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Montag, 8. Juni 2015

Vegan - eine Modeerscheinung

Tiere und ihre Misshandlungen, besonders bei der Massentierhaltung, Medikamentenmissbrauch, Überschuss an Gülle, welche auf die Felder gebracht, wieder in Umlauf gebracht wird, heißt, die Nitrat- und damit Schadstoffbelastung der darauf wachsenden Pflanzen wird erhöht, die Krankheitswahrscheinlichkeit für Mensch und Tier steigt damit um ein Vielfaches. Ich bin kein Wissenschaftler, aber die Logik bleibt m.E., und das schlechte Gewissen, wenn man Tierisches zu sich nimmt.
Allerdings kann man selbstverständlich etwas dagegen tun. Jeder kann das. Aber mit Bedacht.
Das Resultat ist eine moderne Ernährung, die jegliches Tierische ablehnt. Was vielleicht, das mag sein, die Schadstoffe und damit die Krankheitsrelevanz für Mensch und Tier und bestimmt auch Pflanzen niedriger werden lässt, jedoch die in uns allen wohnende "natürliche" Nahrungsaufnahme vollkommen auf den Kopf stellt.

Eine vollkommen tierfreie Ernährung ist für uns Menschen nicht gesund. Auch wenn viele behaupten, sich dadurch gesünder zu fühlen. Mag sein, dass bestimmte Krankheiten damit weniger auftreten, vielleicht sogar verschwinden, dafür kommen dann jedoch neue hinzu, die durch Mangel  an bestimmten tierischen Mineralien, Vitaminen etc. auftreten. Und da die Inhaltsstoffanalyse vieler Lebensmittel ja noch immer nicht zu 100 % entschlüsselt ist, also manche noch völlig unbekannte, jedoch für uns Menschen nützliche, bestimmt sogar lebensnotwendige Stoffe (so nenne ich es jetzt mal) fehlen, sprich nicht vorhanden sind, ist es eine vage Ernährungsweise, die für mich einfach nur als Experiment gelten kann.
Ein solches habe ich schon an mir selbst durchgeführt Vegan - kritisch betrachtet.

Die Wirtschaft und die damit verbundene Industrie hat sich dadurch ein neues Standbein gesucht. Die VEGANE Lebensweise/Ernährung boomt. Das erst kürzlich am Wochenende stattgefundene, vegetarisch-vegane, inzwischen schon 5. Straßenfest in Nürnberg war für mich zwar interessant, jedoch Neues konnte ich nicht entdecken. Die Warteschlangen an den Verkaufsbuden waren zwar lang, aber auch, weil Neugier einfach befriedigt werden wollte. Ich bin auch immer aufgeschlossen für Neuerungen, bilde mir dann aber meine persönliche Meinung dazu. Kritisch beäugt, und auch mit weitergehenden Gedanken dazu, überwiegt dann die Skepsis, ob das wirklich das Nonplusultra ist ... ? Und mir dabei das Wort MODE dafür passend erscheint.

Sicher Negatives hat jede Sache. Neues besonders. Und probieren ging ja auch schon immer über studieren, wodurch dieses Sprichwort seine Wahrheit beweist. Auch ich habe probiert, Auslöser waren persönliche Krankheiten. Bluthochdruck und manches Mal Allergien, die jedoch NICHT ALLEIN auf die Ernährung zurückzuführen sind. Wodurch sich die Lösung herauskristallisiert, dass eine rigorose Umstellung auch nicht das Amen in der Kirche ist.

Heißt: EIN ZUVIEL IN JEGLICHER FORM SCHADET - auch die VEGANE Lebensweise ist daher nicht die Lösung aller Probleme, die jetzt speziell auch auf die Tierhaltung zeigt.

Vegetarisch, also das Weglassen von Fleisch im Speziellen, ist ja noch einigermaßen praktikabel, aber VEGAN? ... da sage ich: Nein, danke.



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