Dieses Blog durchsuchen

Donnerstag, 24. Januar 2013

Futter-Türme oder "aufgetürmt"



Die Inspiritation, Anregung, Idee wie auch immer entspringt einem Foto. Ein Kartoffelbrei aufgetürmt. Das Foto und die Zubereitung stammen von Christine Heise


Ich finde die Idee brennend und deshalb ließ es mich nicht mehr los: Ein FUTTER-TURM, Essensgebirge, Gebirgsessen - die Wortschöpfungen sind da sicher immens! - musste her!

In meinem Kühlschrank türmten sich diverse Reste, die allesamt und miteinander aufgetürmt doch mehr einem Desaster glichen. Also stand die Frage im Raum: Einzeln? ... oder doch im Kombi?

Mein Blick fiel auf die Keramikschüssel mit dem Tomaten-Gemüsereis, der sicher eine gute Kombi ergeben würde.

Ein Teller als Grundlage war schonmal nicht schlecht und als Halterung hatte ich noch einen Dessertring gefunden. Eine normale Kaffeetasse wäre sicher auch gut geeignet.
... und da ein einzelner Turm doch etwas langweilig wirkt, meinte ich doch, gleich zwei in petto, heißt aufgetürmt??!!, zu "installieren".
Leider, leider ... der Wille war zwar da, aber das Resultat dann doch mehr ein Dilemma!

Der erste Reisberg klappte, der zweite ließ alles in allem der Erd-, vielmehr der Telleranziehung anheim fallen, weshalb sich aus dem Berg eine einzige reis(ß)ende Misslage entwickelte, die nur noch nach Entfernung schrie!
Dem Fast-Schrei gehorchte ich automatisch und säuberte die "Platz"-Aktion.

Sehr gut war auch der Einfall eines frischen Tellers, auf dem sich dann sicherheitshalber nur noch ein einzelner Reis- oder FUTTER-TURM platzierte. Ein wenig Deko erhöhte die Kombi beträchtlich. Und wie automatisiert legten sich kleine Tomatenviertelchen um den FUTTER-TURM, die die Erdanziehung vielleicht ein wenig verhindern sollten?!?

Taten sie dann auch. Die Sache war standfest und hielt sogar noch bis zum Abend. Ich staunte.

Die Kartoffelkombi hier ist eine Mogelpackung, heißt, das Foto täuscht. Aufgetürmte Pellkartoffeln sind das natürlich nicht. Da würde ich mich selbst wirklich als Superkünstler bezeichnen. Die wacklige Kombi habe ich auf den Boden gelegt, um so jeglicher zufälliger "Fälle" gleich von vorneherein einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Aus den Pellkartoffeln ist zum Schluss leider kein FUTTER-TURM geworden. Sie besiegelten als ganz normale Bratkartoffeln auf ebener Fläche ihr Ende.
SO: - Pellkartoffeln geviertelt und mit Speck, Zwiebeln, Kümmel, Salz, Pfeffer gebraten. Ein Stück Stadtwurst - die würzige Nürnberger - fand ich noch im Kühlschrank. Passte geschmacklich, kleingeschnitten, wunderbar.

Dazu gab es den Chinakohlsalat von hier


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen