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Mittwoch, 1. Februar 2017

Bier-Parfüm - ein Geschmacks-Feuerwerk!

Bier war ja schon immer das Lebenselexier. Obwohl ein Mönch ich nicht bin. Sorry, für das falsche Deutsch. Aber  verstehen tut es ein Biertrinker oder eine  -in schon, wenn man von der gerstensaftigen Flüssigkeit schreibt. Eine Weile habe ich mich jetzt etwas netverschluckt, was soviel heißt, wie: Ein wenig Auszeit tut schon ganz gut! Das liegt daran, dass  man oft ein wenig aufpassen muss, dass man nicht die falschen Wörter verstrickt. Obwohl stricken jetzt nicht so ganz in die Materie hier hineinpassen mag.

Thema Bier hat es mir noch immer angetan, obwohl ein Säuferherz noch nicht von mir ergriffen hat. Gott sei Dank, wie  man so schön dazu sagen will. Dabei treibt  es mich immer wieder in einige Bierprobierstuben, die ganz schön was in petto haben. Biertechnisch versteht sich oder auch nicht.

Das Probieren geht ja bei manchen bierlastigen Ladengeschäften nicht so recht, obwohl man das bei den vielen verschiedenen Biersorten mitsamt den Noten gut und gerne verstehen wolle. Na, dann ist es eben soweit: Man nimmt sich ein paar Flaschen mit nach Hause, was sowieso viel besser ist,  da man hier das Sofa zum Hinflaggen gleich in der Nähe hat, falls die Prozente dann doch ein paar zuviel in der Flasche waren.

In der Innenstadt waren wir ein wenig neugierig - ich glaub, die Bierstube gibts schon länger -, egal wie, da standen hundert, tausend, aber bestimmt vier Stück in einer Reihe, und das noch in einem Fach. Ganz so einfach wie sich das jetzt anhört, war die Sache dann aber doch wieder nicht. denn allein die Bezeichnungen ließen jeden Bierkenner sämtliche Fragezeichen über dem biertechnisch interessierten Haupt erscheinen, so es dies so in der Art gibt.

Und da ich doch recht naturverbunden bin und samt Rad und Pedes doch gern unterwegs  bin, habe ich mit einige Flaschen mit et home geschleppt.  Dabei hatte ich doch eine Trägerschaft dabei, die es in Taschenform recht gern ertrug, die Flaschenarmada heimwärts zu befördern.

Also, um  jetzt mal einen Punkt zwischen Komma zu machen, es waren eigentlich nur vier Fläschen, und die wenigstens in ein paar Ausführungen bzw. Größen, um den Inhalt nicht gar zu kompliziert werden zu lassen. Zuhause war die Armada dann doch keine richtig Flotte, obwohl   f l o t t   waren sie dann doch irgendwie alle schneller zerflossen, als man  sich das anfänglich denken mochte.

Punkt 1: Das  war eine leichte Sorte, wobei auf dem  Etikett, welches allerdings mickrig klein zu lesen war (lag vielleicht auch daran, dass ich die Brille nicht aufhatte :) ... jedenfalls irgendwas mit wiesenblumigem Inhalts, welches sich dennoch als Bier deklarierte - und hoppla wow - auch total nach Wiesenblumen schmeckte. Was Wiesenblumen sind?  ... weiß man ja sicherlich, wenn man öfter mal draußen in der Wildnis herumgestreift ist und dabei zwangsläufig über flippige Buntgewächse stolperte, die sich aufdrängten, und zwar als Duftmarke im Riechorgan. Naja, wie es auch sein mag,  es rockte mich, wenn ich das genauso flippig ausdrücken darf. Boah ...  hicks, naja, das war jetzt übertrieben, denn, wie auf dem Etikett der Flasche vermerkt, hat das wieseenblumige Exponat nur 4 Prozente Alkoholisches anzubieten, was durchaus im akzeptablen Rahmen steht. Bier soll ja schließlich in der kleinen Menge kein Alkoholexzesse auslösen,  weshalb es einfach in die Kategorie Genuss einzureihen ist.

Punkt 2: Wiesenblumenbier hatte ich also intus. Worauf die Marke mit dem Englischdruck folgte, die doch nicht nur den Geschmack von London hatte (he, wie soll das denn schmecken? Vielleicht nach Brexit oder so ...), sondern wesentlich darauf hindeutete, dass dieses Bier tatsächlich aus der Britain stammte. Es war sehr dunkel, beim  Einschenken recht sanft-weich schäumend. Interessant schaute es aus und mich an, so dass ich das Glas tatsächlich nicht nur mit einem Schluck beendete. Der weiche Sanftgeschmack hatte eine intreressante Bitter-Nach-Note, die  mich total faszinierte. Gut, dass es  nur ein kleines Fläschchen war, das ich bzw. (mit Männe) nach Hause karrte. - Fazit: Super! Kauf ich sicher wieder.

Punkt 3: Dann war da noch eine Haselnuss-Sorte. Nein, jetzt kein Likör oder sonstwas Flumiges, sondern wirklich ein Bier, das zum  Kosten richtig einlud. Zuerst ein wenig geschnuppert und schon war der erste Schluck getan. Nachgedacht, Gaumenfreude? Ja, durchaus, aber viel zu dominant im Ausdruck - so gedanklich sah ich spontan wirklich knalldicke Haselnüsse vor mir herumschweben. Mein persönliches Fazit zu der Haselnurrmarkierung: Die Farbe war normal-mittel ... eben braun, wie ein Bier halt so ausschaut. Schnaum? Feinporig und nicht zu üppig. Aber für mich persönlich, wie gesagt, eher nix so Gravierendes.

Punkt 4: Ja, zum Schluss die Riesenpottel, die doch tatsächlich in Nämberch gebraut wird. Wusste ich echt nicht, dass die Nämbercher auch Bierbrauer sind. Und zu meiner Schande wohl schon ewig, wenn nicht noch länger.
Schmeckt? Jo, ein richtiges Essens-Bier; süffig, dunklerfarbig und lockerer Schaum obenauf. Fazit: Bügelflasche zum Wiederholen.

Und die Preise? Schreib ich jetzt nicht, weil es doch ein wenig teuer war, trotzdem  so ab und zu ganz erschwinglich.

Zu dem ganzen Probierauswuchs sach ich mal einfach: Auf jeden Fall interessant, auch deshalb, weil ich noch nie so ein Geschmacksfeuerwerk in Gerstensäften vor mir hatte. Sicher, das gibts schon ewig und drei Tage und viele werden wohl jetzt etwas grinsen, weil das vielleicht fast schon wieder out sein mag. Aber ganz ehrlich: Ich bin dann doch eher doch lieber der konservative  Biergenießer, wo ich weiß, das ist Bier und nicht irgendeine Mischung aus Aroma, Schaumkraut, Kopfnuss und was weiß ich noch alles. Trotzdem, die Traumwiese kommt noch mal dran, was sicherlich mit der gedanklichen Verbindung zu tun haben mag.













































.... UND SODERLA .... mol widder wos gepoust.