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Mittwoch, 8. April 2015

Brote/Schnittchen oder so ... multikulti auf jeden Fall ...

Schnell mal ein Brot, so sag ich mir oft, wie natürlich auch viele andere. Da wird das Brötchen geholt, das vielleicht ein wenig schrumpelig daherkommt, oder auch einfach eine Scheibe Brot. Das ist einfach. Auch Toast ist klasse, wie sonnenklar genauso Pitas, Pfannkuchen  oder weiß der Geier  was noch alles.
Jedenfalls stellt sich einem schon beim Herausnehmen die Frage: "Was tue ich da drauf?", denn ehrlich, recht trocken gestaltet sich die ansonstige Nahrungsaufnahme ohne jegliches Zutun schon. Und einfach herunterspülen mit Werweißwas ist auch nicht der Bringer.

Ich entscheide mich ja meist für einen Belag, der schnell geht. Klar, da erübrigt sich ansonsten durchaus die weitere Schreiberei. Denn irgendwas aus dem geöffneten Kühlschrank (grins) wird sich immer herausnehmen lassen. Trotz- und außerdem will man doch die Belagerei doch etwas interessant gestalten. Und so kommt es schon, dass die kreativsten Geschichten auf den Plan kommen, sprich der Geist ein kleines Schabernack treibt.

Naja, allzuviel denk ich ja da nicht nach. Aber ein paar Anregungen können schonmal nicht schaden. Finde und fand ich und schon lichtete ich das fertige Exemplar exquisitisch ab. Mein Blog freut sich auf Zuwachs, so ist der Gedanke.

Ich glaube bestimmt, dass es viele Leute gibt, die immer neue Anregungen und Anleitung brauchen, so auch wünschen. Und oft nicht wissen bzw. sich keine großartigen Gedanken darüber machen wollen, was man da auf so eine Blankoscheibe obenauf legen kann und will. Und daher Ideensprünge willkommen sind.
Also hier, ohne weiteres Gequatsche, meine kleinen, feinen, und wie ich schon positiv zustimme, Bestreich- und Belagideen. Auch wenns erst mal nur zweie sind, die hier zum Zeigen sind.



Die erste, obige Abbildung ist so richtig gegensätzlich. Einfach von jedem etwas und es kommt ein neues Geschmackserlebnis dabei heraus. Hier was Deutsches, ein Kalbsleberkäse in Scheiben; da ein paar Scheiben luftgetrocknete, italienische Salami; desweiteren ein dänisch angehauchter Weichkäse. Die Oliven samt Peperonis sind türkischen Ursprungs bzw. erworben.
Das Weizenbrotscheibe entspringt einem arabischen Laden. Die Vollkornbrotunterlage ist Billigware vom Discounter (ja, auch der hat ganz nette Sachen!). Der Pfeffer, frisch aus der Mühle, hat bestimmt die längste Reise hinter sich. Er stammt, zumindest nach Aussage der Packungsaufschrift aus Indien.
Auf die VK-Brotscheibe hatte ich noch zum Pappen sozusagen Griebenschmalz vom Schwein geschmiert. Da hält die Sache einfach besser zusammen und geschmacklich ist das besser in nota, als Frischkäse, wie er allerortens oft - weil modern?`- genommen wird.
Na, ist doch eine tolle Kombi! Wenn das nicht schmeckt?

Irgendwie hat die untere Bildaussage etwas Italienisches. Obwohl das Brot das obere ist, nämlich aus dem Arabischen entstammt. Zumindest nach dessen Rezept.
Der Mozzarella ist ein deutsches Erzeugnis und hat italienisches Olivenöl mit Rosmarineinlage auf seinem Buckel. Ganz sachte ein paar Tröpfelchen Kräuteressig, welcher aus den deutschen Landen entstammt und schon ist mitsamt der Basilikumblättchens, gezüchtet im Töpfchen und germanischer Pflanzung (klingt sicher komisch, aber passt, finde ich) die Runde perfekt. Ja, der schlussendliche Pfeffer fehlt schon. Wieder aus Indien, umrundet bzw. rundet er die Kombi noch runder ab. - Runder gehts praktisch nimmer. Multi und sicher auch kulturell, auf jeden Fall bunt. Kultur in Sachen Brotbelag ... vielleicht. Ja, bestimmt!

Zwei Beispiele, die sich beliebig ausweiten lassen. Ja, es gibt für meine Bedürnisse auch abnorme Geschmackskombis, die eine Grundlage aus Schoki beinhaltet, worauf eine Salamischeibenzusammenstellung ihre Entfaltung ausbreitet. Naja, was muss das muss oder so ...

Mal schaun, was mein Kühl- und Vorratsschrank da noch alles zukünftig hergibt. Sicherlich eine Menge. Garantiert.

