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Mittwoch, 27. Juni 2012

ZITRONENCREME


Wenn ich so an meine Schulzeit zurückdenke, hat mir speziell das Kochen sehr gut gefallen. Das hat sicherlich mit geprägt. Wir saßen in kleinen Grüppchen zusammen. Pro Gruppe vier Mädchen (die Jungs durften da noch nicht kochen). Die Kochlehrerin gab das Menue vor. Es gab meist Suppe als Vorspeise, Hauptgericht und einen Nachtisch.

Besonders letzterer fand bei mir Anklang. Süßes war sofort mein Gebiet.
Und mehr als freudig überrascht war ich, dass genau das Dessert, welches ich zuhause aus meinem ersten, von meinem spärlichen Taschengeld erworbenen Kochbuch (stammt von 1963) herausgesucht und ausprobiert hatte; und trotz Gelatine, die ja meist nicht sofort gelingt, auch im Kochunterricht nachzumachen war.

Anscheinend ein Talent, so genau weiß ich das nicht, jedenfalls bekam ich dafür eine Eins! Das war schon etwas Besonderes.

Diese Zitronencreme esse ich noch heute sehr gern. Auch meine Kinder mögen sie. Ein praktisch schon Uralt-Rezept, das noch heute Anklang findet.

Allerdings schlage ich die Eier nicht getrennt, wie es in der Beschreibung heißt, sondern im ganzen, lasse den Zucker einrieseln, bis eine cremige Masse entstanden ist. Der Zitronensaft kommt dann dazu und die aufgelöste Gelatine. Die Schlagsahne zum Schluss unterheben. Kurz - etwa 30 Minuten - im Kühlschrank kühlen und fertig ist diese fruchtige Sommerspeise aus der guten alten Zeit, die jedesmal auch eine Erinnerung ist.

Rezept für 4 Portionen:
  • 3 Eier
  • 3 EL Zucker
  • 1 Päckchen Gelatine
  • Saft zweier Zitronen
  • 1 Becher Schlagsahne

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