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Mittwoch, 23. September 2015

B i e r ... das Lebenselexier

Soderla ... (das war Fränkisch und soll heißen, jetzt oder nie ...)
... jedenfalls ist es wieder soweit. Das BIER wurde genossen und jetzt kommt Trostlosigkeit. Naja, so ganz stimmt das nun auch wieder nicht, denn wenn man wollte, so könnte man ja immer praktisch am Zapfhahn sitzen, besonders wo jetzt doch die letzten Reste der Feste auf dem Plan stehen. Oktoberfest und natürlich bei uns in Nürnberg das Altstadtfest mitsamt dem ...

...   B I E R!

Gut, jetzt will ich aber weniger auf die Feste in und um Franken und genauso im Bayerischen eingehen, dafür lieber von meinen speziellen Kostproben berichten. Nicht dass jetzt jeder denkt: "Aha, die ist jetzt zur Sauftussi (sorry für den Ausdruck!) geworden!", nein, so ist das gar nicht. Bei mir geht es vielmehr um die Verköstigung vieler Schaumerlebnisse. Das Genauere bzw. Tiefergedachte folgt dann jetzt:

Dazu, diese BIER-Verköstigungen kamen nicht von ungefähr, denn sie sind schon ein wenig im Franken vereint, denke ich zumindest. Am liebsten trinkt er (oder vielmehr Sie - meine Wenigkeit natürlich) ein Weizen. Was soviel heißt wie ein WEISSBIER in Bayern.

Dazu noch: Manches Mal treibt es den Franken (meine Wenigkeit) ein wenig herum. Es tut aber auch eine kleine Auszeit, die mal in Erlangen, mal in Regensburg, mal in Würzburg und mal auch in München stattfindet. Wichtig ist bei mir, dass das Ambiente - also das Drumherum - auch wirklich passend ist. Passend zum Bier, passend zur Atmosphäre, passend einfach für den Tag der Entspannung.

Im Sommer ist das Weißbier oder auch Weizen besonders gut. Warum? So richtig kann ich das jetzt nicht deuten, denn ich denke, dass es einfach auch die Temperaturen sind. Bei mir kommt ja da so einiges zusammen, dass es perfekt ist. Die Stimmung, die Laune, die perfekte BIER - S i t u a t i o n   im Besonderen.

Also jedenfalls muss zu einem richtig guten Bier

- das passende Glas oder auch der Krug vorhanden sein
- die Bierbänke sollen aus Holz und nicht in Weißplastikstuhl-Vorkommen gehalten sein
- altertümliche Baumgruppen gehören dazu
- erholsame Atmosphäre

- und ganz besonders wichtig: Der Schaum muss eine schöne Krone - ein Häupchen - besitzen, damit es auch schmeckt. Hier habe ich gute und oft aber auch schlechte Einschenker erlebt. Wo ich mir sage, da geh ich nicht mehr hin - oder auch: JA, da komm ich bestimmt wieder!


Da stimmt der Schaum noch einigermaßen. Obwohl für mich persönlich das Häupchen schon etwas abgeflacht ist. - Marienberg-Festung Würzburg (mein Lieblingsplatz - rauflaufen 20 Minuten - und dann hat man sich sein Bier verdient ;).


Hier nochmal das "Würzburger". Der Schaum musste länger warten und von daher ist das Häupchen verschwunden. 



Das ist ein Bier vom Hirschgarten in München. Das Bier war das teuerste, aber nicht unbedingt das beste. Der Schaum ist zwar recht feinporig gewesen, aber der Krug nicht gut gefüllt. Vom Geschmack her war es ok.


Dieses Weißbier stammt vom Spitalbräu aus Regensburg. Ein sehr feiner Geschmack und die Krugform hat mir sehr gut gefallen. Der Preis war ok und man saß schön unter Baumgruppen, an Holztischen und mit Blick auf die Donau hinunter. Das perfekte Ambiente, wie es ähnlich auch auf der Marienberg-Festung in Würzburg so ist. Der Schaum schön feinporig, obwohl keine richtige Tulpe. 



Das Bierglas hat 2 Euro gekostet. Kann man bei Nachfrage kaufen, was ich sehr gut finde. Dieses "Weizen", so ein fränkischer Ausdruck, stammt aus Erlangen bei einem Weinfest aufgetischt. Daran sieht man, dass nicht jeder, der auf ein Weinfest geht, auch Wein trinkt. ;) 
Hier gab es auch ein paar Sorten. Der Geschmack war jetzt nicht so berauschend, da passt der Ausdruck ganz gut, obwohl Bier ja wenig Prozente hat, vorausgesetzt man bleibt bei einem.


Und zu guter Letzt mein Lieblingsplatz an der Würzburger Marienberg-Festung. Mit perfektem Bierschaum (der schönen Tulpe) und dazu das perfekte Ambiente: Holztisch, Holzstuhl und ...
... der Blick hinaus auf Würzburg. Ganz oben ists immer am schönsten ... wie auch der Schaum die Krönung beim Bier ist.

Jetzt ists  September und die Weizen- oder Weißbier-Tage werden wohl gezählt sein. Mit Sicherheit ist die Stippvisite nicht abgeschlossen, denn der nächste Sommer kommt bestimmt und mit ihm die verdiente Auszeit - mit einem Bier in passender Atmosphäre. Mit einem Ambiente, das einfach stimmig ist.

PS: Das Bier sollte man sich schon verdient haben, das mach ich mir immer zur Pflicht, denn dann ...
... schmeckts nochmal so gut!

(Radtour machen oder wie in Würzburg auf die Festung hinaufsteigen - etliche hundertund ... - weißichjetztnicht wieviele Stufen das sind). 




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