------------- jetzt am Nachmittag. Vorher noch beim Gemüsehändler frischen Bärlauch ergattert. Und deshalb gleich mal ne Schnitte fabriziert.  Die da folgend aussieht:


Sache ist: eine Scheibe Roggenvollkornbrot
Griebenschmalz vom Schwein bestrichen
frischen Bärlauch, gewaschen und grob geschnitten,
Salz und Pfeffer.

Das ist sehr delikat, so drück ich mich da mal aus (das Wort "LECKER" kann ich ehrlich gesagt  nicht mehr haben, weil bis zum Abwinken verwendet). Schnell auf jeden Fall und sicher sehr gesund.

B ä r l a u c h   soll ja sehr reich an Wirkstoffen für unsere Gesundheit sein. Frischer sowieso.
Ich habe mal nachgeschaut: Bärlauch ist sogar eine Heilpflanze. Wobei die Wirkstoffe und auch der Geschmack im getrockneten Zustand ziemlich verloren geht.
Das in ihm enthaltene Allicin/Alliin ist ein natürliches Antibiotikum, welches Pilze abtöten kann.
Des weiteren hilft er bei Magen-Darm-Problemen und Blähungen.
Er regt den Appetit an und senkt den Cholesterinspiegel. Blutdrucksenkend, regt Leber und Galle in ihrer Funktion an sowie die Harnbildung wird gefördert.
Bärlauch schützt sogar vor Arterienverkalkung.

Gut zu wissen.


Montag, 12. Januar 2015

Heute, Montag. ... Speiseplan. Resteessen.

HEUTE. Ein Speiseplan. Nicht nur ein -plan. Resteessen am MONTAG.

Eigentlich, wenn die Reste nix mehr hergeben, gibt es Kartoffeln - und die als Suppe umfunktioniert.

Heute.
Heute zeige ich einmal ganz spontan,  was es bei mir zu essen gibt.
Vielleicht nicht spektakulär, dennoch bestimmt für den einen oder anderen eine Anregung. Eine Anregung, seine Reste gut zu verwerten.

Bei mir wird nichts weggeworfen, außer ... es ist wirklich nicht mehr genießbar.

Morgens gibt es Kaffee. Einen großen Pott, ca. ein halber Liter; intus Kaffeesahne.
Später schaue ich neugierig in den Kühlschrank. Ja, das WE hatte so einiges zu bieten. Überall eine Portion, manches Mal nicht mal die. Eine Suppe finde ich im Mittelfach. Reis von gestern. Da gabs Gulasch, von dem eigentlich noch mehr übrig sein sollte; aber Gulasch? ... da wird immer zugelangt.

Heute. Heute stelle ich Brotteig hin.

nach diesem Rezept. Einfach mit dem Löffel gemischt.  Stehen lassen und
später in die Kastenform verfrachtet.

Natürlich habe ich noch nichts im Magen. Gestern das viele Fleisch bzw. Gulasch. Meine Eingeweide verlangen da nach Frischem. Salat - wie so oft.

Im Kühlschrank finde ich noch Feldsalat und die gekochten roten Bete. Hier kaufe ich immer gleich 10 Stück, da lohnt sich das Kochen. (Ich koche sie lieber selbst, da weiß ich was ich hab  und schmecken auch viel besser, weil Salzdosierungen und Kümmelzugabe nach meinem Gusto stimmen).

Ein paar Zwiebelwürfelchen, Kräuteressig und Kräuteröl, Salz, Pfeffer und fertig ist das Frühstück.



Später dann gibt es den Rest Brokkolisuppe vom Samstag.
Hier habe ich den Brokkoli (500 g) kleingeschnitten und mit Brühe, Zwiebel, Knoblauch, einer Chili ca. 5 Minuten geköchelt. Dann die Suppe mit dem Stabmixer zerkleinert. So entstand schön natürlich eine cremige Suppe. Eine rote Paprika hatte ich in kleine Streifchen geschnitten und in die noch heiße Suppe gegeben. So bleibt der Paprika schön knackig und man hat das Gefühl von Frische noch.


Für die Familie, heißt Mann und Sohn, gibts den Reis. Am nächsten Tag eignet er sich wunderbar zu Reispfannen, weil gut durchgezogen.

  • eine große Schüssel Parboiled-Reis, gekocht
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 2 EL Paprika edelsüß
  • 1 EL Paprika rosenscharf
  • 2 getrocknete Chilies
  • 1 TL Pizzagewürz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Tomatenmark
  • Olivenöl
  • 200 g Rinderhack

Zwiebeln und Knoblauchzehen in einer großen Pfanne mit Olivenöl anbraten. Das Hackfleisch mitbruzzeln, bis es gut braun und krümelig ist. Die Paprikaschote, welche in große Stücke geschnitten wurde, sodann. Jetzt den Reis dazu, die Kidneybohnen (ohne Dose) sowie den Mais (wieder ohne Dose).
Die Gewürze, wie Paprikapulver, Chilies, Pizzagewürz, Pfeffer auch.
Mit Salz abschmecken.

Gut mischen und kurz weiterbruzzeln.

