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Mittwoch, 1. Mai 2013

Kartoffelauflauf Fanchonette

Heute sollte es etwas mit Kartoffeln geben. Kartoffelgerichte - ja, hier kenne ich einige. Angefangen von Kartoffelsuppe, Kartoffelpuffer, Kartoffelklöße, Kartoffelbrei, Kartoffelpfanne bis  Kartoffeln noch und nöcher. Die Vielfalt ist da wirklich unendlich. Ich war auch schlau. Bin nämlich im Besitz eines alten Kartoffelbuches. Aufgestöbert auf dem Flohmarkt. Wie schön!

Hierin stöberte ich heute. Allein wegen den Anregungen, die mich immer wieder fesseln. Das Buch heißt "Kartoffeln lecker, deftig und gesund". Herausgegeben 1987 vom Lingen Verlag, Köln.
Schön bebildert und auch wie üblich mit guten Anleitungen.

Zuhause hatte ich noch Spinat und da sollte es irgendeine Kombi mit Kartoffeln geben. Ja, klar, ich weiß, man könne einfach den Spinat dünsten und die Kartoffeln als Salzkartoffeln gekocht schlicht dazu quetschen, ein Spiegelei und fertig ist die Maus!
So langweilig wollte ich das aber nicht gestalten und wühlte bzw. blätterte darin.
Und ...
... ich wurde auch fündig!
Genau mein Geschmack! Genau meine Zutaten! ... und doch wieder was anderes.

Sicher wird der Eine oder Andere das Gericht vielleicht kennen. Denn eigentlich ist es ein Resteverwertungs-Rezept, obwohl französisch als "DIE FEINE BACKWARE" gepriesen.

Gut. Ich gebe zu, Französisch - die Sprache beherrsche ich wenig. Aber die französische Küche ist schon mit die Allerfeinste und von daher war es gepongt: DAS TEIL WIRD PROBIERT !


REZEPT lt. Buch:

Kartoffelteig:
500 g Kartoffeln, Salz,
weißer Pfeffer,
geriebene Muskatnuss,
2 Eigelb
30 g Butter, 2 Eiweiß

Spinat:
500 g Spinat, Salz
1/2 l Wasser,
30 g Butter,
(10 Minuten kochen)

Margarine zum Einfetten der Form.

Außerdem:
3 EL geriebener Parmesam
20 g Butter,
1 Bund Petersilie.



Und hier nun meine Version:

Kartoffelteig:
  • 500 g Kartoffeln
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • 100 g Quark
  • 2 Eier
  • 2 EL Hartweizengrieß
  • 2 EL Kartoffelstärke
  • 100 g Emmentaler, gerieben

Spinat: 
  • 500 g Spinat
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • geriebene Muskatnuss
 Außerdem:
  • 100 g Mozzarella (der geriebene)
  • Olivenöl
  • Pfeffer aus der Mühle

Kartoffeln schälen. Achteln. Mit Wasser bedeckt und Salzzugabe 15 Minuten köcheln. Abgießen. Auskühlen. Pfeffer, Muskat, Quark, Eier, Hartweizengrieß, Kartoffelstärke und Emmentaler zugeben und gut mischen. Abschmeken und evtl. nachwürzen.

Spinat waschen. Zwiebel und Knoblauchzehe kleinschneiden und in Butter mit Olivenöl gemischt glasig-gelb dünsten. Spinat, ebenfalls kleingeschnitten, zugeben und unter Rühren zusammenfallen lassen. Salz, Pfeffer und Muskat nach Geschmack.

Eine Kuchenform fetten und eine Lage Kartoffelteig hineingeben. Darauf den Spinat. Obenauf Kartoffelteig und mit Mozzarella dick belegen. Mit Olivenöl beträufeln und pfeffern.

Den Kartoffelkuchen nun bei 175 Grad im Ofen ca. 25 Minuten backen.

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UNTERSCHIED zur Urversion ist bei mir einmal, dass der Spinat nicht in Wasser gekocht wurde und dass ich beim Kartoffelteig noch Quark, Grieß, Stärke und Emmentaler zugefügt habe.

Irgendwie fand ich das deftiger, z.B. den Spinat mit Zwiebel und Knoblauch (eben wie ein Spinat sonst auch zubereitet wird) kurz in etwas Öl/Fett zu dämpfen und nicht in der Wasserversenkung zur 10-Minuten-Matsche umzufunktionieren.

... und die Petersilie fand ich komplett überflüssig.
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Jedenfalls ...
... WAR VOLL OBERLECKER !!!
... kann ich dazu nur sagen.


 






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