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Mittwoch, 19. September 2012

Polenta und Tomatensoße samt Klößchen



Polenta - den Begriff kannte ich früher, heißt in den Sechziger, Siebziger und auch noch Jahre danach, überhaupt nicht. Klar, deutsches Essen war angesagt und nur Spaghettis und Pizza waren uns da geläufig.
Ja, ja ... wenn ich da an meinen ersten Bissen Pizza denke ...
... aber davon ein andermal. Jetzt kommt meine Wühlerei in den wirklich unendlich vielen Kochbüchern zum Tragen. Da nämlich habe ich ein gutes Rezept gefunden, das auch noch schmeckt.

Polenta habe ich auch schon vor zwanzig Jahren gemacht, so ist das ja nicht, denn da hatte ich einen absoluten Gesund-Fimmel, alles sollte gesund sein und auch beim Kochen.

Inzwischen bin ich doch wieder mehr auf dem Boden der Tatsachen angekommen und bin auf die normale Spur bezüglich Kochen und auch Backen angekommen. Heißt, ich koche, was möglichst einfach und schnell geht und dennoch sehr gut schmeckt, und dabei ist die Frische natürlich wichtig.

Die Polenta ist ja eigentlich ein Maisbrei. Zubereitet aus Maisgrieß, mit dem ich auch Süßspeisen zubereite, weil die gelbe Farbe mich dabei sehr anspricht.

Nun aber wieder zurück zur Polenta, die doch sehr herzhaft rüberkommt und am besten auch zu dem obigen scharf-würzigen Soßengericht passt.

Ich stelle also 1/2 Brühe zum Kochen hin, hinein kommt dann noch 1/4 l Weißwein und 1/4 l Sahne.
Wenn die Mischung kocht, kommt soviel Maisgrieß hinein, dass in etwa 1 cm unter der Oberfäche sichtbar bleibt. Rühren, rühren und nochmals rühren ist dabei wichtig.

Danach nehme ich die Masse von der Kochstelle und rühre 50 g geriebenen Parmesan und ein dickes Stück frische Butter hinein. Nun wird der Brei abkühlen lassen.

Später steche ich Nocken mit dem Esslöffel ab und überbacke die Nocken mit Käse bestreut kurz im Ofen.
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Die Tomatensoße besteht aus Dosentomaten, einer roten Paprika, Tomatenmark, Harissa, Zwiebeln, Zucker, Salz, Pizzagewürz und Lorbeerblättern.
Mindestens 10 Minuten köchelt die Soße dann und dann kommen kleine Hackbällchen hinein. Da nehme ich 250 g Rinderhack, Koblauchzehe, Salz, Chili, 1 Scheibe Toastbrot, 1 Ei und Basilikum. Gut durchkneten und dann Minibällchen daraus formen, braten und in die Tomatensoße hinein geben.

Meist gebe ich, wie bei fast allen meinen Gerichten zum Schluss noch frischen grob gemahlenen Pfeffer über die Speise.

Lecker, würzig, ziemlich schnell zubereitet. Dauert in etwa eine halbe Stunde.




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