Ein würziges Pfännchen. Wahrscheinlich gibt es noch Kopfsalat dazu. Den nehm ich mit, wenn ich nachher weggehe.
Super Abendessen. Das freut die Herren bestimmt.


Mit Paprikapulver rosenscharf noch obenauf gewürzt. 

Heute.
Heute gab es Resteessen, fein aufgemöbelt und oftmals sogar geschmacklich noch besser,  
weil durchgezogen.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Brotmischungen aufgewertet

Feiertage.
Brot hält oft nicht lange. Besonders, wenn es die käuflich-billigen sind. Aus Zeitmangel kaufe ich es.
Wenn die Zeit nicht mangelt allerdings, wird gebacken. Sauerteigbrot ist mein Renner. Allerdings steht der Mangel daran (Sauerteig) schon im Raum, weshalb die schnelle Lösung griffbereit ist: FERTIGbrotBACKMISCHUNGEN sind dann angesagt.

Die Feiertage sind deshalb interessant, da meist auch aus Faulheit kein Fuß vor die Tür gesetzt wird, auch noch wenn Sauwetter ist, und die Mantsche an den Füßen klebt.
Die Mantsche will ich dann doch lieber selber fabrizieren, indem ich Mehl mit Wasser verbinde, wie es doch recht einfach auf den Packungen der verschiedenen Sorten für Brot vermerkt steht.
Dort ist alles gleich mit inbegriffen (soll natürlich jetzt keine Werbung für Fertigbrotmischungen sein) und braucht nur noch warmes Wasser hinzugefügt werden.

Allerdings ist ein solches Brot dann natürlich kein Besonderes, weil Persönliches, was für mich immer wichtig ist. Also kommt nach Lust und Laune oder was gerade im Vorrat vorhanden ist, noch "die persönliche Würze" hinzu. So z.B. Kümmel oder gleich Brotgewürz, Anis, Kräuter, Bier, Buttermilch, gekochte Kartoffeln, Speck, Wurst  - der Einfallsreichtum kann auch hier unbegrenzt wirken, der Kreativität freien Lauf lassen. Aus einer solchen Brotmischung habe ich im letzten Jahr z.B. ein Hutzelbrot Marianne (so habe ich es genannt, weil es von mir geschaffen wurde) gebacken, welches durchaus mit dem käuflichen mithalten konnte.

Dieses Mal, die Feiertage sind, wie oben erwähnt, natürlich wieder lang und das gekaufte Brot schnell alt und prüde (ja, auch Brot kann so sein ;), wo schnell der Gedanke aufkommt: WAS MACHE ICH DENN NUN?

Eine Notlösung sozusagen habe ich ja immer im Schrank, so könnte ich auch einfaches Hefe- oder Backpulverbrot backen, doch das richtige ist das dann auch wieder nicht, weil doch einen Tick zu aufwendig!
Ich ziehe also aus dem hintersten Winkel meines Vorratsschrankes die Brotbackmischung. Die geschmackliche Grundlage bietet für mich dann meist das BAUERNBROT. Das hat schon einen kräftigen Grundgeschmack und braucht im Grunde nicht aufgewertet zu werden.

Doch natürlich greife ich dann nicht nur zu warmem Wasser, um die Brotmischung anzurühren. Nein, da schiele ich doch immer auch nach dem Gewürzregal - oder habe ich noch eine angebrochene Flasche Bier irgendwo stehen? - und ach ja, genau: DER REST SALZKARTOFFELN könnte auch noch gut verarbeitet werden.
Der schnelle Griff ist getan. Die Salzkartoffeln vom Vortag (ja, gabs auch an Weihnachten, weil nicht jeder die stämmigen Knödel will, so schauts aus) herausgestellt, die halbe Flasche Bier auch. Und da beim spontanen Anrühren, nach Rezept kochen bzw. backen liegt mir ja nicht so, doch etwas die Flüssigkeitsmenge erhöht wurde, noch Haferflocken und zusätzlich Dinkelmehl hinzugefügt.
Alles gut verrührt und stehen lassen.

Ja, jetzt noch die (Cirka-)menge für das PERSÖNLICHE KARTOFFELBROT,  so nenne ich es jetzt einfach mal:

  • 500 g Bauernbrot-Fertigmischung
  • eine große Tasse gekochte Kartoffeln (also Salzkartoffeln praktisch)
  • eine große Tasse (ca. 1/4 l) Bier (Pils)
  • 100 g kernige Haferflocken
  • 200 g Dinkelmehl, Type 630
  • 1/2 TL Salz
  • ungefähr 300 ml warmes Wasser
Die Brotmischung in eine große Schüssel schütten, die Salzkartoffeln fein zerdrücken,  das Bier (nicht zu kalt), die Haferflocken, Dinkelmehl, Salz und warmes Wasser gut verkneten. Ich mache das mit Einmalhandschuhen, kann man natürlich aber auch mit den Knethaken des Handrührers oder der evtl. vorhandenen Küchenmaschine machen.

