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Freitag, 20. Juli 2012

Heute mal eine Marmelade ...

Rhabarber-Kiwi-Bananen-Marmelade

Johannisbeer-Pfirsich-Marmelade

FrühstücksIDEE: Sesamknäcke mit Erdnussbutter und Johannisbeer-Pfirsich-Marmelade


Eigentlich bin ich ja kein allzu großer Marmeladenfan. Weil? ... es liegt einfach daran, dass das Zeug meist viel zu pappig ist. Der Zuckergehalt mehr als zuklebt, so sag ich mal frank und frei.


Allerdings: In der letzten Zeit - ist ja auch Sommer und ein Überangebot an Früchten aller Art vorhanden - gibt es Sonderangebote und da musste ich einfach wieder mal zugreifen.

Gestern im Supermarkt - war ein Rewe-Markt - gab es Johannisbeeren und ich staunte, auch weil oft das Obst doch etwas teuer ist, der Preis ließ mich glatt zugreifen.

Für eine 500 g Schale sagenhafte 1,29 €, das konnte sich sehen lassen. Pfirsiche habe ich auch erstanden. Das Kilo nur 99 Cent. Gut, natürlich keine Bioware, aber das ist sowieso eine andere Geschichte.

Jedenfalls zuhause fiel mir erst ein: WAS DAMIT TUN?



Ich schaute also erst mal in den Kühlschrank und erspähte zwei Quark-Töpfe. Sehr gut! - Da machte ich mal wieder einen Käsekuchen. Und dieses Mal mit Johannisbeeren intus.

Soweit so gut. Der Rest lag aber noch da und sah mich merkwürdig fragend an. Naja ...so oder ähnlich dachte ich instinktiv.


Da fiel mir der Gelierzucker ein, den ich mal bei einem Angebot erstanden hatte. Der stand noch im Vorratsschrank und schrie geradezu danach, von mir vermantscht zu werden.


PFIRSICHE und JOHANNISBEEREN ??!!!

Genau das wäre ein Experiment wert! Und machte mich sogleich an die Kocherei. Gläser waren noch da und für eine kleine Probe-Marmeladen-Kocherei reichten auf jeden Fall die drei, die ich noch fand.

Die Gebrauchsanweisung stand ja drauf und das ging ja dann auch relativ leicht.

3 plus 1 = dreimal Früchte und einmal Gelierzucker. Ganz einfach!


Als etwas zeitaufwendig gestaltete sich dann allerdings die Zupferei der doch unendlichen Beerechen an den Rispen der Johannisbeeren. Da war ich dann doch recht froh, dass ich erst mal nur 200 g zu verarbeiten hatte, der Rest war ja für den Käsekuchen drauf gegangen, den ich auch noch zeigen möchte in einem späteren Blog.

Die Pfirsiche, natürlich auch wie die Johannisbeeren vorher kurz gewaschen und etwas getrocknet, dann in kleinste Stückchen geschnitten und abgewogen, so wie's auf der Packung stand. Dann waren's also mit den 200 g Johannisbeeren auf der Küchenwaage 498 Gramm. Na super! Die zwei Gramm waren dann sicher wurschtpiepe, dachte ich. Und wog noch genauer Rechnerei, damit ja nichts falsch lief, den Gelierzucker ab. Nahm also 498 : 3 (waren ja drei Teile, so stands drauf)= 166 Gramm Gelierzucker.

So beim Draufschütten auf das Obst war's dann doch ein paar Gramm mehr, was sicher der Gelierfähigkeit keinen Abbruch tat, eher wohl das Gegenteil.

Den Gelierzucker und das Obst also schön gemischt und mit dem Pürierstab fein zermixt. Die Kochstelle angeschaltet und nach Aufschrift die Masse zum sprudelnden Kochen gebracht. Danach unter Rühren (denn ACHTUNG! das Zeug brennt doch leicht an!) 4 Minuten köcheln lassen.

Die bereitgestellten, mit heißem Wasser ausgespülten Gläser mit der fertigen Marmelade gefüllt, Deckel noch drauf und erst mal gewartet, bis das ganze kalt war.

Das war abends. In der Früh - also morgens - war die Marmelade super fest und ich freute mich auf das Frühstück.

Mit Sesam-Knäcke - hm ....mein momentaner Favorit.

FAZIT: Super einfach und umwerfend lecker!


Naturjoghurt mit Johannisbeer-Pfirsich-Marmelade

als kleines Beispiel, einfach was Besonders, weil eben selbstgemacht.






Noch eine Variante probegekocht.

Diesmal mit Heidelbeeren, Pfirsichen und Banane.


Dazu habe ich dieses Mal 200 g Heidelbeeren, zwei Pfirsiche und 1 Banane sowie den Saft einer halben Zitrone verwendet. Schmeckt sehr fruchtig durch die Pfirsiche, die dominant dabei herauskommen.



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und auch ein Jahr danach (10. Mai 2013) koche ich noch immer fleißig Marmelade. Aus dem einfachen Grunde:
DAS IST RESTEVERWERTUNG ...
und so hat man noch was davon!

Eine neue Marmeladen-Kombi stell ich noch vor.
Sicher gibts Ähnliches auf jeden Fall. Ich denke aber, die Mischung machts. Wie halt immer und immer noch.

Jedenfalls wieder einmal Reste verwertet. Wie auch bei der Rhabarber-Kiwi-Bananen-Konfü schon erwähnt.

Diese hier besteht aus Erdbeer-Gurke-Chili-Banane. Wie ja auch auf dem Etikett zu lesen ist. Hier überwiegt der Erdbeer-Anteil und nur kleine Teile Gurke-Chili-Banane sind vertreten.

So auf 210 g Frucht (lässt sich gut durch drei teilen):
120 g Erdbeere, 60 g Gurke, 10 g Chilischote rot, 20 g Banane.
Der Bananenanteil ist nicht so dominant, trotzdem ein Tic ist toll!

Ansonsten der vierte Teil Gelierzucker (3 plus 1) = 70 g.

Die Masse wie sonst auch alles in einen Topf geben und mit dem Stabmixer "vereinheitlichen". 4 Minuten (steht auf der Packung) köcheln lassen und fertig ist die Marmalade. Ergibt ein mittleres Schraubglas. Schön als Probeteil und schön auch: MARMELADE WIRD SO NIE LANGWEILIG!

Das hat was: HIER HEBT SICH DIE GURKE UND ERDBEERE HERVOR. DAS BESONDERE IST DIE CHILI. DIE BANANE HAT WAS EXOTISCHES DABEI. Ein wenig pikant und doch nicht so sehr.

Marmeladen kochen macht Spaß!

... und ... findet man auch auf meiner Facebook-Seite Koch-Back-Leidenschaft kreativ



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