Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Bärlauch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bärlauch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 9. April 2015

Spaghetti mit Bärlauch-Käsesoße


Heute stellt sich mir schon die Frage: Was koche ich?
Oft gibt es kalt. Salate, Schnittchen.
Sicher, die ess ich recht gern und bin auch davon überzeugt, dass sie so ziemlich alles beinhalten,  was der Körper so braucht. Trotzdem, heute ist mal wieder warme Küche angesagt.
Aber: Schnell muss es gehen.

Für EINE Portion:
  • 100 g Spaghetti
  • eine Handvoll frische Bärlauchblätter
  • 2 Ecken Schmelzkäse
  • 50 bis 100 ml Nudelwasser, je nach gewünschter Konsistenz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • ein paar Tröpfelchen Essig zum Abrunden
  • schwarze Olive zur Deko
Die Spaghetti al dente kochen. Bei mir kochen sie 5 Minuten.
Abgießen. - Im gleichen Topf etwas Nudelwasser erhitzen (nehme ich lieber als stämmige Sahne oder Milch, weil verträglicher), die Schmelzkäse-Ecken darin bei geringer Hitze schmelzen lassen.
Der Bärlauch wird in feine Streifen geschnitten und mitsamt der zerdrückten Knoblauchzehe in die Käsesoße gegeben. Nicht mehr kochen!

Die Soße ist schon fertig. Man kann sie nach Belieben mit etwas Olivenöl noch geschmacklich abrunden und ein paar Tropfen Essig zur Neutralisierung hinzugeben (Essig soll die Bekömmlichkeit fördern und Bakterien abtöten, welche oft durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Darm entstehen können). Salz muss nicht sein, da der Käse schon salzig genug ist.

Vielleicht noch mit grobem Pfeffer bestreuen und eine  Olive aufsetzen.

Fertig!
Guten Appetit!


Samstag, 28. März 2015

Salatideen - pikanter Obstsalat Nr. 2

Frühstück. Frühstück am Samstag ist bei uns immer so eine Art Brunch. Obwohl es bei den meisten ja sonntags ist. Samstag ist bei uns Einkaufstag. So für die kommende Woche. Großeinkauf. Natürlich ist der Großeinkauf um ein Vielfaches mehr als der normale Schnell-mal-Holen-Einkauf. Daher auch viel zeitraubender. Und was kommt danach? Genau! Es muss alles irgendwie gleich mal probiert werden.
Frische Sachen einkaufen bedeutet ja auch Frische ins Haus oder in die Wohnung zu holen und diese will man doch auch gleich mal kosten.

So auch an diesem Samstag. Zumindest bei uns.
Taschenweise wird oft das Einkaufsvolumen erweitert. So dass man schon meinen könnte, die nächste Sintflut steht bevor. Die Sintflut ist aber nicht im Realen im Kommen, sondern durchaus bei dem täglichen Krimskrams.

Da muss es schnell gehen. Der Einkaufszettel wird natürlich auch mitgenommen. Was aber jetzt selbstredend nicht heißt, dass genau - und NUR das! - was draufsteht auch in der Einkaufstasche landet. So wird schon einiges mehr gekauft. Das sowieso. Und dann natürlich die sogenannten Schnäppchen. Ja, die Markt- oder Wirtschaftsleute wissen schon, wie sie dem normalen Einkaufsmenschen das Geld aus der Tasche luchsen.

Wie dem auch sei, der Samstag ist durchaus kein normaler. Es ist frühstücksmäßig gesehen, wirklich ein Sonntag. Daher  natürlich, weil die Frische nach reinschaffen ins Haus viel mehr aktuell ist. Und wozu soll man denn auf den Sonntag warten?

Genau so ist es.

Heute zeige ich eine neue Kombination in Sachen SALAT. Dieser, wieder ein Obstsalat im vorigen (März-Salatideen) Sinne. Was soviel heißt wie, die Obstvariante habe ich wieder in etwa so gewählt.
Allerdings gab es nicht die Birnen, die mir vorschwebten und dann auch keinen offenen Spinat. Verpackte Ware hat mir nicht so gefallen. Also war umdenken angesagt.
Was war günstig und trotzdem gut?

Die ERDBEEREN, zwar aus Spanien und sicherlich etwas mehr als üblich mit Schadstoffen belastet, haben mir gefallen - man nehme eben dann nur weniger; Punkt. KIWIS gabs und gibts ja immer, also auch die. BANANE hatte ich noch zuhause. Und wieder ein Stück aufgeschnittene HONIGMELONE. Das wars dann ziemlich.