Der Teig ist klebrig. Ich decke ihn mit Plastikfolie zu, das geht dann besser auf, weil die Wärme nicht entweicht und auch keine Zugluft hinzukommen kann.
Das ganze steht dann bei Zimmertemperatur ca. eine dreiviertel Stunde, also 45 Minuten.
Danach knete ich noch Mehl hinzu, bis der Teig nicht mehr klebt, fülle ihn in eine Kastenform, die vorher einfach mit Backpapier ausgekleidet wird und lasse diesen Brotteig noch einmal 45 Minuten ruhen, am besten wieder mit Folie bedeckt.
Danach die Folie abnehmen und das Brot bei 220 Grad 40 Minuten backen. Dann wird es ein schönes Krustenbrot, wenn man es nicht so rösch will, natürlich bei niedriger Temperatur, also 175 Grad und dafür eine Stunde backen lassen.

Das Brot ist schön saftig durch die gekochten Kartoffeln und schmeckt natürlich auch ohne Belag. Ich bin da so richtig fränkisch in mir drinnen und schmiere mir ein Schmalzbrot. So eins, wie es früher in den Fünfziger/Sechziger Jahren so war. Da war Butter kostbar und das Schmalz vom Schwein (da wurde noch hausgeschlachtet) war auf dem Bauernhof sowieso immer vorhanden, also war die Schmalzstulle angesagt. Damals nichts Besonderes, heute jedoch ist nostalgisch angesagt, natürlich auch bei mir:

SCHMALZBROT mit Salz und Pfeffer.
Hier auch mit Bärlauch getrocknet.
Früher gabs getrockneten Majoran drauf,  das war auch lecker ...

das gibt zum Schluss der "Produktion" ein "PRODUKT" (ha, das fällt mir dabei wieder ein ;-)
ein großes Kastenbrot.



Freitag, 3. Mai 2013

Backen mit dem Brotbackautomaten


Brotbacken ist immer noch und immer mehr modern. Was sicher auch ein wenig mit Nostalgie verbunden ist. Man will halt frisch, frischer und am besten natürlich gleich vom Ofen auf den Tisch, wies früher so war.
Doch: Wer kann das schon?
Normalerweise niemand! Denn einmal ist der Gang zum Bäcker angesagt und dann vielleicht noch Schlangestehen bis das ersehnte Brotteil über die Theke wandert, in der Tasche verstaut und anschließend noch den Heimweg mit auf dem Buckel hat.

Und dann, dann ist es eben meist nicht mehr sooo frisch, geschweige denn warm.

Sicher. Schon jahrelang habe ich z.B. Brotmischungen vermantscht, selber erfunden bis hin zum Korn, das ich in der Moulinex gemahlen hatte, so lange, bis der erste seltsame Geruch aus der Mixmühle entschwand. Das Ding war dann hinüber und das Selbstmahlen nicht mehr lohnenswert.

Eine Zeitlang war Ebbe beim Brotbacken. Denn irgendwann hat man dann schlichtweg die Schnauze voll von dem Gemantsche und will halt schnell eins. Ein fertiges. Und doch oft billigeres.

Allerdings! ... der Geschmack ist natürlich beileibe nicht der, der beim selbstgebackenen Brot herauskommt. Selbst gebacken - weil da weiß man eben was drin ist. Und davon eine ganze Menge!

* * * * *

Brotbackautomaten gibt es ja schon lange Jahre. Auch für die normalen Haushalt in kleineren Ausführungen. Bei uns in der Familie hat fast jeder so ein Ding zuhause stehen und sind von der Einfachheit total begeistert.

Bisher hat es mich nicht gereizt.  Wieder so ein Elektroteil, das den Platz in der Küche noch mehr raubt! So sah ich das ja bisher.

Männer kochen bzw. backen ja oft auch sehr gern. Nicht nur, weil es jetzt modern ist und fast jeder Mann eine Kochschürze sein eigen nennt.
Nein. Eine Kochschürze gibt es bei uns nicht für Männer, die ziehen noch immer die Frauen an! Das ist sicher Ansichtssache.

Doch auch ohne Kochschürze lässt sich auf die Schnelle (manchmal!) auch ein rösch-knuspriges Brot fabrizieren und dazu noch ohne viel Mühe.

Die Probe-aufs-Exempel machte bei uns "der Herr im Hause", was hieß: die technische Errungenschaft musst auch gleich erprobt werden.

Das Auspacken des Teils war ja noch relativ leicht und ging noch ohne Rauchwolken vonstatten. Das Lesen der dicken Bibel von Gebrauchsanleitung war dann schon eher das, wo man sagen könnte: Nun steigen langsam die Wölkchen!

Doch nach geschlagener Stunde war die Sache gepongt: Das Teil fing an zu laufen! Und zwar mit Inhalt!

