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Dienstag, 1. April 2014

Zucchinisuppe

Zucchinis gibts das ganze Jahr und günstig. Sparsam für den kleinen Geldbeutel. Oft schon für
1 einzigen Euro ein ganzes Kilo. Sie sind ein recht vielseitiges Gemüse. Einmal auch des dezenten Geschmacks wegen kann man sie süß, also zur Kuchenfraktion, verwenden, und selbstredend für herzhafte Gerichte.
Gegrillt, gebraten, als Salat. Also wirklich für alles.
Als Suppe fand ich sie ja bisher recht einseitig. Heißt, wusste nicht, wie man diesen doch recht mageren Geschmack etwas aufpeppen könnte.

Eigentlich bin ich so auf den Geschmack gekommen, weil ich Kartoffelsuppe in jeglicher Variante mehr als liebe. Ja, ich bin ein richtiger Fan dieser einfachen Küche, wie auch Suppen dazu gehören.

Die ZUCCHINIsuppe ist ja nicht neu. Da gibt es auch einige Varianten zum Probieren und selbst kreativ zu gestalten. Ich habe gerne cremige Suppen, auch weil ich dann nicht das Gefühl verspüre, dass es Magerkost sei.

Die Zucchinisuppe hat sich aus einer eigentlich recht alten Methode entwickelt. Die noch mit Einbrenne fabriziert wird. Einbrenne machte man ja noch in den Sechziger Jahren. Dort war es üblich, Soßen und Suppen mit Einbrenne zuzubereiten.
Des etwas hohen Kaloriengehalts wegen ist die Einbrenne ein wenig aus der Mode gekommen. Was mich jetzt so nicht stört, denn ich finde diese kleine Menge an Gehalt macht den Braten oder vielmehr die Suppe nun auch nicht fett.

REZEPT:
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 500 g Zucchini
  • 1 Kartoffel
  • 1/2 Stange Lauch oder Porree
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Butter 
  • 2 EL Vollkorn-Dinkelmehl
  • 2 EL Kaffeesahne (12 % Fett)
  • 50 ml Weißwein
  • Salz, Pfeffer aus der Pfeffermühle

Kartoffel schälen. Zucchini und Lauch in grobe Stücke schneiden, genauso die Kartoffel. Das Gemüse in der Gemüsebrühe mit Weinzugabe 5 Minuten köcheln.
Derweil die Einbrenne herstellen.
Hierfür die Zwiebel und den Knoblauch schälen, klein schneiden und in der Butter hellgelb anschwitzen. Das Dinkelmehl hinzurühren und mit der Kaffeesahne leicht ablöschen.
Mit etwas Gemüsebrühe unter Rühren sämig köcheln. Die dickliche Soße zu dem Gemüse in der Gemüsebrühe hinzuschütten.
Mit dem Stabmixer fein pürieren.
Mit Salz und grob gemahlenem Pfeffer aus der Pfeffermühle abschmecken.

Diese cremig-würzige Suppe sättigt gut. Manchmal gibt's bei uns noch in Butter gebratene Brotscheiben dazu. Das rundet das Gericht wunderbar ab.
Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie, genauso Bärlauch sind auch ganz prima zum Abschluss und Aufstreuen.

Die Suppe reicht für 4 Personen. Kalorien pro Teller ca. 200.



Kommentare:

  1. Wenn man statt Einbrenne literweise Sahne in die Suppe gibt, damit etwas Geschmack ran kommt, spart man auch keine Kalorien. Also, in dieser Dimension finde ich das okay, zumal Du ja noch Dinkelmehl nimmst. Gefällt mir so. :-)

    Und ja, Zucchinisuppe ist immer wieder gut, gerade wenn sie so cremig ist. Für mich auch gerne mit Croutons.

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  2. Dankeschön, Barbara. In dieser Grundkonstellation mache ich viele Cremesuppen. Brokkoli-, Paprika-, Lauchsuppe und besonders Blumenkohlsuppe,welche zu meinen Lieblingen gehört.
    Freut mich, wenn Dir das Rezept gefällt.

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