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Samstag, 1. Juni 2013

Rührkuchen-Experiment

Rührkuchen.
Rührkuchen war ja lange Zeit so richtig verpönt.Weshalb es z.B. bei uns fast keinen mehr gab.
Obwohl ....
manchmal ....

... heut zum Beispiel. Da gab bzw. gibt es einen.
Einen Haselnusskuchen. Super weich, super nussig, super fein! ... und sogar mit Glasur ist er - der Kuchen! ?

Ich verrat auch gleich mal das Rezept:
150 g weiche Margarine oder Butter,

3 Eier und 100 ml Milch werden mit 228 kcal,
3,2g Eiweiß, 27,8 g Kohlenhydraten, davon 16,2 g Zucker,
11, 6 Fett, 0,8 g Ballaststoffen und 0,16 g Natrium
zu einer einheitlichen Kombination vermengt (alles pro 100 g Fertiggewicht versteht sich).


Drei Minuten durchdreht die weiche Masse in einer gleichbleibenden Geschwindigkeit und wandert dann in eine vorgefettete Form - Kasten oder rund ist vollkommen egal - und gart dann lediglich eine ganze Stunde bei satten 175 Grädchen. - Was, wie ... sooo lange?
Danach wird das fertige Teil aus der Bruthitze entnommen.

Der Noch-Nicht-Sonnenbrand darf dann ruhen und freut sich auf die Kühlung.

Fertig ist das Prachtstück aber erst, wenn der pulverig-weiße - für mich doch sehr suspekt anmutende!!! - Tüteninhalt mit heißem Wasser zu einem glänzenden Überzug verwandelt wurde, welcher offensichtlich, wenigstens geruchsmäßig, einem Nusskuchen zuträglich ist.
Dieser im Anschluss schnellstens auf dem "energiegeladenen" Etwas, das sich Nusskuchen nennt, verteilt wird.

Und schon - nach mehr als einer Stunde - boahh sooo lange? - ist da Meisterwerk der Backkunst fertig!

Das erste Stück ist kaum zu erwarten. Und daher noch dampfend, landet es auf den Tellern. 



UND WIE SICHER SCHON MANCHER LÄNGST ERRATEN HAT,
HANDELT ES SICH UM EINE BACKMISCHUNG!

Eigentlich gibt es solche vorgefertigten Mischungen bei uns schon jahrelang nicht mehr. Meine ersten Versuche liegen zeitlich auch dementsprechend zurück und waren meist auf nur einmal beschränkt. Einfach deshalb:
GESCHMACK VIEL ZU SÜSS und dann die vielfältigen Aromen und Stoffe, von denen man doch nicht so recht weiß, was man sich da einhandelt.

Jedenfalls heut sollte es mal schnell gehen (... psst! ...  Männe wollte problemlos backen!).
Das Backen nach Packungsaufschrift gelingt recht leicht und interessant ist immer wieder: 
WIRD DER KUCHEN AUCH GENAU SOOO WIE ER AUF DER PACKUNG ABGEBILDET IST?

Das erste Stück war wie auch damals: VOLL ÜBERSÜSST - muss man sooo viel Zucker in einem Kuchen wirklich haben?
Die Packungsaufschrift versprach so einiges an Inhaltsstoffen, die zwar den offensichtlichen Backerfolg vollauf befriedigen, jedoch von mancherlei Allergiegeplagten sicherlich strikt abgelehnt wird.
Die BACKDAUER VON EINER STUNDE!!! ... war mir persönlich auch entschieden zu lang. - Wenn ich nach einem normalen (eigenen) Kuchenrezept backe - UND DAS   O H N E   ZUSATZSTOFFE!!! -, dann habe ich einmal weniger Zucker im Detail und zum anderen geschmacklich auch weit mehr NATÜRLICHE Aromen. 
Ich ergänze z. B. mit Zitronenschale oder auch noch zusätzlichen Gewürzen - wie etwa Nelken, Zimt, Piment. 

FAZIT:
Kuchen genau nach Packungsaufdruck (Bild) als gelungen anzusehen. Preislich aber dem ganzen nicht gewachsen, heißt, die knappen drei Euro hätte ich in gesündere Zutaten anlegen können und dann wäre die Backzeit garantiert auch reduziert worden. 
Und: So ein wenig Grundkenntnis muss man anscheinend auch haben. Denn Butter bzw. Margarine und Eier, Milch, müssen trotzdem zugegeben werden! - Da allein fängts schon an für manchen kompliziert zu werden!

Mein Kuchen dauert z.B. höchstens 45 Minuten und dann hab ich weit mehr davon ...

Trotzdem .... der Versuch war auf jeden Fall wieder mal interessant ...


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