Nicht mal schlecht, Herr Specht! Eine gefühlte Ewigkeit und das Brot war fertig! Fast jedenfalls. Denn vorher qualmte es wirklich und das nicht nur gefühlt!
Ein penetrant starker, unangenehmer Geruch schwebte durch die Wohnung, dazu begleitet noch von Dunst, welcher sich hartnäckig in allen Zimmern ausbreitete und einnistete.

Dem Geruch musste man dann nicht mehr nachgehen. Denn das war offensichtlich:
DAS WAR DER BROTAUTOMAT!

Und retten was zu retten war, der nächste Schritt, der dann so aussah, dass der Stecker aus der Dose gezogen wurde und das schwärzliche Etwas, welches sich eigentlich Brot nennen sollte, aus dem Innenteil des technischen Instruments entfernt.

Nach etlichem Schrubben und natürlich dabei auch Beten - ob man denn das Teil nun überhaupt noch gebrauchen kann? - war er wieder einsatzbereit!

Und von immer noch brenzligem Geruch begleitet, stürzte sich nun "FRAU" (ich) in die Arbeit, nicht wissend, was sie da tat. 

Die Rezeptanleitung genau befolgend, hatte SIE den Automaten erneut befüllt und hoffte und betete zwei weitere Stündchen, auf ein von Erfolg gekröntes Backergebnis, das sich ohne schwärzliche Spuren in Raum und Inhalt auch geschmacklich vollkommen verspeisen ließ.

Leider war auch hier kein Erfolg zu verzeichnen und SIE musste ebenfalls resigniert die Flinte ins Korn werfen! (siehe Buttermilchbrot)

* * * * * 
Allerdings, da kennt man SIE wirklich schlecht! Denn Aufgeben ist nicht! 

Und von daher eine Nacht darüber geschlafen und früh am Morgen, nachdem der Pott Kaffee verinnerlicht war, ging SIE erneut an die Sache.

Diesmal aber nach eigenem Gefühl und Gespür. Schließlich hatte SIE schon jahrelang Brot gebacken. Zwar in ganz normaler Ausstattung - Hände und Kneten und Backen -, dennoch ein strombetriebenes Etwas war auch hier immer zugegen (Ofen).

So schlimm konnte es also nicht sein und nachdem SIE die Bedienungsanleitung der vielen Schalter wegen wirklich fast auswendig gelernt hatte, gings mit Knopfdruck dann doch relativ leicht über die Bühne. 

Drei geschlagene Stunden und eine halbe und das erste genießbare Brot war gebacken.

SIE staunte und auch ER war froh, dass der technische Kauf doch noch einen guten Abschluss gefunden hatte.


So und jetzt aber an das Rezept, das ich nach Gespür und Gefühl geschaffen habe.

Einmal ein   DUNKLES DINKEL-VOLLKORNBROT MIT WALNÜSSEN
  • 320 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 3 EL Buchweizengrütze
  • 3 EL Haferflocken
  • 1 TL Aribiata-Gewürz (eine arabische Gewürzmischung)
  • 1 EL Bärlauch getrocknet
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1 TL Sauerteigextrakt
  • 1 Schuss Olivenöl
  • ca. 100 ml Wasser
  • ca. 100 ml Wein
  • 10 Walnusshälften





Das Brot am Anfang zeigt ein Buttermilchbrot. Den Rest, der noch genießbar war. Denn nach der Rezeptanleitung stand zuviel Flüssigkeit und zuviel Hefe auf dem Plan. Und genau nach Anweisung wurde das Teil ausprobiert. 
Das Resultat war nach einer Stunde ein stinkender Geruch, der vom übergelaufenen Teig ausging, der sich über den Rand des Topfes gestülpt hatte und dann zu den Heizspiralen hinabgelaufen war.

Den unteren Teil konnte man noch einigermaßen genießen. Das Brot war trotzdem saftig und fluffig, obwohl der Brandgeschmack leider beim Probieren nicht zu vermeiden war.

Da kann man nur sagen: 
Entweder  
Probieren geht über studieren!
oder auch
Übung macht den Meister! :)



Rezept für das BUTTERMILCH-BROT trotzdem (falls es interessiert):

  • 375 ml Buttermilch
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 500 g Mehl Type 1050
  • 3/4 P. Trockenhefe


... und: ER lässt gibt dem Ofen auch noch eine Chance, das versteht sich von selbst! :)

__________________________________________


Ein Brot, welches SIE noch im Versuchsstadium fabriziert hatte und dann doch noch als gelungen anzusehen sei, war dieses:


Denn aufgeben ist nicht! Sowas lässt SIE halt nicht kalt und probiert und probiert, bis es eben doch noch klappt.

Heute, einen Tag später, ein neuerliches Weißbrot gebacken. Aber ich sage: LEIDER! eines im Schnellverfahren vorher fabriziert, welches dann in der Tonne landete. Ärgerlich, ärgerlich ... kann man da nur sagen.

