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Dienstag, 17. September 2013

Einfacher Mohnkuchen nach Rezept

MOHNKUCHEN
für mich eine wohlschmeckende Angelegenheit. Mohnkuchen könnte ich das ganze Jahr über genießen. Interessanterweise auch gerade im Sommer.
Sommer ist zwar vage ausgedrückt. Später Sommer gerade noch am Rande.

Mohnkuchen haben auch etwas von Weihnachtszeit. Die Würze - daran mag es liegen.

Inzwischen habe ich schon einige Rezepte erprobt. Oft fertige Mischungen verwendet. Manchmal auch einfach so gemixt. Gelungen sind sie meist. Es gibt unzählige Rezepte. Hier das richtige zu finden, das den persönlichen Geschmack trifft, ist schwer.

Nach einigem Wühlen in meinen diversen Backbüchern habe ich mir ein neues Rezept ausgesucht.  Neu - so richtig neu ist es eigentlich nicht, denn das Backbuch stammt vom Jahre 2002. Ein ganzes Jahrzehnt auf dem Buckel, was nicht heißen soll und muss, dass alte Rezepte schlecht sind. Ganz im Gegenteil, so habe ich wieder herausgefunden.

Dieses hier also aus dem Backbuch "Minikuchen - Die besten Rezepte" von Oda Tietz;
nach meiner Version ein paar Gewürze hinzugefügt bzw. weggelassen.

Der Kuchen ergibt eine 20er Backform. Niedlich und für Versuche recht gut:


REZEPT:
  • 100 g Mehl
  • 1 Msp.  Backpulver
  • 40 g Zucker
  • 1/2 TL Zitronenabrieb
  • 60 g kalte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 2 EL Wein
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Stärke
  • 100 g gemahlener Mohn
  • 1 EL Rosinen
  • 1 EL Mandelstifte
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Piment
Mehl, Backpulver, Zucker, Zitronenabrieb, Butter, Salz zu einem Mürbteig kneten. Zwischen Folien ausrollen (so klebt er nicht). Passend für die Form runden.

Eier mit zwei Esslöffeln Wein schaumig schlagen. Zucker und Salz langsam zurieseln lassen. Eine cremig-dicke Konsistenz sollte dabei entstehen.
Den Mohn mit der Stärke, den Rosinen, Mandelstiften, Zimt und Piment mischen und je zur Hälfte unter die Eiercreme heben.

Die Mohnmasse auf den ausgerollten, in die Form gedrückten Mürbteig streichen und bei 175 Grad 30 Minuten backen.

Den fertigen Kuchen mit Puderzucker bestäuben.



Anm: Im Originalrezept steht kein Salz für den Mürbteig. Außerdem Wasser anstatt Wein. Zimt und Piment fehlen. Dafür wurde fein geschnittenes Zitronat beigefügt.




Fazit - gelungen,
weil:

Dieser Mohnkuchen ist leicht nachzubacken.
Dieser Mohnkuchen ist locker und würzig.
Dieser Mohnkuchen ist gut für die Teezeit.
Dieser Mohnkuchen ist gut verträglich.
Dieser Mohnkuchen neigt zwar zum Austrocknen,
mit Abdeckhaube lässt sich dieses Problem lösen.
Dieser Mohnkuchen lässt sich gut aufbewahren.
Dieser Mohnkuchen lässt sich einfrieren.

EIN FEINER KUCHEN,
DEN ES BEI UNS SICHER WIEDER GIBT! 

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Den Kuchen noch einmal, und zwar mit Äpfeln  in einer größeren (28er) Backform, gleiche Menge wie  oben:


Der wellige Rand ist durch die Dauerbackfolie entstanden. Sieht interessant aus, finde ich!


... und wer mag, kann einfach die Mandeln/Nüsse weglassen. Genauso die Rosinen.


... und hier:
Doppelte Mohnmasse verwendet. Dazu noch Korinthen, Mandelstifte, Zitronat sowie Zimt, Zitronenschale, Piment, Ingwer, Nelken ...und besonders ausgehülste Kardamonkapseln - die duften so schön ... unbeschreiblich!

Kommentare:

  1. Mhm, das schaut köstlich aus!
    Ich liebe Mohn und alles was damit zu tun hat! Feine Sache!

    Liebe Grüße!

    Kathrin

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  2. Ich bin auch ein absoluter Mohn-Fan und habe auch schon seit Ewigkeiten vor, einen Mohnkuchen zu backen. Vor allem jetzt wo ich dieses leckere Exemplar auf deiner Seite entdeckt habe. :)

    Viele Grüße,
    Kulinarikus

    P.S. Wenn du Lust hast, nimm doch an unserem Herbstevent teil. Infos gibts auf meinem Blog. :)

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  3. Vielen Dank! Mohnkuchen sind auch wirklich super würzig und immer wieder anders zu backen. Meist denkt man ja, das ist sehr kompliziert. Ist es aber nicht! ... muss nur zusammengemischt werden.
    Das Herbstevent schau ich mir an. Danke für die Einladung!

    Mohnliebende Grüße
    Marianne

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