Wie man leicht erkennen kann, ist der DILL wieder mit dabei. Salatsoße also wie vor.

Hier noch kurz die Zutaten:
  • halbe Banane
  • 3 Erdbeeren
  • 1 Kiwi
  • 1/4 Honigmelone
  • halber Apfel  (der musste nicht extra erworben werden)
  • einfache, dezente Salatsoße mit frischem Dill!
Dieser Salat kommt zuvorderst. Dann ist es wie umgekehrt, wenn man Kuchen oder zuckersüße Torten verdrückt: Genau! ... gedanklich gaukelt einem was Herzhaftes vor!

Also ein einigermaßen gesunder Snack. So dass der Körper alles intus hat, was er sicherlich benötigt. Davon bin ich überzeugt!


Die Brote bestehen aus
  • 1 Scheibe Vierkorn-Vollkornbrot, in Drittel verfrachtet
  • etwas Griebenschmalz als Grundlage
  • würzig-cremigem Camembert (Eckchen)
  • Esrom-Käse
  • Gelbwurst (da mag ich natürlich weil ich wohl Franke bin - die fränkische am liebsten)
  • genauso die Schinkenwurst mit Paprika
  • dann gabs frischen BÄRLAUCH - ein Traum!

So toll gesättigt kann jeder andere Brunch - zumindest für mich - in der Ecke bleiben.
(Ist natürlich Geschmackssache, versteht sich).


Dienstag, 30. April 2013

Fischbuletten mit Sardellen

Fischbuletten, -frikadellen, -küchle, -klopse, -knödel und noch mehr Bezeichnungen dafür gibts hundertpro. Egal wie sie sich nennen, eine Herausforderung sind sie allemal und jedesmal!

--------------------------------------

Genauso wie Hack kann man auch mit Fisch unendliche Vielfalt in die feinen "Knödel", so nenn ich sie schon fast, reinbringen.

Hier Fischfrikadellen mit Backofengemüse ein schon verewigtes, relativ - für mich - normales Rezept der feinen Fischmischung. Allerdings reizt es mich immer, jedes Mal neue Kreationen herauszukitzeln und bei FÜR-GUT-BEFINDEN auch gleich zu notieren.

Natürlich ist nicht jedes Experiment von Erfolg gekrönt, das versteht sich von selbst. Dieses Mal jedoch habe ich wieder einmal einen Volltreffer gelandet!

Der BÄRLAUCH-KARTOFFELSALAT ist eigentlich ganz simpel:

Pellkartoffeln kochen (ca. 500 g) - weiß man ja, wie das geht: Nämlich die Kartoffeln mit Wasser bedeckt, Salz und Kümmel ca. 30 Minuten kochen, Wasser abgießen und die Teile am besten noch heiß schälen, denn dann geht die Schale wie von selbst ab. Abkühlen lassen bis sie noch warm sind.

Während die Kartoffeln köcheln - das halbe Stündchen - auch gleich die Marinade anrühren, die da so geht:

Mayonnaise, manchmal selbst gemacht (Ei, Senf, Öl rühren!), manchmal der Faulheit halber auch aus dem Glas, in eine Schüssel geben (ca. 4 Esslöffel), 1 TL Senf, 1 TL Meerrettich, 1/2 Zwiebel super klein geschnitten, 4 EL Essig, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Gewürzgurken (3-4 Stück) kleingewürfelt, und des - wie ich finde - besseren Geschmacks wegen Olivenöl (2 EL). Frische Bärlauchblätter habe ich 10 Stengel genommen und fein geschnitten.

Die Soße gut mischen und die noch warmen Kartoffeln in Scheiben geschnitten untermischen. Warm deshalb, da hier die Soße besser in die Kartoffeln reinzieht.




Sooo ... und nun endlich die Buletten, die einfach HAMMER !!! geworden sind:
  • 400 g Seelachs
  • 200 g Pangasius
  • 1 Brötchen
  • 1  kleine Tasse Buttermilch
  • 2 Eier
  • 2 EL Mayonnaise
  • 6 Sardellen (klein geschnitten)
  • 1 EL Kapern
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Meerrettich
  • Dill
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zwiebel
  • 5 Blätter Bärlauch (klein geschnitten)
  • 3 EL Reismehl
Seelachs und Pangasius grob im Mixer zerkleinern. Brötchen klein schneiden. Buttermilch mit den Eiern verquirlen und die Brötchenstücke darin einweichen.
Übrige Zutaten hinzumischen.