In der Anleitung steht auch noch: "MAN SOLLE NICHT AUFGEBEN!", was ich schon ein wenig unverschämt finde. Also klappt es sogar beim Hersteller nicht. - Nicht zu fassen!

Es könne am Mehl liegen, an der Hefe, an der Wasserqualität und ja ... man solle halt schon, wenn möglich, sein eigenes Rezept dafür finden! Super! Kann ich da nur sagen. Und was ist, wenn man jetzt so gar keine Erfahrung mit dem Backen von Brot hat?

Na denne ... Prost Mahlzeit! ... sag ich da nur.


Rezept für das obige Brot:

  • 350 g Mehl Type 405
  • 150 g Hartweizengrieß
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 260 ml Sahne
  • 120 ml Wasser
  • 1 TL Trockenhefe

Dauer: 3 Stunden und 40 Minuten und wiegt knappe 1000 g.

Struktur: sehr locker
Geschmack: fast wie ein Hefekuchen, besonders wenn es warm ist.
Farbe: Durch den Hartweizengrieß sehr gelb


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... und tatata ... noch ein BROT - denn ER wollte es auch wissen! ;)

Jedenfalls ist das Teil auf Anhieb gelungen und daher selbstredend der volle Stolz! Sofort die erste Scheibe runtergesäbelt und verputzt.
Ja. Auch mir hat es gut geschmeckt, auch weil es nicht sehr süß war.



... und grade so beim Zeitunglesen am Sonntagmorgen, ein Rosinenbrot und ein Kaffee (steht neben dem Bild, sieht man daher nicht), was so richtig sonntagstauglich ist.
Urig auch der passende Artikel in den NN am WE. Die ODYSSEE, DIE NICHT ENDEN WILL, wobei es hierbei natürlich nicht um das Backen von Brot im Brotbackautomaten ging.

Eine Odyssee hätte es dabei aber auch werden können. Beinahe jedenfalls. Doch Ende gut, alles gut! Auch die Brotbackerei hat ein glückliches Ende gefunden. - Mit viel Geduld und Spucke, wie's so schön heißt.

REZEPT für das obige Rosinenbrot 
(welches sich natürlich auch in einem Backofen verwirklichen lässt):
  • 200 ml Wasser
  • 20 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Honig
  • 330 g  Mehl
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Trockenhefe
  • 50 g Rosinen
alles reinschütten und einschalten. Das ist natürlich einfach!



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UND NOCH EINS:

 Foto: Hier ein Walnuss-Feigen-Brot:
600 g fertiges Brot =
230 ml Wasser
170 g Weizenmehl Type 1050
Roggenmehl Type 997
1 TL Salz
30 g getrocknete Feigen (kleingeschnitten)
30 g Walnüsse (gehackt)
1/2 Packg. Trocken-Sauerteig
1/2 P. Trockenhefe

zwar auch aus dem Brotbackautomaten. Wie vor kann man den Teig auch ganz normal in der Schüssel rühren. Mit dem Knethaken des Handrührers, mit der Küchenmaschine oder mit viel Schmackes in den Armen auch mit der Hand. ;)
Am besten dann zweimal aufgehen lassen, dann wirds lockerer.

Backen normal im Backofen: Wie üblich 220 Grad auf volle Pulle, 20 Minuten und dann runterschalten auf 200.
Dauer ungefähr 40 Minuten.

Hier ein Walnuss-Feigen-Brot:
600 g fertiges Brot =
  • 230 ml Wasser
  • 170 g Weizenmehl Type 1050
  • 260 g Roggenmehl Type 997
  • 1 TL Salz
  • 30 g getrocknete Feigen (kleingeschnitten)
  • 30 g Walnüsse (gehackt)
  • 1/2 Packg. Trocken-Sauerteig
  • 1/2 P. Trockenhefe

Zwar auch aus dem Brotbackautomaten. Wie vor kann man den Teig auch ganz normal in der Schüssel rühren. Mit dem Knethaken des Handrührers, mit der Küchenmaschine oder mit viel Schmackes in den Armen auch mit der Hand.

Am besten dann zweimal aufgehen lassen, dann wirds lockerer.

Backen normal im Backofen: Wie üblich 220 Grad auf volle Pulle, 20 Minuten und dann runterschalten auf 200.
Dauer ungefähr 40 Minuten.


Dieses Rezept stammt aus dem dazugehörigen Backbuch des Backautomaten von UNOLD. Das Teil war nicht allzu teuer. 60 Euro. Fürn Hausgebrauch ganz ok. Ansonsten gibts natürlich alle Preislagen. Bei dem hatten wir vorher nach Rezessionen geschaut. Hatte gute Kritiken.



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Noch eine (MEINE) Kreation als Anregung:


Hier ein neues Brot:
  • 200 g Mehl Type 405
  • 150 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 100 ml Wasser
  • 100 ml Bier
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Trockenhefe

Alle Zutaten im Brotbackautomaten zusammenrühren und nach drei Stunden ist das kreative Brot fertig.
Der Brotbackautomat - habe ich noch nicht geschrieben, glaub ich, ist einer von der Fa. Unold, wenns jemanden interessieren sollte.
Ich denke aber, dass das keine Rolle spielt.

