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Donnerstag, 30. Mai 2013

Brotaufstriche vegetarisch/vegan

Heute ist ein Feiertag. Wieder einer, ich muss gestehen, dass mich die vielen Feiertage nicht allzusehr in Feierlaune versetzen. Vllt. ist es auch die Umstellung vom Alltäglichen zum Nichtstun?
Und da ich es nicht so genau definieren kann, mach ich eben das Beste draus.
Das Beste ist z.B. erst mal einen tüchtigen Pott Kaffee - goldfarben versteht sich von selbst! - und los gehts ins "müsige Nichtstun"!

Und da es ganz sooo nun auch wieder nicht ist, hab ich schon allerlei und allerhand im Net herumgewühlt. Dabei bin ich bei natürlich wieder beim Essen und damit der Gesundheit hängen geblieben.
Momentan friste ich ein Dasein, das man als NICHT FLEISCH UND NICHT FISCH (letzteren durchaus) bezeichnen könnte. Allerdings muss ich gestehen, irgendwie nach nun drei Monaten an eine Grenze gestoßen zu sein, wo ich mir sage: "IST DAS AUCH WIRKLICH DIE RICHTIGE ERNÄHRUNG?"
Ausgelöst hatte meine Ernährungsumstellung einmal der Ekel vor Fleisch und Fleischwaren. Warum? Da meine ich, des Guten zuviel gegessen zu haben. Und wie das bekanntlich bei allem so ist, demnach das Gute sich ins Schlechte umwandelt.Dazu kommen noch die ständigen Horrormeldungen von vermantschten "FREMDGÜTERN".

Demzufolge habe ich wieder einmal, wie schon vor Jahren einmal, die Schublade der Körner- und Pflanzenernährung gezogen und reichlich darin gewühlt.
Heißt, eben einiges ausprobiert.
Zu dem Zwischenergebnis bin ich gekommen, dass nicht alles was als gesund angepriesen wird, auch wirklich gesund ist. Wobei es auch individuell verschieden ist, was jeder so verträgt!
AUCH VERMEINDLICH GESUNDES KANN ALSO DURCHAUS GENAU INS GEGENTEIL UMSCHLAGEN, WENN DER ORGANISMUS EINFACH NICHT DAFÜR AUSGERÜSTET IST!

Es gibt Fisch und Produkte daraus. Praktisch zähle ich nicht zu den Vegetarieren. Da soll es ja noch eine Zwischenbezeichnung geben, für Leute, so wie ich, die nicht recht vege und schon gleich garnicht vega sind.  Pescetarier? ... habe ich gelesen in recht ergiebigen Artikeln bei FOCUS vegane Ernährung birgt Gefahren.
Wie dem auch sei. Das Bauchgefühl sagt einem, was gut und richtig ist.
Und wenn man sich nach einer Mahlzeit fit und fidel fühlt, dann war das Essen auch das Richtige!

Jedenfalls wird trotzdem bei mir weiter in der Richtung experimentiert. Obwohl schon einiges von meinem Speiseplan gestrichen wurde, schlicht und einfach, weil ich es nicht vertrage.
So z.B. u.a. Hirse. Das Zeug schmeckt mir einfach nicht und löst von daher sicher auch Ekel und damit Unverträglichkeit aus (AHA ... da haben wir es!).

Bei den Sojaprodukten bin ich auch nicht sooo davon überzeugt, ob das alles sooo gesund ist.

Bei Tofu (Sojabohnen-Wasser-Calcium-Gemisch - steht auf der Packung) bin ich nun doch ein Stück weitergekommen und der anfängliche "Das-schmeckt-mir-garnicht-Geschmack" nun weitaus positiver gesehen werden kann.
 

Mit einigen recht einfachen Hilfsmitteln habe ich gute Ergebnisse erzielt. So dass hier schon mal bei Brotaufstrichen jegliche Konkurrenz mit Fleisch- und -erzeugnisse daraus ausgeschlossen ist.

Der Aufstrich ist gut verträglich und schmeckt herzhaft.


REZEPT:
  • 200 g Natur-Tofu
  • 2 EL Sojasoße 
  • 2 EL  Olivenöl
  • 1 rote Chilischote
  • 1 grüne Chilischote
  • Pfeffer, grob und frisch aus der Pfeffermühle
  • 1 EL Senf
 Alle Zutaten am besten mit einem Stabmixer schön glatt vermixen. FERTIG!




Der Sojaaufstrich ist recht einfach gehalten. Trotzdem schmeckt er herzhaft und lässt keinerlei herkömmliche Wurstwaren vermissen. Allerdings muss ich dazu sagen, habe ich hier (pescetarisch -  interessantes Wort, finde ich!) mit Sardinenöl experimentiert, heißt,  Sardinenöl anstatt Olivenöl verwendet (Resteverwertung von geöffneten Ölsardinen-Dosen - vllt. nicht ganz sooo gesund, aber geschmacklich einfach toll!).


Mit Kräutern kann man vllt. noch mehr Pep hinein bringen, genauso die Oliven kleingeschnitten gleich untermengen. Hier sind sie extra obenauf dekoriert.

Ich habe auch schon andere leckere, herzhafte Brotaufstriche gemischt, die sehr zu empfehlen sind. Wie z.B. das Auberginenmus oder auch die Schokocreme ohne Schokolade, welche man in süßer und auch herberer Form gestalten kann. Interessant fand ich auch die Mischung mit Avocado Avocado-Schokocreme.

Der Fantasie sind auch hier keinerlei geschmackliche Grenzen gesetzt.


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