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Mittwoch, 24. Juli 2013

Bohnensuppe aus Bohnenpüree



Weiße Bohnen sind ja so ein wenig als Hausmannskost verschrieen. Und die richtig feine Küche hat hier wenig zu sagen. Allerdings haben diese Hülsenfrüchte eine besondere Extravaganz.

Eine cremige Suppe ist daraus schnell gemixt.
Eine tolle Paste als Brotaufstrich wunderbar.
Ein Dip der Sonderklasse genauso.

Recht einfach und schlicht ist die Herstellung. Die zeitraubende Kocherei ist mit einem Schnellkochtopf kein Thema. Einzig die stundenlange Einweichzeit ist der negative Effekt.

Effektiv jedoch gelingt ansonsten jede daraus entstehende Gerichtevariation.

Weiße Bohnen - ich habe hier die dicken genommen - am besten 24 Stunden einweichen. Dies geschieht bei mir gleich im Schnellkochtopf. Bohnen in der mindestens doppelten Menge an Wasser, zusätzlich einem Teelöffel Natron, zwei geschälten Zwiebeln, einem Teelöffel Pfefferkörner, zwei rote oder grüne Chilischoten.

Die eingeweichten Bohnen samt Gemüse - ohne weitere Gewürzzutaten wie etwa Salz und Essig - eine halbe Stunde sanft köcheln lassen. Danach einfach ausschalten und öffnen. Die Bohnen samt Einweichwasser und den Gemüsen, auch Pfefferkörnern, mit dem Stabmixer cremig mixen.

Die recht dickliche Masse wird nach dem Erkalten noch kompakter. Hieraus bereite ich dann Suppen zu, die oft zusammen mit einer Karotte, einer Selleriescheibe und Brühe zu einer interessanten, wohlschmeckenden und sättigenden Cremesuppe umgestaltet wird.

Den Rest der Bohnenpaste hebe ich in Schraubgläsern im Kühlschrank auf (Haltbarkeit: ca. eine Woche) oder friere sie portioniert ein.




Aus der Paste stelle ich nach Bedarf Aufstriche her, die genauso wie andere Cremes noch Zusätze wie Kräuter, Sardellen, Sardinen, Tofu und dgl. mehr enthalten.
Cremiger und noch wohlschmeckender wird der Aufstrich mit einem guten Öl. Hier verwende ich sehr gerne das deftige Olivenöl.

Bei Dips evtl. noch Flüssigkeit zugeben. Hier Brühe, Sauerrahm oder Ketchup.

Die nachfolgende Suppe besteht aus den oben gekochten Bohnen. Püriert und noch mit Petersilie und frischen roten Chilischoten geschmacklich verändert. Beim Würzen habe ich hier speziell nur mit Sojasoße gearbeitet und Olivenöl eingerührt.

Eine zusätzliche Bindung mit Mehl etc. ist nicht nötig. Und wer mag, kann noch Säure zugeben wie Essig oder Zitronensaft, Wein.


  • 250 g weiße dicke, getrocknete Bohnenkerne
  • 1 Teelöffel Natron
  • ca. 2 Liter Wasser
  • zwei große Zwiebeln, geschält
  • 2-4 Chilischoten - rot oder grün
  • 1 Teelöffel Pfefferkörner




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