Es kommt halt wie immer auch auf den ANWENDER an!


... und natürlich kann man das Rezept auch so in der Brotbackform oder selbst geformt im Ofen auf dem Backblech backen. Hierfür die Flüssigkeiten lauwarm verwenden, damit das Brot schön locker wird.

Das Brot ist toll locker und ohne Zugabe von Zucker, wies oft in den Rezepten vermerkt steht, viel rustikaler.



Dieses französische Kräuterbrot (unten) ist eine neue Kreation meines Mannes und ist ganz frisch, noch warm, einfach umwerfend köstlich.
Das wird sicher nicht lange halten. Das wird unter Garantie nicht alt. Da bin ich mir sicher ...




REZEPT:

  • 525 g Weizenmehl Type 550
  • 75 g Hartweizengrieß
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Lauchzwiebeln kleingeschnitten
  • 2 EL Petersilie kleingeschnitten
  • 1 Knoblauchzehe zerdrückt
  • 15 g Butter
  • 1/2 Tütchen Trockenhefe

Foto: Auch Männer backen und das sogar noch mehr als frau.
Mein Mann backt - oder heißt das jetzt bäckt? - jedenfalls leidenschaftlich gerne Brot.Dem neuen Brotbackautomaten sei dank.
Dieses französische Kräuterbrot mag er am liebsten und ist ganz frisch, noch warm, einfach umwerfend köstlich.
Das wird sicher nicht lange halten. Da bin ich mir sicher ...

Rezept:
525 g Weizenmehl Type 550
75 g Hartweizengrieß
1 TL Salz
2 EL Lauchzwiebeln kleingeschnitten
2 EL Petersilie kleingeschnitten
1 Knoblauchzehe zerdrückt
15 g Butter
1/2 Tütchen Trockenhefe

Freitag, 28. September 2012

Herbstzeit - Brotbackzeit!


Ich liebe Brotbacken! Das hat was mit Wohlgefühl zu tun. Brot war und ist auch heute noch ein Universal-Backwerk, bei dem die Kreativität wirklich keine Grenzen kennt. Und weils jetzt so richtig nach Herbst aussieht draußen - die Blätter an den Bäumen langsam aber sicher an Kraft verlieren - inspiriert das mit Sicherheit, etwas "Kraftvolles" hervorzubringen. Backen an sich ist ja schon Lebensfreude pur und vor allem auch dann, wenn die kommende, trüber wirkende Jahreszeit anfängt, obwohl alles von außen doch so bunt erscheint. Heute habe ich in meinem Vorratsschrank ganz hinten noch eine Packung "Wiener Grießler" gefunden. Ein besonders kleberreiches Weißmehl, welches besonders für Hefeteig eine Quelle ist. Süßes gabs in letzter Zeit genug, von daher heute mal was Knackig-Deftiges.
 
Das Mehl habe ich komplett - eine Packung enthält 1 Kilo - in eine große Plastikschüssel geschüttet. Die Hefe (1 Würfel) in eine große Tasse gebröckelt und mit 1 Teelöffel Zucker, 1 Esslöffel Mehl mit einer halben Tasse warmem Wasser zu einem schönen einheitlichen Brei verrührt und auf die Seite gestellt.
Ich hatte mich entschlossen, noch meinen Rest Buttermilch zu verwenden, außerdem noch einen Bier-Rest in einer Flasche, welches ich auch dazu nehmen möchte.
 
Warmes Wasser - ca. 1/4 l - und der Rest Buttermilch - auch ca. 1/4 l - ebenfalls mit erwärmt, dazu noch den Schuss Bier - war ein Pils! - ein Teelöffel Salz hinein und umgerührt.
Die Hefemischung geht relativ schnell hoch und wenn man da nicht aufpasst, quillt die Sache schnell über den Tassenrand - hatte ich auch schon.
Dieses Mal jedoch habe ich gut aufgepasst und noch vor dem Überquellen die warme Hefemischung in das Mehl gekippt. Die warme Wasser-Buttermilch-Bier-Mischung ebenfalls dazu und nun kommt Kraftarbeit an die Reihe: nämlich rühren, rühren, rühren!
 
Ein schöner glatter, mit Luftblasen durchsetzter Hefeteig ist daraus geworden, der nun mit einem Küchentuch bedeckt an einem warmen Ort ca. eine halbe Stunde aufgehen darf. - Achtung! - Hier muss man darauf aufpassen, dass die Schüssel groß genug ist, so dass der Teig in etwa die Hälfte ausmacht, den Rest braucht der Hefeteig zum Hochgehen, sonst kanns schon leicht passieren, dass aus der Not am Platz der Quellteig aus der Schüssel läuft und sozusagen seine eigenen Wege geht.
 