Die Masse etwas anziehen lassen (am besten 30 Minuten) und dickere Bällchen formen. Anschließend Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Buletten von jeder Seite ca. 5 Minuten auf mittlerer Herdstellung braten.

Diese Frikadellen sind durch die Beigabe der Mayo, den Sardellen und den Kapern besonders würzig!




Samstag, 20. April 2013

Milchmixgetränke





Wer kennt sie nicht die schnelle Milchmixvariante?

Natürlich ist selbermachen oberste Pflicht!
Da weiß man was drin ist!
---------------

Jetzt kommt der Sommer mit Riesenschritten. Den ersten Vorgeschmack dafür haben wir ja diese Woche genossen. Auch wenn ein Durchhänger in Sachen Sonnenschein schon am Laufen ist.

Ein Lichtblick ist in jedem Falle ein cremig gemixter Fruchtcocktail. Hier ein sehr einfaches Getränk, welches ich sogar noch aus der Jugend kenne. Obwohl: Die Kindheit war da bei mir ja eher "einfacher gestrickt". Da gabs das ganze Ensemble auseinanderklamüsert, heißt, entweder Milch oder entweder Obst!

Heute wird vieles zusammengemischt. Und erst recht bei den Mischgetränken bietet die Vielfalt unendliche Entfaltungsmöglichkeiten, sag ich einfach mal.


Heute mal ein kleiner Vorgeschmack meinerseits (kommt bestimmt noch einiges nach!):

Buttermilch gemixt mit Frucht!

Hierfür nehme ich einfach eine ganz normale, halbhohe Kaffetasse, wasche mir zwei schöne fruchtige, knallrote Früchtchen (in diesem Falle Erdbeeren), breche ein ca. 4 cm dickes, langes oder auch kurzes, breites Stückchen Banane ab, gebe diese Früchte in die Tasse, worauf ich eiskalte Buttermilch zur Hälfte eingieße.
Nun kommt der Zauberstab an die Reihe. Eigentlich ein ganz simpler, normaler Stabmixer, den es ja inzwischen oft schon als Angebot für knappe 10 Euros im Handel zu erwerben gibt.

Dieser wird eingetaucht, ziemlich bis zum Grund der Tasse; - nun wirds etwas gefährlich: ICH DRÜCKE NÄMLICH AUF DEN STARTKNOPF !!!!!!!!!!!!!! ...
                                    ... und los gehts mit der Schaumerei!

Worauf sich verständlicherweise ein Wirbel bildet, der sich meist nach rechts (oder links?) dreht. So ein paar Sekündchen in dieser Stellung verharren, und eine sichtliche Schaumdecke beginnt sich zu entwickeln. Die zuerst weißliche Soße wird somit zu einer rosig-cremigen gemeinsamen Sache kombiniert.

Anschließend ist das Teil, Dingsda ... äh ... Milchmixgetränk total fertig!

Fertig natürlich zum  sofortigen Genuss!!!

... und ...

ES BRAUC HT NICHT MAL GEWÜRZT BZW. NACHGESÜSST ZU WERDEN, 
denn das erledigt schon das Stück Banane, welche wunderbar eine gesunde Komponente zur Verwirklichkung einer exakten Fitmacher-Illusion darstellt (puuh ... sorry für meine Auswüchse, aber ich denke, der Milchmischung hat das ganz gut getan!



... und hier noch eine herbe Variante mit Bärlauch:
Buttermilch, pro Glas 4 Blätter frischen Bärlauch, Salz, Pfeffer, Zitronensaft nach Geschmack.

Bärlauch-Buttermilch

 
... und hier noch ein Mix aus
200 ml Buttermilch, 5-cm-Stück Gurke, 1 Prise Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1/2 Tl Dill (am besten natürlich frisch), 1 TL Obstessig oder Zitronensaft: 
eine sogenannte   Gurkenmilch.


Und selbstverständlich kann man die Kreationen auch mit Gemüse veranstalten. Tomaten, Paprika usw. ähnlich den Gemüsesäften, die es auch im Handel gibt.  Hier kann man auch munter mischen. Einfach Buttermilch mit fertig gekauftem Gemüsesaft vermischen. Auch klasse!