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Mittwoch, 27. Juni 2012

Zuckersüßer MOHNschnecken-Kuchen


Weihnachten naht ...

Noch ist ja Sommer. Ende Juni. Die Hitzewelle kommt bestimmt noch. Allerdings sind besonders auch die Kuchenkünste oft mit Weihnachten verbunden. So wie dieser Schneckenkuchen mit Mohn. Weihnachten ist im Grunde Hefekuchenzeit. Aber auch im Sommer schmecken Mohnkuchen zum Wegkippen gut!

Backen ist ja eine kleine, vielmehr schon sehr große Leidenschaft von mir. Und immer wieder finde ich es faszinierend, wie aus einer eigentlich matschigen Angelegenheit, die sich Teig nennt, eine einheitlich-feste Kombination wird, die handlich gut zu verspeisen ist.

Früher, bei Muttern, wurde ja noch im Kohleherd gebacken. Das war ein Riesen-Spektakel. Zuerst wurde der Ofen mit Holzscheiten belegt und mit Zeitungspapier das erste Knistern veranstaltet. Oft rauchte es gewaltig, besonders dann, wenn das Rohr nicht richtig dicht war und dann qualmte es schon vor dem Backen.

Meist aber funktionierte es relativ schnell. Dauerte jedoch mindestens eine Stunde, bis endlich die richtige Hitze zum Backen im Backrohr vorhanden war. Danach musste immer wieder richtig geheizt werden. Briketts wurden dann nach Gefühl nachgelegt, damit der Ofen die richtige Temperatur aufwies. Das waren noch Zeiten.

Heutzutage schaltet man einfach den elektrischen Herd ein. Ein Schalter, kurzes Drehen auf die richtige Einstellung. Die Temperatur wird automatisch geregelt und das Backergebnis lässt Wunder entwickeln. Missetaten kommen so relativ selten vor.

*   *   *

Der zuckersüße MOHNschnecken-Kuchen ist besonders bei mir immer wieder eine Überraschung. Sei es in der Höhe, in der Breite und auch in der kreativen Ausführung. 

Ja, man kann wirklich sagen:
(M)EIN KUCHEN IST IMMER EIN UNIKAT!

*   *   *
  • 350 g Weizenmehl (am besten ein doppelgriffiges Mehl, wegen der besseren Quellfähigkeit)
  • 1 Ei
  • 50 g weiche Butter
  • 20 g frische Hefe oder
  • 1 Tütchen Trockenbackhefe
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml warmes Wasser
Hefe im warmen Wasser auflösen, mit einem Teelöffel Zucker und zwei Teelöffeln Mehl am besten in der Tasse anrühren und warm stellen. Die Hefe soll sich sichtlich vergrößert haben - Dauer: etwa 20 Minuten.


Mehl mit warmer Sahne, Butter, Zucker, Salz, Ei mischen. Die Hefemischung dazugießen und mit dem Kochlöffel zu einem schön glänzenden Teig vermischen, der sich als Kloß vom Boden lösen sollte.

Bei Verwendung von Trockenhefe die Zutaten einfach mischen. Den Teig kneten und aufgehen lassen.

Dieser Teig wird nun ausgerollt. Ungefähr einen Zentimeter dick.
Darauf wird verteilt:
  • 200 g (1 Packung) backfertige Mohnmasse
  • 50 g Rosinen
  • 50 g Mandelblättchen
  • Eigelb
Den Mohnteig von der langen Seite her aufrollen und mit dem Messer in ca. 3 cm dicke Stücke schneiden. In eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform legen. Mit Eigelb bestreichen. Auf jede Schnecke kommt ein Butterstückchen. So wird der Kuchen saftiger.





Die Mohnschnecken werden nun ca. 30 Minuten bei 175 Grad im Ofen gebacken.






Der Zuckerguss besteht aus
100 g Puderzucker, einem Schuss Rum und Sahne.


Ein Weihnachtskuchen, der immer schmeckt ...

    ... und das nicht nur an Weihnachten!


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