Aus dem Hefeteig will ich Brotstangen machen und weil die Masse soviel ist, hatte ich mir überlegt, daraus noch einen Zwiebelfladen zu machen.
 
Dazu nehme ich zwei rote Zwiebeln - können natürlich auch ganz normale braune sein - und 50 g fetten Speck. Den Speck würfle ich ganz klein und brate ihn in einer Pfanne aus, dann gebe ich die in Ringe geschnittenen Zwiebeln dazu und brate auf kleiner Flamme das ganze.
Die Masse stelle ich etwas auf die Seite, damits dann nicht zu heiß ist.
 
Dann kommt noch eine würzige Grundlage für den Fladen an die Reihe. Eigentlich, so heißt es ja in vielen Rezepten, verwendet man dafür ja Schmand oder auch Sauerrahm oder auch beides zusammen, salzt und pfeffert das ganze und drauf auf den Hefeteig. Da ich jedoch keines der beiden Produkte im Kühlschrank hatte, nur Quark, Sahne und eben Buttermilch, machte ich daraus eben eine Quarkcreme, zerdrückte eine Knoblauchzehe mit Salz, pfefferte das ganze und mischte noch eine Spur Olivenöl dazu. Frisches Basilikum war auch noch am Fensterbrett, davon zupfte ich dann einige Blätter ab und schnitt sie grob dazu.
Und weils so schön irgendwie nach Tsatziki aussah, noch ein Stück frische Gurke, auch ganz klein gewürfelt.
 
Der Hefeteig war nun hochgegangen und ich nahm eine Handvoll davon ab, rollte das Stück mit Mehl zu einem etwa halbzentimeter dünnen Fladen aus. Die Quarkcreme strich ich schön darauf. Nun kommt die etwas abgekühlte Zwiebel-Speckmasse an die Reihe, welche ich auch darauf gebe. Einen halben Schafskäse schneide ich in dünne Scheiben und verteile den auch noch. Mit Olivenöl wird schön beträufelt und erst mal Zum-etwas-Hochgehen auf die Seite gestellt.
 
Derweil nehme ich vom übrigen Teig etwa handgroße Teile ab und mache daraus lange Stangen - so lang, dass sie eben noch auf das Backblech passen.
 
Das Backblech lege ich vorher mit Backpapier aus, dann lässt sich das ganze schön lösen und backt nicht fest.
 
Stangen gibt es einige - genau sechs Stück sind daraus geworden.
 
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Der Zwiebelfladen ist nun etwas aufgegangen und ich schiebe ihn in den auf 250 Grad vorgeheizten Backofen. Dauer in etwa nur 15 Minuten, dann ist er fertig!
 
Die Stangen gehen derweil auf. Ich habe sie mit etwas Abstand wegen dem Aufgehen auf das Blech gelegt.
 
Wenn der Zwiebelfladen fertig ist, kommen die Stangen an die Reihen. Die dauern auch ca. 15 Minuten auf voller Pulle.
 
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Die frisch duftenden Brote und den Zwiebel-Speckfladen gibt es dann zu einer deftigen Erbsensuppe. Ein richtig schönes Herbstgericht, das ich bestimmt auch noch öfter im kommenden Winter machen werde.
 
Ich wünsche mir nun, dass meine Anregungen Gefallen finden und der Eine oder Andere sich beflügelt fühlt und auch so eine kreative Geschichte machen möchte. Denn "Backen macht Freude", so heißt es nicht nur auf dem Titeleinband eines meiner ersten Backbücher (Achtung, Werbung! - war von Dr. Oetker) aus der guten alten Zeit - den Sechzigern, um genau zu sein ;-)
 
Backen macht wirklich Freude, das kann ich wohl bestätigen.
 
Guten Appetit! - sage ich dann erst einmal .....................
................ und bis zum nächsten Mal .............................
 
 
 
 
............. heut also, an einem superfrischen Sonntagmorgen, berichte ich noch knapp über mein Resultat des "Eigentlich-Zwiebelfladens", wobei es natürlich ein Zwiebelfladen ist. Aus dem Teig kann man vielleicht und eventuell keinen sooo richtig knusprigen Zwiebelfladen wie es der knackige französische Flammkuchen ist, fabrizieren.
Das war eine Enttäuschung. Ich experimentiere aber sicher noch in naher Zukunft diesbezüglich, da bin ich mir sicher. Ich denke, es liegt wohl an der Mehlquali, wo es spezielle Mehle dafür gibt. Habe z.B. im Net etwas darüber gelesen, dass es auch für die typisch-knackigen Ital-Pizzen eine spezielle Mehlsorte gibt, die wohl kaum im Handel erhältlich ist. Warum? Ich denk mir da so meinen Teil.
Jedenfalls geschmeckt hat das Teil dennoch. Den Belag fand ich geschmacklich sehr gelungen. Auch die Kombi mit den roten Zwiebeln war einfach mal was anderes. Das noch zum Thema.