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Mittwoch, 2. Oktober 2013

Kartoffelfladen mit Eiturm und Rosenkohl

... eins, zwei, drei ... und fertig ist das Gericht!

Wirklich und wahrhaftig - das ist so.

Herbst ist es. 
Blauer Himmel und Sonnenschein können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Sommer ade gesagt hat. Sehnsucht muss deshalb noch lange nicht aufkommen. Denn der Herbst hat viele schöne Seiten. Vorne dran auch herbstliche Gerichte, die jede Wehmut nach der Wärme vergessen lassen.

Eine Zeitlang bin ich zur Vegetarierin geworden und bin es noch. Obwohl mich diverse Abrutscher schon anheim suchten. Oft wenn ich in der Innenstadt unterwegs bin und einfach nicht am Leberkässtand vorbei komm. Ja, so eine Leberkässemmel hatte es dann doch in und an sich, dass ich meinem Vorsatz brüchig geworden bin.

Trotzdem und sowieso sind das nur Ausrutscher und beileibe keine Dauererscheinung, die mich wieder zum täglichen Dauerfleischverdrücker werden lassen.
Beileibe nicht!

Heute will ich mal wieder einen Post in meinem fast schon ein wenig Spinnfäden ansetzenden Blog verewigen. Ein paar Leser werdens sicher dankbar aufnehmen. Könnte ich mir vorstellen.

Ein schnelles Rezept für eine einzelne Person, nämlich für mich konstruiert, denn die family ist ihrem Fleischkonsum treu geblieben.
Solche Sachen fallen mir dann beim Kochen ein, weils schlichtweg langweilig ist, einfach so nach Schema F und altbacken seine Kochweisheiten rauszukramen.

Hier also mein Ein-Personen-Rezept
für einen knusprigen Kartoffelfladen samt gebratener Rosenkohlteilchen,
vereinnahmt eines im Ring gebruzzelten Hühnereies, welches selbstverständlichst
aus dem Bio-Hof entstammt (hoffe ich zumindest, dass das stimmt, was draufsteht!).
  • 3 Rosenkohl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Kartoffel
  • 1 Ei
  • Olivenöl
  • Muskat, Pfeffer, Salz
In Ringe wird die Zwiebel geschnitten, welche anschließend in einer Pfanne mit etwas Olivenöl zu bräunlicher Existenz verholfen werden.
Die Rosenköhlchen werden gewaschen und in Scheiben geschnitten. 
In etwas Olivenöl angebraten, würze ich sie währenddessen anständig mit dem Abrieb einer Muskatnuss, grob gemahlenem Pfeffer aus der Gewürzmühle, dazu kommt noch eine Prise Salz.
Leicht zwei Minütchen geköchelt, warten sie dann abgedeckt bis die anderen Gemeinsamkeiten zum  Anrichten fertig sind.
Die Kartoffel schäle ich und hoble sie in eine mit etwas Olivenöl begrundete, beschichtete Pfanne, drücke die feinen Kartoffelscheiben fest. Wenn die Ränder braun werden und die Kartoffel sich zu verdichten beginnt, kommt ein breiter Pfannenwender an die Reihe. 
Dieser lockert den Fladen und dreht mit einem schwups die Gschichte um. 
Eine Gschichte ist das absolut. Denn leicht kann die Wanderung der Scheibchen in eine falsche Richtung gehen ... und dann ...
ja dann is Schluss mit lustig und aus dem Fladen is nix geworden.
Dieses Mal war das Glück mir aber hold und hat mir wohlwollend auf die Schulter geklopft, um dem Wendemanöver keinen Strich durch die Rechnung zu machen.
Den Pfannkuchen, welcher es ja auch irgendwie ist, drücke ich erneut fest und warte ungefähr ein Minütchen. Fertig ist er dann in Folge gegart und landet mit einem Schwung auf einem Teller.
Derweil wird das Ei in die Pfanne gelassen. Das wie folgt passiert:
  •  ein Tropfen Olivenöl in die Mitte tröpfeln und infolge einen Dessertring hineinstellen.  Das Ei in den Dessertring exakt hineinschlagen. Das bruzzelt dann schön gemütlich auf inzwischen ausgeschalteter Kochstelle.
  • Auf den Kartoffelfladen kommen dann schön verteilt die gebräunten Zwiebelringe.
  • Der gebruzzelte Rosenkohl als nächste Schicht.
  • ... ja, und wenn das Ei einen einheitlichen Eindruck macht, wandert auch dieses aufs Ensemble.
  • Salz und Pfeffer rundet das ganze geschmacklich noch ab.



Die Zwiebelringe verstecken sich unter dem Rosenkohl,  können aber auch nach Lust und Laune als Garnierung einfach obenauf verstreut werden.

Dieses herbstlich anmutende Gericht ist schnell fertig gestellt.
Dauer höchstens 10 Minütchen.

Schlank ist es auch noch: Höchstens 400 Kalorien.


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