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Donnerstag, 28. März 2013

Fitkost (3)

... und weiter gehts: Die Experimentierfreude kennt keine Grenzen!
Fitkost nenne ich meine neue oder vielmehr WIEDER neu hervorgekramte Gerichte-Experimentiererei, wobei Gericht sicher das richtige Wort dabei ist. Ein Gericht, so will ich mich da mal ausdrücken, bei dem ich jeweils wirklich praktisch vor Gericht gehe, es kritisch beäuge und da ich Verbesserungen immer im Auge behalte, auch ein Aspekt  mit dabei ist, der im Hinterkopf bleiben wird.

Viel spielt die Optik bei mir eine Rolle. Ein Essen das optisch nicht gut rüber kommt, ist für mich sowieso gleich von vorneherein unten durch! Die Farben spielen eine große Rolle und dass nicht, wie es oftmals so üblich ist, gleich der ganze Kochpottinhalt auf dem Teller landet, von dem man praktisch gleich die ganze Woche davon leben könnte.
Nein und abermals NEIN! - so nicht!

Ich benutze in erster Linie natürliche Lebensmittel, also ohne jegliche Zusätze wie Farb- und Konservierungsmittel jeglicher Art, genauso wie ich auch die Frische bevorzuge, allenfalls tiefgekühlte Ware.

Ein Augenmerk für meinen jetzigen Ansporn ist natürlich wieder eine Krankheitswelle. Auch wenns nur sogenannte Zipperlein sind, die augenscheinlich wieder so schnell verfliegen werden wie sie gekommen sind, gibt es doch immer ein Alarmzeichen, wie ich schon in meinen vormaligen Posts Fitkost (2) Fitkost (1) Anti-Allergiekost berichtet habe. Sicher ist hier auch, wenn ich so genau zurückforsche, der Aspekt als wichtig anzuerkennen, dass man bei Ekel vor bestimmten Produkten garantiert nicht lange warten muss, bis die äußeren Anzeichen zu sehen sind.

Ich hatte sehr viel Fleisch und -produkte zu mir genommen; mag also durchaus sein, dass diese Ekelgefühle sich in der Form äußerten, dass ich nun keinerlei Wurst- und Fleischprodukte mehr zu mir nehme.

Wie dem auch sei, eine Besserung hinsichtlich meiner Allergien ist zu verzeichnen, die sich nicht nur in Form von Schnupfen, verstopfter Nase, Schwäche, Antriebslosigkeit, Ziehen hier und Ziehen da (die sogenannten Zipperleins), Asthma, Husten, Atemnot sogar, bemerkbar machten, sondern auch die Haut in Mitleidenschaft gezogen wurde. Diese Anzeichen sind praktisch auf null gesunken. Hier könnte man sich durchaus vorstellen, dass die Ernährungsumstellung durchaus, zumindest größtenteils, mit verantwortlich dafür ist, dass eine positive Veränderung stattgefunden hat.

Im Anschluss zeige ich meine neuesten Experimente. Einmal die "BREIKONSTELLATION" - klingt urig, ich weiß, aber so nenn ich das eben einfach.

Hierbei handelt es sich um das so oft gerühmte Rote-Bete-Püree mit Kartoffelbeisatz. Also ganz ehrlich: IST NICHT MEIN DING!

Der süßliche Geschmack ist vielleicht eher etwas für Süßspeisen, obwohl ich noch ordentlich versucht hatte, dem Ganzen eine salzige Komponente zuzufügen. Farblich jedoch TOP!




Natürlich sind mir Farben sehr wichtig, wie man hier auch sieht. Und so bin ich gedanklich auch immer mit dabei, wenn ich etwas zubereite, dass der Kontrast auch gut dabei herauskommt. Und gut, wenn wie hier noch die Sonne scheint, da kann man Schattenspiele auch noch mit integrieren.

Das ist also das Rote-Bete-Kartoffel-Püree, bei dem ich eine Mischung mit Kakao versucht hatte. Jedoch auch hier ein NO GO! vergeben muss.

Gut. Experimente sind ja auch dafür da, dass sie nicht immer gelingen, dennoch einen Schritt weiter bringen. So auch hier!

Des weiteren haben mich die Kartoffelpüree- Futtertürme dazu inspiriert, neue Türmchen zu fabrizieren. Dessertringe sind dafür eine gute Erfindung, obwohl man natürlich ersatzweise auch Gläser, Tassen und ähnliche Behältnisse dafür verwenden kann.

Meine Spiegelei-Komponente war das erste: Fitkost (1)



... und weiter gings mit dieser Kreation, inhaltlich nichts Besonderes - Spinat gedünstet mit viel Zwiebeln und etwas Knoblauch, Kartoffelpüree-"Turm" mit genau dieser Ei-Ausführung (mir gefällt das Verhaltene darin - die Spannung vielleicht auch, wenn man es aufschneidet, wie eine Art Verpackung auch).


Interessant auch dieses hier:
KARTOFFELPÜREE mit Schnittlauch, grob gemahlenem Pfeffer und Basilikum-Blättchen als Garnierung, umrandet mit einer Paprika-Zwiebel-Pilz-Gemüsemischung, die sahnig aufgehübscht wurde. Geschmacklich auch TOP!


Ja ... und dann habe ich noch eine Süßspeise kreiert. Vegetarisch TOP und gesund garantiert auch:
Ein Hirse-Reis-Brei, gekocht mit leicht gesalzenem Wasser, Zimtstange, Sternanis, Rosinen, verfeinert zum Schluss mit einem Schuss Sahne, gesüßt nach Geschmack mit Ahornsirup. Die kompakte Masse anschließend in einen Dessertring auf dem Teller arrangiert. Frische Kiwis und Ahornsirup als Dopping.


Eine weitere Serviermöglichkeit ist auch diese:


Die Farben kommen hier auch wesentlich dabei heraus.