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Montag, 30. Juli 2012

Käsekuchen - Liebling hoch DREI!

KÄSE-JOHANNISBEER-KUCHEN mit einem Hefeteig als Grundlage

 

... und gleich zum Rezept, damit die Neugier befriedigt wird. Aber HALT, erst noch will ich davon berichten, wie ich dazu kam, die roten Beerchen einzeln exakt angeordnet auf dem Kuchen zu plazieren.



Jedenfalls gabs ein Angebot, das zum exakten Kuchenbacken geradezu prädestiniert war. Ein Kilo der rotesten und sicherlich säuerlichsten kugeligen Winzig-Beerchen für sage und schreibe nur 99 Cent! - Wo? War bei meinem Einkauf. Ein sogenannter Schlender-Einkauf, wo man halt grad mal schaut, was es so alles gibt. Das kennt sicherlich jeder! - So auch geschehen bei mir.


 

  • Ich also so am Gemüse- und Obstregal einfach so entlang geschlendert und mit einem Blick die Beerenauslage zum Bersten gebracht. Aber nicht wirklich, sondern eben nur visuell, versteht sich. Und weil es eben nicht nur beim visuellen Betrachten blieb, landete der vollrote 500-Gramm Becher, vielmehr Schale, in meinem Einkaufskorb.

 


  • Eine sehr gute Idee, die von da an zum Reifen gebracht wird. Schon beim Zahlen an der Kasse entwickelte ich mein Rezept, das in die Tat umgesetzt wurde, was zum einen auch, wie so oft, mit der Nostalgie zu tun hat. Nämlich: Muttern backte gerne, was sich wohl sicherlich generationenübergreifend auf mich auswirkte. Ja, ich bin davon überzeugt, dass es eine gewisse Vererbung gibt, die zumindest auch in Bezug auf das Backen zutrifft. Also hab ich mein Rezept danach gestaltet.

 


  • Ein Hefeteig als Grundlage, so wie anno dazumal eben, dann die Quarkmasse, schon auch ein wenig "anno dazumal", allerdings etwas abgewandelt, denn Muttern verwendete meist Butter und Vanillepudding zum Käsekuchen, was ich nicht so sehr mag. Einmal, da der Vanillegeschmack mir praktisch und auch theoretisch voll zum Halse raushängt und zum anderen die Verwendung von Butter die Käsemasse einfach zu "pappig" gestaltet. 

 


  • Irgendwo hab ich ein Rezept gefunden, das auch ziemlich einfach gehalten wird und von daher auch dennoch gelingt. Es handelt sich dabei um die einfache Zugabe von Mehl anstatt Puddingpulver und geschlagene Sahne anstatt Butter, was die Sache lockerer und fluffiger macht. Die Streuselmasse variiere ich nach Belieben, bleibe aber meist bei dem 2:1-Verhältnis Mehl, Butter, Zucker.

 


     

  • Hefeteig:

  • 300 g Mehl

  • 20 g frische Hefe

  • 100 ml warme Milch

  • 1 Ei

  • 1 Prise Salz

  • 50 g Butter

  • 50 g Zucker

 

Hefe in der warmen Milch auflösen und 15 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Diese Mischung zum Mehl geben. Ei, Salz Butter, Zucker zufügen, zu einem glatten Teig, der sich irgendwann vom Boden löst, verrühren. Wieder an einem  warmen Ort - am besten dem auf 50 Grad vorgeheizten Backofen - aufgehen lassen.



  • Käsemasse:

  • 500 g Quark

  • 100 g Zucker

  • Saft einer Zitrone und den Abrieb davon

  • 50 g Mehl

  • 2 TL Backpulver

  • 1 Becher geschlagene Sahne

  • 3 Eier

 

Quark, Zucker, Eier, Zitronensaft und -schale verrühren. Die geschlagene Sahne und die Mehl-Backpulver-Mischung unterheben.

Den obigen aufgegangenen Hefeteig 1 cm dick rund am besten gleich auf einem Backpapier ausrollen, zusammen mit dem Papier gleich in eine runde Form legen. Die Käsemasse darauf gießen. Die gewaschenen Johannisbeeren kommen anschließend darauf.



  • Streusel:

  • 200 g Mehl

  • 200 g Butter

  • 100 g Zucker

  • 300 g Johannisbeeren (die anderen 200 g habe ich für Marmelade verwendet) 

... und jetzt kommen noch die Streusel an die Reihe. Dafür werden alle obigen Zutaten rasch zusammengeknetet und bröselig gemacht, auf dem Käsekuchen verteilt und bei 175 Grad 70 Minuten gebacken.







Kommentare:

  1. i love Cheesecake!!!!! *sabber* Mhhhh, yum yum sieht der lecker aus, da läuft mir förmlich das Wasser im Munde zusammen :-)

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