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Donnerstag, 17. Januar 2013

Hühnersuppe -Erkältungssuppe

Suppen mochte ich schon als Kind sehr gerne. Am liebsten eigentlich Buchstabensuppe, da konnte man so spielend dabei lernen. ... und wie von selbst bildeten sich die Wörter. Wäre das nicht eine gute Idee, um Grundschüler an die Wortbildung heranzuführen?

Wie dem auch sei, Suppen sind bei mir und meiner Familie noch immer der Renner! Ob Nudelsuppe, Reissuppe, Pfannkuchensuppe, Bohnensuppe, Gemüsesuppe, Grießsuppe und, und, und ... der Einfallsreichtum ist hier ja bekanntlich unermesslich.

Und so richtig weiß ich jetzt auch nicht, wo die Grenze zwischen Eintopf und Suppe liegt. Ich nenne für mich alles Suppe, was ziemlich in viel Flüssigkeit schwimmt.

Der Schnee und auch der Winter mit seinen Minusgraden ist wieder zurückgekehrt. Franken ist weiß. Nürnberg auch. So auch bei mir, wenn ich aus dem Fenster gucke. Schöne Landschaft, jedoch mit Tücken ...
Mit Tücken meine ich die Erkältungsgefahr, die doch klammheimlich im Hintergrund lauert, wobei die Kälte an sich ja nicht das Urübel sein soll, sondern eher das wärmlich Mischmaschwetter mit Regen, Wind und dergleichen.

Jedenfalls, um jetzt auf den Punkt zu kommen, Hühnersuppe ist bei uns oft angesagt. Nicht zu vergleichen mit "Hähnchen"-Suppe. Vieles wird darüber geschrieben und so heißt es in vielen schlauen Büchern, dass nur das weibliche Huhn, also die Legehenne mit ca. 15 Monaten Alter, dieses Erkältungs-Enzym produziert, was offensichtlich im Fett des Huhns zu liegen scheint.

Gut, ich bin jetzt kein Wissenschaftler und nehme das so, wie es dort steht. Fest steht mit Sicherheit für mich, eine Hühnersuppe ist für mich nur eine Hühnersuppe, wenn sie aus dem HUHN gemacht wird.

Gewürze füge ich gerne variabel hinzu - und vielleicht sind es auch ein wenig die Gewürze, die die Viren beim Erkältungsanflug oder schon Festsitzen in die Flucht schlagen? - Altes Hausmittel von Groß- und Ur-, bestimmt auch Urururgroßmutter, könnte ich mir vorstellen. Geholfen hat es sicherlich irgendwo, auch wenn damals sicher nicht mit so vielen Gewürzen gekocht werden konnte, weil sie schlicht und einfach nicht zu erwerben waren. So denke ich mir, an der Sache ist wohl doch was dran ...

Schmecken tut sie auf jeden Fall, diese feinwürzige Suppe, die ich meist mit selbstgemachten Nudeln verfeinere und mit Gemüse oder aber auch mal mit Pilzen ergänze.

Im vorigen Januar (2012) wurde eine solche "richtige" Hühnersuppe von mir veröffentlicht. So nach diesem Schema gelingt sie immer bei mir.





--------------------- und hier noch die heutige Suppe mit ...

  • Reis
  • getrockneten Steinpilzen
  • roter Paprika
  • gelber Paprika
  • grüne Peperoni
  • TK-Erbsen
  • Apfel
  • Petersilie





Kommentare:

  1. Marianne,
    Deine Suppe und die Variation daraus, hört sich verdammt LECKER an!
    Und den Spätzleteig mit Kurkuma und Chilipulver zu verfeinern! Raffiniert !!!!!!!
    Muß mir jetzt gleich mal das Heft von Jan. 2012 anschauen und zu meiner Einkaufsliste der nächsten Woche legen! Grüße von Christine

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    1. ui, danke, Christine, für Deinen Kommentar! - Doch das Spätzlemehl ist wirklich gut für Nudelteig, nehme ich immer. Heute habe ich z.B. auch wieder was in der Art fabriziert. Dabei habe ich noch mehr hineingemischt. Das Ergebnis sehe ich dann später, wenn die Nudeln fertig sind ... :) ... schaun mer mal ...
      In den Heftchen gibts auch wirkliche viele Rezepte und über manche schaut man einfach hinweg. Oft sind sie ja auch ähnlich. OK. Grüßchen Marianne

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