und ein Obst-Quark-Nachtisch.



Cremiger Kartoffelschaum für eine Person aus zwei Kartoffeln, etwas Wasser, etwas Salz zubereiten. Mit fettarmer Milch zum Püree stampfen.
Das Ei mit einem Dessertring und kleiner Hitze braten. Dabei einen Deckel auflegen, damit es sich durch den Dampf weiß überzieht. Schnittlauch und grob gemahlener Pfeffer obenauf.



Rote Bete-Gemüse. Geraspelte Rote Bete in etwas Wein ca. 15 Minuten gedünstet. Mit Kümmel zur besseren Verdauung und einer Prise Salz gewürzt.



Weißkraut wird fein gehobelt und mit etwas Kümmel und einer Prise Salz weich gestampft. Ähnlich wie bei der Zubereitung eines Sauerkrauts. Der antike hölzerne Fleischklopfer leistet mir dabei gute Dienste. Anschließend den Salat mit etwas Olivenöl und Bio-Essig würzen. Durchziehen lassen.



Hier eine Süße Speise. Milchreis, gekocht aus halb Wasser, halb Milch, gewürzt mit Zimtstange, Ingwer, Sternanis und Kardamonkapseln, einer Prise Salz. Erst zum Schluss kommt Honig auf das Gericht.
Das Kompott oder vielmehr Mus besteht aus gedämpften Äpfeln und Kiwis, ebenfalls mit obigen Gewürzen und einem Schuss Wein zubereitet. Anschließend etwas gemust; kann man aber auch in Stücken belassen.



Obiges Fruchtmus, bestehend aus Äpfeln und Kiwis, mit etwas Honig, Quark und Buttermilch zu einer fruchtigen Creme mischen. Basilikumblätter und etwas grob gemahlener Pfeffer aus der Mühle bilden den Abschluss.



Gegen aufkeimenden "Süßhunger" hilft mir eine Roggen-Vollkornschnitte, bestrichen mit Butter, und Trockenobst wie Datteln. Schmeckt überraschend gut.





Die Kirschtörtchen sind sehr einfach herzustellen.

Der Knetteig besteht aus Dinkelmehl, Salz, Honig, Schmand.
Die Mengenangabe habe ich jetzt leider nicht parat, da ich alles nach Gefühl hergestellt habe.
Der Belag besteht in etwa aus 150 g Quark, 1 Ei, Zitronenabrieb und 2 Esslöffeln Honig. Bei den Kirschen handelt es sich um TK-Sauerkirschen. Obenauf Mandelblättchen.

Den Teig ganz dünn ausrollen und auf vier Förmchen verteilen. Die Quarkmasse zusammenrühren und auf den Boden streichen. Mit den gefrorenen Kirschen dekorieren. Die Mandeln kann man auch weglassen. Und wers nicht ganz so gesund mag, kann auch mit Zucker arbeiten, ist ganz klar!

Die Törtchen backen ungefähr 30 Minuten bei 180 Grad.



* * * * *

Hier der nicht besonders hübsch anzusehende Hautausschlag, der mich zum Umdenken brachte.