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Mittwoch, 20. November 2013

Rote Bete - "rote Mäuse".

Zugegeben, früher mochte ich die nicht.
Heute dafür umso lieber - die ROTEN RÜBEN. Rote Bete heißen sie auch.

Eigentlich esse ich sie am liebsten als Salat. Allein das Aussehen spielt bei mir schon mit, wenn ich etwas koche. Und irgendwie hat das Gemüse dann immer was, was spontan an Blut erinnert, jetzt im negativen Sinne gemeint. Von daher nur in Salatform. Hier ist es einfach akzeptabel.
Gut, blutbildend ist dieses mit universellen Mineralstoffen und Vitaminen angereicherte Gemüse allemal. Hier ist vom Äußeren durchaus auf das Innere zu schließen.

Borschtsch, oder wie sich das russische Spezialgericht nennt, ist jetzt rein äußerlich (vom Aussehen her) noch nie auf meiner Speisekarte zu finden gewesen. Vielleicht, man kann das ja nie wissen, kommt es noch.

Bisher koche ich immer diese feinen "roten Mäuse", wie sie für mich persönlich äußerlich wirken und auch diese Bezeichnung gerne benutze, gleich in doppelter Menge. Denn die Kochzeit ist doch etwas ausgeweitet.

Ich nehme hierfür gerne den Schnellkochtopf. So kann ich mindestens ein Drittel der Kochzeit sparen.
  • 20 kleine Rote Rüben 
  • in den Schnellkochtopf geben
  • 1 Teelöffel Salz 
  • 1 Teelöffel Kümmel
  • hinzufügen 
  • mit Wasser halb bedecken.
  • Kochzeit: 30 Minuten.
  • Die Roten Rüben anschließend mit kaltem Wasser abschrecken.
  • So lassen sie sich gut schälen.
Aus diesem feinen Gemüse mache ich am liebsten einen Salat. Oft mit Apfel angereichert. Meist aber nur mit kleingewürfelten Zwiebelchen, Essig, Öl, Salz, etwas Kümmel.
Manches Mal noch Schnittlauch und vielleicht etwas Pfeffer,  je nach Laune.


Die Rüben schälen.
Halbieren und in Scheiben schneiden.
Oder wie hier die Scheiben in Streifen teilen.
Zwiebelchen, Apfelstücke nach Belieben,
Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Kümmel zur Verdauung ebenfalls.

Natürlich verwende ich meist keine 20 Rüben auf einmal. Hier teile ich die Menge. Denn 10 Rübchen sind für eine große Schüssel Salat allemal ausreichend.

Der Salat lässt sich natürlich auch im Kühlschrank aufbewahren. So zieht er noch durch und hat mehr Geschmack. Mache ich persönlich aber meist nicht ...

...  denn der Salat kommt einfach nicht dazu durchzuziehen.
So schnell ist er aufgegessen. Was schon was heißen will!

Rote-Bete-Chips schweben mir noch vor. Ähnlich wie Kartoffelchips, nur eben nicht so fettig, sondern im Ofen gebruzzelt. Ich schau mal. Das ist bestimmt auch super und sieht nicht gar so nach ... "Blut" aus. ;)


... und wenn ich so beim Schälen bin, kann ich es einfach nicht lassen ...
... und verspeise so mit einem Haps gleich ein Knöllchen. So wie es bei den frisch gekochten Pellkartöffelchen auch der Fall ist.

mmmmmh .... einfach fein!

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